Um die Freiheit der Forschung und der Lehre an deutschen Universitäten zu garantieren, ist inzwischen Polizeischutz nötig – gegen den Gesinnungs-Diktatur linksgrüner Studenten und der Antifa.

    Schon vor 50 Jahren musste das Mastermind der Frankfurter Schule, Theodor W. Adorno, die bittere Erfahrung machen, welch Demokratieverständnis seine linken Studenten hatten: sie versperrten ihm den Weg zum Katheder, pöbelten den alten Philosophen an. Adorno sah in deren Aktivismus nämlich keineswegs die Einlösung marxistischer Utopie (an die er ohnehin nicht mehr glaubte), sondern die Rückkehr der 1933er SA-Barabarei. Also rief er die Polizei.

    Heute, 2019, ist die Lage ähnlich. Der Berliner Historiker Professor Jörg Baberowski erhielt jetzt eine Anzeige von zwei Studentinnen, die er zuvor als „linksextremistische Fanatiker“ bezeichnet hatte. Eine von ihnen hatte zuvor ein Zitat von Ulrike Meinhoff gefeiert, in dem die den Polizisten das Mensch-sein absprach, sie zu Freiwild erklärte.

    Oder an der Universität Hamburg: die Vorlesung des AfD-Gründers Bernd Lucke wurden am vergangenen Mittwoch von Linksradikalen und Antifa-Aktivisten derart massiv gestört, dass der Dozent unter Polizeischutz den Hörsaal verlassen musste.(COMPACT Online berichtete.) Der Asta hatte zuvor zur Lahmlegung der Lucke-Vorlesungen aufgerufen.

    Zur Absicherung der kommenden Vorlesung stellt die Universität ihm Polizeischutz zur Verfügung. Eine Sprecherin sagte gegenüber der dpa: „Die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Vorlesung und von Herrn Professor Doktor Lucke sind eng mit der Polizei abgestimmt und von Seiten der Universität ausgeweitet worden“. So geht Freiheit der Forschung und der Lehre im Jahr 2019.

    ACHTUNG! Nur noch heute:

    Die Blockparteien betrügen uns – deshalb verschenkt COMPACT sein bestes Werk zur Aufklärung über diese Schwindler: Jeder Kunde, der irgendetwas in unserem Online-Shop bestellt, erhält ab sofort bis kommenden Dienstag (22.10.) gratis COMPACT-Spezial „Verrat am Wähler – Geschichte und Gegenwart der Altparteien“ dazu. Im Handel kostet diese Sonderausgabe (84 Seiten) ansonsten 8,80 Euro – für Sie ist es jetzt kostenlos! Hier geht’s zur Bestellung und damit automatisch zum Geschenk: „Verrat am Wähler – Geschichte und Gegenwart der Altparteien“.

    Wir zeigen auf, wie Union, SPD, Grüne, FDP und Linke ihre Wähler verschaukeln – und ihre zum Teil vernünftigen früheren Ansätze immer weiter verraten.

    9 Kommentare

    1. Man hat inzwischen entweder eine eher naturwissenschaftliche Universität wo die Studenten ihre Prüfungen ablegen müssen um später zum Examen zugelassen zu werden und sich ihren Titel erwerben können. Da geht es um Fakten und vieviel 2 mal 7 ist steht fest, läßt sich nicht wegdiskutieren!
      Naturwissenschaftler haben eine entsprechende Meinung von Geisteswissenschaftlern. Zumindest zu Zeiten Herrn Adornos waren sich Naturwisenschaftler sicher nach dem Studium gute Arbeit zu finden. Das ist heute in Zeiten der Deindustrialisierung und des Klimafanatismus nicht mehr so. Da ist eher ein Dauerpraktikum garantiert und anschließend Arbeitslosigkeit.
      Wirtschaftswissenschaften ist eher etwas, was dazwischen liegt und die Wirtschaft hat sich schon eigene, private Universitäten geschaffen; denn die kapitalistische Wirtschaft idealisiert Fakten zwischen Kapitalismus und Kommunismus – nicht Sozialismus – gerade wie es paßt. Ein Prof. Lucke sollte so eine Privatschule der Wirtschaft anstreben, das hat er sich aber mglw. durch die AfD-Gründung und den Kampf gegen den Euro verdorben und die Konsequenzen falls er damit scheitert nicht bedacht. Pech!

    2. Die Arbeit für die antideutsche Partei Liberal-Konservative Reformer scheint Lucke nicht auszufüllen,
      nachdem Dieter Stein von der JF sich entschieden hat, lieber die AfD herunterzuziehen.

      Was die linksextremistischen Studenten angeht: Nützliche Idioten der Globalimperialisten.

    3. Keine teure Extrawurst für Lucke, sondern gleich die große Lösung:
      – Pöbelstudenten zwangsexmatrikulieren, lebenslängliches Wiedereinschreibungsverbot
      – Erklärt die Antifa zur terroristischen Vereinigung, Verbot von Antifa-Vereinen und aller Symbole und Sprüche, wie bei Hakenkreuz u.ä., Verfolgung und Einkerkerung aller Mitglieder und Sympathisanten

      Der antideutsche Hetzer Lucke kann bis es soweit ist, daß obige Maßnahmen umgesetzt sind, selbst sehen, wie er klarkommt!

    4. brokendriver am

      Bernd Lucke, die Polit-Nullnummer erhält Polizeischutz. Warum ?

      Den interessiert doch kein Schwein mehr.

      Er kassiert weiterhin 10.000 Euro als Beamten-Professor im Monat

      und kann seinen Studenten einen vom Pferd erzählen.

      Schnell verdientes Geld vom Steuerzahler.

    5. Ganz offensichtlich nix los auf dem Planeten,wenn die Nöte des Prof. Lucke das Thema sind.

    6. Völlig egal welche teils negativen Erinnerungen wir im patriotischen Lager mit Lucke’s Zeit bei der AfD haben – der Mann hat das Recht zur freien Ausübung seines Berufes. Hier sollten wir hinter ihm stehen. Kein Grund zur Schadenfreude.

      • Gesslers Hut am

        Jepp,

        warum soll der Steuermichel für feinstes Lucke-AFD bashing nicht noch ne Mark extra ausgeben. Oder wars für den eigenen gutmenschlichen Heiligenschein von Duis Libero?

        Wenn Lucke zurück in die Matrix möchte, soll er das gefälligst aus seiner eigenen Tasche finanzieren. Oder wer möchte für das Wohlbefinden eines Herrn Lucke noch etwas später in Rente gehen?

        Abgesehen davon, was wollte Lucke denen schon Wertvolles beibringen können, außer Sagen und Legenden, wie er selber die Gefährlichkeit der AFD erkannte, der alte "Sekten-Aussteiger"?

    7. " von ihnen hatte zuvor ein Zitat von Ulrike Meinhoff gefeiert, in dem die den Polizisten das Mensch-sein absprach, sie zu Freiwild erklärte."

      Kurze Suche im Netz ergab: Eine der besagten studentinnen hatte das Zitat von Meinhof retweetet, welches aber dahingehend modifiziert war, dass "Polizisten" durch "Journalisten der Springer-Presse" ersetzt wurde. Dem ganzen geht auch noch ein anderer Streit voraus, bei dem es um ein Zentrum für Diktaturforschung geht, welches Baberowski eröffnen wollte, der AStA (dort RefRat) dieses aber zu verhindern wußte. Man warf Baberowski vor, nicht die korrekte Gesinnung zu haben. (Beim Antragsteller seien Antidiskriminierung und Diversität nicht gewährleistet.)

      • Die andere von den beiden besagten Studentinnen sagte dem Deutschlandfunk in einem Interview:

        "In dem Moment, in dem man […]* Personen in einer Debatte quasi zur Disposition stellt oder ihre Positionen nur allein deswegen in Frage stellt, weil […]* die eine andere Meinung haben, vielleicht auch zu dem Zentrum, da sehe ich dann die Wissenschaftsfreiheit eher gefährdet als in der Absage an ein Zentrum, das sich nicht klar distanziert von rechtspopulistischen Strömungen."

        Ich glaube den Widerspruch in ihrer Aussage erkennt die "Dame" wohl noch nicht einmal dann, wenn man sie mit der Nase daraufstoßen würde.

        *) Bei der Weglassung handelt es sich um das übliche Geblubbere: Diskriminierung & "geflüchtete Menschen"