Kamikaze-Migration in Ceuta: Mit Karacho durch die Grenzsperren

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Ein Kleintransporter, der mit über 50 afrikanischen Zuwanderern beladen war, hat in der Nacht zum Montag von Marokko aus die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta durchbrochen, die an der nordafrikanischen Küste liegt. Der Fahrer sei mit voller Geschwindigkeit durch die Grenzkontrollen in der Nähe von Tarajal gerast, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf Polizeiquellen.

Die Höllenfahrt, bei der vier Migranten verletzt wurden, weckt Erinnerungen an die angespannte Situation rund um Ceuta, die im vergangenen Jahr herrschte. Damals stürmten 600 afrikanische Migranten die vollständig von Marokko umschlossene spanische Exklave. Um auf EU-Gebiet zu gelangen, setzten sie Flammenwerfer ein und gingen „so brutal wie noch nie zuvor“ vor, wie die spanische Polizei damals bestätigte.

Auf dem Sprung nach Europa

Spanien und Marokko sind an der engsten Stelle der Straße von Gibraltar nur 14,4 Kilometer auf dem Seeweg voneinander entfernt – was das südeuropäische Land gerade für illegale Zuwanderer aus Afrika zu einem denkbar attraktiven Ziel macht. Als im September 2005 Bilder von einer damals schon versuchten Erstürmung von Ceuta und Melilla um die Welt gingen, reagierte Madrid unter der damaligen Regierung des Sozialisten José Luis Zapatero entschlossen und konsequent. Mit zahlreichen afrikanischen Ländern wurden bilaterale Abkommen geschlossen, um die Zuwanderung einzudämmen.

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Weit weniger konsequent als Zapatero zeigte sich sein Nachfolger Pedro Sánchez, der im vergangenen Jahr durch das erste erfolgreiche konstruktive Misstrauensvotum in der Geschichte des spanischen Parlaments überraschend in den Palacio de la Moncloa, den Amtssitz des Ministerpräsidenten in der Hauptstadt Madrid, rutschte. Als Anführer eines buntscheckigen Parteienbündnisses, das neben seiner PSOE noch die radikal linke Partei Podemos sowie einige sezessionistische baskische und katalanische Parteien umfasste und vielen im Land wie eine Frankensteinkoalition vorkam, verfügte der Sozialist zwar nie über eine stabile Mehrheit, schuf aber dennoch Fakten.

Wird die Höllenfahrt belohnt?

Als letzter verbliebener Vollstrecker von Angela Merkels Willkommenspolitik in der EU öffnete er die spanischen Grenzen. Im vergangenen Spätsommer lieferte das Königreich dann auch permanent Bilder von vorwiegend schwarzafrikanischen Migranten, die mit kleinen Schlauchbooten Kurs auf die spanischen Küsten nahmen und hier die Strände teilweise regelrecht erstürmten. Knapp 60.000 Illegale strömten im vergangenen Jahr ins Königreich, weit mehr als doppelt so viele wie in den Jahren davor.

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Diese wachsweiche Zuwanderungspolitik dürfte den Kamikazefahrer von Ceuta zu seinem Grenzdurchbruch ermutigt haben. Man fragt sich nun, wie es wohl mit ihm sowie den mit Brachialgewalt nach Ceuta transportierten Migranten weitergeht. Ist es denkbar, dass sie nun alle ganz normal ihre Asylanträge stellen und somit von der Kamikazefahrt profitieren? Dann dauert es vielleicht nicht mehr lang, bis die ersten afrikanischen Migranten wieder wie schon im vergangenen Jahr versuchen, sich mit Waffengewalt Zutritt zur spanischen Exklave zu verschaffen.

Eine Lösung für die EU wäre das australische Modell, denn hier haben illegale Zuwanderer grundsätzlich kein Anrecht auf eine Einreise in das Land und werden in Aufnahmelager verbracht, die auf pazifischen Inseln liegen, die weit von Australien entfernt sind.

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8 Kommentare

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    An der Dummland-Grenze wäre das nicht passiert, da wäre der Schleppertransporter unbeschädigt geblieben und es hätte noch Kaffee und Kuchen gegeben. Schlimm diese Grenzen in Ceuta, Menschenunwürdig (das war jezz ein Witz)

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    Im September 2019 verabschiedete das EU-Parlament mehrheitlich eine Entschließung zu den „Grundrechten von Menschen afrikanischer Abstammung in Europa“.
    Und diese Grundsatzentscheidung ist weitreichend: So werden nicht nur Strategien gefordert, um Afrikaner „auf sicheren und legalen Wegen in die EU einreisen“ zu lassen. Es werden auch zahlreiche Bildungs- und Förder-Maßnahmen von den EU-Mitgliedsstaaten verlangt. Eine der geradezu unfasslichen Lügen dieses EU-Grundsatzpapiers lautet:
    „Menschen afrikanischer Abstammung haben im Laufe der Geschichte erheblich zum Aufbau der europäischen Gesellschaft beigetragen.“
    Sie wollen einen guten Teil Afrikas kontrolliert, planmäßig und wie selbstverständlich nach Europa transportieren und diese Neuankömmlinge dann alimentieren und unterstützen.

    Die Europäer werden dazu nicht gefragt, sie werden ja nicht einmal darüber informiert.

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    Africa are welcome…..wieder 50 neue, schwarze Merkel-Moslems aus den Drecklöchern dieser Welt…

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    Da war wohl die Startbahn ein wenig zu kurz oder es war mal wieder ein flugtechnischer Totalausfall, wie so häufig in letzter Zeit.

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    Die EU sollte Spanien endlich bitten, die Enklaven in Marokko aufzugeben und notfalls dafür irgendwie entschädigen, obwohl ich mir sicher bin, daß die nur Zuschußgeschäfte für Spanien sind!

    Und Marokko bekommt nur Handel mit der EU und Zuwendungen von EU-Ländern, wenn es seinerseits illegale Einreise aus dem Süden zwecks Durchreise nach Europa unterbindet.
    Eine Aufstockung solcher Zuwendungen kann nur dann gegeben werden, wenn es selber Bevölkerungswachstum verhindert und aufpaßt, daß seine eigenen Leute nicht nach Europa auswandern.

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      Geht das Gesuch an Herrn Junkers, oder sollte man gleich z.Hd. Uschi?

      Bei der Gelegenheit. Ich hätte gerne die gute alte Glühbirne wieder zurück.

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    Nach der alten Weisheit: "Bestrafen einen, erziehe viele." Ist die einfachste, kostengünstigste und nachhaltig wirksamste Methode der SchußWaffenGebrauch.
    Hätte ein Grenzer diesen Transporter mit seinem Maschinengewehr gebührend empfangen, lägen wahrscheinlich zwei Dutzend Kriminelle im Staub.
    Das ganze gefilmt und in die sozialen Medien gestellt hätte sich wie ein Lauffeuer verbreitet.
    Einmal wirklich konsequent sein würde vieles im Nachgang verhindern.

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