#Köthen: „Womöglich kann niemand belangt werden“ – eine Verhöhnung des Opfers!

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Am kommenden Sonntag große Trauerkundgebung in Köthen von Pegida, Zukunft Heimat Cottbus, Kandel ist überall, Einprozent und COMPACT: 17.30 Uhr, Marktplatz. – COMPACT bittet Augenzeugin vor die Kamera.

Der Staat arbeitet weiter an einer der schlimmsten Verhöhnungen deutscher Opfer: Der Tod des 22-Jährigen Markus in Köthen in der Nacht zum vergangenen Sonntag habe nichts mit den Schlägen und Tritten zu tun, die vor seinem „Herzstillstand“ von zwei Asylbewerbern auf ihn eingeprasselt seien. Der  Leiter der Gerichtsmedizin der Uni Halle, Professor Rüdiger Lessig, bekräftigte gestern nach dem Abschluss der „feingewebliche Untersuchung“ an der Leiche entsprechende Aussagen. „Es hätte bei ihm jederzeit zu einem Herzinfarkt kommen können“, sagte Lessig. Der Experte sprach von einem „versagensbereiten Herzen“., da Markus seit Geburt an einem schweren Herzfehler gelitten habe.“ Ob vor diesem Hintergrund überhaupt jemand strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könnte, sei derzeit Teil der Ermittlungen, sagte Behördenleiter [Horst] Nopens“, fasste der „Münchner Merkur“ zusammen. In ihrer Online-Überschrift titelte die Zeitung: „womöglich kann niemand belangt werden“.

Ist das noch zu fassen? Ein junger Mann, der nach Erkenntnissen auch der Behörden nur einen Streit zwischen Asylbewerbern schlichten wollte, ein vollkommen Unschuldiger also, stirbt durch deren Gewalt (ach nein: durch Herzinfarkt), und NIEMAND soll deswegen verurteilt werden? Nicht einmal zu einer klitzekleinen Bewährungsstrafe, wie bisher üblich? Diese Schläger sollen als unschuldig gelten? Und mit diesem Freispruch erster Güte wollen Staatsanwälte, Gerichtsmediziner, Ermittlungsbeamte und Politiker den trauernden Angehörigen vor die Augen treten?

Diese empörende Entwicklung ist eine Steilvorlage für künftige Lügen. Sollte demnächst ein Rentner niedergeschlagen werden und sterben, wird man natürlich auch sagen: Es war das kranke Herz, der Mann hatte ja zwei Bypässe und war in Behandlung.  Das „versagensbereite Herz“ war also schuld an dem bedauerlichen Ableben – und keineswegs die mörderischen Schläge oder Tritte… Er starb eines „natürlichen afghanischen Todes“…

 

Die Staatsthese vom „Herzversagen“ ohne Einwirkung Dritter dementiert die Aussagen (Audiodatei) einer Augenzeugin vom Tatort, über die wir am Montag auf COMPACT-Online berichtet hatten. Hier können Sie die Audiodatei der Zeugin hören. Deutlich wird: Die sogenannten Flüchtlinge sind mit brutaler Gewalt vorgegangen. Sie haben sich zuerst selbst gekloppt, dann ein deutsches Mädchen geschlagen, dann hilfswillige Asylanten – und dann den schlichtungswilligen Markus. Er wurde von einem Asylanten festgehalten und von zweien mehrfach ins Gesicht geschlagen, kippte dann um, und dann traten die Asylanten „wie beim Fußball“ auf den 22-Jährigen ein. Hier ist die Audiodatei der Zeugenaussage:

https://www.youtube.com/watch?v=fy7MzCVNwo8

Diese Zeugenaussage widerspricht natürlich eklatant der These vom Herzinfarkt ohne Gewalteinwirkung. Was tun? Der Leitende Staatsanwalt von Dessau-Roßlau, Horst Nopens, lud die Zeugin gestern vor. Hinterher erklärte er, die Zeugin habe ihre Aussage von der Audiodatei „massiv relativiert“. „Inhaltliche Details nannte Nopens aus ermittlungstaktischen Gründen nicht“, schrieb der „Münchner Merkur“. Mein Kommentar: Herr Nopens, ich glaube Ihnen kein Wort. Meine Vermutung: Sie haben das arme Mädel so lange unter Druck gesetzt, bis sie ihre sehr eindeutige und sehr detaillierte Aussage von direkt nach der Bluttat „massiv relativierte“, was immer das heißen mag. Die Augenzeugin möchte ich bitten: Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Machen Sie Ihre Aussage vor den Kameras von COMPACT-TV – wir haben den Mut zur Wahrheit! Wir können Ihnen keinen absoluten Schutz gewähren (das kann niemand) – aber wenn man Ihnen mit Jobverlust o.ä. droht, können wir Ihnen einen neuen Job verschaffen, wie wir es auch dem Whistleblower von Chemnitz, Daniel Zabel, zugesagt haben. COMPACT kämpft für Sie! 

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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