Linker Lump: Wasser predigen und Wein saufen. Fahrrad befehlen und Klimakiller kutschieren – noch dazu besoffen

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Der türkischstämmige Linke Hakan Tas fügt sich nahtlos ein in die Garde bessergestellter Neo-Sozialisten-Jünger, die mit dem Proletariat so viel gemein haben wie das britische Königshaus mit seinen Untertanen. Allerdings lassen sich Parallelen ziehen zum höchsten Adel: Wie Prinzessin Anne wurde er jetzt besoffen erwischt. Wie diese wurde er am Steuer eines Mercedes‘ gefasst. Ein Hoch auf die selbsternannte Elite und diejenigen, die sich unverdienterweise dazu zählen. Erst recht, wenn sie Wasser und Fahrräder predigen und Wein saufen und Klimakiller kutschieren.

Tas gehört zwar dem Alevitentum an, einer Abspaltung des schiitischen Islam, aber Alkohol für einen Moslem? Oder greift hier einmal mehr die Taqiyya – täuschen und tarnen? „Jeder macht einmal einen Fehler“, räumt die Berliner Morgenpost gestern ein. „Aber nicht jeder arbeitet in einer wichtigen Position im Abgeordnetenhaus. Und gerade die rot-rot-grüne Koalition will weniger Autoverkehr in der Stadt, Radfahrer und öffentliche Verkehrsmittel fördern. Dazu passt es nicht, dass einer ihrer prominentesten Vertreter angetrunken im neuen Mercedes durch die Innenstadt fährt. Tas hätte ohne Weiteres ein Taxi rufen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Das tat er aber nicht. Nun muss er die Konsequenzen tragen. Ein Beispiel kann sich Tas an dem ehemaligen Neuköllner Schulstadtrat Jan-Christopher Rämer nehmen. Dieser war vor einem Jahr betrunken am Steuer ertappt worden. Obwohl der SPD-Politiker keinen Unfall verursacht hatte, zog er persönliche Konsequenzen und bat die damalige Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) um seine Entlassung, die dem Wunsch nachkam. So verhält man sich – als verantwortungsbewusster Politiker.“

Hakan Tas von Die Linke, heißt Besetzung einer Schule in Berlin durch „Flüchtlinge“ gut. Foto: Screenshot Youtube

Auch anders als die prominente ehemalige Landesbischöfin Margot Käßmann, die aus ihrer Trunkenheitsfahrt unmittelbar, nachdem die skandalösen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche durch Einrichtungen und Würdenträger ans Licht der Öffentlichkeit gerieten, Konsequenzen zog, verweigert sich Tas (52) bislang einem Abtritt. „Mit Menschenleben darf man nicht spielen“, hatte er noch vor einigen Jahren im Zusammenhang mit der Vereinbarung mit den Flüchtlingen getönt, deren widerrechtliche Besetzung der Berliner Gerhart-Hauptmann-Schule er gutgeheißen hatte. Doch genau das hat er jetzt getan, als er sich betrunken hinter das Steuer seines vom Steuerzahler unterhaltenen Luxusgefährtes setzte. Er hat wie jeder Alkoholisierte das Leben Unschuldiger aufs Spiel gesetzt.

In der Nacht zu Samstag gegen 0.30 hatte der Politiker in der Lennéstraße zwischen Potsdamer Platz und Tiergarten eine Laterne gerammt – und seine Fahrt einfach fortgesetzt, bis er von einer Zivilstreife gestellt wurde. Fahrerflucht nennt man das! Was perfekt ins Bild passt von Leuten, die sich gutmenschlich dünkelnd über die Moral des Pöbels erheben.

Nach Fahrerflucht aggressiv gegen Buttest gewehrt

Tas habe sich gegen die Blutentnahme gewehrt, laut Polizei in der Gefangenensammelstelle „unkooperativ“ und „gereizt“ verhalten haben, berichtet der Tagesspiegel. 0,9 Promille soll er beim Alkohol-Atemtest gehabt haben; dennoch darf er seinen Führerschein behalten, da die Staatsanwaltschaft eine von der Polizei angeregte Sicherstellung der Fahrerlaubnis ablehnte. In Deutschland sind Fahrten mit über 0,5 Promille eine Ordnungswidrigkeit, über 1,1 Promille („absolute Fahruntüchtigkeit“) eine Straftat, auch wenn nichts passiert ist. Nach einem Unfall aber, wie ihn Tas verursachte, droht laut Paragraf 316 auch bei geringerem Promillewert eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Die Menschen sind gleich vor dem Gesetz, doch Politiker sind offensichtlich gleicher. Rechtsstaat? Klar, der funktioniert zumindest dahingehend, dass die Linke nun wieder eine Steilvorlage für eine Personaldebatte gefunden hat, womit sie sich die kommenden Wochen beschäftigt, um von wichtigeren Dingen abzulenken.

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Seinen Posten als Sprecher für Innenpolitik, Integration und Partizipation in der Linken-Fraktion sowie seine Mitgliedschaft im Fraktionsvorstand will Tas vorerst zwar ruhen lassen – sein Abgeordnetenmandat aber behalten. Ist ja auch zu lukrativ.

Über den Autor

Iris N. Masson

 

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