Lego zeigt, was Klima-Kinder können: Pleite mit Bio-Bausteinen

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Die dänische Firma Lego, die – laut Eigenwerbung – seit Jahrzehnten „zeigt, was Kinder können“, versucht die kindgerechte Trittbrettfahrt auf dem E-Auto. Nachdem er sich durch China-Exporte sowie Star-Wars- und Harry-Potter-Modelle finanziell gesund gestoßen hatte, verkündete der Spielzeug-Hersteller, für seine Steck-Steinchen und Verpackungen ab spätestens 2030 nur noch Bio-Plastik zu verwenden.

Die Forschung läuft auf Hochtouren. Laut Faz hat Lego schlappe 120 Millionen in die Forschung investiert und das Personal um 100 Forscher aufgestockt. Gebracht hat das bislang nicht viel: Für nur zwei Prozent seiner derzeitigen Produktion verwendet Lego Bio-Grundstoffe.

Alle 200 naturchemischen Mixturen aus Mais, Weizen und Zuckerrohr, die bislang getestet wurden, erreichen nicht die Qualität der Rohöl-Bausteine. So seien die auf Mais-Basis erstellten Bauteile schlicht zu weich, Weizen hingegen verpatze die Farbechtheit, und andere Grundstoffe sorgten für derartige Verhärtung, dass man sie kaum noch stecken beziehungsweise auseinander nehmen könne. Oder sie werden schön brüchig. Fazit: künftige Kinderfrust-Garantie.

Um einen hochrangigen Vergleich ist Legos Nachhaltigkeitschef Tim Guy Brooks nicht verlegen: „Als Kennedy ankündigte, er wolle einen Mann auf den Mond schicken, existierte ein Großteil der dafür erforderlichen Technologie noch gar nicht. Wir müssen das jetzt erfinden“, zitiert ihn das Manager Magazin. Aber Brooks sollte nicht traurig sein: Auch Schwedens Möbelkonzern Ikea ist bei seinem Versuch, rohölbasiertes Plastik zu ersetzen, bislang gescheitert.

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«Wir bewegen uns in Richtung Ökodiktatur», warnte der Ökonom Carl Christian von Weizsäcker bereits 2011. Der von der Merkel-Regierung für das Jahr 2050 beschlossene Totalausstieg aus allen fossilen Energieträgern ist noch lange hin, mag man sich trösten. Bis dahin kann man noch Auto fahren, in den Urlaub fliegen, Schnitzel essen, mit Öl und Kohle heizen, seinen Arbeitsplatz in den angeblich schmutzigen Branchen behalten. Doch die Klimahysteriker machen Druck, die Verbote vorzuziehen. Das Jahr 2011 hat gezeigt. wie ein einziges Ereignis am anderen Ende der Welt genutzt werden kann, um von einem Tag auf den anderen aus einer bis dahin per Gesetz garantierten Energieform, der Atomkraft, auszusteigen. Was wird wohl passieren, wenn Robert Habeck Kanzler ist?

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20 Kommentare

  1. Avatar
    Irgendwehr am

    Für eigene Autoindustrie hat es bei den Dänen halt nicht gereicht. Deswegen haben sie die Legosteine erfunden, um damit wenigstens welche originalgetreu nachbauen zu können. Natürlich können die Dänen andere Dinge gut, zum Beispiel……Moment, ich muss mal eben nachschlagen., melde mich wieder, wenn ich was gefunden habe.

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    Die brauchen sich nur an ihre eigene Firmengeschichte zu erinnern! Angefangen hat das damit, daß der Gründer, ein Schreiner die Idee hatte Holzklötzchen für Kinder gegen Verrutschen und damit Umkippen sicher zu machen. Weil die auf die Dauer zu schwer und vor allem zu teuer – ganz viel Handarbeit! – wurden, kam man auf die Idee, Plastik zu verwenden. Die gab es in 3 Größen sowie 3 Farben in kleinen Pappschachteln zu kaufen. Und waren so stabil und haltbar, daß sie erst an die Geschwister, dann Kinder weitervererbt wurden!
    Auch waren sie teuer genug, daß man auf sie aufpaßte!
    Nachhaltigkeit = vor allem gute Haltbarkeit! ist aber nicht gut fürs Geschäft und alle, die uns Nachhaltigkeit predigen, wollen aber auch schnellen, hohen Umsatz! Das paßt aber nicht zusammen! Nachhaltig war die Wirtschaft des Mittelalters: Kleine Handwerksbetriebe, Zunftregel, keine Industrie, keine Großbetriebe. Transport nur für Dinge, die man selber nicht herstellen / anbauen konnte und Rohstoffe, die man nicht hatte. Transport war auch schön langsam. Für Personen war der Fußlaufbereich ausschlaggebend. Das hat 1000 Jahre naturnah funktioniert. Geht aber nur bei der damaligen Bevölkerungsdichte.

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    brokendriver am

    Das Elektro-Auto paßt in die deutsche Ökodiktatur wie die Faust auf s Auge.

    Nachdem Volkswagen und andere Millionen Autofahrer belogen und betrogen

    haben,

    setzen diese Bagaluten der deutschen Automobilindustrie alles auf

    eine Karte und wollen die Diktatur des Elektroautos.

    Nur: Diese Rechnung wird nicht aufgehen und die Gewinnmaximierung

    wird ausbleiben.

    Denn diese dreckigen Elektro-Autos sind sündhaft teuer.

    Diese Elektro-Schrott-Kisten bleiben einer kleinen, elitären Gruppe von

    Millionären und Besserverdienenden vorbehalten.

    Oder behauptet irgend eine Volkswagen-Dumpfbacke,

    daß der Elektro-VW-Golf für fast 40.000 Euro

    ein echter "Volkswagen" – also ein Auto fürs Volk – ist ?

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      heidi heidegger am

      Der "Sprit" der E-Autos ist momentan sauteuer und es herrscht das Chaos an der Tanke: E-SUVs zahlen weniger als Kleinwagen an den Stromer-Zapfsäulen..las die heidi heute..tsstss..aah, diese "Stromer"!! (ein Schimpfwort wie "Hallodri") und die Abzocker dahinter..schlimm!

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    Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Wo ist das Problem, wenn Legosteine aus Erdöl sind? Ich erinnere mich an meinen Chemieunterricht im Gymnasium vor 40 Jahren, da meinte unsere Lehrerin: "Erdöl ist viel zu schade, um es zu verheizen, da kann man so tolle Kunststoffe daraus machen und die Energie darin bleibt erhalten, wenn man dann den Müll verbrennt, sind die noch immer wertvoll" Hat sich da an der Chemie etwas geändert?

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      "Tolle Kunststoffe" treiben nach 40 Jahren massenhaft in Form von Plastikflaschen u.Beuteln durch mein ehemaliges Lieblings-Korallenriff, bevor sie so weit zerbröselt sind,daß Fische sie aufnehmen können,wonach sie dann in meinen Eingeweiden landen. Ein treffendes Beispiel für die vollkommene Unfähigkeit der Menschen,sich über die Folgen ihres Handelns Gedanken zu machen.

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        HERBERT WEISS am

        Leider denken viele über die Folgen ihres Tuns ungefähr so viel nach, wie die Vögel, wenn sie ab und zu ihren Darm entleeren. Der Fortschritt ist an sich nicht schlecht – wenn man sich seiner mit Vernunft bedient. Doch der Missbrauch begann bereits damit, dass jemand seinem Bruder mit der Hacke den Scheitel zog. Stelle ich mir mal so vor.

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        Dorian Dobermann am

        Tuns nicht verallgemeinern, auch hier gilt, "es sind doch nicht alle so", wie man bei speziellen Themen so gerne und häufig belehrt wird. Vor allem nicht in Europa. Bringen sie ihre Kritik dort an, wo sie zutrifft. Dort haben sie aber weder die Möglichkeit, noch die Resonanz. So ist ihr Beitrag nichts anderes als hilfloses Monieren an der falschen Adresse, Sokrates.

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      Vor 40 Jahren hatten die Lehrer und Profs noch was im Kopf. Bei den heutigen habe ich da meine Zweifel.

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      Erdöl ist ein nachwachsender Rohstoff, der im Erdinnern permanent neu gebildet wird. Ergo ist daran gar nix “fossil“. Udo Pollmer, Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften EU.L.E. e.V, hat das in einem Beitrag sehr schön und anschaulich erklärt. Mal auf Youtube nach der “Brotzeit“-Kolumne des EULE e.V. nachschauen oder direkt nach “Erdöl, nachwachsender Rohstoff“ suchen. Wichtig ist, wie wir mit diesem Rohstoff umgehen, d.h., dass wir Schlampigkeit bei Förderung und Transport zu vermeiden haben. Ansonsten wird über Erdöl nur Bullshit verbreitet, die eine gezielte Verteufelung zum Ziel haben, um dadurch einen neuen “E-Markt“ aufzumachen, der dazu noch den Vorteil hat, dass man im Zuge der totalen Elektrifizierung auch Vernetzung, Überwachung und Abhängigkeit der Bevölkerung vom Staat (Strom kann nicht gespeichert werden) verwirklichen kann.

      Eines ist sicher. Wer bsplsw. E-Autos kauft, der ist die eigentliche Klimasau! Für eine Batterie werden 80.000 Liter kostbaren Süßwassers (!) verschwendet und das in Abbauregionen wo ohnehin schon fatale Trockenheit herrscht.

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    Rumpelstielz am

    Die Klimaspinner sind eine Pest und eine große Gefahr für Deutschland.

    Wären die Hirnamputierten Greta Thunfisch Kranken klug, würden Sie nur gegen die ungehemmte Vermehrung der Menschen kämpfen und alles tun um ein weiter so zu verhindern. Also sind die nicht Klug.

    Das sind die Probleme – andere gibt es nicht.

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    Heiliger Geist am

    "Um einen hochrangigen Vergleich ist Legos Nachhaltigkeitschef Tim Guy Brooks nicht verlegen: „Als Kennedy ankündigte, er wolle einen Mann auf den Mond schicken, existierte ein Großteil der dafür erforderlichen Technologie noch gar nicht. Wir müssen das jetzt erfinden“, "

    Tim Guy Brooks, guter Mann, hochintelligent und enorm gebildet

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    Jeder hasst die Antifa am

    Hat man schon Dr Grete Thunfisch zu rate gezogen die löst doch alle Umweltprobleme

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      brokendriver am

      Thunfisch-Dosen lösen keine Probleme…ist nicht mal Pfand drauf…

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    Daenen und Schweden. Das ich nicht lache. Die sollen das mal den alten weissen Maenner aus Deutschland ueberlassen. Die haben schon Gummireifen ohne Gummi gemacht und Harz ohne Harz. Nebenbei haben sie noch das kuenstliche Vitamin C erfunden und kostenlos ans Volk verteilt. Daenen und Schweden machen Pornos. Das wars.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Die haben nicht nur Harz ohne Harz gemacht, die haben sogar das Hartz 4 endeckt.

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      Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Nicht zu vergessen : Benzin aus Kohle. Haben die Alliierten abgeschleppt, das Patent, war wohl Hauptkriegsziel.

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        Bitte noch mal ins Reine denken: Ein Patent als Ziel eines kostspieligen Krieges, wo man das patent doch viel weniger aufwendig im Eigenen Labor nachstöpseln könnte. Und wozu,da Briten und Amis im Erdölschwammen?

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        Sokrates, mit der Erlaubnis der Redaktion moechte ich Sie noch auf folgendes hinweisen: “Operation Overcast”, spaeter als “Operation Paperclip” bekannt. 74 Jahre spaeter sind die USA wieder am Ende. Deshalb setzt sich der Vernichtungsfeldzug gegen die deutsche Industrie und Banken fort. Sie konnten nichts, sie koennen nichts und werden niemals etwas koennen.

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      @Sokrates. Mal nachdenken. Die GI’s haben 350 Eisenbahnwaggons voll mit Forschungsunterlagen und Patenten aus den Gebaeuden der IG Farben (Auschwitz) nach den USA ueberfuehrt. Aussage eines US-Firmenchefs: " Wir haetten Millionn Dollar investieren und Jahrzehnte lange Forschung betreiben muessen fuer das, was wir jetzt fuer ein paar Tausend Dollar kaufen koennen. Auf Wunsch schreibe ich Ihnen noch den Link. Glaube es ist eine Aussage aus den "Veterans". Nebenbei: Das war nicht alles und noch mehr ging z.B. nach England und Russland. Aufbluehen speziell der westlichen Industrie nach dem Raubzug durchs Reich.

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