Kandidiert Sayn-Wittgenstein wieder für den AfD-Bundesvorsitz?

57

Erfolgreiche Veranstaltung der AfD-Opposition in Baden-Württemberg.

Der Höhepunkt kam zum Schluss: Die Veranstaltung „Alternativ bleiben“ zog am Samstag ungefähr 200 AfD-Mitglieder nach Burladingen in Baden-Württemberg. Das waren etwas weniger, als angemeldet gewesen waren, aber die ursprünglich angeberaumte Halle in Ulm war kurzfristig verboten worden, und den Weg auf die noch verschneite Schwäbische Alb war dann wohl einigen unmöglich gewesen.

Die Landtagsabgeordnete Christina Baum hatte über den „Stuttgarter Aufruf“ bereits zum Jahresende über 1.200 Unterschriften gegen die zahlreichen Parteiausschlussverfahren (PAV) in der AfD gesammelt, darunter auch die von 22 Landtags- und drei Bundestagsabgeordnete. Einige der prominentesten PAV-Geschädigten stellten sich in Burladingen vor, so der baden-württembergische MdL Stefan Räpple und sein rheinland-pfälzischer Mandatskollege Jens Ahnemüller. Die meiste Aufmerksamkeit aber zogen zwei Frauen auf sich.

9.2.2019: Christina Baum bei „Alternativ bleiben“. Foto: Masson

Zum einen Doris von Sayn-Wittgenstein mit ihrer Abschlussrede. Die Politikerin war im Dezember 2017 auf dem Parteitag in Hannover fast zur Bundesvorsitzenden der AfD gewählt worden. Mit Georg Pazderski, dem Vertreter des Realo-Flügels, lieferte sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ihre scharfe Rede wurde damals mit standing ovations gefeiert . Nach „Hosiannah“ folgt ein Jahr später „Kreuziget sie“: Sie wurde – obwohl Landesvorsitzende – aus der Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein ausgeschlossen, und zusätzlich beantragte der Bundesvorstand ein PAV gegen sie. Begründet wurde dies mit ihrer Unterstützung für den „Verein Gedächtnisstätte“ durch ein Grußwort im Jahr 2014. Damals war Sayn-Wittgenstein aber noch nicht Mitglied in der AfD, und der Verein stand noch nicht auf einer Unvereinbarkeitsliste der Alternativen. Wie er später dort hingekommen ist, ist kaum verständlich. Einzig vom Thüringer Landesverfassungsschutz wird eine Nennung im aktuellen Jahresbericht gemeldet: „Unter dem Deckmantel des Gedenkens an die deutschen Opfer des Zweiten Weltkriegs agitiert der rechtsextremistische Verein gegen den demokratischen Verfassungsstaat und versucht, geschichtsrevisionistisches Gedankengut in demokratische Bevölkerungskreise zu transportieren.“

In einer kämpferischen Rede, die oft von Beifall unterbrochen wurde, berichtete Sayn-Wittgenstein von ihrer Klage gegen Bundesvorstandsmitglieder wegen Verleumdung – diese hatte nämlich zum Besten gegeben, sie sei auch eine Holocaust-Leugnerin, was die Politikerin energisch bestreitet und von einer getürkten Zeugenaussage des Mithörers ihres angeblichen Ausspruchs, eines Mitarbeiters der Landtagsfraktion, ausgeht.

Sayn-Wittgenstein ist zuversichtlich, voll rehabilitiert aus der innerpateilichen Schlammschlacht hervorzugehen. Für die im Herbst anstehenden Neuwahlen des Bundesvorstands hält sie sich alle Optionen offen – auch die erneute Kandidatur für das Amt des Bundesvorsitzenden, bei dem sie im Dezember 2017 so knapp unterlegen war. „Ich habe mich noch nicht entschieden“, betonte sie – auch mit Verweis darauf, dass ansonsten wohl „eine neue Schmutzkampagne“ gegen sie losgetreten würde.

Die andere aufsehenerregende Rednerin war Jessica Bießmann, Landtagsabgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus, nach dem Fraktionsausschluss auch noch durch ein PAV bedroht. Sie werde vor dem Landesschiedsgericht für ihre Rechte kämpfen: „Holen wir uns unser Land zurück, holen wir uns unsere Partei zurück!“, sagte sie unter großem Beifall. Sie bedankte sich bei Björn Höcke, der sie in der Zeit schwerster Anfeindungen zwei Mal pro Woche angerufen und ihr den Rücken gestärkt habe – eine persönliche Geste, aus der das Springerblatt „Die Welt“ gestern gleich einen Einmischungsversuch des Thüringer Landeschefs in den Berliner Landesverband konstruierte.

COMPACT fordert AfD zur Einheit auf.

Christina Baum als Veranstalterin machte klar, dass die Konferenz keine des Höcke-Flügels sei und man auch keinesfalls eine Spaltung oder Fraktionierung der AfD beabsichtige. Es gehe ihr vielmehr um die Einheit der AfD und die Beendigung einer für künftige Wahlerfolge kontraproduktive Ausschließeritis-Politik. Dem schloss ich mich als Moderator, der nicht in der Partei ist, an: Die AfD sei ein „einzigartiges historisches Experiment“, das aber nur Bestand haben werde, wenn die ganze Breite „von der wunderbaren Frau Weidel bis zum wunderbaren Kämpfer Höcke“ erhalten bleibe. Mit Blick auf die Inflation der PAVs fügte ich hinzu: „Warum habt Ihr (die AfD) mit viel Herzblut dafür gesorgt, dass Frauke Petry zum Teufel gejagt wird, wenn jetzt die Petry-Politik ohne Petry weitergeführt wird? (…) So viele Ausschlussverfahren hätte sie sich nie getraut.“

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

57 Kommentare

  1. Zersetzung, die StaPo wirkt?!

    Sayn-Wittgenstein
    # Vorwürfe gegen AfD-Politikerin: Hat Sayn-Wittgenstein Holocaust …
    n-tv.de › 22.12.2018

    # Doris von Sayn-Wittgenstein: Neue Extremismus-Vorwürfe gegen AfD …
    welt.de › Politik ›
    23.12.2018 – Ein Fraktionsmitarbeiter wirft Doris von Sayn-Wittgenstein vor, sie habe im Gespräch den Holocaust

  2. Die Spalter ("Bettnässer") sollten endlich wie Lucke 2015 oder Petry 2017 eingebremst werden und zwar von der Basis. Merken diese U-Boote nicht, daß der Geduldsfaden allmählich reißt oder spekulieren die drauf?
    Dahinter stecken neben den beiden Obristen noch übriggebliebene Luckelinge, die endlich entsorgt werden müssen. Ansonsten dürfte die AfD ihre Zukunft hinter sich haben. Die Spalter, die nicht einsehen wollen, daß der Feind außen steht, müssen gehen!

    • "Ansonsten dürfte die AfD ihre Zukunft hinter sich haben. "

      Hatte die AfD eh nie. Und die Menschen im Osten werden auch langsam wieder normal. Jetzt noch mal nen Strohfeuer bei den Landtagswahlen der paar Ostländer und dann ist’s mit der Partei durch $♡

      • Was weißt du schon von den Menschen im Osten ? Gar nichts. Also lebe weiter in deinen dumpfen Vorurteilen, armseliger Wessi.

    • Doris Mahlberg am

      @ Eckard
      Genau so ist es ! Man hält die AfD ständig mit sich selbst und ihren dummen, innerparteilichen Querelen beschäftigt, daß sie zu einer vernünftigen politischen Arbeit gar nicht kommen kann. Das aber ist es, was die Altparteien wollen und ja bis jetzt auch erreicht haben. Die Volldeppen bei der AfD kapieren das aber nicht und springen über jedes Stöckchen, das man ihnen hinhält. Anstatt den wahren Feind zu bekämpfen und Geschlossenheit zu zeigen, zerlegen sie sich selbst und werfen ihre besten Leute aus der Partei. Kein Wunder, daß die über 10-12 % nicht hinauskommen. Wenn sich da nicht ganz schnell etwas ändert, dann war`s das für die AfD.Punkt.

      D.M.

    • ECKARD.
      Oh, hier haben wieder blutige Hände geschrieben.
      Das, dass ein Mordaufruf ist, stört aber keinen mehr, solange es gegen Rechts geht.
      Eine Frage:
      Die Nazis haben saubere Hände und die Guten blutige, so wie ihr.
      Wie geht ihr mit diesem Widerspruch um.
      Mein Bekannter, ( Psychologe ) sagte mir, das er einige von euch in Behandlung hat, die damit nicht umgehen können.
      Wie machen Sie das. Ist es Ihnen egal, wenn Deutsche, vor allem ganz junge Frauen, getötet werden.
      Ihre Familie ist auch Deutsch. Meinen Sie, dass die Unterschiede machen.
      Wie machen Sie Ihre Familie erkenntlich ? Durch Grün / Rote Armbänder ?
      Erzählen Sie mal.

      • Noch was vergessen.
        Ich verstehe ja eure Wut.
        Überall in Europa und der westlichen Welt wird die LINKE zurückgedrängt.
        Das macht nicht nur hilflos, sondern auch wütend, bis hin zum Mordaufruf.
        So war die LINKE schon vor 40 Jahren.

  3. Markus Niebel am

    Alle Partei-Flügel und jedes Einzelmitglied sollten sich im klaren sein, das es um Deutschland geht und um nichts anderes! Das wird bei diesen ganzen Diskussionen und Streitigkeiten zu gerne vergessen! Es geht auch nicht um die Partei sondern um dieses Land! Aber die Partei ist der Weg zum Ziel. Der ganzen Verfassungsschutzdiskussion wird in der AfD dabei viel zu viel Raum gegeben. Wenn interessiert es ob eine Partei vom VS beobachtet wird?! Keine Sau! "Die Linke" wird seit ihrer Gründung vom Verfassungsschutz beobachtet. Hat es ihnen bei Wahlen geschadet? Nö! Natürlich muss man aber NS-Nostalgiker, Holocaustleugner, Reichsbürger und all die anderen Spinner aus der Partei heraushalten. Solche Leute haben nichts mit Politik zu tun und schaden nur der Partei in dem sie den Medien als nützliche Idioten dienen. Ansonsten muss man Geschlossenheit zeigen und sich nicht Spalten lassen!

    • Wen meinen Sie denn mit " NS-Nostalgikern, Holocaustleugnern, Reichsbürgern und anderen Spinnern " in der AfD? Waren Sie schon einmal auf einer Veranstaltung dieser Partei? Bestimmt nicht. Und wenn Sie das, was die Medien verkürzt und Sinnentstellt wiedergeben, für bare Münze nehmen, dann ist das ihre Sache. Ich kenne sehr viel integere Menschen, die sich in diese Partei einbringen und dafür Anfeindungen entgegennehmen.
      Meiner Meinung nach sind NS-Nostalgiker diejenigen, die Kfz-Kennzeichen von AfDlern oder auch Pegidisten/Legidisten nach Daten von NS-Größen identifizieren möchte.

    • "NS-Nostalgiker, Holocaustleugner"
      ja gibt es denn Holocaustleugner in der sogenannten Gänsefüßchen "BRD" … oder sind das fast ausnahmslos V-Männer und Lockspitzel?

  4. Schulze Schulze am

    " „Unter dem Deckmantel des Gedenkens an die deutschen Opfer des Zweiten Weltkriegs agitiert der rechtsextremistische Verein gegen den demokratischen Verfassungsstaat und versucht, geschichtsrevisionistisches Gedankengut in demokratische Bevölkerungskreise zu transportieren.“" Tut dem System nicht wenn Wahrheit verbreitet wir. Leider muss man diese ganz tief im Netz suchen da das was in Deutschlands Archiven liegt oft weit an der Wahrheit vorbei geht!

    • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Richtig. Noch grundsätzlicher: re-vidieren bedeutet "wieder ansehen", ein wichtiger Weg wissenschaftlicher Erkenntnis und menschlichen Fortschrittes. Hätten wir die Erkenntnis der mittelalterlichen Medizin, daß Aderlässe ein Universalheilmittel sind, nicht revidiert, würden wir das immer noch tun. Wer ehrlich überzeugt ist, die Wahrheit auf seiner Seite zu haben, muß sich vor "Revisionismus" nicht fürchten. Der braucht auch nicht das Strafrecht, um seine historischen Standpunkte abzusichern…

      • Schulze Schulze am

        Genau so schaut es aus! Wer Geschichte gesetzlich fest schreibt lügt! Wahrheit muss nicht in Paragraphen gebettet werden!

  5. 200 Zuhörer….¥ Hmmmm…. Da sind ja in meinem Dorf mit 356 Einwohnern mehr Leute auf der Gemeindeversammlung. Warum sollte man über etwas so unwichtiges berichten.

  6. Die Marionetten der Altparteien haben ein eigenes Markenzeichen und das heisst “Charakterlos”. Diese kann man u.a. daran erkennen, dass Altmeier Frakinggas als Fluessiggas aus den USA importieren will, womit er seine Charakterlosigkeit offenlegt. Das die AfD ueber jedes Stoeckchen springt, welches ihr von einer Glaubensgruppe in den Weg gelegt wird ist ebenfalls Charakterlosigkeit. Es wird nicht nur der Parteicharakter geopfert, sondern ganz sichtbar wie Herr Renner beim Besuch von Broder, auch der persoenliche. Eine widerlichere Anbiederung habe ich noch nie gesehen. Das zeichnet einen Teil des Gesamtbildes ueber die AfD und darueber helfen die fundierten Reden im BT nur teilweise hinweg. Der Wurm das die Partei “anderen Herren” dient wird immer dicker. Salvini in Italien ist es total wurscht was der Papst ihm androht. Er geht seinen Weg mit all seinen Weggenossen und allen zur Verfuegung stehen Randgruppen. Und siehe da, er hat Erfolg. Riesigen Erfolg. Wer in der AfD kam schon mal auf den Gedanken die auch mit Pflastesteinen angegriffenen aber laengst vergessenen “Besorgten Buerger”, “Besorgten Muetter” und andere (Rand)-Gruppen mit ins Boot gegen den Linksstaat zu nehmen? Haelt Herr Gauland es fuer gegeben, dass die Leute AfD waehlen nur weil es die AfD gibt? Da ist Hoecke schon ein anderes Kaliber, denn ihm kann man bestimmt keine Charakterlosigkeit vorwerfen. PS. Weiter so JE.

  7. Danke, für den Bericht über diese Veranstaltung. Hätte sonst niemand erfahren.

    Viele Grüsse,

    HvH

  8. Kandidiert Sayn-Wittgenstein wieder für den AfD-Bundesvorsitz?

    Hoffentlich, denn die Selbstabschaffung der AfD, die demokratisch gewählt wurde und sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, muß aufhören. Jede demokratische Partei muß das gesamte Spektrum vertreten.

    Im Gegensatz zur Union, die nach dem Krieg ein Sammelbecken für Nationalsozialisten wurde, und in der Nationalsozialisten wie Kiesinger (Bundeskanzler) und Filbinger (Ministerpräsident) etc. in höchste Ämter aufsteigen konnten, ist in der AfD – zumindest meines Wissens – kein Nationalsozialist Mitglied, sondern überwiegend Personen, die aus anderen demokratischen Parteien kommen, vor allem aus der Union.

    • Die AfD ist nicht aus extremistischem Gedankengut entstanden, sondern als eine realpolitische Alternative angesichts des Nichtfunktionierens der anderen Parteien, das bis heute anhält.

      • Schulze Schulze am

        Genau so, extremistisches Gedankengut? Leute das sind Erfindungen des Systemes. Die AfD ist heute noch nicht mal dort wo die CSU einstmals stand! Keine braunen Innenfutter, keine Nationalsozialistischen Vergangenheiten und mir persönlich nicht rechts genug. Was aber nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hat sondern mit dem Fakt das man mit jedem Wort extrem vorsichtig sein muss da der AfD fast alles im Munde verdreht wird. Der allgemeine deutsche Bürger ist derweil schon so indoktriniert das er gar nicht mehr mitbekommt wie weit links und vor allem unreell jegliche Politik in Deutschland ist. Lässt sich hervorragend auf Face verfolgen wenn gewisse Hassschreiben, welche fast ausnahmslos aus der extrem linken und grünen Ecke kommen stets und ständig verbrieft dem Gemeinschaftsstandard entsprechen aber mit eindeutigen, aussagekräftigen Worten beschriebene Kritik bei Dauerüberwachten sofortige 30 Tage-Sperren nach sich ziehen. Das sind faschistische Züge die nicht von der Hand zu weisen sind. Ich hoffe das sich die AfD nicht ständig "zerlegt" das geht an die Substanz und verprellt Wähler da es keinen Patriotismus in Deutschland mehr gibt!

      • Richtig. Und weil das so ist, werden ihre Mitglieder, Sympathisanten und Unterstützer gewalttätig angegriffen, werden Gaststätten, in denen die AfD ihre Versammlungen abhalten will zerstört, wie kürzlich in Leipzig geschehen, wird diese Partei zunehmend von denen als " faschistisch " bezeichnet, welche diesen begriff noch nicht einmal definieren können.

  9. Jeder hasst die Antifa am

    Die Weichgespülten AfD Politiker haben gegen das Etablishment keine Chance nur ein harter Kurs ohne Anbiederung an das Verrottete Altparteiensystem bringt der AfD stimmen, die neue AdP sollte die Führung der von Distanzeritis betroffenen übernehmen und sollte die Sammelpartei der wahren Patrioten werden.

    • Schulze Schulze am

      Aber genau das immer wieder neue Parteien aus dem Boden sprießen halte ich für falsch! Parteien welche im Sinne in dieselbe Kerbe wie die AfD hauen nehmen jener die Wähler weg weil es eben keine Patrioten mehr gibt! Als Patriot wähle ich denjenigen welcher für mein Land die größten Chancen bietet, wer für uns bisher am weitesten in die Machtzentren vorgedrungen ist um die Interessen der Mehrheit durchzusetzen. Alles andere muss sich hinten einordnen auch wenn eine neue Kleinpartei im ersten Augenblick mein Hertz höher schlagen lässt! Nein, die Gründer und Mitglieder der AdP sind für mich keine Patrioten sondern Kollaborateure gegen die AfD.

      • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

        Gemach, gemach! Die AFD ist kein Selbstzweck, sondern hat Deutschland zu dienen. Wenn sie das nicht tut, indem sie Patrioten hinauswirft oder hinausekelt, müssen diese Patrioten einen neuen Weg suchen. Wer ist hier also der Kollaborateur des Systems?

      • Nicht unendlich viele, aber wenn die AfD nicht in der Lage ist, die Bettnässer in die Schranken zu weisen, dann brauchen wir eine Partei, die wieder zum Motor im Befreiungsprozeß werden kann. Ob der AdP diese Partei ist kann heute niemand vorhersagen. Wenn diese das Potential für >5% in Sachsen hat sollte sie dort antreten! In Thüringen und Brandenburg haben wir mit Björn Höcke und Andreas Kalbitz hervorragende AfD-Vertreter, deren Glaubwürdigkeit unbezweifelt ist.
        In Sachsen kann der AdP beweisen, der Motor für die AfD zu sein. Vielleicht kommt man ja wieder zusammen, wenn die Bedenkenträger und Halblinge zu CDU und FDP entsorgt sind?

      • Jeder hasst die Antifa am

        Die wahren Kollaborateure sind Lucke,Petry,Pasterze welche von den Staatsmedien gedungene U-Boote sind welche die Partei zersetzen sollen, da gibt es noch einige andere Weicheier welche sich den Altparteien anbiedern wollen, wenn Lucke und Petry an der Macht geblieben wären hätte die CDU die AfD geschluckt und es hätte sich nichts verändert nur harte Kurse wie Höcke,Kalbitz,Urban es machen macht die AfD zu einer starken Partei.

    • Hans Hamberger am

      Volle Zustimmung. Richtige Opposition und ein starker Rücken, sonst verwischen die Unterschiede zu den Blockparteien völlig.
      Mir ist meine Stimme zu schade für eine domestizierte AfD.
      Lieber konservativer Flügel:
      Haltet durch!

  10. Irgendwie besteht wohl doch noch Grund zu Hoffnung,daß durch Spaltung der "A"fd eine brauchbare Partei entsteht.

  11. " Wunderbare Frau Weidel "…hmpf..! Ich habe sie schon lange satt, die politisierenden Weiber,egal welcher Richtung.

    • heidi heidegger am

      oh Soki, du bist nicht Schopenhauer, sondern unser Soki, also bittschön geh ans Händy (Xanthippe ist dran – Du mögst/magst noch 20 Deka Xtrawurschd beim Billa in Wien-Ottakring auf dem Heimweg in den Gemeindebau [ Karl-Marx-Hof/ist aber gar nicht in O.] mitbringen!), hihi

    • Schulze Schulze am

      Nun irren ist männlich, ähm menschlich. Aber Frau Weidel und den anderen im BT sitzenden "Weibern"der AfD wären die letzten welchen ich etwas vorwerfen würde.

  12. Da sind sie wieder,die beiden gegensätzlichen Grundannahmen,welche die Reste eines nationalen Widerstandes in der BRiD seit ihrer Gründung begleiten. Entweder das breit gestreute Konglomerat,welches Unvereinbares für kurze Zeit oberflächlich vereint oder die Reine Lehre in einer Mini-Patei und gepfiffen auf das Wahlvolk,daß das Laster wählt und die Tugend verschmäht. Ich bin entschieden für den 2. Weg.Aber natürlich ist der nicht möglch,wenn man ein Magazin und damit ( durchaus legitim) seinen Lebensunterhalt erhalten will denn da zählt Umsatz,also Masse. Auch Charles Marx hatte gelegentlich Recht:"Das Sein bestimmt das Bewußtsein", weitgehend,fast immer.

  13. Michael Theren am

    Danke für die Aufklärung der Verein "Gedächtnisstätte" ist nun definitiv vollständig integer; zumindest in seiner Arbeit, in die Köpfe etwaiger Mitglieder kann man (noch) nicht hineinschauen….
    Das die AFD Führung Frau von Wittgenstein daraus den Strick drehen will, sagt alles über den Zustand der Partei aus und insbesondere über die "Alternativen" Ziele….

    Die diesjährigen Wahlen in Mitteldeutschland muß man stillhalten, dann gilt es zumindest dort eine echte Alternative zu schaffen

    Raus aus der Nato, Raus aus der EU, Verfassungskonvent inkl. direkter Demokratie – bis dahin sollte man sich bei Herrn Popp umschauen, Kanada bleibt ein gutes Exil, insbesondere für Familien

  14. Es ist mir vollkommen egal, wer unter Jürgen Elsässer AfD-Bundesvorsitzender ist …

  15. Die AfD wird auf der jetzt eingeschlagenen Schiene zweifellos an Zustimmung verlieren. Selbst wenn die das Graubrotgesicht Lucke zum Ehrenmitglied küren, werden die weiterhin politisch verfolgt. Verfolgt von den Medien, so wie diese es tagtäglich gegen Trump, Brexit, und mit dem Klimawandelbekenntnis treiben. Und täglich grüsst das Murmeltier. Trump, May, Klima, Gauland. Ich habe schon einen Cocktail erfunden: Michel/Martini- geschüttelt, nicht gerührt.

    • Aber nicht viel,die Masse folgt immer dem breiten,bequemen Weg,auch wenn er in den Abgrund führt.

  16. Doris Mahlberg am

    Ich habe seinerzeit meine große Empörung über den Rauswurf von Frau von Sayn-Wittgenstein in einem Wutbrief an den LV Kiel zum Ausdruck gebracht und mit harten Worten nicht gespart. Und ob ich die AfD bei den Europawahlen wählen werde, ist noch längst nicht entschieden.
    Die AfD leistet im Bundestag eine hervorragende Oppositionsarbeit u. hat kluge Abgeordnete, denen die Altparteien nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen können. Aber auch bei der AfD gibt es inzwischen viele kleine neidische Hinterzimmer-Intriganten und Pöstchenjäger, die an den Futtertrog wollen. Björn Höcke hat das einmal in einer Rede prophezeit u. er hat Recht behalten. Auch von den Helfern u. Wegbegleitern, die die AfD nach "oben" gebracht haben, distanziert man sich heute lieber. Compact,IB,Pegida, Zukunft Heimat…….., das riecht zu sehr nach "rechts" u. schadet der Karriere. Für ein derartiges Verhalten habe ich kein Verständnis.

    D.M.

  17. Tja hier darf sich einer die Nadel an die Brust heften, soviel für die Alternative
    zu tun, wie es wohl sonst kein anderes Nicht-Parteimitglied tut.
    Vermutlich sogar weit darüber hinaus.
    Ich begrüße das, und glaube sogar dass dies aus Überzeugung geschieht.
    Das halten nicht alle so…, und dem gebührt Lob!

    • Das stimmt . Herzlichen Dank für all Ihre Mühen um unser Deutschland und nachträglich herzlichen Glückwunsch zu Ihrem 62. Geburtstag am 20. Januar, Herr Elsässer. Danke. Mit freundlichem Gruß.

  18. Ich kenne keine Parteiflügel mehr, ich kenne nur noch Doris. Kann Doris in den kommenden 40 Jahren 260.000 Netto-Arbeitskräfte pro Jahr für uns besorgenn, oder kann sie das nicht? Das ist alles, was für mich im Moment zählt!

    • heidi heidegger am

      Kann sie gar nicht, ätschi. Trotz Fürstennichtenteignung inmitten d. Weimarer Replublikzeiten gehört d. kath. Kirche saumässig viel Wald und Wies‘ und Flur und meine Sippe z. B. (verarmter Dorfadel mütterlicherseits) hat mal wieder nix nix nix. ämm..

      zacknweg

      • HERBERT WEISS am

        "Wer nischt erheirat und nisch ererbt,
        bleibt `n armet Luder, bis er sterbt!"
        – so sagte es meine Uroma.

        Auch so ein Punkt, in dem die AfD noch etwas für ihr Profil tun könnte.

        Macht das Plumpsklo zur Wahlurne für die Unterstützer der Etablierten!

      • heidi heidegger am

        @antif&herbert

        servus-servus..war ja eh klar..einer von uns dreien ist doof und h. und h. sind’s nicht, hah! 🙂

    • @Gabi. Ich bin auf die Erklaerung gespannt WOFUER wir 260.000 Netto-Arbeitskraefte pro Jahr benoetigen.

      • heidi heidegger am

        ich weiss es! es wurde gestern im Tv (Transvestit-Transen-TV, hihi) erklärt: ausgerechnet ein Bierbrauer(!) jammerte, dass er keinen einheimischen Nachwuchs fände..sehr witzig, aber auch berechtigt, denn die Turbo-Jugend will Tamagotschi-JägerIn werden mit dem Schmartfon in der Hand usw. und halt kein angelernter Flaschenöffner wie die heidi einst..*lach*

    • Schulze Schulze am

      "260.000 Netto-Arbeitskräfte pro Jahr" Ich denke das ist Schwachsinn. Wir sollten die deutsche Familie wieder ehren und nicht das Staastvermögen in alle Welt verteilen, dann klappt das auch mit dem Fortbestand der ethnisch Deutschen. Im Zuge der Robotisierung braucht es eh nicht mehr so viele Arbeiter außer in Servicebereichen. Deutschlands Bevölkerung muss gesund schrumpfen, es gibt kein ewiges Wachstum! Das ist aber mit der derzeitigen Zirkustruppe nicht möglich.

  19. heidi heidegger am

    Auweia: "Burrladinngah" isch iibrr 700 meter hoch gelegen und das mitten im württembg. Winter. Nedd schlächdd! Liegt alles dann auch wohl etwas an Elsässers Sternzeichen *schmunzel*.

    hmm..Moderator, also. Seht ihr(!?), das ist der Unterschied zwischen einem durchstudierten Lehrer und einer anstudierten Soziologin (Babs Schöneberger)..achach..die Welt isch oft herzlos undankbar und die doofies schwimmen oben und die besten sind eh gefallen *schneuz*. Stimmt aber nur bedingt, ätsch!, denn unser JE steht (aufrecht) seinen Mann. Reschpäggd!!

    • heidi heidegger am

      OT: @GABI ! loslaber doch bloß kein‘ shice..eben-eben! authentisch-echt-real-physisch ist das nicht, was Du -pardon- die Berlinale-Lurchin Karoline Herfurth (Ost-Berlin) da liefert *würg*:

      >> Wie ist das, wenn Sie ihr Gesicht in der Jil Sander Werbung sehen?

      In einer Anzeige geht es ja generell um einen Lebensstil und mir geht es ganz stark darum, dass der mit meinem übereinstimmt. Was ich ganz schön finde: Das Bild hat etwas Verletzliches, Zartes, das mit einer inneren Stärke einhergeht, es zeigt Selbstbewußtsein. Bei dieser Kampagne konnte ich echt sein..<< flair-magazin dot de

    • Fischer's Friitz am

      @HEIDERICH
      Na ja, unter den durchstudierten Lehrern gibt es auch reichlich Spinner. Auch JE war bekannterweise in seinen jüngeren Jahren stark von deren linkem Virus infiziert.
      Würde deshalb für ihn, trotz aktueller politischer Zustimmung, nicht die Hand ins Feuer legen. Habe früher als Student zu sehr unter diesen intoleranten, linken Vögel, die häufiger die Vorlesungen sprengten, gelitten.
      Trotzdem Respekt für sein derzeitiges Engagement und nachträgliicher Glückwunsch zu seinem 62. Geburtstag.

      • heidi heidegger am

        mit nackichem Busen die Adorno-Lesung sprengten..? Tu Felix Fritzle!

        was JE betrifft: reines heidihirnwissen+bauchgefühl..kenne doch meine Pappennasen äh -heimer..vatrau‘ hier Deiner heidi "Wallenstein" heidigga

        bussi 🙂

      • heidi heidegger am

        @Fritz,

        shicedrauf-Malle (also *irdische*) ist nur einmal im Jahr!!

        d.h. SEINE/meine "lechtsrinks"-abweichungen unn dat: geschenkt?! (bittöö!). -> denn: Der STOLZ (der "korrekten" Serben u. A.) kickt mich und IHN, da wette ichichich drauf, und will sagen mit Bogart: "ohoh!-zitat-vergessen-²peinlich!"

        ²*war jedenfalls was superviriles-aufrechtes-kameradschaftlich-genossenschaftliches*

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Empfehlen Sie diesen Artikel