London: Rücktritt von Theresa May. Boris Johnson als Nachfolger?

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Meldung: Theresa May hat in London ihren Rücktritt verkündet. Die Parteichefin wird am 07. Juni ihr Amt als Parteivorsitzendee und Regierungschefin abgeben. Die aktive Suche nach einem Nachfolger beginnt ab dem 10. Juni. Bis zu dessen Antritt bleibt May kommissarisch im Amt. Zuvor war sie dreifach mit den in Brüssel ausgearbeiteten Brexitplänen vor dem Parlament gescheitert. Großbritanniens Austritt aus der EU wurde deshalb von März auf Ende Oktober verschoben worden.

Bei ihrer Rücktrittserklärung sagte May: „Ich tue das mit enormer und andauernder Dankbarkeit, die Möglichkeit gehabt zu haben, dem Land zu dienen, das ich liebe.“ Und: „Ich bedaure, dass ich nicht in der Lage war, den Brexit zu liefern“. Ihr Nachfolger im Amt als Parteichef wird auch neuer Premierminister werden. Als ein möglicher Kandidat ist Boris Johnson im Gespräch. Damit wäre ein radikaler Brexit-Befürworter im Amt. Mays Rücktrittserklärung lobte Johnson als „sehr würdevoll“ und fügte hinzu: „Danke für deinen stoischen Dienst für unser Land und die Konservative Partei. Es ist jetzt an der Zeit, ihre Mahnungen zu beherzigen: Zusammenkommen und den Brexit vollziehen“

Labour-Chef Jeremy Corbyn nutze die Gelegenheit zur Forderung nach einer Neuwahl: „Wer auch immer der neue Chef der Konservativen wird, muss das Volk über die Zukunft unseres Landes entscheiden lassen und zwar über eine rasche Parlamentswahl“.

Screenshot Twitter

Nigel Farage, Chef der Brexit-Partei, twitterte: „Es ist schwer, kein Mitgefühl für Frau May zu haben, aber politisch hat sie die Stimmung des Landes und ihrer Partei falsch eingeschätzt. Zwei Tory-Führer sind jetzt gegangen, die Pro-EU eingestellt waren. Entweder lernt die Partei ihre Lektion oder sie ist weg.“

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8 Kommentare

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    Also stellt sich die oberste Engländerin hin und zeigt auf, wie unregierbar inzwischen Nationalstaaten sind, und wie geordnet die EU funktioniert. (Heul weiter, Tessy)

    Klug gemacht von den E(U)liten, das muß man denen lassen !

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    Jeder hasst die Antifa am

    Na hoffentlich kommt jetzt ein Mann an die Spitze der die EU Eiertänze beendet und einen scharfen Brexit macht und die Engländer raus sind aus diesem Idiotenverein.

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    brokendriver am

    Boris Johnson als Nachfolger von Theresa May ist ein Schritt in die richtige Richtung.

    Es muß endlich flutschen mit dem Brexit…

    Raus aus der EU….lautet das Motto der Stunde.

    Diese Bürokratie-Diktatur muß ein Ende haben.

    Wir brauchen kein zahnloses EU-Parlament.

    Warum ? Es hat kein Haushaltsrecht und darf keine EU-Regierung wählen.

    Also: Weg damit (sic) !!!

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    Theresa Mays Rücktritt war längst überfällig, obwohl er ja erst am 7. Juni umgesetzt werden soll.

    Es gibt noch einen anderen Rücktritt, der noch sehr viel länger fällig ist. Von Merkel!

    Ob wir das noch erleben? Wenn AKK bei der CDU weiter in der Symphatie fällt, dann kommt Merkel als Retterin zurück und übernimmt wieder die Parteiführung und läßt sich zur nächsten Wahl wieder als Kanzlerin aufstellen und in der CDU feiern. Denn sie ist ja alternativlos.

    Bei ihr muß man mit allem rechnen, zumal sie ja kein anderes politisches Amt annehmen will, wie sie kürzlich erklärte.

    Ich halte dagegen und sage: "Merkel muß weg! – Sofort!"!!!

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      Das Problem der deutschen ist aber,das es egal ist ob Merkel zurück tritt oder nicht,es ändert sich dadurch rein gar nichts! Da stehen schon die nächsten Versager in den Startlöchern. Nationale oder patriotische Politiker werden nie in solche Höhen Posten erhoben und die Mehrheit würde auch nicht National wählen…..dazu fehlt der Mehrheit der Nationalstolz. Leider…. also vollkommen wurscht wer da oben sitzt!

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        Wenn selbst vermeintliche Patrioten wie Du, SKAS, über das eigene Volk so schlecht reden, dann wird das auch nichts.

        Ist das nun deutsch, oder undeutsch, was Du da meckerst ?

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    Irgendwehr am

    Alles wird vom Ausgang der Brit EU Wahlen abhängen. Allein eine überwältigende Wahlbeteiligung für entsprechende Partei könnte ein neues Referendum nach sich ziehen. Die Briten sind so weit vom Exit entfernt, wie am ersten Tag des Beitritts.

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