Kokosöl – Fluch oder Segen?

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Kokosöl, das Anfang der 2000er Jahre plötzlich populär wurde, besteht zu 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren. Schnell wurde es zum Allheilmittel deklariert. Manche schwören drauf, andere scheuen es wie der Teufel das Weihwasser. Kokosöl: Was ist dran an diesem Hype? Der folgende Artikel bringt Licht ins Dunkel.

In meinem letzten Artikel sprach ich schon über die gute Wirkung von Kokosöl bei der Aktivierung des Stoffwechsels. Gleichzeitig deutete ich an, dass die weiteren Wirkungen von Kokosöl umstritten sind.

„Das reine Gift!“, warnten Wissenschaftler in einer Sendung am 24. August 2018 bei n-tv. Während fast gleichzeitig am 20. August desselben Jahres Fit for Fun unter der Überschrift „Kokosöl: So gesund ist der exotische Alleskönner“ in einem ausführlichen Artikel die vielfältigen Vorzüge von Kokosöl zum Thema machte. Dass es auch Bedenken gibt, konnte man im gleichen Artikel erfahren, als auf einen öffentlichen Vortrag der Harvard-Prof. Dr. Dr. Karin Michels in Freiburg verwiesen wurde. Deren Thema ist zugleich Programm, zeigt, wohin die Reise geht: „Von Kokosöl und anderen Ernährungsirrtümern“.

In die gleiche Kerbe schlägt Die Welt ein halbes Jahr zuvor am 14.2.2018. Besonders martialisch titelte sie „Darum ist Kokosöl schlimmer als Schweineschmalz“. Als Kronzeugen für deren These mussten Wissenschaftler von der „American Heart Association“ (AHA) herhalten. Diese amerikanische Herzvereinigung formuliert ihre Hinweise und Empfehlungen fast deckungsgleich mit der hiesigen DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Dieser Gesellschaft wurde gerade in der jüngsten Vergangenheit vorgeworfen, dass deren Empfehlungen altbacken und überarbeitungsbedürftig seien. Was insbesondere Ernährungsberater verärgert, da deren Empfehlungen letztendlich erst durch die DGE abgesichert, zertifiziert werden müssen.

Ist Kokosöl also nichts weiter als nur wieder eine neue Masche der Nahrungsmittelindustrie? Oder doch eines der natürlichsten Öle der Welt und Grundnahrungsmittel vieler Südseevölker? Diese hatten, bis sie unter westlichen Einfluss gerieten – während der Kolonialisierung –, weder mit Diabetes, Herzkrankheiten noch anderen Zivilisationskrankheiten zu kämpfen. Eines haben diese Diskussionen zumindest schon erreicht: Der Verbraucher wundert sich und ist verunsichert.

Mehl und Margarine
Sie werden es kaum glauben, aber genau dies empfiehlt die AHA. Während die AHA wiederholt vor gesättigten Fetten wie Butter und Kokosöl warnt, empfiehlt sie Margarine. Die AHA empfiehlt Margarine, weil es sich auf klinische Studien aus den Jahren zwischen 1960 und 1970 beruft. Diesen vier Studien stehen mehr als hundert aktuelle Studien zum Thema Fett gegenüber. Die Amerikaner haben dafür den schönen Begriff: „cherry picking“ – sich die Rosinen rauspicken. Oder sollte man es Betrug nennen?
Wie sieht es mit dem industriell verarbeiteten Auszugsmehl aus? In immer mehr Studien und wissenschaftlichen Artikeln wird darauf hingewiesen, dass das stark industriell verarbeitete Auszugsmehl vieler seiner wertvollen Inhaltsstoffe beraubt ist. Auch soll die Gefahr bestehen, dass chemische Rückstände aus dem Verarbeitungsprozess im Mehl verbleiben. Zwar noch gesundheitlich unbedenklich, aber es könnte am Ende auf die Summe aller Zusätze ankommen. Daher steht zumindest das industriell verarbeitete einfache Auszugsmehl schon lange auf der Liste der zu meidenden Kohlenhydrate ganz oben. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es wird nicht Mehl an sich verteufelt, sondern das industriell verarbeitete und fast sämtlicher Vitamine beraubte einfache Mehl.

War lange Zeit Kokos und dessen typischer Geschmack in der entsprechenden Schokolade zu finden, erlebte das Kokosöl in den vergangenen Jahren einen regelrechten Hype. Überall war es zu finden, ob zum Kochen oder Backen, als Gesundheitsmittel oder für die Schönheitspflege. Es wirkt so gesund und riecht dazu noch angenehm, bringt den letzten Sonnenurlaub in den heimischen Alltag. Wer mochte das nicht?
Als ab 2017 kritische Stimmen auftauchten, mussten sich viele plötzlich verwundert fragen: Wie gesund ist es wirklich?

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Gesunde und ungesunde Fette
Dass Fett zu den Grundbestandteilen unserer Nahrung gehört, lernt schon jedes Kind in der Schule. Jedoch unterschieden die Erwachsenen alsbald die schlechten Fette, eben die gesättigten Fettsäuren, die Transfette und industriell gehärteten, von jenen guten, die vorwiegend aus ungesättigten Fettsäuren bestehen. Das sollte vor allen Dingen unser Herz schützen und der Verkalkung der Arterien vorbeugen. Bis plötzlich das Kokosöl auf dem Speiseplan auftauchte. Etwa um das Jahr 2003 herum kam es ins Spiel und ließ alles plötzlich in einem neuen Licht erscheinen. Ernährungswissenschaftlerin Marie-Pierre St-Onge, Prof. Dr. med. der Columbia University in New York, entdeckte im Jahre 2003, dass bei übergewichtigen Frauen der Verzehr von mittelkettigen Omega-3-Fettsäuren – wie sie in Kokosnussöl gefunden werden – zu einem Anstieg im Stoffwechsel führen und die Fettverbrennung steigern. Im Gegensatz zu Frauen, die langkettige, gesättigte Fettsäuren aßen. Kokosöl besteht zu mehr als 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, der Anteil an mittelkettigen Fettsäuren (MCT) beträgt circa 63 Prozent. Zum Vergleich: Butter besteht zu 66 Prozent aus gesättigten Fetten und zu zwölf Prozent aus MCT.

Was die meisten nicht beachteten, Frau St-Onge verwendete für ihre Behandlung kein Kokosöl, sondern ein speziell hergestelltes MCT. Doch das Küken war geschlüpft. Der Hype begann. Kokosöl konnte seinen Siegeszug zum Superfood antreten. Dabei zeitigte Kokosöl durchaus Erfolge. Im Jahre 2009 bekamen 40 Frauen im Rahmen einer Studie täglich 30 ml Kokosöl über einen Zeitraum von zwölf Wochen. Das gute Cholesterin (HDL) stieg an und gleichzeitig verringerte sich der Taillenumfang. Davon ließ sich sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beeindrucken und drängte die AHA von ihren „mittelalterlichen“ Empfehlungen abzurücken. Diese ließ sich nicht beirren. Als im Jahre 2017 die Welt zum Thema gesunde Fette plötzlich kopfstand, sollte die AHA etwa doch Recht behalten haben?

Cholesterin – gutes und böses
Als ich neulich bei meinem Arzt einen Test machen ließ, der ergab, dass mein Cholesterinwert zu hoch sei, meinte er nur lapidar, das könne viele Ursachen haben. Ich solle mich nicht beunruhigen. Jahre vorher hätten sich in sein freundliches Gesicht bei diesem Wert womöglich Sorgenfalten gemischt. Inzwischen hat sich die Haltung zum Cholesterin geändert. Man unterschied in neuerer Zeit zwischen gutem Cholesterin (HDL) und dem schlechten (LDL). Bis neueste Forschungen 2017 zeigten, dass das schlechte Cholesterin in gesättigten Fettsäuren gar nicht so schlecht sei, dass es Arterien eben nicht verstopfe. Während beim HDL eine unentdeckte Verbindung zur Sterblichkeitsrate aufschien. Eine weitere Studie korrigierte die Annahme, dass ein hoher HDL-Wert vor einem frühen Herzinfarkt schützt. Werden die Karten nun wieder neu gemischt? Gibt es gar kein schlechtes Cholesterin?

Das Dilemma der Forschung zu Kokosöl besteht darin, dass es bisher zu wenig große Studien dazu gibt. Eine weitere Studie zeigte, dass bei einem vermehrten Konsum von Kokosöl der HDL-Wert um 15 Prozent anstieg, während er bei Olivenöl sich nur um fünf Prozent erhöhte. Welches Öl ist also gesünder? Wie so oft in Ernährungsfragen scheint es keine eindeutigen Antworten zu geben.

Setzt man voraus, dass ein höherer HDL-Wert so gesund ist wie angenommen, so spricht in dieser Beziehung alles fürs Kokosöl. Eines scheint jedenfalls klar: Wenn Sie es moderat verwenden, können Sie Kokosöl auf jeden Fall als Teil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung betrachten. Achten Sie beim Kauf auf eine gute Qualität und verzichten Sie auf alle Fertigprodukte, die Kokosöl in gehärteter Form beinhalten. Schließlich ist dieses Öl seit Jahrtausenden für viele Völker mehr als nur ein Grundnahrungsmittel.

Chemische Instabilität
Das Manko, das viele pflanzliche Öle besitzen ist, dass die ungesättigten Fettsäuren relativ schnell unter Lichteinfluss in Verbindung mit Sauerstoff oxidieren, ranzig werden. Dieses Manko hat Kokosöl auf jeden Fall nicht. Desweiteren können die meisten pflanzlichen Öle nicht stark erhitzt werden, da sich sonst Giftstoffe (Transfette) bilden. Wobei der Anteil der Bildung von Transfetten beim Erhitzen meist überschätzt wird. Erst ab etwa 200 Grad, also beim Braten wird es etwas brenzlig, da hier der sogenannte Rauchpunkt erreicht oder überschritten werden kann. Dann bilden sich in mehrfach ungesättigten Fettsäuren sogenannte Peroxide. Doch Kokosöl ist gut hitzeverträglich. Es eignet sich besonders gut zum Braten, ähnlich wie ungehärtetes Palmöl oder Butterschmalz (Ghee).

Kokosöl als Virenkiller
Vielleicht überzeugt der nächste Aspekt Sie doch, es mal mit Kokosöl zu probieren. Den mittelkettigen Fetten (MCT) im Kokosöl werden nämlich weitere nützliche Eigenschaften zugeschrieben. Sie wirken nachweislich antimikrobiell, antiviral und pilzbekämpfend – auf der Haut und bei innerer Anwendung. Der Bestandteil, um den es geht, ist die Laurinsäure. Kokosöl ist reich an Laurinsäure. Der größte Anteil der MCTs ist Laurinsäure. Diese wird im Körper erst einmal umgewandelt zu Monolaurin. Das ist genau der Stoff, den unser Körper braucht, um Viren und Bakterien zu bekämpfen: Monolaurin kann die Hülle von Viren zerstören und sie so außer Gefecht setzen, insbesondere bei Herpes- und Grippeviren.

Daneben gibt es im Kokosöl noch die sogenannte Caprinsäure, bis zu zehn Prozent. Genauso wie bei der Laurinsäure muss unser Körper auch die Caprinsäure erst umwandeln zu Monocaprin, damit es seine Wirkung entfalten kann. Monocaprin wirkt nachweislich antiviral. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass es auch pilzbekämpfend wirkt. Sowohl bei äußerlicher Anwendung als auch nach innen, bis in unsere Darmflora hinein, wo es einen verdammt guten Job macht und unser größtes Immunsystem vor schädlichem Pilzbefall schützen hilft. Eine weitere Sorge möchte ich Ihnen nehmen. Es ist nachgewiesen, dass sowohl Monolaurin als auch Monocaprin auf nützliche Darmbakterien, die wir dringend zur Unterstützung der gesunden Darmflora brauchen, keine schädliche Nebenwirkung hat. Das weisen Forschungen nach, die belegen, dass die weitverbreiteten Escherichia coli Bakterien keinen Schaden zum Beispiel durch Monolaurin nehmen.

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Kokosöl und Gehirn
In der Behandlung von Epilepsie wird Kokosöl seit mehr als 90 Jahren erfolgreich angewendet. Warum es nicht einmal probieren und mit Kokosöl unser Gehirn unterstützen? Dieses ist ständig damit beschäftigt sich auf-, um- und abzubauen. Dazu braucht es viel Energie. Meist gelangt diese in Form von Glukose in unsere Zellen, so auch ins Gehirn. Jedoch hat unser Baumeister hier eine Blut-Hirn-Schranke eingesetzt. Diese schützt unser Gehirn vor vielen schädlichen Stoffen, auch vor Bakterien und Viren und muss überwunden werden.

Viel leichter und schneller als Glukose gelangen sogenannte Ketonkörper ins Gehirn und in den Hippocampus, um dort die Energie für neues Zellwachstum zu liefern. Allerdings ist darauf zu achten, dass Ihre Versorgung mit Mikronährstoffen ausreichend ist. Insbesondere Magnesiummangel verhindert eine ausreichende Energieversorgung der Gehirnzellen.

Wenn der Gehirnabbau fortschreitet, kann das Gehirn den Zucker nicht mehr ausreichend in Energie umwandeln kann. Dadurch wird es nur noch ungenügend versorgt. Der Abbau beschleunigt sich.
Eine andere Energiequelle für unsere Zellen sind die sogenannten Ketonkörper. Diese entstehen bei der Auflösung von Fettdepots: durch Fasten oder in bestimmten Schlafphasen. Eine dritte Möglichkeit: Sie führen diese Ketonkörper über die Nahrung zu. Und das gelingt Ihnen am besten über hochwertiges Kokosöl. Auch wenn Kokosnussöl allein den Gehirnabbau nicht aufhalten kann: Es kann als Teil einer ketogenen Diät eingesetzt werden, da Kokosöl die Bildung von Ketonkörpern stärker fördert als andere Öle.
Durch eine ketogene Diät kann auch der Verlauf von Alzheimer gebremst, und bei Epilepsie können die Anfälle stark reduziert werden.

Mit dieser ketogenen Diät geschieht noch viel mehr Wundersames. Sie nehmen ab – ohne Anstrengung und Hunger, Ihre Blutzucker- und Blutdruckwerte normalisieren sich und Ihr Fettstoffwechsel wird so aktiv wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Eine weitere gute Nachricht: Sie müssen keinesfalls hungern, weil das Kokosöl sehr sättigend ist und das Sättigungsgefühl länger anhält.

Kokosöl und Krebs
Dass Kokosöl viele gute Eigenschaften hat, wissen wir bereits. Insbesondere die entzündungshemmende Wirkung als auch die leichte Umwandlung der MCTs in Ketonkörper könnten bei der Behandlung von Krebs zumindest als Unterstützung helfen. Krebs ist zu einem Volksleiden schlechthin geworden. In Deutschland geht man davon aus, dass im Laufe eines Lebens fast jeder zweite an Krebs erkrankt. Da das Thema Krebs jedoch sehr aufgeladen ist, eine ganze Industrie damit oder davon lebt, möchte ich an dieser Stelle nur den Hinweis loswerden, dass die ketogene Diät vielversprechende Ansätze liefert, Krebszellen im wahrsten Sinne des Wortes verhungern zu lassen.

Der zweite Grund ist der der Vorbeugung. Gesunde, normale Zellatmung braucht Sauerstoff, um Glukose zu verbrennen und damit Energie zu liefern. Wenn die Zellkraftwerke der Zellen (Mitochondrien) aber durch Umweltgifte, Entzündungen, freie Radikale oder einen übersäuerten Körper ihren Betrieb eingestellt haben, dann „atmen“ sie nicht mehr, sondern schalten in einen anderen Modus: Energieproduktion über Gärung aus Glukose. Dazu braucht es keinen Sauerstoff mehr, und ab diesem Moment ist die Gefahr groß, dass Zellen entarten und sich Tumore bilden können. Unsere Art, sich zu ernähren, könnte also auch einen Anteil daran haben, an Krebs zu erkranken oder nicht.

Wie aus gesunden ungesättigten Fettsäuren giftige Transfette werden konnten
Während die Lebensmittelindustrie die gesättigten Fette wie Kokosöl oder Butter jahrelang bekämpfte, diese würden der Arterienverkalkung Vorschub leisten, entwickelte sie aus vormals gesunden ungesättigten Fetten tatsächlich gefährliche Produkte: die Transfette. Erst allmählich kommt ans Licht, was es damit auf sich hat. Transfette kommen in gehärteten Ölen und Fetten vor. Transfette aber entstehen nur aus ungesättigten Fettsäuren, niemals aus gesättigten Fettsäuren. Kokosöl besteht zu über 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren.

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Aktivierung des Stoffwechsels
Dass die Aktivierung das bessere Frühjahrsprogramm für unsere vom Winter ermüdeten Körper ist, hatte ich schon in unserem großen Artikel zur Aktivierung des Stoffwechsels erläutert. Auch Kokosöl aktiviert sehr gut unseren Stoffwechsel und hilft so bei der Gewichtsregulierung auf natürliche Art.

Regulierung des Blutzuckers
Die im Kokosöl sehr zahlreich vorhandenen mittelkettigen Fettsäuren (MCT) haben einen regulierenden Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und beugen somit auch der Diabetes vor.

Kokosöl kann die Schilddrüsenfunktion ankurbeln
Die Schilddrüse reguliert den Stoffwechsel und entscheidet, vereinfacht dargestellt, wie viele Kalorien verbrannt werden sollen. Die MCTs können den Stoffwechsel steigern und dabei die Schilddrüse gesund halten. Somit kann das Kokosöl einen direkten positiven Einfluss bei der Schilddrüsenunterfunktion übernehmen. Offensichtlich sind die Fettsäuren in der Stimulation äußerst effektiv. Dank einer stabilen Schilddrüse erhält der Organismus automatisch mehr Energie – man kommt aktiver durch den Tag.
Doch auch hier gilt – bei ernsthaften Erkrankungen immer einem Arzt miteinbeziehen.

Kokosöl hält die Haut weich und geschmeidig
Warum teure Hautcremes verwenden, wenn es doch Kokosöl gibt? Wenn das Öl schon so positive Wirkungen bei Hautirritationen aufweist, eignet es sich gewiss auch sehr gut bei der täglichen Hautpflege. Es gibt wohl kaum eine bessere und vor allem günstige, natürliche Anti-Aging-Creme.

Kokosöl für starke Knochen
Wegen der Eigenschaft, dass Kokosöl dem Organismus hilft, Magnesium und Kalzium besser aufzunehmen, profitiert auch der Knochenstoffwechsel davon. Schließlich sind Kalzium und Magnesium unabdingbar für unsere Knochen. Demnach eignet sich das Kokosöl im täglichen Einsatz sehr gut prophylaktisch gegen Osteoporose.

Zusammenfassung
Auch beim Kokosöl gilt: Die Dosis ist entscheidend. Ein moderater Gebrauch ist gesundheitsfördernd und nicht schädlich. Insbesondere die äußere Anwendung lässt Haut und Haare in neuem Glanz erstrahlen. Man sollte jedoch bei der Auswahl „seines“ Kokosöls unbedingt die folgenden Punkte beachten. Gesundes Kokosöl kostet ungefähr 11 EUR pro Kilo und sollte die folgenden Eigenschaften besitzen:
– reines Bio-Kokosnussöl
– native Qualität mit Produktionstemperaturen unter 38 Grad
– kurze Verarbeitungswege und -dauer
– frei von Zusatzstoffen
– hoher Gehalt an Laurinsäure
– frei von künstlichen Aromastoffen
– nicht gehärtet
– nicht gebleicht
– nicht raffiniert

Im Übrigen hat sich Frau Prof. Karin Michels inzwischen für ihre drastischen und irritierenden Worte zu Kokosöl entschuldigt. Sie bedauere ihre pointierte und zugespitzte Wortwahl, ließ Michels inzwischen mitteilen.

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26 Kommentare

  1. Avatar
    Sorbe aus Kameniza (Chemnitz) am

    Eigene Erfahrungen:

    Neben den guten Effekten des Kokosöls (nur kaltgepresst, nicht raffiniert!) kann ich auch über die guten Auswirkungen der hier erwähnter Ketogener Erhährung berichten. Übergewicht weg, und zwar: ohne hungern! Bluthochdruck weg, ohne giftigen Tabletten!

    Leider ist die Erhährung auch ein Politikum. Die Oligarchen wollen dass wir, das Volk, viel Kohlenhydrate essen und damit Dauerpatienten der Krankenindustrie und der Pharmamafia werden und bleiben. Es gibt aber Wege zur Befreiung.

  2. Avatar

    # Warum haben Moslems keinen Schnupfen?
    … jein warum schon etwas schlechter die Sache wenn der Türke in "BRD" Schland ist?
    Was also ist an Umweltbedingungen anders in der Türkei?
    Möglicherweise andere Stoffe (Bodenschätze) in der Natur … und schon kommen wir zu der Sankaya Borat-Lagerstätte bei Kırka in der Türkei,

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    Zunehmend wird es ärgerlich, daß Compact nun auch bei "Gesundheitsthemen" einsteigt! Fehlen nur noch Sportnachrichten und -kommentare! Diese Themen interessieren mich nun einmal nicht! Genausowenig wie Pferde oder Hundezucht. Dafür gibt es eigene Fachzeitschriften!

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      heidi heidegger am

      kann-mich-da-unmöglich-einmischen, a-a-aber @LIVIA, indressiern Sie sich für Sexualität undoder folgendes?:

      "Er ist Deutschlands einziger zertifizierter Archäologiehund: Flintstone spürt jahrhundertealte Knochen unter der Erde auf.." /quelle: milltelbayr. zeitung

      wenn ja, dann Sie bei Oberförster Pudlich äh @Soki und mimimir und in diesem Faden (dann doch!) richtich, hihi.

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      Ja die Fachidioten "Fachzeitschriften" der Epidemiologie, verteufeln auch Phosphor … pöse Phosphate im Waschmittel [noch viel viel pöser Persil (Original von 1907) aber das ist eine extra Geschichgte]
      Ich hatte mich mit physikalischem Phosphor aus der Cola plus echtem B12 (Kellerbier) beholfen, aber seit wir Kichererbsen haben, der biologische Phosphor der Kichererbsen ist noch eimal eine ganz neue (eigentlich alte natürliche) Stufe des Stoffwechsels.

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        heidi heidegger am

        ey!?, hassu gerade mich Maus äh K.erbse genannt?, hihi..Prinzessin äh Gönigin auf der Meta-erbse ist doch die G.

        LOL

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    HERBERT WEISS am

    Ein interessanter Beitrag, doch die Wahl der richtigen Fette ist nur ein Kriterium.

    Es ist über 30, vielleicht schon 40 Jahre her, dass ich mal in einer wissenschaftlichen Sendung im RIAS (vielleicht auch im SFB) von einer erfolgreichen Cholesterinabsenkung durch erhöhte Vitamin-C-Zufuhr hörte. Die Moderatorin meinte dazu, dass die Pharmaindustrie davon ganz gewiss nicht begeistert wäre. Diese überaus interessante Entdeckung wurde denn auch konsequent totgeschwiegen.

    Dennoch kann man hier und da nachlesen, dass die Ascorbinsäure – wie dieser Stoff auch genannt wird – für die Kollagenbildung unerlässlich ist. Bei einem völligen Fehlen kommt es zum Skorbut. Bei einer chronischen Mangelsituation zur Arteriosklerose.

    Skeptiker lade ich (Jg. 1953) mal zu einer Radtour durch den Grunewald ein. Vom Bahnhof Wannsee bis zur Frey-Brücke und zurück.

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    In vielen Ländern der Erde gibt es mehr Tote durch Kokosnüsse als durch Haiangriffe und Killerquallen:
    [ Death by coconut ]

    Als Katrin letztes Jahr sagte, sie wolle nach Koh Samui, war ich sehr besorgt. Oft stecken entlaufene Affen wie ไข่ดาว hinter den Nussangriffen auf Menschen und die machen, anders als in diesem DW-Propagandafilm dargestellt, keinen Unterschied mehr zwischen ihren ehemaligen Ausbeutern und "harmlosen Touristen":
    [ Thailand: Kokosnussernte einfach gemacht ]

    Viele Kokosnüsse fallen aber einfach aus freien Stücken und wenn jetzt jemand meint, dagegen hilft bestimmt Magnesium, dann kann ich nur lachen. Im dichten Kokospalmendschungel reichen nicht mal Helme und Schutzkleidung aus. Palmen wachsen in Thailand wie Unkraut an jeder Straßenecke und soviel Nüsse die Thailänder auch essen oder exportieren, sie werden immer mehr!

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      heidi heidegger am

      DU (und eben nicht! Katrin) mit deinem Thailand, tsstss..Grenada und davor Vietnam: da jibbett Affen u n d Tiger und einmal! ging uns sogar das eisgekühlte CocussnussCola mittenmang im Dschungel aus!..alle! (leer)..nüscht mehr da! zum Glück trieb @Soki (in jedem! Wald-der-Welt zuhause) dann doch noch etwas Jägermeister auf (war klebrich aber dann doch auch lecker!).

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    Gibt’s denn überhaupt noch ein paar Urwälder zum Roden für den Anbau von Sojapflanzen und Ölpalmen?

  7. Avatar
    heidi heidegger am

    Eih-da-isser-ja (das war rhoihessisch)!, der neue Faden, flutschte ja wie geschmiert hihi.

    Wer aus guten Gründen keine Kondome benutzen will, der kann auch Kokosöl als Gleitmittel benutzen. Garantiert ohne brennen, keine Allergien, schmiert lange, macht nur evtl. Flecken auf den Laken – aber das tut Silikongleitgel auch. Und die asiatische Küche schmeckt auch supi mit dem Öl, weil es heisser als Olivenöl werden darf. Wie sagte Gabi letztens im Traum zu mimimir, häh? -> "„Alter, Kokosöl ist der Shit, das kannst du dir überall hinschmieren!“

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      heidi heidegger am

      Dieser heidi-Kommentar weiter oben verwandt Akismet, um Spam und Heeder zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden. 🙂

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      Lila Luxemburg am

      "Wer aus guten Gründen keine Kondome benutzen will, der kann auch Kokosöl als Gleitmittel benutzen. Garantiert ohne brennen, keine Allergien, schmiert lange, macht nur evtl. Flecken auf den Laken – aber das tut Silikongleitgel auch. "

      Und nicht vergessen bitte: Schwul ist nur der, der vorne steht/kniet! LOL LOL

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        heidi heidegger am

        jaja, Wowi (und LILA?).. "Aber wo musser denn das Ding dann hinstecken? Eeklich..und sowatt nennt sich Bürjermeister" …Würde Majo/MHK dazu räppen, hoho.

        [ Mario Heinz Kiesel für Berlin im Wahlkampf ]

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      Nö oder wird hier gehärtetes Markenprodukt benannt ?

      Waschmaschinen leben länger mit Palmin …

      Palmin ist eine Markenbezeichnung für ein Kokosfett. Dieses sehr bekannte Produkt für die Küche ist in Deutschland seit über 100 Jahren auf dem Markt. Wikipedia

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        heidi heidegger am

        Nun, Palmin ist nicht ganz hasenrein, aber: Früher hielt es die Süßspeise "Kalter Hund" zusammen. Pfui !

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        Lila Luxemburg am

        ‚Palmin‘ gabs früher auch in der Werbung … bei den Mainzelmännchen und bei Onkel Otto. Da lief immer so ein Clip, in dem eine Frauenhand (vermutlich jedenfalls) ein Stück vom Fleisch eines grausam gemordeten Tieres in 200 Grad heißes Fett legt, woraufhin sich ‚die Poren sofort schlossen … und der Saft im Fleisch blieb‘. Muß so siebziger Jahre gewesen sein…

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        heidi heidegger am

        will mal nebenbei Werbung machen für T.:

        Die Küche Thüringens stellt heute noch eine reichhaltige und eher schwere Küche dar. Dies rührt von dem Umstand her, dass Thüringen seit Ewigkeiten von der arbeitsreichen Landwirtschaft und dem harten Bergbau und Forstwesen geprägt ist. Entsprechend kräftig sind die Mahlzeiten unter Einsatz von viel Fleisch und gehaltvollen Soßen.
        Auch ist der Verzehr von rohem Fleisch als Gehacktem traditionell sehr hoch.

        Aber: der arme Poggi bekommt doch heute hoffentl. kein‘ Würchwitzer Milbenkäse, mundartlich auch Mellnkase genannt, ist eine Käsespezialität aus dem sachsen-anhaltischen Würchwitz, das heute ein Ortsteil der Stadt Zeitz ist. Bei der Herstellung des Käses werden Käsemilben der Art Tyrophagus casei eingesetzt, deren Enzyme für die Reifung verantwortlich sind. Bei fast allen anderen Käsesorten sind Enzyme des Labs oder Milchsäurebakterien für die Reifung verantwortlich.

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        Kalter Hund; gesund.

        Wie Loriot: in der Oper, Konzert, verschlucktes Bonbon, "Salamo …

        .. Brat fettlos mit Salamo ohne …

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