Kein ESC – Xavier Naidoo von Konformisten-Medien erledigt

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_von Georg Wege

Wer hätte dieses Land auf dem  Eurovision Songcontest besser repräsentiert als Xavier Naidoo? In dessen Hits („Dieser Weg wird kein leichter sein“) sich zahllose Bürger dieses Landes wieder erkannten, und der dafür zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Der Vorschlag der ARD, ihn zum musikalischen Vertreter Deutschlands zu ernennen, war also ein Volltreffer. Außer für die Konformistenpresse und systemverstrahlten Nutzer sozialer Netzwerke. Auf Twitter ätzt ein Konstantin von Notz: „Nachdem sich Lutz Bachmann nicht durchsetzen konnte, soll jetzt Xavier Naidoo für Deutschland beim #ESC16 antreten“. Ein Geistes-Riese namens Wolfgang Tischer folgert: „Wenn Xavier Naidoo für Deutschland beim #Eurovision Song Contest singt, dann bekommt Akif Pirinçci sicher den Friedenspreis des Buchhandels.“ Man beschrie Naidoo sogar als „NPD-Fan“ und „Rassisten“. Gerade ihn, mit indischen, südafrikanischen, irischen und deutschen Vorfahren, der multikulturelle Herkunft und Integration perfekt verbunden hat! So blödsinnig die Anschuldigungen, so niederschmetternd dessen Wirkung. Schließlich gab der Sender auf. ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber: „Xavier Naidoo ist ein herausragender Sänger, der nach meiner Überzeugung weder Rassist noch homophob ist. Es war klar, dass er polarisiert, aber die Wucht der Reaktionen hat uns überrascht. Wir haben das falsch eingeschätzt.“

Konformisten-Medien und Internet-Mob haben wieder ein Opfer erlegt. Was aber wirft man dem Sänger vor?

1) sagte Naidoo, dass Deutschland weiterhin ein besetztes Land sei. Da müsste man auch Wolfgang Schäuble absetzen, der gestand, dass Deutschland seit 1945 keine Souveränität mehr habe.

2) „Die Zeit“ nannte als weitere Sünde Naidoos: „Die Geschichte der Anschläge vom 11. September 2001 in New York ist für ihn lediglich eine ,offizielle Version‘.“ Auch das sei eine seiner „stramm rechten Positionen“!… Man fasst es nicht. Man glaubt den Blaulichtwagen zu hören… Aber nein, das ist Konformistenpresse anno 2015! Am schlimmsten und am meisten erwähnt ist der Vorwurf, dass der Sänger vor dem Bundestag eine Rede vor sogenannten „Reichsbürgern“ und Rechtspopulisten gehalten, also mit den Schmuddelkindern gespielt habe.

Ebenso im politisch-transatlantisch-korrekten Kreuzfeuer befindet derzeit der syrischen Lyriker Adonis. Der Goethe- und Petrarca-Preisträger sollte den Erich Maria Remarque-Preis 2015 erhalten. Aber „Kritiker“ bemaulen, dass der Dichter mit Syriens Staatschef Baschar al Assad symphatisiere… Eigentlich sollte der 85jährige Dichter den mit 25.000 Euro dotierten Remarque-Preis am 20.11.2015, also gestern erhalten. Hat er aber nicht.Denn der Termin wurde von der Stadt Osnabrück fix aufs Frühjahr 2016 verschoben, „aus organisatorischen Gründen“. Begründung: „Wir haben die Verleihung trotz intensiver Bemühungen nicht so vorbereiten können, wie es dem Preis und den Preisträgern angemessen ist“. Na klar.

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