„Kein Terror“? So werden die Opfer von Hamburg und Konstanz verhöhnt

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Der eine Killer sei „psychisch labil“, das andere sei eine „Beziehungstat“ gewesen – so soll der deutsche Michel verarscht werden.

Nach vier Toten in 48 Stunden – am Freitag Messerterror in Hamburg und Teningen, Sonntag früh der Sturmgewehr-Überfall in einer Konstanzer Disco – läuft die verlogene Einschläferungspropaganda des Merkel-Regimes auf Hochtouren. Nicht nur, dass über die Fälle nie im Zusammenhang berichtet wird – Teningen wird überregional ganz verschwiegen, Konstanz als „private Racheaktion“ vom Blutbad an der Elbe abgetrennt. Besonders zynisch für Betroffene und Bürger ist, dass in allen drei Fällen peinlich genau die Worte „Terrorismus“ oder „Islam“ vermieden werden.

Den Vogel schoss Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Bezug auf Hamburg ab. Der Täter, ein Palästinenser, hatte sich nämlich selbst als „Terrorist“ bezeichnet – wortwörtlich. Da kommt der CDU-Politiker daher und versucht dennoch abzuwiegeln: „Wir müssen damit rechnen, dass die dschihadistische Ideologie als Begründung oder Rechtfertigung für Taten herangezogen werden, die vielleicht aufgrund ganz anderer Motive begangen werden.“ Dass der Islam-Hintergrund von Bluttaten ausgeblendet wird – das war schon bisher ein Skandal. Dass er aber auch noch weggelogen wird, wenn der Täter selbst ihn einräumt und sich damit brüstet – das ist neu…

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Konstanz sei eine private Racheaktion zwischen dem Killer und dem Disco-Besitzer gewesen, heißt es dann. Der Täter, ein irakischer Kurde, lebe außerdem schon 15 Jahre hier. „Damit haben die Schüsse nicht die politische Dimension, die sie – auch mit Blick auf die Bundestagswahl – gehabt hätten, wenn der Mann im September 2015 oder in den Monaten danach eingereist wäre“, versucht die FAZ heute abzuwiegeln. Warum wird dieser Unterschied gemacht? Dass er schon 2002 kam, beweist doch nur, dass der „Refugee-welcome“-Blödsinn nicht erst 2015 aufkam, sondern schon vorher zu einem für uns Deutsche lebensbedrohlichen Sesam-öffne-Dich für Gewalttäter aus islamischen Ländern geführt hat. Die haben – auch ohne dass Allah in jedem Einzelfall direkt im Spiel ist – die barbarischen Streitmethoden aus dem mohammedanischen Kulturkreis zu uns gebracht, die es vorher nicht gab.

Besonders besorgniserregend an den zwei Fällen ist, dass sie einen fließenden Übergang zwischen Linksextremismus und Dschihad anzeigen: Der Hamburger Täter stand nach eigenen Angaben früher der nationalen palästinensischen Fatah-Organisation nahe, bevor er den Heiligen Krieg entdeckte. Und der M16-Killer aus Konstanz ist ein Kurde, deren Terrorismus sich bis dato eher politisch als religiös motiviert hat. Aber es wächst zusammen, was zusammengehört: Ein marxistisch-mohammedanischer Terrorismus, der Deutschland zerstören will. Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Ausgabe COMPACT 8/2017: „Zwischen Marx und MohammedWenn Linke Geschmack am Dschihad finden.“ Hier kann man COMPACT bestellen.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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