Warum „Bild“ abstürzt – Interview mit Peter Bartels („Bild“ Ex-Chefredakteur). Bartels spricht auf d. COMPACT-Konferenz, Oktober in Köln

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Wir geben nicht nach! Die diesjährige COMPACT-Konferenz findet doch statt! Nach ihrer erzwungen Absage in Köln setzen wir sie neu an: am 5. November in Berlin. Auf zur COMPACT-Konferenz für Meinungsfreiheit!


Peter Bartels ist seit 50 Jahren Journalist, davon 17 Jahre bei der «Bild». 1974 wurde er Unterhaltungschef in der Hamburger Zentralredaktion und begann seinen Aufstieg im Springer-Konzern. Von 1989 bis 1991 war er zusammen mit Hans-Hermann Tiedje Chefredakteur von «Bild» – in der spannenden Zeit der Wiedervereinigung, als das Blatt noch fünf Millionen Auflage hatte. Im Frühjahr ist sein Buch «Bild – Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung» erschienen (Kopp Verlag, 255 Seiten, 19,95 Euro). – Das Interview wurde von Arne Fischer geführt.

Peter Bartels wird in einem Gespräch mit Jürgen Elsässer auf der COMPACT-Europakonferenz 2016 teilnehmen. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir Auszüge aus einem Interview, das Sie vollständig COMPACT 9/2016 lesen können – hier bestellen

COMPACT: Ihr Buch liest sich weitgehend wie eine Abrechnung mit Kai Diekmann, Ihrem Nachfolger in der Chefredaktion zwischen 2001 und 2015. Was hat Diekmann – Spitzname «Kaischi» – denn falsch gemacht?

Peter Bartels: So ziemlich alles. Wobei er eigentlich ganz gut losgelegt hat: Er hat in seinem ersten Quartal ordentlich Plus gemacht, wurde damals jedenfalls an den Auflagenkontrolldienst IVW gemeldet. Er nahm das angeblich zum Anlass, durch die Redaktion zu trompeten: «Jetzt haben wir’s geschafft!»

C: Also, was waren seine entscheidenden Fehler?

P.B.: Viele. Er fing schon früh an, eigentlich sofort, ein Blatt für Leute zu machen, die er nicht hatte. Wenn Du ein Massenblatt machst, dann machst Du ein Blatt für die Masse, nach Möglichkeit die Mehrheit der Masse. Und diese Mehrheit bei Bild ist immer «älter». Sie fängt bei 30, vielleicht 35 an, frühestens. Diekmann aber hat fast immer ein Blatt für jüngere Leser gemacht, manchmal wie für Schülerzeitungsleser. Es reicht nicht, wenn man ab und zu eine Rentengeschichte bringt und sich danach leicht angeekelt zurücklehnt: «So, jetzt habe ich mal was für die alten Säcke getan, Schnauze.» Die «Alten» wittern das. Im Übrigen: Vor 50 denkt in Deutschland eh keine Sau an Rente. Die, die es betrifft, haben längst Rente, den anderen geht´s am Arsch vorbei. Mit 40 wird man bekanntlich nie alt, höchstens die anderen.

(…)

C: Zum Glück für den Leser macht «Bild» ja in großem Stil Politik – Kommentare, Interviews, Berichte, vieles sogar exklusiv!

P.B.: Diekmanns nächster Fehler: Kaischi hat nie begriffen, dass Politik in einem Massenblatt ein verminter Bereich ist. Die Leute sagen zwar bei jeder neuen Marktforschung: «Politik ist gaaanz wichtig.» Aber tatsächlich interessiert es sie einen feuchten Kehricht – von Oberlehrern, Bürgermeistern, Gewerkschaftern mal abgesehen. Bei der Masse kommt Politik in Wahrheit unter «ferner liefen». Andrea Berg ist wichtig, Herbert Grönemeyer, der «Alpen-Elvis» Gabalier, Klatsch und Tratsch – Trash, nicht Politik. Aber so ist das nun mal: Wenn einer Schweineschnitzel will, kann ich ihm kein Hammelkotelett verkaufen. Es ist nicht wichtig, was dem Chefredakteur gefällt – dem Leser muss es gefallen.

C: Aber Politik betrifft doch alle Menschen…

P.B.: Boulevard-Leser nur bei Wahlen… Das hat seinen guten, meinetwegen schlechten Grund: Kaufleser sind schnelle Leser. Die Zeitung tischt ihnen ein politisches Problem auf, der Leser schluckt es – vielleicht – zwei, drei Tage. Aber keine Monate, wie bei Diekmanns Pleite-Hellenen, die einfach nicht genug Steuern von ihren Griechen «griechen» (Bild). Nach ein, zwei Polit-Stories haben die Leser «fertig». In der wirklichen Politik geht es aber dann erst los: Plenum, Debatten, «McCarthy-Talkshows», keifend, knurrend, hufescharrend, bis in die Nacht… Und ein strichlippiger Steinmeier schwafelt, ohne ein einziges Wort zu sagen, Tagesschau und Heute-Journal zu… Und am nächsten Tag labert Bild seine letzten Leser auch noch anderthalb Bleiwüsten-Seiten lang mit einem französischen Lambetta-Präsidenten voll. Und der eitle Kaischi enthüllt nicht mal, dass der Figaro das Resthaar des Präsidenten fünfmal täglich kämmen, legen und föhnen muss, dafür aber 9.000 Euro Staatsknete kassiert…

(…)

C: Besonders dramatisch war der Absturz von «Bild» letztes Jahr, als die Zwei-Millionen-Grenze nach unten durchbrochen wurde…

P.B.: Kai Diekmann hat drei Schallmauern durchbrochen: vier Millionen, drei Millionen, zwei Millionen. Darum nenne ich ihn den «Undertaker»: Er ist der Totengräber von Bild. Sein vorerst letzter Fehler begann, als er 2015 anfing, dem Mainstream in den Arsch zu kriechen und seine Leser erst zu beschimpfen, dann zu vertreiben. Weit über eine Million nicht registrierter Flüchtlinge fluteten die von Honeckers Musterschülerin Merkel geöffneten Grenzen. Und Diekmann sagt «Welcome!», sogar in extra 40.000 auf Arabisch gedruckten Blöd-Zeitungen – und verschenkt sie an Moslems, die nicht lesen können, weil sie´s nicht gelernt haben.

C: Dieser Spruch «Say it loud, say it clear, refugees are welcome here!» – ist der von «Bild»?

P.B.: Keine Ahnung. Aber der Spruch «Wir schaffen das» ist von Moslem-Muttchen Merkel. Diesen Spruch kannte sie aus der DDR. «Das schaffen wir» schalmeiten damals ZK und Neues Deutschland unisono zu allen Fünfjahresplänen. Und Diekmann wieselte der Wessi-Version eilfertig hinterher: «Jawoll, wir schaffen das!» Jeder sah in der Tagesschau die Heerscharen junger, schicker Männer mit Smartphone am gepiercten Ohr. «Da kommen die, die unsere Renten retten. Fast alles Ingenieure, Ärzte, Akademiker», so oder so ähnlich ließ Diekmann wider besseres Wissen seine Redakteure schreiben. Jeder Deutsche wusste sehr, sehr bald: 80 Prozent haben nicht mal drei Schuljährchen im Tornister. Aber «das Kaischi» startete die Aktion «Refugees welcome». Und ist damit gnadenlos auf die Schnauze gefallen! Er fand sogar die Türken toll, bis «Erdowahn» auch die Dogan-Holding anfing, windelweich zu prügeln, an der doch Springer so schön beteiligt ist. Irgendwann fing Bild dann an, die Montagsspaziergänge von Pegida in Dresden zu kritisieren… Da liefen Tausende durch die Stadt, und Diekmann glaubte ausgerechnet den Reportern, deren Väter wegen genau solcher Spaziergänger die ganze, schöne DDR verloren hatten. Schlimmer: Er nannte diese Spaziergänger bald nur noch Dunkeldeutsche, Pack, Nazis. Weihnachten sangen sie an der Elbe nicht «Stille Nacht», sie «grölten»! Nazis eben… Bild riss sie aus Facebook raus, brachte Schlagzeilen und Doppelseiten, stellte sie an den Bild-Pranger, um zu «beweisen», was für Schwachmaten da ihre Wut, ihre Angst rausstammelten, von wegen Migranten-Invasion. Aber: Das waren alles Leser, vor allem auch Bild-Leser! Und für so ein Blatt sollten sie auch noch fast zwei Mark – 90 Cent – bezahlen? Wenn meine Frau mich in den Arsch tritt, tut es ebenfalls weh, aber es kostet wenigstens kein Geld! Es war einfach instinktlos, was Diekmann da mit seiner Redaktion gemacht hat. Die Herren Großverdiener haben vertrieben, wovon sie lebten – ihre Gehaltszahler, die Leser!

C: Aber wenn’s doch aus Sicht des Mainstreams und der «Bild» tatsächlich alles nach Pack aussah? Sogar SPD-Chef Sigmar Gabriel hat´s doch gesagt…

P.B.: Ob Gabriel oder Diekmann – sie müssen vorerst mit dem Volk leben, das sie haben – Pack hin, Pack her. Gabriel kriegt seine Quittung nächstes Jahr. Diekmann hat die ersten beiden finalen Quartals-Quittungen schon kassiert. Man wird sehen, wie lange Friede [Springer] zusieht, wie einer das Lebenswerk ihres Mannes verjuckelt. Wissen Sie, wenn ich die Welt retten will, werde ich Gandhi. Oder vielleicht Papa Theresa. Wenn ich ein linkes Blatt machen will, dann mache ich die Alpen-Pravda Süddeutsche oder den Spiegel. Wenn ich Bild machen will, dann muss ich ein Blatt für die Mitte machen – etwas rechts, etwas links, ansonsten Mitte. Die Deutschen waren nie links oder rechts, sie waren immer sowohl als auch. Konservativ.

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25 Kommentare

  1. Avatar

    Ü B R I G E N S !
    Was meinen Sie wer den Asylantenwahnsinn bezahlt ?
    Ja, gerade Sie der eben abwinkt !

    Die Gelder sind nicht "gegenfinanziert". Sie werden als Nettokredite aufgenommen, also als neue Staatsschulden. Für Sozialleistungen macht man das nicht. Das geht ja nicht ! Das muss gegenfinanziert werden. Hören Sie sich mal die Aussagen kompetenter Kenner der Materie an. Ja nehmen Sie sich die Zeit, denn gerade wird Ihr Häuschen verkaspert, denn die Banken wollen Sicherheiten, bevor sie die Kredite herausrücken.

    http://www.youtube.com/watch?v=jeGnYEHj3Hw

    MfG. grillbert aus Hamburg.

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    BILD ist eine Mischung zwischen "Goldenes Blatt " d.h. man berichtet über C – Promis und ihre Allüren, und einer gesteuerten AFD Hetze ! Es berührt mich keineswegs, wenn dieses Käseblatt in der Versenkung verschwindet ! Die Zeiten, wo BILD noch informativ war, sind lange vorbei !

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      Chanton de Montreux am

      @S.BRAUN,

      Es ist doch wohl Sehr …und HINREICHEND …BEKANNT……dass dieses STINKENDE KAESE-BLATT "BILD"…das " MERKELSCHE -MARIONETTEN" –
      SCHMIEREN-BLATT ist !!!!!!

      JETZT ….koennen es die ….MERKEL-INVASOREN …..lesen…..somit…….kann diese MERKEL auf das…. INTEGRATIONS- "DEUTSCH"…..fuer ASYLANTEN
      hoffen !!

      le clochar ,qui est tres trieste !!!!!!!

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    Ich kaufe seit 28 Jahren keine Zeitung mehr. Davor habe ich manchmal den Spiegel gekauft, den sollte man aber auch schon lange nicht mehr kaufen. (Alles substanzloses Gewäsch).

    Wer allerdings erst 35 Jahre alt ist, wird das nicht verstehen. Die Medien haben bereits vor 50 Jahren durchgängig gelogen. Unter der Adenauerdiktatur wären sie schnell arbeitslos geworden, wenn sie die Wahrheit geschrieben hätten.
    Das ist also nichts Neues. Das kommt einem nur so vor wenn man das Glück hat jung zu sein !

    MfG. grillbert aus Hamburg.

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    Ist mir scheißegal was die Typen bei BLÖD vor , bei und nach Diekmann "falsch" gemacht haben. BLÖD war schon immer der letzte Dreck und hat schon immer einen Auflage von NULL verdient gehabt. Wenn Diekmann diesem Ziel mit Siebenmeilenstiefeln entgegeneilte, dann erhält er für diese Großtat meinen Applaus und danach den verdienten Tritt ins Straflager als führendes Mitglied der Systemlügenpresse. Daher sollte Bartels mal ganz kleine Brötchen backen, nicht das noch jemand mal schaut, was unter ihm allein in den 90ern gelogen wurde, mit Systemauftrag. Irak 90/91, "Flüchtlings"invasion 91-93, Jugoslawien 92-95, Kosovo 99, Klimaschwindel und Ozon, …, reichlich Stoff für das Strafarbeitslager.

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    Besatzerpresse
    Einzig gut dafür, zu erfahren, wie die Besatzer gerade ticken und was sie mit uns vor haben. Ja, auch ich lese die Blöd, aber nur aus der Mülltonne gegegrabbelt.

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      Paule Rübezahl am

      Nö, das gibt Pupillenkatarrh.
      Nichtmal einer rudimentären Info wegen läse ich die.
      Alles was da geschrieben wird, lese ich mit mehr
      Info in igendwelchen Net-Publikationen. Dafür brauche ich
      den Springer-Dreck nicht.
      Irgendwann sitzen dann Friede, Muttchen FDJ und die 3. Tusse Ex-Kindermädchen
      auf ner Wolke gaaaanz oben und langweilen sich. Wohl bekomms.

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    Ja, hinterher machen sie alle das Maul auf, vorher haben sie aber alle genauso gekatzbuckelt und die Lügen der damaligen Machthaber propagiert.

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    Klar, der gedruckte Trash ist rückläufig. Holt man sich doch heute die Unterhaltung zum Frühstück per Streaming aus youtube- pannenshows. Das mir hier keiner glaubt das Publikum ist infolge zurückgehender Printauflage klüger geworden. Letztlich schont es nur den Wald. Insgesammt kann man sich nicht vollens des Eindrucks erwehren als diente der Artikles auch einer privaten Abrechnung. Uns,denLesern ist es schlußendlich egal ob der Einpeitscher Hans Wurst,Josef Goebbels, Karl Napf oder Brudermörder heißt. Aber wie steht es eigentlich mit der Unterstützung der Printmedien durch die Europäische Kommision im Kampf gegen Rechts? Da wurden doch vor geraumer Zeit "Töpfe" aufgemacht? Wieviel Geld bekommt die Bild von der EU für den Kampf gegen Rechts? Bitte da mal zu recerchieren.

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    Die BILD macht sich langsam lächerlich. Es ist völlig offensichtlich das sie die Politik unserer "Bundesverblendeten Lobbyistenkanzlerin" stützen.

    Die Kommentarfunktion haben sie nur noch frei für Unsinn, nicht aber bei politisch relevanten Themen.
    Für viele Artikel soll der Leser zahlen, was er nicht macht, weil Meinungsbildung in Zeiten des Internet eben nicht durch den Geldbeutel kommt.

    Es ist klar wie die Redaktion tickt und man versteht die Journalisten nicht die das tollerieren ! Sie haben die Grundsätze zum Journalismus nie und nimmer verstanden und ich hoffe diese Bilderzeitung geht in die Geschichte ein, als ein Beweis wie die Lobbyisten versuchen die Meinungen zu beeinflussen.

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    Volker Spielmann am

    Der Informationskrieg scheint zum zähen Stellungskrieg zurückgekehrt zu sein

    Mußten die Parteiengecken und die Lizenzlügenpresse im Zuge ihrer Informationsniederlage zu Köln eine Position nach der anderen räumen und dabei so manche heilige Kuh schlachten, so mußten sie etwa zugeben, daß es die nordafrikanischen Mohammedaner eine ganz besondere Landplage sind oder daß der Mohammedanismus ein ziemliches Problem mit den Frauen hat und sogar die Asylzwingburgen, welche vorher der einheimischen Polizei verboten waren, wurden zum Schein durchsucht. So scheinen sich die Dinge wieder auf altbekannt Weise festgefressen zu haben: Als wäre nichts geschehen fährt die Lizenzlügenpresse damit fort die Übelstände und Gefahren zu verschweigen und verkündet, daß es die Puffmutter Ferkel schaffen werde, hinzu kommt die üblichen Rechtslinksgaukelei. Die Informationsfront der Parteiengecken scheint sich daher halbwegs stabilisiert zu haben, wenn auch die schnelle Schließung der Kommentarspalten vermuten läßt, daß die Stimmung im Volk weiterhin am Kochen ist.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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      Die Verdummungsmedien lernen schnell, heute würde der kölner Screiberling die Vorkommnisse in der Silvesternacht darstellen, viele " erlebnishungrige" Jugendliche haben einefröhliche Party gefeiert.
      Im übrigen bin ichnicht dafür, daß der Euro zerstört werden muß ! Deutschland müßte nur in der nächsten Silvesternacht zur D-Mark zurückkehren, heimlich, still und leise durchdie Bundesbank durchgezogen, Haftung fürden Euro nur in Höhe der 27% Einlage Stammkapital.
      Und dann, Herr Spielmann möchte ichmit Ihnen gemeinsam auf dem Sofa sitzen und zusehen wie
      Draghi und Spießgesellen demontiert werden und das künstliche Restfinanzsystem zusammenbricht.
      Prost !

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        Volker Spielmann am

        @Otto nagel

        Die Lizenzlügenpresse wird eben bis zum Schluß die VS-amerikanische Kolonisierungspolitik im deutschen Rumpfstaat verfechten.
        Die Sache mit der Wiedergewinnung des Münzrechtes dürfte dagegen etwas komplizierter sein, da ich vermute, daß in der angeblich „unabhängigen“ Buntesbank der übliche Privatzentralbankwurm drin steckt.

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    Bild – Zeitung? Was für eine Bildzeitung? Kennen wir nicht, wir lesen nur Compact.

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    Oder Geheimauftrag von Friede Springer an Kai Dieckmann, BILD langsam aber sicher abzuwickeln, die unpolitischen alten Säcke und Klatsch-und-Tratsch-Fans loszuwerden, um sich stattdessen auf das Kerngeschäft mit der seriösen Zielgruppe "coole Netzgemeinde/Leistungselite unter 30" zu konzentrieren?
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/axel-springer-verlag-profitiert-von-starkem-internetgeschaeft-a-1080369.html

    Das kapiert Peter Bartels altersbedingt natürlich nicht mehr.

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    Bild-Zeitung = US Geheimdienst

    Das Ziel: Geistige Kontrolle der Menschen – Zerschlagung nationalstaatlichen Denkens
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/daniel-prinz/-bild-zeitung-wurde-von-der-cia-gegruendet-.html

    Das ist eine Aussage, die fast einem Donnerhall gleichkommt. Dr. Andreas von Bülow dürfte vielen Lesern noch als ehemaliger Bundesminister für Forschung und Technologie (SPD) bekannt sein. Vor knapp zwei Jahren ließ von Bülow auf dem Alpenparlament-Kongress die Katze aus dem Sack, als er das aussprach, was viele aufgeweckte Menschen in diesem Land schon immer vermutet haben, wonach die Bild-Zeitung damals vom amerikanischen Geheimdienst CIA mit sieben Mio. US-Dollar gegründet wurde. Das Interview fand bisher zu wenig Beachtung, besitzen die Aussagen darin doch eine immense Sprengkraft!

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    herr bartels, das haben sie schön gesagt. 2017 wird nicht nur die volksverräter regierung untergehen, sondern hoffentlich auch die bild-zeitung.
    2017 = 5777, das sind die 7er der illuminaten, von denen legarde vor einem jahr geredet hat. mit diesem jahr beginnt der untergang.

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    Ich kann mich noch sehr gut an die großen Buchstaben der CDU Kampfzeitung erinnern als die Regierung Rot-Grün hieß. Was dort an Schmutz und Dreck verkündet wurde war unterste Schublade. Das änderte sich als die Bundesmutti an die Macht kam. Da wurde BILD handzahm und mutierte zu einem Regenbogenblatt wo die großen Buchstaben sich mit der Heirat von irgendwelchen Fuzzis beschäftigte. Diese Mutation ist der innigen Freundschaft zwischen Merkel und Frieda Springer geschuldet. Seitdem gibt es keine böse Zeile über die Merkel Regierung. Einfach nur noch widerlich diese Vernetzung von Journalismus und Politik.

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    Volker Spielmann am

    Die hiesige Lizenzpresse hat beim Volk jede Glaubwürdigkeit verloren

    Wohl mag die hiesige Lizenzpresse bittere Wehklagen über ihren jähen Sturz durch das fiese Zwischennetz anstimmen, verschuldet hat sie diesen aber überwiegend selbst. Wer dem Volk immerzu Lügenmärchen auftischt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn einem dieses nichts mehr glaubt. Schließlich predigte die Lizenzpresse, daß Deutschland große Vorteile vom vermaledeiten Spielgeld Euro habe, daß Einwanderung eine Bereicherung darstelle und es keine Mohammedanisierung im deutschen Rumpfstaat geben würde. Diese Lügenmärchen stehen eben in zunehmenden Widerspruch zu der Lebenswirklichkeit des gemeinen Volkes und so sucht und findet dieses eben im Zwischennetz andernorts die Wahrheit. Und dann noch die Rußlandgeschichte: So dankbar die Lizenzpresse ihren VS-amerikanischen Meistern auch für die Erteilung der Presselizenzen nach dem Sechsjährigen Krieg sein mag, die russische Gegenwehr in der Ukraine zum Angriff umzudeuten, ist dem Volk halt einfach nicht zu vermitteln.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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    verlogenheit obamas!
    aber den IS gründen!

    USA: 9/11-Ausnahmezustand geht ins 16. Jahr – Obama verordnet Verlängerung

    US-Präsident Barack Obama hat den Ausnahmezustand, der nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 verhängt worden war, wieder um ein Jahr verlängert, wie aus der diesbezüglichen Anordnung des Staatschefs hervorgeht. Die Verlängerung des Ausnahmezustandes und der entsprechenden Vollmachten der Behörden hänge mit der anhaltenden Terrorgefahr zusammen, hieß es. Gedenkaktion an Opfer des 11. Septembers in New York © AP Photo/ Craig Ruttle 9/11: CIA gegen Offenlegung des Geheimberichtes zu Terror-Drahtziehern Der nun bereits fünfzehnjährige Ausnahmezustand wäre am 14. September 2016 abgelaufen. Er war von US-Präsident George W. Bush am 14. September 2001 ausgerufen und weiter regelmäßig verlängert worden. Das Dokument selbst enthält keine konkreten Maßnahmen der US-Behörden, spielt aber eine entscheidende Rolle beim Reagieren auf Terrorgefahren. Am 11. September 2001 ereignete sich in den USA der verheerendste Terroranschlag in der Menschheitsgeschichte. Er forderte 3.000 Todesopfer. Vor 15 Jahren hatten radikalislamische Terroristen Verkehrsflugzeuge entführt und in das New Yorker World Trade Center sowie ins US-Verteidigungsministerium gelenkt.

    Mehr: http://de.sputniknews.com/politik/20160831/312348256/usa-ausnahmezustand-verlaengerung.html

  17. Avatar
    Graf von Stauffenberg am

    Mit der BLÖD-Zeitung würde ich mit nicht einmal meinen Hintern abwischen. Auch der hat was Besseres verdient

  18. Avatar
    brokendriver am

    Die BLÖD-Zeitung ist und bleibt das Zentral-Organ von CDU und CSU. Mehr Volksverhetzung und Volksverarschung durch dieses billige CDU-Parteiorgan ist gegenwärtig in Deutschland nicht möglich.

    Zum Glück sinkt die Auflage dieser Kloaken-Journaille….

    Erinnern wir uns: Die BLÖD-Zeitung hat Muslime-Mama-Merkel (CDU) bei ihrer Islam-Invasion tatkräftig mit einer Kampagne unterstützt und gegen den Volkswillen kriminelle CDU-Flüchtlingspolitik begleitet.

    Pressefreiheit macht es möglich, daß Volksverhetzung straffrei bleibt…..

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      Stimmt und deshalb, wir schaffen das ab!
      Vielleicht findem ja auch mal von euch einige den Weg auf Strasse und zeigen ihren Willen den Marionetten im Reichstag! Wäre schön, denn da stehen die nächsten Beglücker auf der Schwelle

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    Nicht, dass ich Herrn Bartels ehrliche Worte kritisiere, aber es bewahrheitet sich wieder einmal, dass diese klugen Köpfe in ihren ehemaligen Konzernen doch ordentlich zurückhalten. Herr Tiedje ist übrigens ähnlich erfrischend ehrlich mit seinen Rückblicken. Das gleiche gilt für frühere Politiker. Das „Ex-“ vor dem Titel macht diese Menschen auf einmal sehr viel weiser und volksnäher.
    Aus diesem Grunde mag ich den Begriff Lügenpresse auch nicht. Damit würde man es den angenommenen Lügnern etwas einfach machen. Viel entscheidender sind die Zusammenhänge, welche sie nicht ansprechen, auslassen, oder selektiv verdrehen. Und sich dabei gegenseitig die Rücken mit den Regierenden kratzen. Sich die offizielle Politik zu eigen machen, und diese noch eifriger an die Leser bringen, als das Regime. Kaum einer scheint sich an den Ehrenkodex des Journalismus zu erinnern, so lange die fetten Gehälter auf das Konto eingehen.

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