Kurzer Rückblick: Leipziger Buchmesse

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Am 17.03. brandete klatschender Applaus durch die Hallen: Die Leipziger-Buchmesse war zur Sekunde durch einen Gongschlag beendet worden und die Aussteller zeigten durch Akklamation ihre Zufriedenheit. Sicher war auch ein Stück Erleichterung dabei, daß die, für die Meisten überaus arbeitsreichen, Tage vorbei waren und man sich an Standabbau und baldige Reise in die Heimat machen konnte. Aber die Mitarbeiter an den Ständen beklatschten in guter sozialistischer Tradition auch sich selbst, die Verantwortlichen die tolle Mitarbeit und Unterstützung der Kollegen.
So war es auch bei dem Messestand von COMPACT.
Nach dem Dank an alle Besucher unseres Standes und für die vielen interessanten Gespräche, Solidaritätsbekundungen und mutmachenden Worte, gilt schon der zweite Dank dem Veranstalter für den tollen Service im Vorfeld und während der Messe.
Ein beseeltes Freuen aber erzeugte die herausragende Teamleistung der COMPACT-Mitarbeiter.
Im echten Wortsinne sprechen wir auch an dieser Stelle unseren verbindlichen Dank aus.
Die Messe – COMPACT stellte erstmals auf der Leipziger Buchmesse aus – war aus unserer Sicht ein voller Erfolg.
Neben dem außerordentlich regen Interesse für das COMPACT-Magazin war unser Zugpferd aber vor allem das topaktuelle, druckfrisch zur Messe erschienene COMPACT-Spezial „Operation NSU“.
Das Interesse war überbordend, was sich auch in dem enormen Anstieg der Bestellungen und Abonnements zeigt.
Im Rahmen der Messe fanden auch COMPACT-Veranstaltungen in Leipzig statt.
In den Messeforen in Halle 3 und 4 zeigten unsere Autoren Viktor Timtschenko und Professor Wilhelm Hankel vor staunendem Publikum vor, was Meinungsfreiheit und Sachinformation bedeuten können, wenn man ihnen Raum gibt und sie nicht niederträchtig unterdrückt, bzw. es unternimmt sie zu unterdrücken.
Daß es solche Versuche gibt, zeigten die COMPACT-Live Veranstaltungen in Leipzig während der Messe. Diese Veranstaltungen waren Bestandteil des offiziellen Rahmenprogramms der Leipziger Buchmesse.
Während jedoch Professor Wilhelm Hankel noch am 15.3. über die Notwendigkeit des Abwendens des Wahnsinns der derzeitigen Eurorettungspolitik vortrug, unternahmen interessierte Kreise den Versuch, den Vortrag Jürgen Elsässers am Folgetag, den 16.3. zu verhindern. Ergebnislos
Der COMPACT-Chefredakteur referierte über die geheimdienstlichen Verstrickungen bei den NSU-Morden. Zwar nicht am ursprünglich geplanten Ort, sondern in einem Konferenzsaal, in einem hiervon reichliche 100 Meter entfernten Hotel. Vulgo: einen Katzensprung entfernt.
Der Saal war mit rund 130 Besuchern prall gefüllt; es mußte nachbestuhlt werden, da die Zahl der Besucher die Erwartungen weit übertraf.
Die unselige Zusammenarbeit der Verstrickten und ihrer willigen Vollstrecker blieb also folgenlos – und wenn nicht, dann nur in der Weise, daß sie das Interesse an der Wahrheitsfindung verstärkt und uns in unserer diesbezüglichen Beharrlichkeit bestärkt hat.
Oder, wie Jürgen Elsässer bei seinem Vortrag mit dem Zitat von George Orwell schloß:
„Journalismus heißt, zu drucken, von dem jemand will, daß es nicht gedruckt wird.“

siehe hierzu auch 130 Leute bei COMPACT-Veranstaltung zum NSU-Phantom im Elsässer Blog.

Über den Autor

Arne Fischer, Jahrgang 1970, lebt in Hamburg und ist COMPACT-Online Redakteur. Er ist außerdem Ansprechpartner in allen technischen Belangen rund-um das COMPACT Internetportal. Alle Artikel des Autors

 

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