Kontaktschuld: Filmförderer traf sich mit Meuthen – Filmschaffende fordern deshalb seinen Kopf

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Was ist so langweilig wie das konformistische Zwangsgebühren-TV? Richtig, der deutsche Kinofilm. Auch der wird großteils von Steuergeldern finanziert, wobei die Förderung von linksgrün gesinnten Gremien vergeben wird. Vorbei die Zeiten, wo ein Fassbinder, ein Syberberg, ein Schroeter oder andere Außenseiter, die sich ästhetisch und inhaltlich dem Establishment entgegenstellten, zum Zuge kamen. Stattdessen stehen Wettbewerbe der Harmlosigkeit und Konformität auf dem Programm: Till Schweiger meets Milo Rau.

Und in dieser selbstgefälligen Blasenwelt wagte es der Geschäftsführer der hessischen Filmförderung, Hans Joachim Mendig, doch tatsächlich, sich mit PR-Berater Moritz Hunzinger und – nein, das kann und darf nicht sein – dem AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen in Frankfurt privat zum Essen zu treffen. Ein Instagram-Foto dokumentierte das Treffen des Grauens! Über was die drei sprachen – man weiß es nicht. Vielleicht war es nur privates Blabla. Interessiert aber auch nicht. Mendig trägt den Makel der Kontaktschuld. Schließlich weiß man doch, dass der AfD-Virus ansteckend ist.

Deshalb fordern jetzt 300 konformistische Staatskünstler Mendigs Rücktritt, darunter auch Mitglieder des Bundesverbands Regie. Filmschaffende also, die dem Geschäftsführer Mendig wahrscheinlich mehr als eine Subvention verdanken. Zu den Unterzeichnern zählen, neben dem Initiator Rüdiger Suchsland (Filmkritiker), der Regisseur Dominik Graf, Jasmin Tabatabei, Jasna Fritzi Bauer oder Iris Berben. Neben zahlreichen No-Names also auch Veteranen, denen man ein differenzierteres Urteil zugetraut hätte. Außerdem kündigte manch Filmschaffender seinen Rückzug aus Gremien der HessenFilm an. Aber so funktionieren totalitäre Systeme halt.

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26 Kommentare

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    Was ist bloss aus dem deutschen Film geworden? Vor einem halben Jahrhundert wurde noch echtes Genrekino produziert:Die Karl-May- und Edgar-Wallace-Filme, die Leinwand-Abenteuer von Jerry Cotton und Kommissar X, faszinieren heute noch. Danach kamen neue Filmemacher wie Fassbinder und Werner Herzog (Erst neulich lief in arte "Aguirre, der Zorn Gottes"), ernsthafter, aber durchaus talentiert, aber heute? Öde Komödien und Betroffenheitsfilme. Früher bot der deutsche Filme noch echte Kerle wie Hans Albers und Klaus Kinski … heute … ?

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    Hans Dampf in allen Gassen, ein Salvini 4.0.

    Mit Volksnähe und Armenliebe aber nicht übertreiben.

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    Mit den bösen Buben von der AfD redet man nicht, man drangsaliert sie vielmehr immer, wo man sie trifft. Indem man ihnen beim Baden die Sachen klaut, ihre Autos anzündet oder sie krankenhausreif schlägt.

    Mal ganz im Ernst. ihr Mainstream-Armleuchter, wenn es darum geht, vor dem Großkapital zu katzbuckeln. seid ihr immer feste mit von der Partie!. Manche nennen euch Opportunisten links, doch die Sorgen der kleinen Leute gehen euch am Achtersteven vorbei. ihr lebt in eurem kleinen Mikrokosmos – wer braucht euch? Keine Sau!

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      Querdenker der echte am

      Was wollen wir denn?
      Die DDR 2.0 wird nicht, nein, sie ist schon errichtet!!
      Die DDR hat Unbotmäßige, Z.B. Biermann ausgewiesen! Oder mit Berufsverboten belegt!! Wohin also mit solchen Querulanten? Tja, die DDR 1.0 gibt es ja nicht mehr. Was bleibt übrig bzw. zu erwarten?? Gulag?? Es wird wohl bald soweit sein.

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    Wasser predigen und Wein saufen funzt nur, wenn die Wasserträger nichts merken.

    Morgen dann Treffen Weidel/Friede-Springer; Reil/Bsirske.

    Sei schlau, wähle Blau.

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    Claude von Duringe am

    Was anderes sollte man von staatlich alimentierten "Künstlern" denn sonst erwarten, beißen die Hand, die sie füttert am besten noch ab, um sich dann zu beschweren, daß es nichts mehr gibt. Verlogene Heuchler!

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    Jeder hasst die Antifa am

    Der Krampf gegen Räääächts hat bis jetzt immer eine Schöne Summe Fördergelder eingebracht und davon sind diese Systemlinge und Speichellecker abhängig,

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    Wessen Kopf fordern sie denn nun,den von Meuthen oder den anderen? Den ersteren können sie gerne haben (nur bei Selbstabholung vom Besitzer), den anderen kenne ich nicht.

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    heidi heidegger am

    Syberberg und der hier gleich leben noch, also nur Mut: Der Freistaatsfeind Herbert Achternbusch wurde 80 (letztes Jahr/anm. hh). Er ist einer der eigenwilligsten Künstler Bayerns, und wurde doch lange als Nestbeschmutzer beschimpft. Sein anarchischer Sinn für Komik ist unerreicht. "Diese Gegend hat mich kaputt gemacht und ich bleibe solange hier, bis man ihr das anmerkt," sagte Herbert Achternbusch im Film "Servus Bayern". 1978 war das.

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      heidi heidegger am

      Filmnichtschaffende (Theoretiker-Textproduzenten) wie die heidis sind arme Kirchenmäuse im Vergleich zu:

      zdf.de/zdfunternehmen/2018-jahrbuch-finanzen-102.html

      ichichich will Justitiar beim ZDF sein, zifix! also Kalif anstelle des Kalifen *würg*

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        heidi heidegger am

        OT-Nachtrag bzw. Vortrag zum Polit-Räpp-Faden:

        Niemals dürft ihr suchen im Google nach:
        GG Allin – Die when you die lyrics

        ..weil der-dieser Dude war ein Nihilist par ex·cel·lence *omg*-fremdschäm!

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    Werft die "Kulturschaffenden", diese überbezahlten, nichtsnutzigen Parasiten auf den Arbeitsmarkt, also auf die Straße! Film, Musik, "bildende Kunst", alles, was sich nicht selbst refinanzieren kann von den Subventionströgen rigoros und ausnahmslos abschneiden, sollen diese "Künstler" doch betteln gehen. Ihre Auswürfe, mit denen sie das Kulturleben des Volkes traktieren, sind wie die berüchtigte braune Masse, die immer oben schwimmt. Kunst kommt von Können und das findet bei den "Künstlern" der Moderne überhaupt nicht mehr statt, nicht erst heute. Man denke nur an den degenerierten Fettstuhl eines gewissen Joseph Beuys zurück.

    Der Staatshaushalt ist voller Subventionen für Abartiges, Perverses. Und damit sind nicht nur Antifa-Vereine und filmende Linksmaden wie Schlingensief, Rosa von Praunheim, Til Schweiger usw. gemeint. Eine "Kultur", die auch finanziell vom Volk nicht getragen wird, hat nichts anderes als den Untergang verdient, da dieser Schund der echten Kultur im Wege steht.

    Weg mit den Subventionen für Taugenichtse!

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    Deutsche Beobachtungsstelle am

    Totalitäre Verhaltensweisen, untertänigste Würdelosigkeit und linientreue, systemkonforme Propaganda -> all das haftet diesen dekadenten BRD-Staats- und Pseudokünstlern an!! Pfui Teufel kann ich da nur sagen.

    Dokumentiert die Namen dieser BRD-Propagandakünstler. Wir vergessen nichts!

    Dum spiro, spero.

    Patrio-Grüße aus Preußen!

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    Merkwürdiges Beschwerdemanagement.
    Der Protagonist sieht das offensichtlich völlig anders als sein Biograf.
    Es war doch Herr von und zu Meuthen selber, der sich freiwillig mit Vertretern der langweiligen und konformistischen deutschen Kinofilmschaffenden getroffen hat.

    Gabs Inlands-Spenden oder nur Freikarten?

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    War doch klar, das musste doch so kommen.
    Es hätte was in der üblichen Systematik gefehlt.
    Wenn dieser Aufschrei nicht gekommen wäre, gäbe es vermutlich keine steuerlichen Finanzspritzen mehr.

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    HEINRICH WILHELM am

    Berben… mal gehört. Naja, nix Besseres erwartet. Aber die anderen – muss man die kennen? Ich denke, nein!

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      Yamashita Tomoyuki am

      Diese Reaktion war zu erwarten. Solche Treffen müssen immer möglichst abgeschieden und ohne Publicity stattfinden. Das hätte Mendig klar sein müssen. Man sieht, wie blauäugig und fatal selbstsicher mancher Regimefunktionär durch’s Leben schreitet.
      Er scheint den Charakter seines eigenen Umfeldes nicht zu kennen.

      Was diese Filmschaffendenblase angeht: Allesamt Opportunisten und vor allem zweit- und drittklassig. Garant für die Dominanz der Yankees auf dem Filmmarkt. Seit 68 nichts als politisierender und einfallsloser Filmmüll. Abgesehen von ein paar Ausnahmen wie W. Herzog/Klaus Kinski. Beide zwar privat Arschlöcher, aber Asse in der Filmkunst.

      Ad Berben: Absolut antideutsch!

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        Das ja, aber in ihrer besten Zeit sehr sexy,weit mehr als Magda Quand.( War wohl nicht der Grund für die Ehe, eher der Umstand,daß die Quands eine der größten Plutokratenfamilien Deutschlands waren/sind.Eine sehr unpassende Liaison für einen der obersten "Nationalsozialisten".

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      Kurzer, gefilterter Ausschnitt aus dem Linksmedium wikipedia zu dieser Unperson reicht schon:
      – unterstützt den Verein "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V."
      – Iris Berben unterstützte bei mehreren Wahlen öffentlich die SPD
      – ist Schirmherrin des … neue didaktische Wege im Sinne der >Erinnerungskultur< anbietet

      Reicht vollkommen. Die war bei ihren früheren Auftritten (Zwei himmlische Töchter oder mit Diether Krebs) gar nicht mal unsympathisch, aber mit dem Maß ihrer Verwelkung wird die politische Fratze hinter der Person nun klarer und klarer, die da zum Vorschein dringt.

      Ein Argument mehr für den Stop von Gebührenfernsehen und steuergefütterter Kulturförderung. Gegenleistungslos herausgeworfenen Gelder ziehen immer die Maden an wie verottende Lebensmittel die Ratten. Und zum Dank bringen sie Seuchen, die Ratten im Mittelmeer die Pest, die "Künstler" heute die Zersetzung der Zuschauerschaft!

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      Bestimmt so ähnlich wie die von Fatima Roth. Dumm geboren, nichts dazu gelernt außer – na, ihr wisst schon, was ich meine!

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