Lügenpresse in Aktion: Der „Flüchtling“ und die böse Bürgerwehr (Video)

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Mit Weinflasche bewaffnet, weigerte sich ein junger Iraker einen Supermarkt zu verlassen – bis drei Deutsche ihn rausschmissen. Für die Systemmedien ist der Fall klar.

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_von Max Z. Kowalsky

„In einem Supermarkt im sächsischen Arnsdorf sind mindestens drei Personen, die offenbar einer Bürgerwehr angehören, auf einen Asylbewerber losgegangen“, erfahren Leser von „Spiegel Online“ am Donnerstag unter der manipulativen Überschrift: „Sachsen: Bürgerwehr geht auf kranken Flüchtling los“. Zu Beginn des Textes heißt es: „Der 21-Jährige wurde geschlagen, aus dem Supermarkt gezerrt und anschließend an einen Baum gefesselt.“ Wenige Zeilen später steht zu lesen: „Der junge Mann wehrt sich, wird geschubst und geschlagen und schließlich brutal vor die Tür gebracht.“ Böses Dunkeldeutschland! Was ist geschehen?

Der Polizei Sachsen zufolge handelt es sich um einen Vorfall, der sich am 21. Mai in einem Discounter nahe Dresden abgespielt hat. (1) Am Vortag habe ein Asylbewerber aus dem Irak, der gleichzeitig Patient der lokalen Psychiatrie sei, im besagten Supermarkt eine Telefonkarte gekauft. Zweimal sei er am darauffolgenden Tag in den Supermarkt zurückgekehrt, um sich unverständlich zu beschweren. Beide Male habe die Polizei ihn zurück ins Krankenhaus gebracht. Doch der Mann ließ nicht locker.

„Als der Betroffene nun am Abend gegen 18:00 Uhr ein drittes Mal in dem Geschäft erschien, eskalierte die Situation“, heißt es in der polizeilichen Stellungnahme. „Aus Zeugenvernehmungen des Verkaufspersonals ist ersichtlich, dass die Filialleiterin den Sachverhalt geprüft und dabei festgestellt hatte, dass das Guthaben der Telefonkarte bereits aufgebraucht worden war. Der Mann soll in Rage geraten sein, eine Flasche Wein aus einem Regal genommen und damit die Filialleiterin sowie eine Mitarbeiterin bedroht haben.“

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Ein Handyvideo hat die nachfolgenden Szenen festgehalten. Während die Kunden weiter einkaufen, steht der Mann mit der Flasche bewaffnet im Kassenbereich und diskutiert unverständlich mit dem Personal. „Stell die Flasche hin, nimm Dein Telefon und geh“, wiederholt eine Verkäuferin mehrmals. Ein älterer, männlicher Mitarbeiter streckt dem Mann versöhnlich die Hand entgegen – anscheinend, um ihm die Flasche abzunehmen und gut sein zu lassen. Daraufhin weicht der Asylant zurück und versteckt die Flasche hinter seinem Rücken.
Schließlich betreten drei schwarz gekleidete Männer die Filiale. Zielgerichtet gehen sie auf den Mann zu und entwaffnen ihn im Nullkommanichts – ohne dabei tätlich zu werden. Als sie den Asylbewerber nach draußen führen, beginnt der sich jedoch zu wehren, wird handgreiflich und tritt nach den Männern. Drei Faustschläge später haben sie ihn vor die Tür gesetzt. Das Video endet mit den Worten einer Kundin oder Verkäuferin: „Ist schon schade, dass wir eine Bürgerwehr brauchen, oder?“

Das Video sehen Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=LcUs1tnVX30

An dieser Stelle sei gesagt, ob der Mann psychisch krank war oder nicht, muss als nebensächlich betrachtet werden. Zum einen, weil die angebliche Bürgerwehr das nicht wissen konnte, zum anderen, weil es bei der Neutralisierung der akuten Gefahrensituation keine Rolle spielte. Und darum ging es bei der Aktion.
Seitens der Polizei Sachsen heißt es zu den weiteren Geschehnissen: „Die Polizei wurde um 18:52 Uhr per Notruf zu dem Sachverhalt informiert. Bei Eintreffen einer Streife fanden die Beamten den 21 Jährigen mit Kabelbindern gefesselt an einem Baum auf dem Parkplatz des Supermarktes vor. Die dafür verantwortlichen Männer berichteten, dass sie den Mann zur Abwehr einer angeblichen Gefährdungssituation festgehalten und an einer Flucht gehindert haben wollen.“

Im Polizeiprotokoll ist nicht vermerkt, dass die Männer den Asylbewerber nach dem Rauswurf zusammengeschlagen oder auf andere Art misshandelt hätten. Deutschen Leitmedien jedoch würde die Tatsache, dass die drei keine Samthandschuhe trugen und dem Mann später nicht noch auf eine Kugel Eis einluden zur Opferheroisierung gereichen. Die Polizei ermittelt gegen die Männer wegen „Verdacht auf Freiheitsberaubung“, gegen den Asylbewerber wegen „Verdacht der Bedrohung“.

Um seine Deutungshoheit irgendwie unterstützen zu können, musste „Spiegel Online“ eine bearbeitete Version des Videos zur Verfügung stellen, das mit dem Rauswurf beginnt. Erst danach folgen die vorangegangenen Szenen, die den Zuschauern vor allem eines vor Augen führen: Die meisten Deutschen sind mit solchen Situationen völlig überfordert und wollen einfach nur in Ruhe leben.

Wo die Politik das Volk verrät und die Polizei wegen der neolinken Medien auf Eierschalen tänzeln muss, werden Bürgerwehren daher vermehrt auf Zustimmung stoßen (bis Heiko Maas ein neues Gesetz einfällt). Auch das ist Merkels Deutschland im Jahr 2016.

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(1) https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2016_43091.htm

Über den Autor

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Max Z. Kowalsky, Jahrgang 1979, bestreitet sein Dasein als Privatdozent im schönen Genf. Seit 2015 schreibt der studierte Slavist für COMPACT.

 

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