Iran-Krise: Läuft der Countdown zu Armageddon?

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Wie schon die „Schlafwandler“ im Ersten Weltkrieg scheinen die Konfliktparteien am Golf in einen Großkrieg hineinzutrudeln. Ein Debakel für die USA wäre absehbar, auch wenn US-Präsident Trump – anders als „Durchdrücker“ George W. Bush – den Krieg erkennbar vermeiden möchte.

Täglich, ja stündlich, könnte sich die Iran-Krise in einem Militärschlag der USA gegen das Land am Persischen Golf entladen. Schon in der vergangenen Nacht soll ein Militärschlag angelaufen, dann aber noch in letzter Minute von US-Präsident Donald Trump gestoppt worden sein, obwohl die Flugzeuge schon in der Luft waren.

Die New York Times berichtete, dass es am Donnerstag zu heftigen Diskussionen im Weißen Haus zwischen dem Präsidenten, Sicherheitsberatern und Kongressabgeordneten gekommen war, nachdem der Iran den Abschuss einer US-Drohne gemeldet hatte. Bei diesen Debatten stand der US-Präsident aber offensichtlich nicht auf der Seite der Kriegsbefürworter.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass der Iran in der vergangenen Nacht aus dem Golfland Oman eine Vorwarnung über einen bevorstehenden Angriff des US-Militärs erhalten habe. Trump soll über den Oman auch mitgeteilt haben, dass er keinen Krieg, sondern Gespräche wolle; für eine mögliche Antwort habe er eine kurze Frist gesetzt.

Darauf – so wieder Reuters, allerdings unter Bezug auf einen zweiten Informanten – habe der Iran mitgeteilt, dass das geistliche und staatliche Oberhaupt der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei, gegen jede Art von Gesprächen mit den USA sei.

Iranisches Raketenprogramm im Visier

Dennoch ließ Trump den Angriff stoppen. Wie er heute via Twitter mitteilte, habe er die geplanten Angriffe nur zehn Minuten vor ihrer Ausführung stoppen lassen, da ihm ein General des US-Militärs mitgeteilt habe, dass mit 150 Toten zu rechnen wäre. Dies, so Trump, sei aber „unverhältnismäßig“ als Vergeltung für den Abschuss einer Drohne gewesen.

Trump scheint in der momentan äußerst angespannten Situation zum Glück umsichtig zu reagieren. Gerade der von Teheran gemeldete Abschuss einer US-Drohne des Typs RQ-4A Global Hawk ausgerechnet durch eine iranische Rakete dürfte das US-amerikanische Selbstbewusstsein an einem seiner empfindlichsten Punkte getroffen haben: Die Drohne hat eine größere Spannweite als ein Großraumflugzeug des Typs Boeing 737 und kostet inklusive Bodenstation mehrere Hundert Millionen US-Dollar und gilt eigentlich als neue Wunderwaffe der US-Luftstreitkräfte, die bis zu 20 Kilometer hoch fliegen und bis zu 32 Stunden in der Luft bleiben kann.

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Der Abschuss der Drohne beweist, dass das Raketenprogramm des Iran technologisch weit fortgeschritten ist. Dessen völlige Einstellung war auch eine der zwölf Forderungen, die der amerikanische Außenminister Mike Pompeo schon im vergangenen Jahr gegenüber Teheran erhob. Aus heutiger Sicht war es ein schwerer Fehler Trumps, seinen Außenminister im Mai vergangenen Jahres so weit von der Kette gelassen zu haben, denn dessen Forderungskatalog war von vornherein absurd und schlicht unerfüllbar.

Weder kann der Iran ohne völligen Gesichtsverlust vor dem eigenen Volk sich die zivile Nutzung der Atomkraft, die jedem Land völkerrechtlich zusteht, verbieten lassen, noch auf alle Operationen in den Nachbarländern verzichten, in denen – wie beispielsweise in Syrien – ja auch die US-Armee als raumfremde Macht agiert, oder in denen – wie im Jemen – ein enger US-Alliierter wie Saudi-Arabien einen grausamen Bombenkrieg führt.


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Auch eine völlige Einstellung seines Raketenprogramms dürfte für Teheran indiskutabel sein, denn schließlich hat das Land sich über das Wiener Atomabkommen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action, auch bekannt als Iran Nuclear Deal) schon die Atombombe abhandeln lassen – und dann die Erfahrung machen müssen, dass sich plötzlich Washington an keine der im JCPOA getroffenen Abmachungen mehr gebunden fühlt.

In den Monaten nach der Verkündung des Pompeo-Forderungskatalogs verschärfte Trump über eine aggressiv-konfrontative Rhetorik die Situation noch. Die letzten Wochen haben aber auch gezeigt, dass er kein Wiedergänger von George W. Bush ist. Dessen Administration hatte mit frei erfundenen Behauptungen über angeblich existierende Massenvernichtungswaffen im Besitz des Irak systematisch einen Krieg herbeigeführt.

Bush war ein dezidierter Vertreter der Regime change-Ideologie, also der Ausweitung der globalen US-Einflusssphäre durch den militärischen Sturz von Regierungen in aller Welt. Das ist Donald Trump erklärtermaßen nicht, aber er duldet mit John R. Bolton, dem Nationalen Sicherheitsberater des Weißen Hauses, einen der schlimmsten Interventionisten und Scharfmacher der Bush-Ära in seinem engsten Umfeld.

Kriegstreiber auf beiden Seiten

Trump weiß auch ganz genau, dass eine Invasion und Besetzung des Iran einen Blutzoll fordern würde, wie die USA ihn zuletzt im Vietnamkrieg erbracht haben, und er sich seine Wiederwahl im kommenden Jahr im Kriegsfall abschminken könnte.

Rezo lag in seinem Video in vielen Dingen daneben, doch in einem hatte er Recht: Es kann nicht sein, dass die US-Luftwaffe von deutschem Boden aus Drohneneinsätze koordiniert, bei denen es auch zu extralegalen Hinrichtungen kommt. Deutschland braucht endlich seine volle Souveränität! Lesen Sie mehr zu dem Thema in COMPACT-Spezial 6 „Ami go home“.

Das ändert aber nichts daran, dass er die Konfrontation mit dem Iran auf eine sehr fahrlässige Art und Weise gesucht hat und sie momentan offenbar nicht mehr beherrscht, zumal in Teheran nicht mehr der gemäßigte Präsident Rohani, sondern Hardliner wie die Revolutionsgarden und der Revolutionsführer Ali Chamenei, dem auch das Militär untersteht, das Sagen zu haben scheinen.

Die Lage kann deshalb jederzeit völlig eskalieren und doch noch in einem großen Krieg enden. Deutschland befände sich dann im Auge des Taifuns, denn die US-Air-Base im pfälzischen Ramstein wäre die zentrale Drehscheibe für die Luftattacken gegen das Land und einem von Deutschland aus geführten völkerrechtswidrigen Krieg. Deutschland würde im Kriegsfall wohl auch zum Zielort für neue Flüchtlingsströme werden. Noch gibt es Alternativen zu einer militärischen Eskalation mit unabsehbaren Folgen, die Frage ist aber, ob die Regierungen in Washington und Teheran noch Handelnde oder aber schon Getriebene sind.

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38 Kommentare

  1. Avatar

    1990 haben die USA den letzten Weltkrieg entgültig und alleine gewonnen! Seitdem wollen sie aller Welt vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Natürlich nur zu Gunsten des amerikanischen Establishmentes, was daran verdient, seinen Reichtum ausbaut!
    Trump hat die von Anfang an nicht auf seiner Seite gehabt, gegen die gearbeitet, was aber nicht so einfach ist. Die ganze Presse hatte er sofort gegen sich und die beim Heloten D. natürlich auch. Ausnahmen gibt es nur um die Regel zu bestätigen. Trump will keinen 3.Weltkrieg; denn er weis genau, daß die USA den nicht gewinnen werden! Nach 1945 haben die nämlich nicht mal einen kleineren Krieg gewonnen, angefangen in Korea bis Syrien! Er hat sich mit Kim und Putin getroffen und anderen "Erbfeinden" Gespräche angeboten! Die Drohne hat gewiß nicht er geschickt, sondern irgendwelche Leute aus Militär und Establishment, die seine Wahl nicht gewünscht haben und einen großen Krieg kaum erwarten können, weil sie mal zeigen wollen, was sie alles drauf haben! (Vor dem 1-WK war es doch vergleichbar: Viele – teure – Mobilisierungen gegen Serbien, doch diesmal hatte man die Nase voll, da sollte es Krieg sein.) Trump hat seine Wähler bei den Landsleuten, die keinen Krieg wollen! Aber die Washigton-Clique weis das auch! Und das ganze Militär kann man nicht einfach so auflösen und wegschicken. Das Problem hatte man auch schon 1648!

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    Rumpelstielz am

    Bis zum Jahr 2099 gehorchen der öffentlich rechliche Lügenfunk dem Besatzer VSA – folgerichtig werden die alles tun um hier ein genehmes Regime am Ruder zu halten. –> Rosenholzakten lassen grüßen.
    Sonst müssten wir längst die Nato verlassen und die Besatzung aus dem Land werfen. Die gehen nicht freiwillig. siehe NordStreamII

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    Walter Gerhartz am

    Klaus von Dohnanyi: Keine NATO-Osterweiterung – USA hatten Russland Zusage gegeben

    Der ehemalige deutsche Bildungsminister und Bürgermeister von Hamburg Klaus von Dohnanyi (SPD) weist in der „Zeit“ darauf hin, dass US-Außenminister James Baker in seinen Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung mit Gorbatschow 1990 vereinbart hatte, dass es über die damaligen Ostgrenzen der DDR hinaus keinerlei Nato-Erweiterung geben werde.

    In einem Beitrag „Die Zeit“ äußert sich der SPD-Grande Klaus von Dohnanyi unter der Überschrift „Russland im Visier“ zur NATO-Osterweiterung. Dohnanyi sieht es als bestätigt an, „dass US-Außenminister James Baker in seinen Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung mit Gorbatschow Anfang Februar 1990 vereinbarte, über die damaligen Ostgrenzen der DDR hinaus werde es keinerlei Erweiterung der NATO geben.

    Baker hielt dieses mündliche Versprechen in einer Notiz fest:

    „End result: Unified Ger. anchored* in a changed (polit.) NATO –* whose jurisd. would not move* eastwards!“

    „Was sind aber diese Interessen der USA in Europa?

    Schon ein Blick auf den Globus macht klar, dass die geopolitischen Interessen der USA kaum mit den Interessen Europas übereinstimmen können: Europa hat eine Landgrenze mit Russland, die USA sind durch den Atlantik geschützt. Käme es jemals zu einem nicht nuklearen Konflikt in Europa, dann würde zwar Europa zerstört, aber kein Fußbreit der USA wäre verbrannt.“

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    Terence Pickens am

    Hollywood im Weißen Haus – "Action": Der Commander-in-Chief will die Schmach, den durch den respektlosen Drohnenabschuß bewiesenen, militärisch-technischen Rückstand seiner großen Nation vehement rächen und gegenüber einem Land, welches auf seiner "Shithole"-Liste rangiert, ein Exempel statuieren. Der ihm im letzten Moment gemeldete, eventuell entstehende Kollateralschaden von 150 Menschenleben, läßt die Humanität triumphieren, greift dem großen Feldherrn ans Herzl. Wie bei einem ballermann-bewerten John Wayne im Western, ergeht vom 45. US-Präsi die Order. "Hold your fire! " Danach zeigt die Kamera den humanen Entscheidungsträger in die Abenddämmerung blickend, patriotisch eine Hand auf der Bust, die Kapelle des US Marine Corps intoniert zackig die Stars & Stripes. "Cut", ruft der Regisseur. — Letzten Dienstag, bei einer Makro-Wahlveranstaltung in Orlando, Florida, dem 45Fest, stellte Trump in einer 80-Minutenrede unter dem Motto KAG = Keep America Great, sein 2020er Wahlprogramm vor; Für die vergessenen Amerikaner zu kämpfen, gegen das korrupte politsche Establisment zu agieren und den schmutzigen Sumpf in Washington DC trocken zu legen; dafür benötigt er weitere 4 Jahre . . . Donnernder Applaus und Fußgtrampel bewiesen, Donnyboy ist nicht der Schelchtesten einer . . .

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    Walter Gerhartz am

    Immer mehr Unternehmen und Wirtschaftsverbände fordern ein Ende der Russlandsanktionen, …….

    Doch Bundeskanzlerin Angela Merkel beharrt weiter auf ihrem Standpunkt…."

    Das ist doch ganz klar! Merkel will keine Investitionen um ANGEBLICH unseren Wirtschaftsunternehmen langfristig grossen Schaden zu ersparen. Weshalb?

    Weil sie weiss, dass langfristig gesehen von USA ein eiserner Vorhang gegen Russland geplant ist (evtl sogar ein Krieg) und weil sie zu schwach ist, sich vom US-Establishment zu lösen und eigenständige Politik FÜR DEUTSCHLAND und EUROPA zu machen.

    Weg mit dieser NULL und allen NULLEN die Ihr folgen!

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      Schulze Schulze am

      Ich denke das Merkel keinen Standpunkt zu haben hat und nur das ihr diktierte umsetzt.

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    Walter Gerhartz am

    Die USA sind kein Partner, für kein Land der Welt.

    Die USA wollen ausschließlich IHRE DOMINANZ und allen Ländern diktieren was den USA gut tut.

    Ob die anderen Länder Nachteile haben ist ihnen völlig egal.

    Deshalb kann es eigentlich nur einen Schluss geben:HERAUS AUS DER NATO UND GUTE PARTNERSCHAFT MIT DEM GRÖSSTEN LAND UNSERES KONTINENTS NAMENS RUSSLAND !

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    Wenn eines dieser islamischen Länder auch nur annähernd die militärische Macht der USA besäße, dann würde unsere freie Welt schon längst völlig unterjocht sein.

    Diese islamistischen Penner haben extremes Glück, daß wir so anständig sind !!

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    Andreas Walter am

    Ich hatte bereits heute Morgen meinen Apocalypse Now Moment.

    Hier, wo man normalerweise keine Grossraumflugzeuge am Himmel hört, vernahm ich das typische Geräusch einer oder mehrerer B-52 am Himmel (hoher Überflug).

    Es war exakt das gleiche dumpfe Grollen und Rumpeln wie im Film, das ich vom Soundtrack kenne. Zumindest stellte mein Gehirn sofort diese Assoziation mit dem "unbekannten" Klang her, wegen der Ähnlichkeit. Obwohl es eigentlich von der Route her nicht passt (Nordhessen).

    Unheimlich.

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    Irgendwehr am

    Wie hätten die Amerikaner reagiert, wenn in deren Luftraum ein anderes Land mit Drohnen herumspioniert? Mehr hat der Iran auch nicht getan. Sowas als Kriegsgrund auszulegen, hätte auf verdammt wackeligen Beinen gestanden. Ich schätze das wurde dem Trump im letzten Augenblick entsprechend vermittelt. Dafür dass die VSA zum wiederholten Mal ein drittes Land ohne Mandat mit Krieg überziehen, fehlen dem Trump daheim und international einfach die Unterstützer.

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      Schulze Schulze am

      Ach was, man sucht immer noch einen Kriegsgrund welcher von der "Staatengemeinschaft" vertreten werden kann. Bis dahin wird man sich strategisch positionieren um dann mit voller Wucht loszuschlagen! Und man wird, ich meine zu 100% und das dauert nicht mehr lange. Ich hoffe das der Iran wirklich die militärische Stärke besitzt 1. im eigene Land Stand zu halten denn es werden mehrere Nationen für die USA diesen Krieg führen und ich hoffe 2. das der Iran angemessen direkt in den USA reagieren kann! Derweil bin ich mir fast sicher das dies kein reiner konventioneller Krieg wird und das die Schäkelzähler das ihre abbekommen werden.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Man stelle sich nur vor … der Iran oder irgendein anderes Land würde Drohnen über die VSA fliegen lassen 😉

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    Könnte es sein, dass der Putin oder die eigenen Berater den Trump vor einer militärischen Blamage gewarnt haben?

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      Miltärische Blamage ?

      Wenn die USA es wirklich wollten, würden die Iraner weggefegt aus dieser Welt !!

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        Schulze Schulze am

        Diese Einschätzung zeugt von immenser Arroganz! Im Iran wohnt man auch wenn es xxxxxxxxx huldigt nicht in Höhlen und hast in den letzten 20 Jahren sein Militär auf Vordermann gebracht. Nein der Iran ist ebenso Hochgerüstet nur halt nicht auf dem HighTech Niveau er USA und der Schäkelzehler. Aber das dies nicht unbedingt die entscheidende Rolle spielt sollte man heute wissen.

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    brokendriver am

    Alles nur Säbel rasseln…und Sprechblasen…da passiert niXXX….

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      heidi heidegger am

      Ey, Du argumentierst ja wie ein Klimadeaktivist. 🙂 Mein neues Lieblingswort, weissu, hah!

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    Katzenvater am

    Als bekennender Verteidiger der Islamischen Republik Iran und dessen Kampf gegen Imperialismus und Islamofaschismus muss ich Trump jedoch Respekt zollen. Seine beiden Vorgänger handelten als Kriegstreiber gg. d. Iran und wurden von Militärs ausgebremst (Bush vs. Admiral Fallon, Obama vs. General Dempsey), Trump aber bremst seine Armageddon-Adepten Pompeo und Bolton selbst aus. Vorteil von Trump ist auch, das er kein Politiker ist, sondern kühl kalkulierender Unternehmer und damit Realist. Und somit weiß, dass China & Russland den Iran nicht opfern würden und der Iran über die geheimnisvolle EMP-Waffe verfügt. Also: zum Glück gibts keinen Krieg!!!

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      Und was suchen Sie ´bekennender Verteidiger des Iran´ auf unserem Boden ?

      Zudem:

      "Geheimnisvolle EMP-Waffe" ! LOL

      Solch einen Scheiß haben bisher alle großfressigen Muselmanen aus dem Nahen Osten und Nordafrika erzählt – bis der Ami kam, dann sind die Musels nur noch gerannt !

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    Einziges Faktum welches feststeht ist doch,daß der Iran eine US-Dohne abgeschossen hat. Das D.Trump Gewissensprobleme hatte wegen möglicher 150 Opfer ist ein Kalauer,die hatte er früher auch nicht,soll ihn nur gut darstellen.

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      Hans Hamberger am

      Da stimme ich Ihnen zu. Ich habe mich auch beinahe verschluckt vor Lachen: ein Land, das kalt lächelnd 100000ende über den Jordan ballert (solange es keine eigenen sind).
      Er hatte wohl Angst vor der Reaktion in Iran und seinen Sympathisanten und den vermutlich weit mehr als 150 eigenen Opfern.

      Ferkel muss weg

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      Schulze Schulze am

      Da haben Sie ins Schwarze getroffen. Nun ist das ja nicht die erste amerikanische Drone die der Iran runter geholt hat. Nun die jetzige können sie nicht mehr kopieren, aber die erste fliegt als Kopie zu Hauff und funktioniert. Wurde ja auch schon abgeschossen, und sogar voll Kampffähig.

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    Nebenbei,die These,daß die Parteien in den WK 1 "schlafwandelten " ist sehr beliebt aber trotzdem Blödsinn. Im Advent der Kraftfahrzeuge war es für die Mittelmächte, höchste Zeit loszuschlagen,ganz rational,weil sie, ohne Erdöl, sonst bald kampflos aus dem Rennen gewesen wären.

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      Alexander Rostert am

      Netter Versuch, allerdings war das Osmanische Reich zu der Zeit faktisch bereits ein Protektorat des Deutschen Reiches und die von den Deutschen gebaute Bagdadbahn in das ölreiche Zweistromland war bereits im Bau, so dass es keinerlei Grund gab, für die Zukunft eine Ölknappheit zu befürchten. Die wahren Kriegstreiber waren Frankreich und Russland, weil sie nämlich Deutschland sonst hätten auf immer davonziehen lassen müssen wissenschaftlich, wirtschaftlich und damit militärisch. Nachzulesen in dem 1923 erschienenen Buch von Georges Demartial.

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    Tja,Ich merke es schon jetzt an der Tankstelle,Spritpreise Sky-high. Ein gutes Beispiel übrigens,wie "bindend" internationale Abmachungen sind,worüber hier wochenlang erregte Diskussionen liefen.

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    Die Russische Föderation und China treiben den bi- bzw. trilateralen Handel unter Umgehung des US Dollars voran. Dabei handelt es ich um eine brandgefährliche Entwicklung für die mit Abstand größte Militärmaschinerie der Welt. Die mulitlateralen Handelsabkommen unter den bevölkerungsreichen Ländern Russland, China und Iran wird noch bedrohlicher für den durch Inflation schwindsüchtigen US Dollar, da die Zentralbanken dieser Länder seit Jahren Goldkäufer sind und ihre Goldreserven seit 2010 mehr als verdoppelt haben. Diese Golddeckung verleiht den Handelspartnern untereinander Sicherheit bei der Umgehung des US Dollars, die durch Angriffe der Wall Street auf einzelne Währungen der Länder torpediert werden würde. Da Iran und die Russische Föderation beides ölexportierende Länder sind, bedeutet das langfristig auch das Ende des Petrodollars. Damit verlieren auch die US Sanktionen über das Herrschaftsinstrument SWIFT immer mehr an Wirkung.

    Kurz: Die Regionalmacht USA sieht aktuell noch die Möglichkeit diese Allianz durch einen Krieg zu verhindern und die Herausforderer zu stellen. Als Kriegsgrund sollten die fingierten Drohnenangriffe auf Öltanker dienen. Dass diese Räuberpistole der USA nach wiederholter Aufführung selbst der gläubigste Transatlantiker nicht mehr glaubte, dürfte der wahre Grund für den Abbruch der Operation sein.

    Grüsse, HvH

  18. Avatar
    Irgendwehr am

    Rückt schon mal zusammen Leute, Merkel bekommt Nachschub. Dann treffen die Iraner auf die Syrer. Das wird lustig.

  19. Avatar
    Rumpelstielz am

    Man muss bedenken, dass Russland kein Interesse hat, einen Krieg gg den Iran zu verhindern, weil so der am Boden liegende Ölpreis steigt. Das ist im Interesse von Putin.
    Waffen an Iran zu liefern, weil so dem Gegner russische Fähigkeiten bekannt werden UND Iran bisher jede Waffe modifiziert und verbessert hatten. Technologietransfer unerwünscht.
    Trotzdem wird VSA schwere Verluste hinnehmenm die Mullahs haben von Saddam gelernt, dass Versprechen und Verträge mit den VSA wertlos sind. Ich vermute, dass die VSA zum ersten mal einen Ihrer Flugzeugträger verlieren werden, im Falle eines Waffenganges.
    Damit wir nicht hineingezogen werden, müssen die VSA Rammstein räumen.

  20. Avatar

    In einem Land, dessen politische, religiöse und kulturelle Ausrichtung patriarchalisch ist, kommen die Forderungen der USA einer Kastration gleich. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass Trump nur den Druck erhöhen will, um eine günstige Ausgangslage für Verhandlungen zu haben. Es könnte natürlich auch wie beim Vietnam Krieg ablaufen, also das Trump etwas passiert und die Nummer Zwei in den USA dann den Krieg startet. Geschichte wiederholt sich (hoffentlich nicht) …

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      heidi heidegger am

      JE & * Ben Wisch II * mit ihrer Pendeldiplomatie anno äh..wann waren die beiden zuletzt im Iran?..Flocky, bring mir mal die Files..Flocky!!? -> alles muss mann selber machen:

      — S. Wischnewski ist ein deutscher Bildhauer, Installationskünstler und Videokünstler. — Nein, den kenn ich..ich meinte den anderen (JournalistenFreund vom Alten). —

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    150 Tote hätte es also gegeben? Auf der anderen Seite, ja? Und das wäre zu viel? Und einen Plan, an dem die Angriffs-KI stundenlang gerechnet hat, um den Tod einer ihrer Drohnen zu rächen, darf so ein kleiner Dealmaker einfach zehn Minuten vor Ausführung abbrechen und in alle Welt hinausposaunen? Geht’s noch?

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      Wenn das System auch nur ein bisschen Ehrgefühl hat, wird es jetzt all seine Rechenpower aufs Impeachment lenken und gleichzeitig einen feindlichen Nuklearzwischenfall initiieren, für den nicht jeder x-beliebige Beamte im Weißen House einen Override-Code hat!

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        heidi heidegger am

        Override(-Code)?? tsstss – das ist orginal MIC äh MIK-Sprache *huch* wohl Kubricks *Doc Strangelove* im Orginal weggekuckt, was-häh?-jaja..gut gemacht. Dafür (geht) n o c h ein digital-virtuelles-ComputerBussi (raus) *schmmmatzz*

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      heidi heidegger am

      ämm.. Ronnie "we begin bombing in 5 minutes" Reagan war auch aus-in der *grand(addy) ol‘ party*..Hingegen ist bob "heidi" redford aber ein liberalDemocrat, also ein waschbärechter USA-commie quasi..hihi

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