Kohle – nicht Klimakiller, sondern Klimaretter

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Die hohen Temperaturen führen zu Überhitzungen bei den Grünen. COMPACT bewahrt kühlen Kopf und legt mit der Spezialausgabe „Klimawandel – Fakten gegen Hysterie“ kalte Kompressen zur Fiebersenkung auf.

Auf die aktuellen Hitzerekorde reagieren die Grünen mit neuen Wahnsinnsforderungen: Der Kohleausstieg soll forciert werden (der wirtschaftliche Todesstoß für Regionen wie die Lausitz!), und ein zwei Milliarden schwerer Klima-Fonds soll Deutschland fit machen für das, was sie Klimakatastrophe nennen. Das Geld soll durch Zwangsabgaben zusammenkommen, für die wir alle zahlen dürfen: Ein Mindestpreis für CO2-Ausstoß soll vor allem für den Energiesektor erhoben werden (ergibt höhere Strompreise), und höhere Steuern auf Kohle, Heizöl und Erdgas sollen kommen (ergibt nochmal höhere Strompreise). „Die Lenkungswirkung der CO2-Bepreisung trägt dazu bei, dass Preise die ökologische Wahrheit sagen“, heißt es in dem Papier der sogenannten Umweltpartei.

In Wirklichkeit sieht die Lage ganz anders aus: Selbst dann, wenn man kontrafaktisch CO2 für ein gefährliches Treibhausgas hält, müsste man die Energiewende ablehnen – denn seit ihrem Beginn 2011 sind die CO2-Emmissionen in Deutschland gestiegen. Über die Hintergründe klärt die COMPACT-Spezial „Klimawandel – Fakten gegen Hysterie“ auf. Wir bringen an dieser Stelle einen Auszug aus dem 84-seitigen Nachschlagewerk:

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(Zitat COMPACT-Spezial „Klimawandel“): Die Kohle ist neben dem Auto zum Lieblingsfeind der Grünen und Linken avanciert: „Tod aus dem Schlot“ ist etwa der Titel des jüngstes Pamphlets aus dem Hause Greenpeace. Das erinnert an längst vergangene Zeiten, als etwa das Ruhrgebiet berüchtigt war für Smog und schlechte Luft. Der Himmel in Essen und Duisburg war häufig rußig verdunkelt und Wäsche, die auf der Leine trocknete, wurde schwarz vom Kohlenstaub. Erwiesen ist außerdem, dass Schwefeldioxid aus den Schrottkraftwerken der sozialistischen Tschechoslowakei und der DDR verantwortlich für das Sterben von Fichten- und Tannenwälder im Grenzgebiet war.

Doch diese Umweltkatastrophen sind längst Geschichte. Die heutigen Kohlekraftwerke sind mit Rauchgasreinigungsanlagen ausgestattet, die die schädlichen Stoffe fast vollständig zurückhalten: Laut Umweltbundesamt sind die Schwefeldioxidemissionen aus Kraftwerken seit dem Jahr 1980 von rund fünf Millionen Tonnen jährlich auf aktuell etwa 230.000 Tonnen gefallen. Stickoxidemissionen sind im gleichen Zeitraum auf ein Sechstel zurückgegangen. Die Reduzierung der Luftverschmutzung korrespondiert mit einer effektiveren Energieausbeute: Im globalen Durchschnitt werden 33 Prozent des Energiegehalts von Kohle in Strom umgewandelt, in Deutschland sind es 38 Prozent. Die effizientesten Kraftwerke gibt es derzeit in Japan, wo Anlagen wie das Isogo-Kohlekraftwerk in Yokohama sogar 45 Prozent erreichen.

Fakten gegen Hysterie

Klimawandel

Der Wissenschaftsjournalist Heinz Horeis berichtete 2015 im Magazin Novo-Argumente von seinem Besuch dort: „Der erste Eindruck war der von fast klinischer Reinheit. Nichts deutete daraufhin, dass in den Kesseln pro Tag um die zehntausend Tonnen Kohle verfeuert werden: kein Lärm, kein Geruch, kein Kohlestaub, kein Rauch. Isogo ist eines der saubersten Kohlekraftwerke der Welt, seine Abgaswerte sind vergleichbar mit denen eines modernen Erdgas-Kombikraftwerks. Durch neuartige Rauchgasreinigung lassen sich 98 Prozent des Schwefeldioxids, 92 Prozent der Stickoxide und 90 Prozent des Quecksilbers zurückhalten. Ruß und Feinstaub verbleiben sogar zu 99,9 Prozent in der Anlage.“

Don Quichotte reitet wieder

Der grüne Furor gegen die Kohle ist besonders absurd, weil die vermeintlichen Ökologen damit ihren eigenen Zielen zuwider handeln: Dass in Deutschland trotz massiven Ausbaus der neuen ineffizienten Energien die CO2-Emissionen seit 2010 wieder ansteigen, ist der politischen Blockade beim Kraftwerksneubau zu verdanken, wodurch die Stilllegung veralteter Anlagen verhindert wird. Damit könnte man die Emissionen mittelfristig um bis zu zwanzig Prozent reduzieren. „Brächte man weltweit alle Kohlekraftwerke auf den Stand der Anlage von Isogo, ließen sich damit pro Jahr 2,4 Milliarden Tonnen CO2 vermeiden. Das ist mehr, als jährlich in Indien in die Atmosphäre geht“, fasst Horeis zusammen.

In Deutschland wird engagiert an bahnbrechenden Neuerungen gearbeitet. Was der Energiekonzern RWE unter dem Namen BoAplus als „das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt“ konzipiert hat, erreicht mit 45 Prozent Energieausbeute denselben Wert wie Isogo und könnte einen bedeutenden Beitrag zu der von der Bundesregierung geforderten CO2-Reduktion und bei der Einsparung von Primärenergie leisten. „Das BoAplus kann ähnlich flexibel betrieben werden wie ein modernes Gaskraftwerk. Die Leistung kann zwischen der maximalen Kapazität von 1.100 Megawatt und der Mindestlast von 350 Megawatt um 30 Megawatt pro Minute nach oben oder unten geregelt werden. Das ist in Zeiten zunehmend schwankender Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom eine unabdingbare Voraussetzung, um unser Stromnetz weiterhin stabil halten zu können“, fasst Rudolf Kipp vom ScienceScepticalBlog zusammen.

Kipp weiter: „Dass dieses Kraftwerk jemals gebaut wird, steht jedoch in den Sternen. Ein Problem, das sämtliche Kraftwerksbetreiber in Deutschland zunehmend beschäftigt, ist der stetig fallende Strompreis. Grund dafür sind die erneuerbaren Energien, die vom Stromkunden über die EEG-Umlage subventioniert werden und die im Stromnetz per Gesetz Vorrang haben. Das schmälert zum einen die Gewinne der Kraftwerke im Betrieb und reduziert die Betriebsstunden der Kraftwerke, wodurch deren Profitabilität noch weiter gesenkt wird. Die einzigen Kraftwerke, die sich momentan in Deutschland rechnen, sind bereits abgeschriebene Braunkohle-Kraftwerke. Ein Kraftwerks-Neubau ist nach Aussage von RWE bei den heutigen Rahmenbedingungen nicht wirtschaftlich.“ (Zitatende COMPACT-Spezial „Klimawandel“).

Hier finden Sie den kompletten Inhalt von COMPACT-Spezial „Klimawandel“. Bestellen Sie das Heft noch heute – wie eine frische Brise in tropischen Nächten!

Gesamter Inhalt:

Zitate zum Klimaschwindel
Bilderstrecke: Klimahysterie im Mainstream

Prominente Gegenstimmen

Promis gegen Paranoia:  Die Top 5 der Klimahysteriker VS. Klimarealisten
Warnung vor der Öko-Diktatur: Die Freiheit, nicht das Klima ist bedroht
_von Vaclav Klaus
Bewährungsprobe für den Liberalismus: Aus grünen Fesseln befreien!
_ von Holger Krahmer
Protest gegen Panikmache: Aufstand der Anständigen
_ von Marc Dassen
Fritz Vahrenholt: Öko-Ikone gegen Klimahysterie
_ Daniell Pföhringer

Die wissenschaftliche Diskussion

Kein Grund zur Panik: Sieben Klimathesen widerlegt
_ von Ernst-Georg Beck
Klimamythen auf dem Prüfstand: Aussterbende Eisbären und andere Märche
_ von Marc Dassen
Ein Meteorologe packt aus: Reales Wetter, fiktives Klima
_ von Dr. Wolfgang Thüne
Hauptangeklagter auf freiem Fuß: Freispruch für Kohlendioxid
_ von Gerhard Wisnewski
Geoengineering und Wetterwaffen: Gefahren der Wettermanipulation
_ von Marc Dassen
Was bestimmt wirklich unser Klima?: It’s the sun, stupid!
_ von Dr. Horst Malberg
Die Datenfälscher vom IPCC: Attacke mit dem Hockeyschläger
_ von Peer Kwiatkowski
Die kalte Sonne – Lesestoff für Klimarealisten: Sonne, CO2 und Nordatlantische
Oszillation
_ von Daniell Pföhringer
Tacheles zur Klimapolitik: «Der Globaltemperatur ist es egal, was Berlin beschließt»
_ Interview mit dem EIKE-Präsidenten Dr. Holger Thuss
Die Akte William Connolley: Der Mann, der unser Weltbild umschrieb
_ von Gerhard Wisnewski

Klimawahn – Wer profitiert?

Altmaiers große Pläne: Der Eine-Billion-Euro-Mann
_ von Lion Edler/Karel Meissner
Blaupause für den Klima-Genozid: Schellnhubers Masterplan
_ von Josefine Barthel
Zur Geschichte des Weltklimarates IPCC: Die bunte Seite der Macht
_ Karel Meissner
Die Krisenpropheten des Club of Rome: Hinter dem grünen Vorhang
_ von Marc Dassen
Reibach mit der Angst: Die fünf größten Profiteure
_ Andrew Follett

Energiewende – Wer bezahlt?

Aus blutrot wird giftgrün: Windrad-Kommunismus
_ von Daniell Pföhringer
Der Krieg gegen die Glühbirne: Bulb Fiction
_ von Gerhard Wisnewski
Fünf vor Stromausfall: Wollt Ihr den totalen Blackout?
_ von Daniell Pföhringer
Klima-Kampagne gegen den Diesel: «Das wirtschaftliche Rückgrat Deutschlands wird zerstört»
_ Interview mit Daimler-Betriebsrat Oliver Hilburger
Abzocke mit Wärmedämmung: Klima-Pfusch am Bau
_ von Konrad Fischer
Der E10-Betrug: Brot in den Tank?
_ von Nikki Vogt

Alternativen zum Klima-Gau

Sauber, sicher, sabotiert – der Thorium-Reaktor: Die verpasste Chance
_ von Martin Süß
Linke und Grüne gegen High-Tech: Rettet unsere Kohle!
_ von Jürgen Elsässer
Kommunalisierung als Weg: Aufstand der Stromrebellen
_ von Sven Reuth
Was noch in der Schublade liegt: Das Vermächtnis des Nikola Tesla
_ von Federico Bischoff

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

20 Kommentare

  1. Aristoteles am

    ‚Die Grünen‘ und die ‚Deutsche Umwelthilfe‘ gehören zur Speerspitze der angloamerikanischen Besatzungsmacht gegen das okkupierte Volk der Deutschen. An der Spitze dieser Spitze die ehemalige Umweltministerin Diabola Merkel-Herodes.

    • Jeder hasst die Antifa am

      Die größten Klimakiller sind Körner und Biomüsli fressenden Grünen die stossen dadurch soviel Methangas aus wie eine Kuhherde.

  2. 80er. Grundschule. Der Lehrer , linksgrün, Wollpulliträger, militanter Fahrradfahrer, 68er-Abkömmling, meinte, in etwa:

    "Liebe Kinder, es tut mir so leid für euch. Ich bin die letzte Generation, die die Natur noch erleben durfte, ohne mich schützen zu müssen"… Das Ozonloch werde immer größer, wenn wir erwachsen wären, müssten wir uns vor der Sonne verstecken, die Städte seien dann überdacht, um die Menschen vor den gefährlichen Sonnenstrahlen zu schützen, es gäbe keine Bauern mehr, wir müssten von künstlichen Lebensmitteln leben. Kaum mehr Tiere. Der Wald sei aufgrund des sauren Regens verschwunden (damals war die Hysterie das angeblich große menschengemachte Waldsterben) Usw. …

    Ein Vortrag über eine halbe Stunde. Er schürte Ängste- wie es Linke und Grüne so gerne machen, gerade bei empfänglichen Kindern.

    Vor kurzem unterhielt ich mich darüber mit einem Linksgrünen. Ja, das sei der beste Beweis, man könne gegensteuern. Das Ozonloch sei wieder zu, der Wald noch da… Ha, ha, Ich lachte mich schepps. Ich erinnere mich noch, wie es damals durch Medien ging, wie es Lehrer vertraten: es sei unumkehrbar…da das FCKW über 40 Jahre brauche, entsprechende Atmosphärenschichten zu erreichen: "Kinder, stellt euch vor, eure Mutti drückt heute den Knopf des Haarsprays…erst in 40 Jahren erreicht es die Schicht, vergrößert das Ozonloch. Liebe Kinder…Ihr versteht: das ist unumkehrbar."

    • heidi heidegger am

      gut. aber wer 80er sagt, muss auch Tchernobyl (gehört nicht soo zum thema, ich weiss..) sagen. und oder denn dann damals ging mir mein mittzwanziger ahsch auf grundeis deswegen bzw. maske war angespannt und nicht mal auf spässken über den lehrer machten spass. heute aber wieder: spässken mit! JE machen mir wieder spass, hihi.

  3. In der Bronzezeit war es erheblich wärmer als heute! Die Bevölkerungsdichte auf der Erde war aber auch erheblich geringer! Der größte Schaden entsteht dem Planeten durch den Landschaftsverbrauch, der dadurch entsteht, daß für immer mehr Menschen Platz geschaffen wird (-en muß).
    Die Grünen können keine wirklichen Naturfreunde sein, wenn sie dafür eintreten, daß immer mehr Menschen ins Land geschafft werden und für diese Quartiere und langfristig auch (Industrie-) Arbeitsplätze geschaffen. Nicht die Natur, sondern das Großkapital ist das Einzige, das davon profitiert: Mehr Menschen sind für es mehr Kunden, die seine Produkte konsumieren und mehr Arbeitskräfte, die man ausbeuten kann; ist Arbeitskraft selten, wird sie teurer; sind Konsumenten selten, können sie mehr Qualität fordern. Unsere Großeltern haben erkannt, daß weniger Kinder mehr sind – das wird nun duch Zuwanderer sabotiert, die diese Erkenntnis noch nicht hatten oder einfach triebgesteuert sind.
    Wenn 7Mrd. ausathmen setzen sie das meiste CO2 frei!

  4. Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

    Herrn Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

    in der Leipziger Volkszeitung (03.08.2018) veröffentlichten Sie die unwissenschaftliche Propagandathese "Wer den Klimawandel leugnet, dem ist nicht zu helfen“. Es gibt niemanden, der den Klimawandel leugnet. Sachkenner wissen, daß sich das Klima permanent wandelt, seitdem es Wolken gibt. Der Klimawandel ist deshalb nicht neu.

    Ein weiterer Unsinn ist Ihre Aussage, "dass Klimaschutz, Energieerzeugung und die Anpassung an die Klimafolgen eng miteinander verflochten sind". "Klima" ist der Mittelwert des Wetters von 30 Jahren. Statistische Mittelwerte kann man nicht schützen.

    Sogar Prof. Rahmstorf vom PIK bestätigt, daß diese "etwa 1°C" beträgt. Wenn sich gemäß heutigem Brennstoffverbrauch der CO2-Gehalt der Luft in vielleicht 200 Jahren verdoppelt, steigt die Globaltemperatur lediglich um 0,6°C.

    Die eigentliche Aussage Ihres Artikels ist die, daß das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung keine seriöse wissenschaftliche Institution ist, sondern Handlanger für die katastrophale Energiepolitik der Bundeskanzlerin. Diese sinnlose Energiepolitik ruiniert die Stromversorgung in Deutschland und raubt der Bevölkerung zwei Billionen Euro.

  5. Rumpelstielz am

    Klar warum die Klimapsychos immer Zeiträume ohne Extremereignisse der Vergangenheit wählen Beispiel.
    Tagesmenge 345mm Regen am 29 Juli in Neuwiese 1897 (m.W. – bis heute der absolute Rekord ), Zerstörungen im Raume Köln durch eine Windhose am 07.August 1898 sowie ausgedehnte Überschwemmungen in Österreich Salzkammergut und in Bayern zwischen dem 11 und 13 September 1899 sowie in Kremsmünster zwischen dem 8 und 13 September 1899 246 mm Regen.

    In Grönland war die Zeit 1933 – 1942 um 2.6°C zu warm.

    Eine Trockenperiode in den Jahren 1857 – 1866 forderte das Austrocknen des Neusiedlersees in Österreich.( Zu keiner Zeit , seit 1670 bis heute gab es nur ein einziges weiteres Phänomen der absoluten Niederschlagsfreiheit.) Aber das kann immerwieder vorkommen. (Was werden diese Klimapsychopathen wie Mojib Lativ dann zetern.)

    • Rumpelstielz am

      ach ich vergaß:https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/

      Mal die Frage an die Grünen Hirnamputierten,
      wie kann man 11 Milliarden Kwh Windenergie der Natur entnehmen und vermuten dies sei ohne Effekt.

  6. Michael Höntschel am

    Lassen wir uns doch nicht von der wichtigsten Frage ablenken, wer verändert das Klima? Es ist doch kein Geheimnis, dass man Wetter als Waffe einsetzen kann. Es ist auch kein Geheimnis, dass das Militär mehrerer Länder angeblich in der Lage sein soll, dass Weltklima zu beeinflussen. Die Frage ist eigentlich nur, wie weit gehen diese Manipulationen und wie gezielt kann man sie einsetzen. Oder hat man den Geist schon aus der Flasche gelassen und kann ihn jetzt nicht mehr kontrollieren? Das es völlig natürlich ist, dass sich das Klima zyklisch verändert, ist unbestritten. Das abnormale scheint die Rasanz zu sein.

  7. Harald Kaufmann am

    Ich erinnere mich noch ganz genau an den Sommer 1959. Es standen Tankwagen mit klarem frischen Wasser jeden Tag auf der Strasse, weil das Trinkwasser aus dem Wasserhahn ungeniessbar und voller Keime gewesen war. Meine Eltern holten damals täglich 2 Eimer voll mit dem Frischwasser und sollte reichen bis in den nächsten Tag. An diesem Jahr war Trockenheit von April bis Mitte Oktober durch Sommerhitze. Die Flüsse hatten Rekordniedrigpegel. Es war ein sehr heisser und trockener Rekordsommer, den ich danach nie wieder so erlebt hatte. Von Zeit zu Zeit geschieht so etwas und hat mit dem viel propagierten Klimawandel nichts zu tun. Die Grünenpartei sollte verboten werden. Für mich waren es immer Spinner, zum Teil süchtig, zum Teil sogar kriminell aus der 68ziger Bewegung her stammend. Darunter auch sehr viel Scheininterlektuelle.

  8. HERBERT WEISS am

    Es gibt da übrigens so einen Spruch in der Region: Als Gott die Lausitz geschaffen hatte, kam der Teufel und versteckte hier die Kohle.

    Das eigentliche Problem sind die Globalisierung und der strukturpolitische Kannibalismus innerhalb Deutschlands, der die Lebensqualität in den Wachstumszentren immer mehr beeinträchtigt und die übrigen Regionen ausbluten lässt.

    Nichts ist für die Ewigkeit. Auch wenn wir es nicht mehr erleben – die Kohle wird irgendwann zur Neige gehen. Die Energie von Wind und Sonne nutzt der Mensch bereits seit Jahrtausenden. Warum also nicht auch zur Stromgewinnung?

    Das EEG ist allerdings – so wie man es zusammengeschustert und verschlimmbessert hat – Mist. Darin stimme ich Ihnen zu, Herr Elsässer. Für die nächsten drei Tage erwartet uns eine für den August eher untypische Bullenhitze. Passen Sie gut auf Ihre Sachen auf, wenn Sie im Falkenhagener See etwas Abkühlung suchen!

    • Michael Höntschel am

      HERBERT WEISS, richtig Wasserkraft und Wind werden seit Jahrtausenden genutzt. Allerdings konnte der Windmüller nur bei Wind mahlen. Leider schwankt die Verfügbarkeit von Wind und Sonne stark und Strom lässt sich für absehbare Zeit nicht effektiv speichern. Die Vorhaltung von konventioneller Kraftwerkskapazität macht die "grüne Energie" enorm teuer. Einziges pro Argument könnte nur die reduzierte Abhängigkeit von unzuverlässigen Lieferländern und der damit verbundenen Erpressbarkeit sein.

  9. HERBERT WEISS am

    (1) Den düsteren Charme der Braunkohleindustrie hatte ich bereits als kleiner Junge kennengelernt, als ich mit meiner Großmutter an einem sonnigen Wintermorgen ankam, wo wir unsere dortige Verwandschaft besuchen wollten. Später musste ich bei ungünstiger Wetterlage auf dem Weg zur Arbeit die Abgase eines Heizwerkes inhalieren. Belastender als Karo oder Puck!

    Es ist schon echt beeindruckend, wie man mit moderner Technik die Abgase sauber bekommt. Dennoch bleibt der ganze Aufwand mit der Erschließung der Lagerstätten, dem eigentlichen Abbau und der Rekultivierung, Wer soll das bezahlen?

    http://www.maz-online.de/Brandenburg/Kohleausstieg-Streit-um-Milliarden-Kosten-fuer-die-Rekultivierung

    Und der große Jobmotor ist die Kohle nun auch nicht mehr, Der Arbeitsplatzabbau der letzten Jahrzehnte betraf längst nicht nur die Kohlebranche, sondern wohl noch mehr die übrige Wirtschaft.

  10. Kritischer Rationalist aus Hessen am

    Teil2-Zum Glück beträgt der Einfluss von erhöhtem CO2-Gehalt, absolutes Minimum einer Biosphäre beträgt 200 ppm (darunter kann eine Flora und davon abhängige Fauna) nicht überleben, nur ca. 0,6 °C auf eine wie auch immer statistisch berechnete globale mittlere Temparatur.Zur Info: Temperaturmessungen sind technisch nur bis auf 2-3 Hinterkommastellen reproduzierbar überhaupt feststellbar.Die Pflanzen regeln selbstständig (von sich aus) zwischen Tag und Nacht den CO2-Gehalt zwischen 300 und 900 ppm in Bodennähe (höchste Konzentrationen, CO2 ist schwerer als Luft und wird nur durch Konvektion in die höhere Atmosphäre getragen). Wir diskutieren über 400 – 600 ppm (sehr lustig !). Die wenigsten der Millionen von Fachleuten wissen, dass eine Erhöhung des CO2-Gehaltes in höheren Schichten der Atmosphäre sogar zur Abkühlung der Atmosphäre beiträgt (Ausnahme macht die Thermosphäre wegen starker magnetischer Kraft). Jeder, der konsequent den PIK Behauptungen folgt, sollte sich folgendes Fragen: Wenn + 200 ppm CO2 eine Temperaturerhöhung von 2-5 °C bedeutet, warum verbrennt man sich nicht den Mund, wenn man Atemluft mit 4%(CO2-Anteil) =40.000 ppm ausatmet ? Nach der PIK´schen Argumentation müsste die Atemluft beim Austritt 200°C bis 500°C haben. Lieber Herr Professor Dr. Lesch, bitte übernehmen Sie !

  11. Kritischer Rationalist aus Hessen am

    Es gibt nur eine einzige nennenswert relevante Wärmequelle, die Sonne. Danach kommt viele Größenordnungen kleiner der flüssige glühende Erdkern (mit seinem natürlichen Kernreaktor).
    Wer schoneinmal etwas von der Kardaschov-Skala gehört hat,der hat eine Chance die Grössenordnungen der involvierten Energien und deren Auswirkungen auf Wärme einigermassen wissenschaftlich bzw. rational verstehen zu können.Der ganze Rest sind Petitessen bzw. Dezimalstellen hinterm Komma bei gemessenen oder prognostizierten Temperaturen.Wer den Lügnern und Betrügern vom PIK glaubt, der muss natürlich ua. hinnehmen, das in den verwendeten Modellrechnungen 1. Wärmestrahlung (0-Dimensional) berechnet wird und 2. der Entropie-Term bei den Energieübertragungsprozeßen völlig willkürlich und sinnlos gleich 0 gesetzt wird.Wer gar in seinem Wahn die Toxizität von Blausäuredampf in einen argumentativen Zusammenhang mit Kohlendioxid bringt, der muss wahrlich einer fürchterlichen Gehirnkontrolle ausgesetzt sein.

  12. Heiko Stadler am

    Schuld am CO2-Ausstoß sind die Menschen in den nördlichen Breitengraden. Deshalb ist es vernünftig, die Neuhinzugekommenen wieder zurück in ihre südlichen Heimatländer zu verlagern. Das löst folgende Probleme:

    Der CO2-Ausstoß wird deutlich niedriger
    Die Alleinreisenden sind wieder bei ihren Familien
    Die Wohnungsnot in Deutschland wird beseitigt
    Die Kriminalität reduziert sich deutlich
    Der Personalengpass bei Ärzten und Pflegekräften wird beseitigt
    Die Renten können wieder steigen
    Das internationale Ansehen Deutschlands steigt wieder

    • Harald Kaufmann am

      Neie, stimmt nicht ganz. Schuld sind angeblich Kuhfürze, die Amomniak ausstossen. Offenbar wollte man auch noch ne Kuhfurzsteuer einführen.

      • Harald Kaufmann am

        Ich frage mich nur, wo das ganze "Biogas" von den Gasanlagen- und Tanks herkommt? Noch interessanter wäre zu wissen, wo dieses Gas hingeht?

  13. Die Klima Lüge der Lügenpresse:

    DER SPIEGEL 1977: „Wärmeperiode geht zu Ende“
    Wirtschaftswoche, 28.4.1974: „Planet geht neuer Eiszeit entgegen“
    Hamburger Abendblatt, 21.3.1970: „Punkt ohne Umkehr“
    DER SPIEGEL 1981: „Saurer Regen über Deutschland – Der Wald stirbt“
    DER SPIEGEL 1984: „Der Schwarzwald stirbt“
    DER SPIEGEL 1986: „Die Klima-Katastrophe – Ozon-Loch, Pol-Schmelze, Treibhaus-Effekt: Forscher warnen
    DER SPIEGEL im Jahr 2000: „Nie wieder Schnee“
    KINDER SPIEGEL 2017: „Eisbären sterben aus“
    Aktuelle Ausgabe 4.8.2018: „Der Sommer, der nie endet – Wie der Klimawandel unser Leben verändert“

    Das Hauptproblem des Menschen ist sein schlechtes Erinnerungsvermögen.
    Nur ein eiziges Beispiel aus einer Zeit, als es noch keine „böööösen“ Nazideutschen mit „bööööösen“ Autos gab!

    1540 war nochmals ein unerhört heißes und trockenes Jahr, das vom 28.2. bis zum 19.9. beispielsweise in Zürich nur viermal Regen brachte. Mailand blieb fünf Monate lang völlig ohne Regen und im Oktober blühten die Rosen ein zweites Mal. Die englische Themse hatte einen so niedrigen Stand, daß Meerwasser bis nach London vordrang.

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