Weil Trump Druck macht, dass Berlin „deutsche“ IS-Kämpfer nebst Anhang zurücknehmen soll, die Bundesregierung aber nicht wirklich davon begeistert ist, nimmt sich nun auch ein Teil der Transatlantischen Presse „dieser menschlichen Tragödie“ an. Wie üblich werden Frauen vorgeschoben – und traurige Kinderaugen.

    Justitia attachiert dabei: Heute berichtete die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift „Deutsche IS-Kinder sollen zurückkehren dürfen“, dass mit Hilfe des Verwaltungsgerichts in Berlin nun eine Klageserie in Gang käme, mit der die Rückkehr der Knirpse nach Deutschland gerichtlich erzwungen werden soll.

    Schützenhilfe bei der Rückführung kommt auch von der Oppositionsbank im Bundestag: FDP-Innenexperte Benjamin Strasser kritisierte, die Bundesregierung sei in dieser Frage „wenig ambitioniert“. Den deutschen Kindern müsse die Rückkehr ermöglicht werden.

    „Jeder weitere Tag, an dem gerade die Kinder in diesen Lagern sind, ist ein verlorener Tag“, sagt auch die Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic. Das gelte mit Blick auf die Gesundheit, „aber auch auf Traumata und Radikalisierungsprozesse“.

    Sollten Strasser und Mihalic Kinder haben, so steht zu hoffen, dass ihr Nachwuchs bald die Schule mit den IS-Sprösslingen teilen darf.

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