Jüdische Online-Enzyklopädie empfiehlt AfD zu wählen

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Jewiki ist die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum in deutscher Sprache. Heute sprach sie eine Empfehlung aus: „Jewiki empfiehlt, bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag mit beiden Stimmen die Alternative für Deutschland zu wählen.“

Dem Autor ist bewusst, damit konträr zur Haltung des Zentralrats der Juden zu stehen: „Die Skandalisierungen der AfD durch den Zentralrat der Juden, durch die Jüdische Allgemeine oder beispielsweise durch Sacha Stawski sind nicht nur unbegründet, sondern absolut unverständlich und eindeutig zum Nachteil der in Deutschland lebenden Juden. Sie sind sogar brandgefährlich. Ganz im Gegenteil: Eine Unmenge von Juden wählt AfD oder hat schon AfD gewählt.“

Die von Jewiki-Gründer Michael Kühntopf genannten Gründe nehmen keine Rücksicht auf Political Correctness. So brandtmarkt er unter dem Titel „Anlass zu größter Sorge für ein Leben in Deutschland“ gleich zu Beginn die „Entmündigung und Versklavung der Bevölkerung durch Abschaffung der Demokratie: Das Volk ist nicht mehr der Souverän, die Regierung setzt nicht um, was die Bevölkerung will, sondern ist eine Marionettenregierung, die unmittelbar der EU-Diktatur und mittelbar der Hochfinanz hörig ist, der das Schicksal der Bevölkerung vollkommen egal ist.“

Als weitere Problempunkte prangert Kühntopf die von der Regierung herbeigeführte Islamisierung, die ungerechte Verteilung von unten nach oben, den Billiglohn, die EU-Verschuldung, die Internetzensur, die Bargeldabschaffung, die steigenden Mietpreise und vieles andere an. Insgesamt sind es 51 Punkte.

Zwar sind nicht alle davon deckungsgleich mit dem Programm der AfD, aber doch ausreichend, um eine Wahlempfehlung zu rechtfertigen. Die Beschimpfung der AfD als „antisemitisch“ dürfte damit auch vom Tisch sein.

Über den Autor

12 Kommentare

  1. Die vermeintliche AfD-Wahlempfehlung der jüdischen Gemeinde

    Ein weitgehend unbekannter deutsch-schweizerischer Religionswissenschaftler, der den Islam verbieten will und Angela Merkel für eine Verbrecherin hält, empfiehlt auf seiner Internetseite, die AfD zu wählen.

  2. Die Vorstellung,jemand sei stets schon deshalb schlecht,weil er Jude sei,gehörte schon immer in den Bereich des Schwachsinns. Der Wahn von der " Islamisierung Europas liegt auf der selben Ebene.

    • Nein! Es geht nicht darum, dass der Araber oder Neger als solcher schlecht ist.
      Genauso wenig um die Tatsache, dass ein Moslem als Moslem schlecht ist.
      Wobei gut/schlecht ohnehin eine Frage der Position des Betrachters ist.
      Es sind nutzlose Begriffe.
      Es geht um den Kampf biologischer und historischer Existenzen um Macht, Einfluß und Herrschaft, um sich zu entfalten. Die Expansion des islamischen Universalismus gekoppelt mit der Umgestaltung der europäischen /europiden Siedlungslandschaften ist eine Tatsache.

      Verunstalten Sie bitte nicht den Namen des griechischen Denkers, den Sie nicht auszufüllen vermögen.

    • Andreas Walter am

      Genau, sehen die Spanier bestimmt auch so.

      Al Andaluz schon vergessen, Sokrates, oder haben Sie davon auch noch nie etwas gehört?

  3. Andreas Walter am

    Das sind auch gute Nachrichten.

    Denn es gab auch schon 1914 etwa 100.000 deutsche Patrioten jüdischen Glaubens in Deutschland, die für Deutschland sogar in den Krieg gezogen sind gegen die Leute, die auch schon damals Deutschland schaden wollten.

    Die wahre Geschichte auch unserer Nation wie aber auch der Jüdischen ist eben viel komplexer, als es die meisten überhaupt für möglich halten und vor allem aber auch überhaupt wissen.

    Ein historischer Tag also heute, gleich in mehrerlei Hinsicht. Ein guter Tag für eine besondere Gemeinschaft.

    • Andreas Walter:

      "Denn es gab auch schon 1914 etwa 100.000 deutsche Patrioten jüdischen Glaubens in Deutschland, die für Deutschland sogar in den Krieg gezogen sind gegen die Leute, die auch schon damals Deutschland schaden wollten."

      Wer 1914 freiwillig in den Krieg zog war kein Patriot! Er kämpfte nicht für Deutschland, sondern für die adelige und bürgerliche Ausbeuterschicht Deutschlands, die das deutsche Volk knechtete.

      Bestes Beispiel war das ungerechte Wehrsystem. Während das männliche Volk 3 Jahre zur Armee zwangsverpflichtet wurde und in den Krieg ziehen mußte, stand es den Kindern der Ausbeuterschicht frei einen 1-jährig-Freiwilligendienst in der Armee zu leisten oder auch nicht.

      Hätte es mehr Kriegsgegner in Deutschland gegeben, nicht nur Liebknecht, wäre dem deutschen Volk und der einfachen Bevölkerung viel Leid und Elend erspart worden. Das gleiche trifft auf die feindlichen Länder England, Frankreich, Rußland, zu. Nutznießer waren nur die USA.

      • So ein Quatsch! Das ist der Blödsinn der ewiggestrigen marxististischen (semitisch-geistigen) Universalisten, die ihre völkervernichtende Existenz zu legitimieren suchen. Und deren demokratischer und kapitalistischer Zwillingsbruder heute D und EU beherrscht. Liebknecht war genauso wie Eisner, Axelrod oder Levien ein transvölkischer Henker. Ein schlechtes Beispiel für die Diasporaleute. Das Gedankengut, das Sie pflegen harmoniert mit Ihrer Bewunderung für anorganisches Leben.

      • Andreas Walter am

        Ach so, Wehrdienstverweigerer Nowack. Ich bin gerührt, Bausoldat.

        Wahrscheinlich aber nur untauglich geschrieben von der NVA weil ……..

        Hahaha, darüber hängen wir aber mal lieber den Mantel des Schweigens.

        Ist ja ihr Privatvergnügen und geht mich nichts an.

      • @Marc Thomas + Andreas Walter

        Zum Glück haben Ihre reaktionären Ansichten keinen Platz in der AfD.

        Ewiggestrig? Na, ja, lieber ewiggestrig nach 1945 als ewiggestrig vor 1945, mit der Knechtung des Volkes durch die Ausbeuterklasse, und mit Tschingderassassa, ab in den millionenfachen Tod in den Schlachtfeldern von Verdun oder Stalingrad. Ehre einem Hindenburg? Da kann es einen nur grausen.

        Das größte Glück auf Erden ist Soldat zu werden? Ehre den Wehrdienstverweigern und Bausoldaten der NVA! Wer gar mehr als seinen Grundwehrdienst bei der NVA leistete war ein Lump.

      • LeingschwendtnerSepp am

        Ihr Nationalbolschewisten habt euch hiermit ein Stalin-Ticket nach Sibirien redlich verdient. (Einzulösen ist das nach der Revolution, es ist aber nicht übertragbar.)

  4. Berthold Sonnemann am

    Das Judentum pflegt mehrheitlich wohl deutlicher als andere Völker seine Identität und Integrität. Es ist bemüht, eine mehr als 3000-jährige ununterbrochene Geschichte wachzuhalten. Der Kultus hält zusammen. Es gibt außerstaatlich organisierte Solidarität. Der Staat Israel lässt Artikeln dort erscheinender Zeitungen zufolge fast nur abstammungsmäßig oder genetisch geprüfte Juden einwandern. Was hierzulande aus oft dunklen Quellen diffamiert wird, ist ein heller Lebensquell des jüdischen Volkes: eine gesamtgemeinschaftliche Haltung, die man als – auch – sehr rechts, sehr völkisch und sehr nationalistisch bezeichnen kann, eine Haltung, die zugleich sehr links ist, weil sich alle Angehörigen als untereinander gleich ansehen, einander unbedingt beistehen und z.T. auch in gleichrangigen Wirtschaftsweisen wie dem Kibbuz wirken und leben.

    So gesehen können die Juden, wie in Israel, so auch außerhalb nationale Kräfte unterstützen, weil nur diese das Judentum wenigstens ansatzweise verstehen können. Antinationalisten, darunter die EU, tun zwar sehr tolerant, wollen aber mehr oder weniger stark alle Völker gleichschalten und ihnen die gewachsene Arbeits- und Lebensart rauben. Das administrative Zerstören natürlicher Integrität und deren Ersatz durch eine künstliche Integration wäre für alle Völker der Untergang als jeweils einzigartige und unwiederholbare Gemeinschaften.

    • Berthold Sonnemann:

      "Was hierzulande aus oft dunklen Quellen diffamiert wird, ist ein heller Lebensquell des jüdischen Volkes: eine gesamtgemeinschaftliche Haltung, die man als – auch – sehr rechts, sehr völkisch und sehr nationalistisch bezeichnen kann, eine Haltung, die zugleich sehr links ist, weil sich alle Angehörigen als untereinander gleich ansehen, einander unbedingt beistehen und z.T. auch in gleichrangigen Wirtschaftsweisen wie dem Kibbuz wirken und leben."

      Sehr gut erkannt!!!

      Völkisch und national sind dagegen in der Bundesrepublik Deutschland Fremdworte und diese Haltung wird als rechts diffamiert und bekämpft. Damit ist die BRD das Gegenteil der untergegangenen DDR, die bis zuletzt national und völkisch war, auch wenn sie dieses Worte nicht nutzte. Aber in der Praxis war sie das. Das Niedermachen der DDR und der nationalen Linken seitens antisozialistisch orientierter Kommentatoren ist deshalb fehl am Platze. Die Volksfeinde standen auf der Westseite, nicht auf der Ostseite.

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