Kindertötung mit Altersgrenze: Lebens- und Naturschutz

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Viele Deutsche marschieren am kommenden Sonnabend wie jedes Jahr im September durch Berlin und hinterfragen die linke »Mein Bauch gehört mir«-Doktrin. In der Gesellschaft stößt ihr Anliegen auf wenig Gegenliebe. Warum eigentlich?

_von Phil Mehrens

Welch ein Skandal wäre das: Ein Titel des Spiegel oder des Stern, bestehend aus zwanzig kleinen Fotografien toter Föten. Quer darüber ein gelbes Banner mit der Schlagzeile: »Wir wurden abgetrieben!« Im Innenteil des Magazins die Titelgeschichte: Eine Reihe von Müttern kommt darin zu Wort, darunter viele, sehr viele, die den Schritt auch nach Jahren noch bereuen. Sie berichten von Wellen der Trauer, von Depressionen, von Gedichten an die Kinder, die sie nicht haben zu können glaubten. Sie lassen erkennen, dass sie die Wirkung der Tötung auf ihre Psyche unterschätzt haben, wollen gar nicht genau gewusst haben, was eigentlich bei dem verharmlosend Abtreibung genannten Eingriff mit ihrem Baby geschieht.

Die Titelgeschichte beklagt, dass deutsche Massenmedien zwar über Tod, Vernichtung und Gewalt gegen Menschen in allen Formen und Schattierungen berichten, über die Leichenteile, die alljährlich allein in Deutschland mehr als 100.000 Mal aus Abtreibungskliniken entsorgt werden müssen, aber beharrlich schweigen. Leichenteile sind das mit klar erkennbaren Kindergliedmaßen, einem Kopf und Augen darin, einem Herzen, das seit der sechsten Schwangerschaftswoche bereits selbsttätig schlug. Wir können das Gedankenexperiment an dieser Stelle vorzeitig beenden. Zwar gibt es diese Frauen, scharenweise gibt es sie; aber es gibt sie nicht in deutschen Leitmedien.

Wenn es tote Kinder dort in die Schlagzeilen schaffen wollen, gibt es eine Altersgrenze: Sie müssen mindestens sechs Monate älter sein als ihre ungeborenen Leidensgenossen: Überreste von Babys in Blumentöpfen, Babyleichen im Keller oder in der Tiefkühltruhe, Flüchtlingskinder, die tot an einen Mittelmeerstrand gespült werden – all das hat in der Vergangenheit ein breites mediales Echo gefunden. Hungernde Kinder waren sogar schon Gegenstand einer Werbekampagne der Modemarke Benetton. Gegen ihren Willen aus dem Mutterleib gezerrte und dabei getötete Kinder sind dagegen gleichsam unsichtbar. »Unsere Gesellschaft hat das Lebensrecht von Ungeborenen zum Tabuthema gemacht«, sagt Marie Elisabeth Hohenberg von der Stiftung Ja zum Leben. Über sie zu schreiben, Fotos von ihnen nach dem »Eingriff« zu zeigen: undenkbar. Selbst der Fall des kleinen Tim Guido, der die ganze Absurdität der geltenden Abtreibungsregelung offenbart, wurde lediglich von FOCUS und WELT aufgegriffen.

Bei Tim war per Ultraschall Trisomie 21 festgestellt worden und damit der Weg frei für eine Spätabtreibung. Tim überlebte den Tötungsversuch und musste, nun nicht mehr im Mutterleib, von denselben Leuten gerettet werden, die ihn kurz zuvor noch hatten umbringen wollen. Er wurde adoptiert, gefördert, geliebt. Im letzten Winter verstarb Tim. Er hatte sein eigenes Sterbedatum um 21 Jahre überlebt. Wie keine zweite eignet sich die Groteske von Tim Guido für ein typisch öffentlich-rechtliches Rührstück. Ob fehlende Spenderniere, »homophobes« Mobbing oder Vollstreckung einer Abschiebung – Legion sind die TV-Beiträge, die, zum journalistischen Melodram stilisiert, in Heute-Journal oder Tagesthemen über die Mattscheiben flimmern, solange sie thematisch diesseits des selbst gezogenen Sperrzonenzauns liegen.

Öko-Diktatur. Die heimliche Agenda der Grünen. Ein COMPACT-SpezialVerbieten, verbieten, und nochmals verbieten: Die Grünen unterwerfen sich Deutschland und krempeln das Land in brutaler Art und Weise um. Das geht vom Kleinkind, das mal im Park einen Luftballon steigen lässt, bis hin zum Pendler, der sein Auto benötigt, um zum Arbeitsplatz zu kommen. Die Grünen haben alle, alles und jeden im Visier. Lesen Sie mehr zu dem Thema in COMPACT-Spezial 22 „Öko-Diktatur: Die heimliche Agenda der Grünen.“

Am 15. Mai 2019 moderierte Marietta Slomka im ZDF-Heute-Journal einen Bericht über die Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen, die im US-Bundesstaat Alabama die Abtötung Ungeborener regeln, mit folgendem Satz an: »So wie ihr Körper ihnen [den Frauen]schon während der Vergewaltigung nicht gehörte, so soll er ihnen auch danach nicht mehr gehören.« Es ist ein Moderationstext der totalen Partei­nahme, in dem für die Menschenwürde des Ungeborenen kein Herz schlägt. Dabei betrachtet das geltende deutsche Strafrecht (§ 218 StGB) das Leben des Kindes auch vor der Geburt als uneingeschränkt schützenswert und seine Vernichtung daher als Straftat (die allerdings gemäß § 218a ungesühnt bleibt).

1993 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass ein Schwangerschaftsabbruch nicht generell für rechtmäßig erklärt werden darf. Abermals könnte sich der europäische Einigungsprozess fatal auswirken. Denn im EU-Parlament kämpfen linke Gruppen seit Jahren für ein Menschenrecht auf »sexuelle und reproduktive Gesundheit«: Die Ungeborenen sollen zum Abschuss freigegeben werden. Medienschaffende scheinen sich daran nicht zu stören. Man könnte meinen, wie vor achtzig Jahren sind sie nur mehr Steigbügelhalter für politische Propaganda. Nur dass die jetzt nicht mehr faschistisch, sondern feministisch motiviert ist.

Wie sonst wäre zu erklären, dass die mindestens eine Million Kinder, die der Konjunktur, den gierig die Hände nach Fachkräften ausstreckenden deutschen Unternehmen und nicht zuletzt den deutschen Rentenkassen in den letzten zehn Jahren unwiederbringlich verloren gegangen sind, kein Thema sind? Wie sonst ist es zu erklären, dass man die demografische Lücke lieber durch Horden kulturfremder Zuwanderer stopft, für deren Integration Milliarden Steuergelder verballert werden müssen, als ihre Ursache abzustellen? Und wieso wundert sich niemand darüber, dass ein bedeutendes Nachrichtenmagazin unter dem Titel »Leiser Tod im Topf« einen ganz und gar ernst gemeinten Bericht zum Schmerzempfinden von Hummern in Kochtöpfen veröffentlicht, sich seine Autoren über das Schmerzempfinden von Kindern bei einer Abtreibung (»Leiser Tod in der Abtreibungspraxis«) offenbar aber noch nie Gedanken gemacht haben?

In seinem tendenziösen, aber scharfsinnigen Essay „Der Teufel trägt Öko“ forderte der Journalist Thomas Assheuer in der letzten Woche (Die Zeit Nr. 37) mit Blick auf den Klimawandel eine »Limitierung der Freiheit« und zeigte sich erstaunt, dass ausgerechnet Konservative sich damit schwertäten. Schließlich gäben diese Freiheiten zugunsten der Tradition ja auch bereitwillig preis. Wenn aber, so Assheuer, die moderne Gesellschaft von der Natur eingeholt und sogar bedroht werde, bedürfe es dann nicht einer »Freiheit, die sich aus freien Stücken selbst bindet«?

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Das klingt klug und ist es auch. Doch zugleich treten, indem Donald Trump und Jair Bolsonaro als Feindbilder bemüht werden, auch wieder die leidigen Scheuklappen zutage, die Vertreter der linksliberalen Orthodoxie gewohnheitsmäßig tragen und die für den notorisch verengten Blick sorgen: Wenn linke Gewissheiten ins Wanken geraten, hilft immer der Gedanke an Donald Trump als Gewährsmann dafür, dass man auch wirklich auf der richtigen Seite steht. Assheuer betrachtet ihn und sein brasilianisches Pendant als »Dekadenzgestalten« des Liberalismus. Dabei – und hier wirken sich nun die Scheuklappen aus – ist jeder westliche Politiker, der der gewerbsmäßigen Abtötung Ungeborener nicht entgegentritt (Trump und Bolsonaro tun das), eine ebensolche Dekadenzgestalt.

Die Natur ist schließlich auch am Werk, wenn Mann und Frau einander sinnlich begegnen: Sie hat Sexualität und Zeugungsakt untrennbar zusammengebunden. Wenn nun Achtundsechziger-Hedonismus die Verantwortung für das so entstandene Leben auf Abtreibungskliniken abwälzt und infolgedessen eine besorgniserregende demografische Lücke verursacht, bedarf es dann nicht auch einer »Freiheit, die sich aus freien Stücken selbst bindet«? Assheuer greift den Vorschlag des Philosophen Tilo Wesche auf, die Natur mit Eigentumsrechten auszustatten, »mit einem Recht an sich selbst«, um sie vor dem ungezügelten Zugriff der freien Marktwirtschaft zu schützen. Doch wie bigott mutet das an, solange von der Natur gewolltem menschlichen Leben dasselbe »Recht an sich selbst« aberkannt wird? Linksliberale, die gerade den Schöpfungsgedanken neu entdecken, weil das Problem Klimawandel so akut ist, sollten lieber erst mal vor der eigenen Haustüre kehren, ehe sie Konservativen die Leviten lesen.

Mustergültig skizziert hat der Autor Ferdinand von Schirach („Verbrechen“) die ethische Dimension des Streitthemas. In seinem Theaterstück „Terror“ stellt er die Frage: Welcher Mensch kann sich anmaßen, Gott zu spielen, indem er entscheidet, wer leben darf und wer nicht? In „Terror“ spielt er das Szenario eines Passagierflugzeugs durch, das auf ein voll besetztes Stadion zurast. Die Frage: „Flugzeug abschießen oder nicht?“ beantwortet von Schirach mit einem klaren Nein. Denn: „Das Leben kann nicht in Zahlen gemessen werden.“ Es ist also unerheblich, ob ein Kind zwölf Wochen, 48 Wochen oder ein Jahr alt ist und ob sein Herz noch im Mutterleib oder schon auf der Babydecke schlägt. Was im Kontext strittiger Anti-Terror-Maßnahmen Anwendung findet, kann nicht ungültig werden, wenn man es auf Ungeborene anwendet.

Einer, der das erkannt hat, ist Papst Franziskus, der in vielen sozialethischen Fragen, der Klima- und Migrationsdebatte klassisch linke Positionen besetzt, zum Thema Abtötung Ungeborener jedoch 2018 bei seiner Generalaudienz den schockierenden Satz sagte: „Einen Menschen zu beseitigen ist wie die Inanspruchnahme eines Auftragsmörders, um ein Problem zu lösen.“

Der Aufschrei des polit-medialen Establishments war wie üblich groß und leider von keiner Spur Selbstkritik begleitet. Geschrei wird es auch am 21. September in Berlin wieder geben, wenn gewaltbereite Autonome, mit Rückendeckung von Rotgrün einschließlich Bürgermeister Müller (SPD), im Rahmen einer Gegendemonstration wieder alles dafür tun werden, Meinungen zu unterdrücken, die ihr Weltbild sprengen. Wieder wird zu hören sein: »Hätte man euch abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.« Und wieder wird diese Parole jener besonderen Hassbotschaften-Unterkategorie zuzurechnen sein, die nicht gesellschaftlich geächtet ist. Schließlich wurden beim letzten Marsch für das Leben neben Menschen mit Down-Syndrom auch Repräsentanten der AfD gesichtet, und dann passt das schon.

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33 Kommentare

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    Yamashita Tomoyuki am

    Die hedonistischen Linken betrachten im Rahmen ihres Entfaltungswahns Schwangerschaft als Krankheit. Daher auch diese Formulierung eines "Menschenrechtes". Nirgendwo zeigt sich besser, dass das "Menschenrecht" zu einem Instrument des Bösen im Liberalismus geworden ist. Ergo zwingt dies, das "Menschenrecht" zu überdenken und im Interesse von Individuum, Familie und Volk auf Gegenkurs zu gehen.
    Konsequenz ist die Aufkündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie die Ablehnung der UN-Charta.
    Interessanterweise zeigt sich hier sehr gut die Kollision zwischen dem anorganischen, aus allen Bindungen gelösten Typus des Linken, dem Transhumanen, und dem authentischen identitären Menschen der Tradition, der Gegensatz zwischen der Sozialkonstruktion Mensch und dem natürlichen und verantwortungsbewußten Menschentum.

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    Das würde aber Mal Zeit.
    Vielen Dank an Phil Mehrens fuer den wundervollen fundierten Artikel.
    Man kann nur beipflichten und sagen:Armes Deutschlandland Es ist beschämend.

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    Wenn eine Frau nicht schwanger werden möchte, sollte sie "verhüten". Frauen werden schwanger, nicht die Männer. So hat es die Natur vorgesehen. Wo ist das Problem, als Frau ein Condom in der Handtasche mit zu tragen? Condome verhüten nicht nur Schwangerschaften, sondern schützen auch vor Geschlechtskrankheiten und nicht verträglicher Pillen Einnahme! Auch als Mann kann man ein Condom in der Hosentasche tragen; nimmt weniger Platz weg als ein Handy. Als Frau bin ich verpflichtet an die Verhütung zu denken, wenn ich "Spaß" haben will. Aber die emanzipierten Frauen befehlen den Männern für die Verhütung zu sorgen, wenn diese ihren Spaß haben wollen. Das ist genauso egoistisch, wie die Schuld einer ungewollten Schwangerschaft wieder dem Mann in die Schuhe zu schieben…..

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    Yamashita Tomoyuki am

    Wir erleben Soylent Green in Neufassung. Unterschied: Die kleinen MENSCHEN werden zuvor bewußt und vorsätzlich GESCHLACHTET, um anschließend verwertet und verarbeitet zu werden.

    Gerade im Umgang mit (ungeborenen) Kindern zeigt sich die wahre kalte und seelenlose materialistische Fratze der christianoid-sozialistischen Heuchler, deren Menschenrechtsphrasen immer dann präsent sind, wenn sie selbige zu ihren Gunsten nutzen können; im Falle von Föten und Embryos spricht man dann von Keimklumpen oder Parasiten, die keine Rechte hätten.

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    Guter Artikel. Auch kann ich die Argumentation nachvollziehen und verstehen. Dennoch bin ich anderer Meinung. Nicht zuletzt, weil die vertretene Position maßgeblich auf dem menschlichen SelbstVerständnis vor dem Hintergrund einer materialistisch bestimmten Gesellschaft im Rahmen der von ihr geschaffenen Rechtsnormen und Moralvorstellungen gründet – und gerade eben nicht auf einem universellen spirituellen Weltverständnis.
    Folglich ist das Vertreten der Gegenposition genauso legitim. Wer will sich anmaßen zu entscheiden, ob einer Schwangeren das Recht auf Schwangerschaftsabbruch eher oder weniger zusteht, als dem Fötus das Lebensrecht? Nicht auf dieser Argumentationsbasis. Denn es genau dieser heraus muß man auch die Frage stellen, mit welchem Recht man die Bootsmigranten ‚rettet‘ und auf Kosten und zum Nachteil der hiesigen Bevölkerung herholt. Mit welchem ‚göttlichen Recht‘ maßen wir uns Bestandsregulierung bei Wildtieren an und unterwerfen uns selbst eben nicht demselben Maßstab?!
    Es ist eine Überhöhung der Bedeutung des Menschen auf der Erde aus einem falschen Selbstverständnis heraus. Andernfalls würde sich die Frage nach der Legitimation einer Abtreibung nicht stellen, da es entweder vollkommen normal und natürlich wäre oder eine Mutter nie und nimmer auf diesen Gedanken käme.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Für die Grüninnen wäre der Abbruch angebracht den sie bringen nur Irre Spinner zur Welt.

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    Menschen haben nun einmal nicht wie Karnickel – und andere Säuger – die Fähigkeit eine Schwangerschaft zu stoppen wenn nicht genug zum Fressen da ist. Da die Technik einer Abtreibung in früheren Zeiten entweder unbekannt und/oder gefährlich für die Frau war, hat man da geborene Kinder entsorgt. Familien mit Besitz und Rang hatten lieber Söhne, Prostituierte eher Töchter; was nicht paßte wurde ausgesetzt. Kinder mit Beeinträchtigungen wurden fast immer ausgesetzt, schon weil man seinem Kind ein Leben damit nicht zumuten wollte und da man den Glauben an die Reinkarnation noch nicht verboten hatte auch kein Problem damit. Erst nach der Pestepidemie im 14.Jh. und den sich verschlechternden Lebensbedingungen der beginnenden kleinen Kaltzeit hat man mit der exponentiellen Menschenvermehrung in Europa angefangen – zuvor waren die Bevölkerungszahlen nämlich – abgesehen von Schwankungen – konstant. Seit 1900, forciert seit 1950 galloppiert die Übervölkerung aber und der Planet läßt sich nicht aufpumpen. Blöd ist lediglich, daß sich die Menschem in den zivilisierten Ländern reduzieren, während die, die es am Nötigsten hätten, nicht daran denken!

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      Muttis Klügster am

      In armen Ländern sind Kinder die Altersvorsorge (schon rein intuitiv), in "zivilisierten" Ländern ist das anders geregelt. Das ist das ganze Geheimnis.

      Wer das nicht versteht und berücksichtigt kann auch keine Problemlösung anbieten (außer die Gewaltsame). Die isolierte Parole: "Ihr müsst weniger Kinder kriegen" wird nicht fruchten, kann man sich somit verkneifen.

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    Es interessiert mich wievielen deutschstaemmigen Maedchen und Frauen zur Abtreibung geraten wird und wievielen nicht-deutschstaemmigen von einem Abruch abgeraten wird. Ich gehe davon aus, dass wenn ein tuerkischer Ehemann erfaehrt, dass seine Ehefrau und Mutter seiner 3 schon vorhandenen Kinder von einem Arzt die Empfehlung des Abbruchs mit nach Hause bringt, der Arzt sich eine andere Gegend zum praktizieren suchen muss. Die deutschen Frauen sind voll in die Emanzipatiosfalle gelaufen.

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      Yamashita Tomoyuki am

      Sie haben aber auch verstanden, selbige mit voranzutreiben und für sich auszunutzen.
      Naturgesetzlich werden sie jetzt zu deren Opfern und verlieren ihre Gesundheit und Weiblichkeit.

      Aber NICHT meine Nozomi!!!

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      Erstaunlicherweise ; -) ist die Anzahl der Söhne in muslimischen Ländern verhältnismäßig viel größer als die der Töchter. Das ist nicht gottgegeben.

      Wie schaffen die es wohl sonst?

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    Abtreibung ist Mord und bleibt Mord. Daran werden auch verantwortungslose linksgrüne Ideologen und dümmliche linke CDU-Poliktiker nichts ändern können.

    Die bedauernswerten Frauen, die auf dem Sterbebett mit ihrem Mord klarkommen müssen. Da sind sie ganz alleine mit ihrem Gewissen, mit der Rückschau auf ihr Leben und mit dem bevorstehenden Tod und der Frage, was danach sein wird.

    Da steht kein linker oder grüner Politiker mehr neben ihnen, der sie mit dümmlichen Argumenten retten würde.

    Da sind sie ganz alleine mit ihren Taten. Welch einsamer und schrecklicher Tod. Einen oder mehrere Menschen ermordet zu haben, nur um mehr Spaß gehabt zu haben im Leben.

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      Yamashita Tomoyuki am

      Die hedonistischen Linken betrachten im Rahmen ihres Entfaltungswahns Schwangerschaft als Krankheit. Daher auch diese Formulierung eines "Menschenrechtes". Nirgendwo zeigt sich besser, dass das "Menschenrecht" zu einem Instrument des Bösen im Liberalismus geworden ist. Ergo zwingt dies, das "Menschenrecht" zu überdenken und im Interesse von Individuum, Familie und Volk auf Gegenkurs zu gehen.
      Konsequenz ist die Aufkündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie die Ablehnung der UN-Charta.
      Interessanterweise zeigt sich hier sehr gut die Kollision zwischen dem anorganischen, aus allen Bindungen gelösten Typus des Linken, dem Transhumanen, und dem authentischen identitären Menschen der Tradition, der Gegensatz zwischen der Sozialkonstruktion Mensch und dem natürlichen und verantwortungsbewußten Menschentum.

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    Jede Frau hat das Recht zu entscheiden, ob jemand was, wie, wo und warum bei ihr reinstecken darf. DAS ist Selbstbestimmung! Es gibt übrigens auch genug Geld, um den mit der Zeugung neuen Lebens entstehenden materiellen Sorgen zu begegnen. Es muss nur dahin geleitet werden, wo es tatsächlich gebraucht wird. Für jeden Unfug ist schließlich ausreichend von diesem Zahlmist vorhanden,

    Und die, die es generell nicht wollen, sollten das Motto "Männer sind Schweine!" (Die Ärzte) zu ihrer Maxime machen und sich irgendwie anders orientieren.

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    Christoph Poggemann am

    Wie wäre es denn, wenn zu einer Beratung für einen Schwangerschaftsabbruch auch eine "Beratung" durch eine TEILNAHME DER WERDENDEN MUTTER U N D DES WERDENDEN VATERS AN EINER ABTREIBUNG verpflichtend wäre, sodaß der schwangeren Mutter das abgetriebene Kind einer anderen Mutter, die gerade abgetrieben hat "zärtlich in die Hand" gelegt wird! Die Einwohner von Weimar wurde auch von den Alliierten auf den Ettersberg bei Weimar getrieben, um sich die Leichenberge des KZS Buchenwald anzuschauen, obwohl sie dazu keine Lust hatten. Zu einer objektiven Schwangerschaftsberatung gehört auch eine SCHWANGERSCHAFTS- A B B R U CH – Beratung mit einer Teilnahme an der Tötung eines Fötus durch eine schwangere Frau, die eine Abtreibung erwägt….

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      CHRISTOPH
      Genau das sage ich schon seit Jahren. Zeigt ihnen einen Fötus mit eingedückten Köpfchen und gebrochenen Gliedern.
      Genauso wie man den OMAS gegen Rechts die Bilder, vor allem der toten jungen Frauen, zeigen muss, damit sie sehen, was sie angerichtet haben und weiterhin anrichten werden.

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      Yamashita Tomoyuki am

      Abgesehen davon, dass die Bundespsychopathen einmal aufhören sollten, mit ihrem induzierten NS-Komplex herumzulatschen, der nur ihren Feinden nützt, ist der Vorschlag gar nicht schlecht.

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        YAM————-
        Jemand sagte mal, wenn Frauen an der Macht sind, wird die Welt besser.
        Wer ist noch der Meinung ?

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    heidi heidegger am

    Also wir waren schon mal weiter frauenrechtstechnisch. Hier, Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft DDR 1972 (wann sonst, häh?) -> Sowohl im rechtshistorischen Kontext als auch im internationalen Vergleich war insbesondere die Anerkennung der Entscheidung über den Schwangerschaftsabbruch als Recht der Frau ein Novum; lediglich in der ein Jahr später beschlossenen Regelung in Dänemark ist eine vergleichbare Formulierung zu finden.

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    Toller Artikel, ungwohnt auf dieser Seite. Vielen Dank dafür. Leider wird aber auch schon in den Schulen den Mädchen klar gemacht, wie selbstbestimmt sie doch sind, und das Männer ihnen doch nichts zu sagen hätten und Kind und Karriere geht immer, egal wie es den Kindern geht. Da wir in einer Gottlosen Welt leben, erleben wir auch die Früchte dieser Welt. Gott wollte die Ehe und Familie, und diese sollte geschützt werden, dort sollten Kinder geboren werden und nicht mal eben duch eine kurze Bekanntschaft. Kinder und die Ehen mußen geschützt werden, dann müßten sich aber auch die Unterhaltungsmedien verändern, die dies immer als gut propagieren.

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    Sobald ein Baby drin ist, gehört der Bauch dem Baby.
    "Mein Bauch gehört mir" sind Satanisten.

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        Hallo Compact,
        Ich lese gerade dass ich mein Kommentar zu schnell schreibe. Was meinen Sie damit? Ich bitte um Erklaerung.

        COMPACT: sorry, aber das Phänomen ist uns unbekannt.

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        JACKSON der Schnellschreiber
        ha,, ha, ha, unbekannt
        Tröste dich,hatte ich auch schon zweimal.

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      heidi heidegger am

      Die Spezialeffekte und Bauten waren überzeugend, besonders beeindruckend war die Gestaltung der überwucherten Ruinen von Washington D. C. *kicher*

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