Krieg gegen Plastik – doch wie steht es um die Alternativen?

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Plastik ist ein Hassobjekt grüner Kosmopoliten geworden, die mit dem destruktiven Ökologismus gute Ökologie moralisiert und ideologisch aufgeladen haben. Es gäbe gute Alternative zu Plastik und scheitern tut die heile Weltrepublik ja nur an den bösen rechten Kapitalisten…

Vergangenes Wochenende forderte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) erneut Maßnahmen gegen Plastik. Sie erklärte, Plastiktüten gehören verboten und Nahrungsmittelverpackungen von Fastfood-Betrieben sowie Einwegbecher müssen reduziert werden. Dazu will die Bundesumweltministerin die Hersteller der Plastikprodukte für die Entsorgung aufkommen lassen (was zwingend auf die Verbraucher abgewälzt würde), und nicht länger die Kommunen. Bis 2022 könnte dies umgesetzt werden und damit den Krieg gegen Plastik bedeuten, welches wichtiger Bestandteil der Industrie und des täglichen Bedarfs ist. Ziel sei es, die Vermüllung der Städte zu reduzieren.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) kritisierte, die Haltung ihrer Kollegin sei zu radikal, denn Verbote seien keine vernünftige Lösung. Der Handelsverband Deutschland – Sprachrohr des deutschen Einzelhandels – hielt gegen die Forderungen Schulzes und erklärte, dass die von der Politik gesetzten Ziele schon von der Wirtschaft erfüllt worden seien. ÜBERRASCHEND: Auch der Naturschutzbund Deutschland hält ein völliges Plastiktütenverbot für übertrieben, und wies auf die Gefahr hin, dass die Wirtschaft sich dann auf umweltschädlichere Stoffe konzentrieren könnte, um den Verlust des billigen Plastiks zu ersetzen. Einwegpapiertüten seien nur ein Beispiel für ein angepriesenes Alternativprodukt, dessen Ökobilanz aber nicht besser als die der Plastiktüten ausfällt – dies liege der Herstellung zugrunde, so Geschäftsführer Leif Miller, der stattdessen für eine Steuer auf Einwegtüten aller Art plädiert.

Eine Alternative für Plastik?

Warum Papiertüten keine ökofreundlichere Alternative sind, erklärt die Umweltschutzorganisation damit, dass diese hundertmal öfter als eine Plastiktüte genutzt werden müsste zum Ausgleich der ökologischen Bilanz, da die Papiertüte in der Herstellung mehr Energie und Wasser benötige als das Plastikprodukt. Baumwolltaschen sind in der Herstellung noch aufwendiger.

Plastikverbrauch: Wer sind wirklich die Anti-Ökos?

Zwischen 2000 und 2018 sank die Zahl der jährlich genutzten Plastiktüten in Deutschland von sieben Milliarden auf zwei Milliarden. Im Jahre 2016 hat jeder Deutsche durchschnittlich 45 Plastiktüten genutzt, 2018 noch 24. Damit erfüllt die Bundesrepublik die Vorgaben aus Brüssel par excellence, denn diese liegt bei 90 pro Kopf seit 2015 und 40 pro Kopf ab 2025. Beim restlichen Plastikverbrauch ist Deutschland aber Nummer 1 mit 220 Kilogramm pro Person.

Die großen Plastikmüll-Umweltsünder der Welt sind nach dem „Wall Street Journal“: Platz 1 China; mit jährlich etwa 8,80 Millionen Tonnen ordnungswidrig entsorgtem Plastikmüll, wovon rund 3,5 Millionen Tonnen im Meer landen. Es folgt Indonesien mit etwa 3,20 Millionen Tonnen, davon 1,29 Millionen Tonnen die im Meer entsorgt werden. Auf Platz 3 folgen die Philippinen, dann Vietnam, Sri Lanka, Ägypten, Thailand, Malaysia, Nigeria, Bangladesch, Brasilien und auf Platz 11 die USA – welche unter den aufgeführten Staaten der einzige westliche ist, und eine geschätzte illegale Plastikmüllentsorgung von gut 300.000 Tonnen, davon landen etwa 110.000 Tonnen im Meer, zu Lasten gelegt wird. Diese Schätzung stammt aus dem Jahre 2010. Auffällig ist, dass unter den großen Wirtschaftsmächten der Welt mehrheitlich Staaten der europäischen Zivilisation zu finden sind, die großen Umweltsünder jedoch größtenteils asiatische Wirtschaftsmächte wie China oder Indonesien darstellen.

Realismus und Hysterie

Die Umstellung auf alternative Stoffe gestaltet sich als schwierig, da Plastik sehr günstig in seiner Herstellung und unvergleichlich haltbar ist. Bisherige Versuche mit vermeintlich umweltfreundlicheren Materialien zeigten, dass diese teurer und umweltschädlicher im Verhältnis von Herstellung zur Haltbarkeit sind.

Der Krieg gegen Plastik ist nur ein weiterer Auswuchs kosmopolitisch-grüner Hysterie, die Umweltschutz predigen aber die Materie – wortwörtlich – nicht verstehen.
Das große Problem am Plastik ist seine umweltbedingte Zersetzungsdauer, die derzeit mit rund 500 Jahren berechnet wird. Dieser Superstoff war ein wesentlicher Faktor des Wachstums der Produktionseffizienz und bildet damit einen Teil des wirtschaftlichen Fundaments, auf dem unser Wohlstand beruht. Vielleicht wäre es sinnvoller, den Gebrauch und das Wegwerfen von Plastik stärker zu kontrollieren, sodass wir seine Vorteile nutzen können, ohne unsere Welt zu vermüllen. In unserem Interesse muss wirtschaftliche Effizienz gleichauf mit Naturschutz unserer Heimat und unserer Welt stehen. Denn unser Wohlstand stellt den Rahmen unserer Möglichkeiten auch im Bereich des Umweltschutzes dar.

Öko-Diktatur. Die heimliche Agenda der Grünen. Ein COMPACT-SpezialÖko-Diktatur – Die heimliche Agenda der Grünen. Auch in Österreich! „Wir bewegen uns in Richtung Ökodiktatur“, warnte der Ökonom Carl Christian von Weizsäcker bereits 2011. Der von der Merkel-Regierung für das Jahr 2050 beschlossene Totalausstieg aus allen fossilen Energieträgern ist noch lange hin, mag man sich trösten. Bis dahin kann man noch Auto fahren, in den Urlaub fliegen, Schnitzel essen, mit Öl und Kohle heizen, seinen Arbeitsplatz in den angeblich schmutzigen Branchen behalten. Doch die Klimahysteriker machen Druck, die Verbote vorzuziehen. Das Jahr 2011 hat gezeigt. wie ein einziges Ereignis am anderen Ende der Welt genutzt werden kann, um von einem Tag auf den anderen aus einer bis dahin per Gesetz garantierten Energieform, der Atomkraft, auszusteigen.

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39 Kommentare

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    Heinrich Wilhelm am

    Das trifft den Punkt:
    Die Menschheit hat kein CO2-Problem und das Klima wird maßgebend von der Sonne beeinflusst.
    Aber die Menschheit hat ein Müll- und Emissionsproblem:
    – Fehlende Verantwortung ist im Menschen selbst begründet. Man wirft weg und denkt, dann ist es weg…
    Wo aber ist "weg"?
    – Fehlende effiziente Entsorgungs- und Recyclingkonzepte sowie Anlagen auf dem größten Teil des Planeten
    – Auf die Menschheit bezogen zu wenig Beräumungsunternehmen oder -institutionen
    – Die Erkenntnis, dass im Müll die Lösung so manchen Energieproblems liegt, ist kaum vorhanden usw. usf.
    – Auf dem Diesel wird bis zur Besinnungslosigkeit herumgehackt, anstatt diese Technologie
    umweltverträglicher zu machen – Feinstaub ist hier nämlich das Problem
    – Die Kernkraftnutzung könnte die sauberste Lösung der Energieerzeugung sein, wenn man die Jahrzehnte
    an Miesmacherei dafür genutzt hätte, die Sicherheit zu erhöhen und das Entsorgungsproblem zu lösen
    – Anstelle eines Weltklimarates hätte besser ein Weltmüllrat gehört!
    Aber, was rege ich mich auf: Solange die umweltfreundliche Müllvernichtung kein lukratives Geschäftsfeld ist, bleibt es beim Meckern.

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    Achtung @ Lila Luxemburg! Nur fuer Dich. Niemanden mitlesen lassen:
    Ein Fisch k;laert auf!
    hatetepees://forum.fleischbranche.de/forum/rezepturen-herstellung-anleitungen/fischforum/39059-ein-fisch-kl%C3%A4rt-auf

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    Zumindest für den Bereich Thailand bis runter nach Indonesien kann ich sicher sagen, das die Menschen dort keinen Sinn für Müllvermeidung haben.
    Wenn man sich in einem 7-Eleven (so eine Art Tante Emma Laden Kette, 24 Stunden geöffnet) etwas zu trinken kauft, bekommt man das Getränk in einer Plastiktüte, mit Strohhalm und Papierserviette. An den Straßenrändern kann man auch sehen was damit passiert…die Fliegen aus den fahrenden Autos. Kommt mir nicht mit arm, das hat nicht mit Geld zu tun, ob ich meinen Müll ordnungsgemäß entsorge. Zumindest Mülleimer gibt es auch dort überall.

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    Ich war schon Mitte der 1990er nicht begeistert von diesem gelben Sack aka Dualem System. Ich kann mich noch daran erinnern, dass in den 1970ern aller Abfall in eine einzige Tüte und diese Tüte in die Abfalltonne kam. Dann kamen die ersten Altglas- und Altpapiercontainer; was durchaus noch sinnvoll gewesen sein mag und leicht zu handhaben war. Dann kam der Gelbe Sack und stellenweise die Biotonne, Batterien und Leuchtmittel (Ehemals Glühlampen) wurden gesondert gesammelt – aber seitdem scheint es nicht etwa besser und Abfallbeseitigung billiger geworden zu sein, sondern es scheint eher schlechter und teurer geworden zu sein. Was soll das? Und bestimmte Abfälle muss man sogar umständlich zum Sondermüll bringen (Farbdosen) …

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    Überm Kuckucksnest am

    Schon mal was von Thermischer Verwertung gehört?
    Müllverbrennung

    Seit Mülltrennung funktioniert das nicht mehr so einfach wie früher, weil Gurkenschalen und Kaffeesatz keinen akzeptablen Heizwert (Wirkungsgrad) haben, der hier in Schland aber vorgeschrieben ist, um derartige Anlagen betreiben zu dürfen.

    Was also tun?

    Ganz einfach. Gelbe Säcke in die Verbrennungskammer, bis der Wirkungsgrad wieder stimmt. (die werden gesondert angeliefert)

    Woher ich das weiß? Ich habs gesehen. 😉

    Zusammenfassung:
    Wir trennen artig Müll, aus Dank werden wir dafür übers Duale System mächtig abkassiert.
    Heimlich, still und leise wird sortierter Plastikmüll dann doch wie früher verbrannt, bzw. ins Ausland verschifft und landet dann in (europäischen?) Weltmeeren.
    Das Geilste an der geschichte: WIR haben am Ende sogar noch Schuld daran!

    Dummer Deutscher! lol (so denkt die Welt!!!!)

    Und nun trennt weiter Müll bis zum erbrechen. Bin mal gespannt wie sie das Wirkungsgradproblem künftig ohne Plastik lösen. Direkte Zugabe von Erdöl auf Deutsche Steuerzahlerkosten?

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    Rumpelstielz am

    ich behaupte, dass 99% allen Plastik in den Meeren von der Schiffahrt stammen, die Ihren Müll billig entsorgen, schon seit Jahrzehnten.
    Jeder wusste das, auch in Hamburg und anderen Seehäfen wird nur ein Bruchteil des angefallenen Mülls entsorgt, der große Rest geht billig über Bord.
    Fischernetze sind ein Übriges – kilometer lange Schleppnetze.

    Is ja nich mein Ozean.

    Würde man diese Verursacher stellen – wäre alles gewonnen.
    Dazu muss die Überfischung der Meere gestoppt werden. Das heist eine rigorose Bevölkerungsreduktion muss kommen – freiwillig – oder mit Zwang.
    Refugie welkom ist der falsche Weg.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Es dauert nicht mehr lange und von den total bescheuerten Politikern wird einem das Atmen verboten.

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    Michael Theren am

    Der Skandal liegt für mich darin, daß wir alle seit Jahrzehnten mit Milliarden das "Duale System" (in der Hand von Kapitalinvestoren) füttern, um dann so nebenbei zu erfahren das die Gewinne in New York landen und unsere trittininitiierten Zwangsökoabgaben zu einem > 80% Müllexport nach Afrika und Asien.

    Und nun sind wir dann auch noch Schuld – typisch Bananenstaat

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    Plastikartikel als solche sind nicht das Problem, im Gegenteil, es ist leicht und schützt auf allen Ebenen und ist auch noch praktisch für Behältnisse jeglicher Art und lediglich der Besitzer eines Plastikteils stellt das Risiko durch eigene Dummheit dar, genauso wie der Waffenhandel, eine Pistole schießt nicht, lediglich seine führende Hand und wenn die durch ein falsches Hirn geleitet wird, entsteht das Unglück und beide Errungenschaften werden nun als Übel deklariert um von den eigentlichen Problemen abzulenken und es gibt ja einen Stadtstaat auf dieser Welt, wo man klare Kante zeigt und den Mißbrauch bestimmter Produkte mit drakonischen Strafen ahndet und sie da, die Stadt ist sauber und weil man bei uns in dieser Hinsicht alles machen kann, sieht es entsprechend aus und nun wollen sie wieder zurück zur Steinzeitverpackung und da werden dann andere Resourcen verbraucht und bringt ebenso Nachteile, die begreifen es einfach nicht, wie man mit Problemen umgehen muß, oder sie sind saublöd.

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    Naja Herr Hasse. Die Statistik ist ja nicht von Ihnen aber wenn Sie einen derartigen Artikel schreiben sollten Sie nachforschen was (noch) alles so stimmt. Ich will mich nicht als Chinaversteher aufspielen, gebe auch zu, dass China ein Ueberwachungsstaat ist aber mit dem was in Deutschland ablaeuft haben Sie und andere diesbezueglich jedes Recht der Kritik verloren.
    Wer schon einmal in China war der weiss von den Millionen Muellsammlern in den Staedten, die auf Dreiraedern mit Kasten jeden Schnipsel Plastik, Karton, Steropur, Flaschen etc. aufsammeln und an die jeweiligen Sammelstationen verkaufen. Viele Muellsammler sind so Millionaer geworden. Ich selbst sammle Kartons und Plastik (Wasserflaschen, Plastiktueten, Waschmittelflaschen etc.) in einer Ecke in der Garage und wenn die Ecke voll ist verkaufe ich an den Muellsammler. Ich bekomme also Geld fuer den Muell. Der Sammler verdient Geld mit dem Muell und der Grosshaendler auch, bis hin in die verarbeitende Industrie. China importierte alleine aus Deutschland jedes Jahr 1,5 Millionen !! Tonnen Plastikmuell. Aus der EU gar 7,5 Millionen Tonnen. Quelle: https://utopia.de/china-muell-import-stopp-plastik-74769/

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      China hat also bis zum Stop zum Jahresanfang 2019 fast den gesamten Dreck aus Deutschland importiert, Deutschland diesbezueglich sorgenfrei gemacht und einige Klugscheisser hervorgebracht die ueber China den Oekostab brechen. Moral war gestern. Zum Leidwesen der Muellsammler wurde am 1.Juli in Shanghai eine Muelltrennung mit 4 Muelltonnen eingefuehrt. Die Sammelplaetze sind meistens ueberdacht und es ist eine Waschgelegenheit zum Haendewaschen dort. Nun muessen die Muellsammler vor dem Compoundtor warten bis die alten Frauen, die den Muell sortieren, kommen und ihnen den jeweiligen Muell zum jeweiligen Preis verkaufen. Ist das jetzt Kommunismus oder Kapitalismus. Muesste man mal eine Philosophen fragen. Plastik muss sein und ist in vielen Bereichen nicht ersetzbar. Jedenfalls heute noch nicht. Das mit dem Plastik ist eine Sache. Eine andere Sache ist es, die Stadt-und Dorfbuergermeister persoenlich fuer den Zustand ihrer Gemeinde haftbar zu machen. Versuchen Sie es einmal Herr Hasse und berichten uns ueber das Ergebnis. In froher Erwartung….

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        Ich stelle folgenden Vorschlag in den Raum.

        Listet alle die grünökologischen, klimahysterischen und ähnliche Vorschläge, Projekte usw. unter Erfassung des jeweiligen medial vortragenden politischen Verfechters auf.

        Und recherchiert dessen aktuelle Einbringung in Wirtschaftsunternehmen bzw. dessen Wechsel in ein solches.

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        Lila Luxemburg am

        "Ist das jetzt Kommunismus oder Kapitalismus. Muesste man mal eine Philosophen fragen."

        Müllkommutalismus! 😆

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        Ja, so aehnlich Lila. Um Wortkreationen sind ja unsere Geschwaetzwissenschaftler und Gehirnakrobaten nicht verlegen. Es ist aber, wenn man den Spassfaktor mal zur Seite legt, (das weisst Du auch) ein tiefgreifendes Thema. Der Umweltschutz. Diesbezueglich sind aber keine Philosophen, sondern Macher gefragt. Wie waere es mit der indonesischen Regierung 3 oder 4 Heizkraftwerke zu verhandeln und der Bevoelkerung das Sammeln von Muell zu praemieren? Ich will nicht als Fisch in einem indonesischen Fluss wiedergeboren werden. Die Fische dort sind so voll Oel, die braucht man nur noch einzudosen. Eigenartigerweise hat aber Mutter Erde die fast undurchdringlichen Schornsteinausstoesse der Industrialisierung Europas alle absorbiert. Ja sogar 2 Weltkriege, unzaehlige Atomversuche, Atombombenabwuerfe, Flotten von oelgetrieben Ozeanriesen, gigantische Waldbraende, Vulkanausbrueche, Oeltankerhavarien & so weiter auch noch. Dann kamen die Gruenen. Waldsterben. Stirbt der Wald sterben wir auch. Ihr bezahlt fuer einen Wald der partu nicht sterben will, fuer Muell den ihr nicht produziert habt und demnaechst wahrscheinlich fuer CO2 das nur Greta sehen kann. Ich koennte blutige Traenen weinen wenn ich sehe wie hilflos mein Volk in der Ecke steht.

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    # Mehr Plasti und mehr Giftstoffe in die Luft – einartysken … war mir bis vor 2 Tagen auch NEU

    Wie z. B. dass man jetzt schon micro-Plastikteilen in der Luft rund um den Globus und sogar in der Luft der Arktis gefunden hat. Das kommt also zu den Giftstoffen Aluminium, Strontium, Barium etc. hinzu, die regelmäßig von der US-Armee (aber auch in anderen Ländern) in die Luft gesprüht werden – im Namen des Geoengineering ‚um unser Klima zu verbessern‘ – und die Menschheit lässt sich das gefallen.

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      PS: nicht das des Geoengineering war mir NEU sondern die "micro-Plastikteilen in der Luft"

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      Lila Luxemburg am

      "… und die Menschheit lässt sich das gefallen."

      Ja. Und warum? Weil es ‚die Menschheit‘ (als organisierte politische Entität natürlich nicht gibt). Die Täter dagegen (als organisierte Gruppen) gibt es schon. Es bleibt also beim Wort von Carl Schmitt: Wer ‚Menschheit‘ sagt … will betrügen!

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        DerSchnitter_Maxx am

        Ich reise nicht … fahre mit keinem Schiff über die Meere … und trenne auch den Müll nicht … nur lügen tu ich hin und wieder mal 😉

  12. Avatar
    Schopenhauer am

    Die Klimafaschisten, die Plastikverbot fordern, sollten vorher doch einmal erklären, woher denn das Plastik, das angeblich in Massen im Meer schwimmen soll, kommt. Hier wird ganz klar wieder mit der deutschen Sucht nach einem schlechten Gewissen gespielt.

    Ein guter Bekannter, den ich lange Zeit nicht gesehen hatte, sagte zu mir, "wir Deutschen sind SCHULD am Plastik im Meer." Ich fragte denn, wie das möglich sei, in einem Land, in dem man bereits mit einer Anzeige rechnen muß, wenn man einen Joghurtbecher in die falsche Tonne geworfen hat. Das konnte er nicht beantworten.

    Aber grundsätzlich folgen die Neofaschisten natürlich dem kleinen 1×1 des Machterhalts:

    – Erfinde ein Problem
    – Schüre Angst und Panik davor
    – Stelle Dich selbst als EINZIGE vernünftige Lösung dar
    – Lasse Dich (wieder-)wählen

    Klappt fast immer

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      Überm Kuckucksnest am

      Wir produzieren Plastik, daher sind wir Schuld am Plastikcaust.

      Ähnlich ist es mit Messermorden. Wir produzieren Messer, ohne Messer könnte niemand einen anderen pieksen.

      Wir produzieren Waren für die ganze Welt (auch Autos für Afrika, u.s.w.), dabei entsteht eine schlechte deutsche CO2-Bilanz. Richtig, wir haben Schuld, weil wir Afrikas Klima zerstören.

      Wir bauen Bahnhöfe,…

      u.s.w.

      Wir haben immer Schuld, ist nun mal so.

  13. Avatar
    ship of fools am

    Tatsächlich sind viele Plastikartikel überflüssig, ergo verzichtbar. Viele allerdings auch nicht. Ohne Plastik, kein modernes Leben. Blutkonserven in Papiertüten kommt nicht so gut. Katheter aus echtem Stroh würde ich auch nicht unbedingt empfehlen (wer mag soll es testen!). Holzsmartphones? Jute-Armaturenbretter im SUV? Zahnbürsten aus Holz mit Schweineborsten?
    99% des Plastikmülls wird in Schland gesammelt. Gelbe Säcke, dafür bezahlen wir schließlich bei jedem Einkauf!!! Und nun sollen WIR Schuld haben, wenn andere das Zeug nicht ordentlich wiederverwerten? Die sollte man sich greifen, nicht schon wieder den Zahlmichel!

    Ich hab ne dicke Plastiktasche von Kaufl(keine Werbung), die schleppe ich schon seit Jahren durch die Gegend, Hält und hält und hält. Alternativ 300 Papiertüten? Ich weiß ja nicht.

    Schon mal nachgerechnet, wieviel Plastik aus einem Liter Rohöl entsteht. 0,5 Lt. Benzin weniger im Jahr verfahren, schon passt wieder.

    Ach ja, das mit den Glasflaschen hatten wir doch schon. Haben die Grünen abgeschafft, weil zu schwer und zu viele LKW’s erforderlich.

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        Also diese angebliche Langlebigkeit von Plastik kann ich nicht nachvollziehen:

        Ich spüle einige grössere, feste, ehemalige Lebensmittelbehälter aus und verwende sie dann als Behälter für Zimmerpflanzen. So ab einem halben Liter Volumen und entsprechendenr Materialstärke kann man sie gut als Pflanzentöpfe verwenden. An einem Südfenster stehend, mit direkter Einwirkung von Sonnenstrahlen halten diese Kunststoffbehälter drei bis fünf Jahre, danach brauche ich das Plastik nur anzutippen und es bröselt weg. Also wie kann diese immer wieder genannte hohe Langlebigkeit von Plastik erklärt werden?

        Ich nehme grundsätzlich nur Obst und Gemüse, das verpackt/eingeschweisst ist, denn wenn ich sehe, wieviele Leute und was für welche, unverpacktes Obst und Gemüse in die Hände nehmen, drücken, vielleicht noch kurz drauf husten – also da bin ich voll bedient!

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      @SHIP OF FOOLS….. Sehr, sehr guter Beitrag (sehr ausgewogen) Da kann ich mich nur anschließen.
      Auch ich nutze schon seit Jahren beim Einkauf Klappkisten oder aber alte Plastiktüten (teilweise noch aus den 90ern). Es ist eben nicht so, dass Deutschland das Land der "Plastiksünder No. 1" wäre. Die Darstellung der Grünen ist (wieder einmal) vollkommen verzerrt. Da sollen erst mal andere Länder nachziehen. Anmerken möchte ich noch eines. Ja, die x-fach Plastikverpackungen kann man sich oft sparen…. das haben Sie schon angemerkt. Aber ich will hier z.B. über die Lebensmittelindustrie sprechen. Es geht hier teilweise auch um Haltbarmachung von Lebensmitteln. Man bedenke, dass man ohne diese Haltbarmachung sehr viel mehr Produkte wegschmeißen müsste oder aber, man müsste den Handel öfters (mit kleineren Mengen) beliefern und der Kunde müsste öfters einkaufen. Unter dem Strich also mehr Verkehrslast.

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      HERBERT WEISS am

      Mit Vernunft wäre schon viel gewonnen. Vor mehreren Jahren wurden in unserem LK Potsdam-Mittelmark wahlweise gelbe Tonnen eingeführt – ud bald darauf wieder abgeschafft. Der Erfolg: Die gelben PE-Säcke werden gern von Füchsen und Krähen geplündert und vom Wind hin- und hergeweht. Toll!

      Nachtrag; Ich will keineswegs das Autofahren verteufeln. In den Ballungsräumen macht es jedoch echt keinen Spaß. Mein Vater – ein begeisterter Autofahrer – fuhr nur einmal mit seinem Wägelchen zur Grünen Woche – und nie wieder. Nur noch mit dem Bus nach Potsdam und dann weiter mit der S-Bahn. Diese erschloss auch meinen Heimatort – bis zum Mauerbau.

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        ship of fools am

        Liegt an der Verkehrsplanung. Auch die "Grüne Welle" wurde abgeschafft, überall Baustellen, Huckel und Flaschenhälse.

        Die Grünen Verkehrsplaner haben im Laufe der Jahre ganze Arbeit geleistet, um das private KFZ zu ächten. Jetzt ist Erntezeit und der Blödmichel gibt sich auch noch selber Schuld. Hat er ja auch irgendwie, immerhin hat er die Grünen machen lassen. Außer etwas Meckern war ja nicht viel.

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    Wenn die Nano und Mikroplastik nicht mehr in der Kosmetik erlaubt, wäre schon viel gewonnen.

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      Hilfe ich bin Plastikverblödet am

      Wer zwingt Sie zur "Kosmetik"?

      Das Tierwohl eher nicht, oder?

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      Kein Thema für die Hüpfenden.
      Aber die,zugegeben sinnlosen, Plastik-Messer und Plastik-Gabeln da ist Panik.

      Wer kennt noch Cellophan? Und Holz im Extruder zu verarbeiten war mal … bei Einfach Genial und weg.

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        HERBERT WEISS am

        Gerade Plastik-Gabeln und -Messer sind Unkultur vom Unfeinsten! Mit den Löffeln mag es ja noch einigermaßen gehen. Und dann frisst man sein Zeug vom kunststoffverstärkten Pappteller – als kultiviertes Essen mag man das nicht mehr bezeichnen. Kann mich als einer der Älteren noch an das Mitropa-Geschirr und -Besteck vergangener Zeiten erinnern. War zwar nicht gerade luxuriös, aber hatte doch irgendwie Stil.

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    Meiner Meinung nach ist Erdöl ein zu wichtiger und wertvoller Rohstoff, um ihn für Billigplastikzeug oder Wegwerfprodukte aller Art zu vergeuden. Was speziell Plastiktüten betrifft, die sind absolut praktisch und vielseitig einsetzbar, und ich benutze sie selber. Aber ich habe sie auch immer gesammelt, denn jede Tüte läßt sich -zigmal verwenden, ehe sie den Geist aufgibt. Mein Plastiktütenvorrat wird jedes Verbot um Jahre überdauern. Also auch mit diesem Produkt kann man sorgsam umgehen.

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      Bin völlig Ihrer Meinung, ABER: Die Verschwendung von Ressourcen findet woanders statt: Nicht der Trinkhalm oder die Brötchentüte sollten verboten werden, sondern die Millionen sinnlosen Plastikspielzeuge ( die meist auch noch Batterien zum Betrieb benötigen und mit lautem Geräusch nerven!), die nach 2 Tagen in die Ecke fliegen, weil langweilig… Dann gibt es noch jede Menge Souvenir- Kitsch aus Plastik, meist ebenso geschmacklos wie unnütz. Man könnte die Auflistung immer erweitern. Viel größere Umweltsünden sind zur Zeit allerdings die ( von den Linksgrünen als umweltfreundlich gepriesenen) E- Scooter und E- Bikes. Aber DIE sind ja politisch gewollt . Aber die besorgte bundesdeutsche Hausfrau zahlt ja gerne eine Plastiktütensteuer. Dumm und dümmer…

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      HERBERT WEISS am

      Auf jeden Fall! Leider haben da zu viele Leute erhebliche Defizite in ihrem Oberstübchen. Statt Verboten wäre ein vernünftiger Preis für diese Artikel die bessere Lösung. Und wer sein Zeug einfach so in die Landschaft schmeißt, sollte konsequent am Beutel gestraft werden, zudem, wenn es sich nicht um biologisch abbaubare Dinge handelt.

  16. Avatar
    Schulze Schulze am

    Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist eigentlich die Lösung und muss auch im Umgang mit recycelbaren Endprodukten umgesetzt werden. Nur die Länder welche diese Probleme tatsächlich verursachen interessiert dies nicht oder kaum. Wenn ich den Verpackungswahn beim Einkauf oft sehe, sehe ich auch hierzulande einen immensen Bedarf des Überdenkens.

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