Sara Wagenknecht hat sich von der Spitze der – von ihr und ihrem Ehemann Oskar Lafontaine initiierten – Bewegung „Aufstehen“ zurückgezogen. Ihre Begründung, Übermaß an Stress, ist vom Kapitulationsverdacht nicht völlig freizusprechen. Zumal sich die Bewegung in den vergangen Monaten stark entschleunigt hatte (COMPACT-Online berichtete). Wagenknechts Rücktritt als charismatische Person dürfte diesen Trend kaum wenden. Ihre globalistischen Gegner jedoch jubeln und spotten derweil.

    Dass sich das Establishment über das drohende Ende einer Bewegung freut, die immerhin den Bürger zu Wort kommen lassen, ihm das Recht auf Widerstand zusprechen und sich mit den Gelbwesten solidarisieren wollte, überrascht keineswegs. Vor allem, dass Wagenknechts Ausrichtung Ansätze von Querfront enthielt, brachte und bringt sozialdemokratisch getarnte Globalisten auf die Palme. Einer dieser „Genossen“, Simon Vaut, SPD-Kandidat für das Europaparlament, spricht auf Twitter offen aus:

    „Eine gute Nachricht: @SWagenknecht ist mit #Aufstehen sang und klanglos gescheitert. Zu recht. Ihr nationaler Sozialismus schadet. #R2G ist eine gute Perspektive und heute wieder ein bisschen wahrscheinlicher geworden.“ Der letzte Satz zeigt, wovon Vaut träumt: R2G meint nämlich: R2G die Koalition aus den Fraktionen Die Linke, Bündnis 90 / Die Grünen und SPD. Globalismus pur.

    Und die Linkspartei, die derzeit ernsthaft eine Koalition mit der SPD in Erwägung zieht, und deren Vorsitzende Katja Kipping bei der vergangenen Wahl in Frankreich dem Kandidaten Macron öffentlich die Daumen drückte, beteiligt sich ebenfalls an der Anti-Wagenknecht-Hatz. So twittert Michel Brandt (Linke): „#Wagenknecht hat mit ihrem Projekt #Aufstehen viel Schaden in der #Linke|n angerichtet. Jetzt bemerkt sie, Mensch, klappt nicht (schuld sind natürlich die anderen) – dann geht’s schnell wieder in den Schoß der #Partei… erstaunliches Vorgehen…“

    Anke Domscheit-Berg, Bundestagsabgeordnete der Linken, spielt die Besserwisserin: Ihr sei das Scheitern der Bewegung von Anfang an klar gewesen. Als Begründung paraphrasiert sie ein Statement von Gregor Gysi: „Man kann Bewegungen nicht von oben anordnen und nicht undemokratisch führen“. Außerdem, fügt Domscheit-Berg hinzu, habe es die Partei sehr belastet, dass „Aufstehen“ für Wagenknecht Priorität hatte „und inhaltliche Widersprüche zu Fraktions- und Parteipositionen vertrat“.

    Kein Volk. Kein Recht. Kein Diesel: COMPACT 3/2019

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