Interview: AfD-Kandidat Thomas de Jesus Fernandez: Zuwanderer müssen Homosexuelle respektieren

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Der 41jährige Thomas de Jesus Fernandes aus Schwerin kandidiert dort für die AfD bei kommenden Landtagswahl. Ausgebildet zum Hochbaufacharbeiter, gründete er zunächst eine Firma für Ladenbau, später eine Gerüstebau. Zu seinen politischen Zielsetzungen gehören ein Landesschulbeförderungsgesetz, das Schulwahlfreiheit und die kostenlose Schulbeförderung festschreibt, Umweltschutz mit Augenmaß und Mittelstandsförderung. Der bekennende Homosexuelle sprach mit COMPACT über den Erhalt westlicher Freiheiten in Zeiten zunehmender Einwanderung.
Seine Website: http://www.afd-mv.de/landtagswahl-2016/unsere-direktkandidaten/thomas-fernandes/

COMPACT: Als einer der bekanntesten „Aktivisten“ für die Rechte von Homosexuellen gilt Volker Beck von den Grünen. Glauben Sie Ihre Interessen bei ihm in guten Händen?

Thomas de Jesus Fernandes: Beck verfolgt seine eigenen Interessen, die mich nicht weiter interessieren. Ich vertrete meine Interessen selbst. Dafür brauche ich keinen Volker Beck und auch keine anderen Lobbyisten.

C: Wie sieht das in Ihrem Bekanntenkreis aus? Wie sehen die Sorgen und Nöte homosexueller Menschen in Mecklenburg-Vorpommern aus?

TdJF: Im Moment haben alle Sorgen und Nöte, dass sie eventuell irgendwann öffentlich gesteinigt, von Hochhäusern geschmissen oder geköpft werden. Die Scharia hebelt ja bereits bestehendes Recht aus (wie bspw. in Erbrechtsfragen) und die Grünen und die SPD fordern, dass wir uns der neuen Situation anpassen müssten und nicht etwa die sogenannten Flüchtlinge. Die Homosexuellen in meinem Bekanntenkreis haben für derartige Experimente kein Verständnis und sind fast alle durchweg auf der Seite der AfD.

C: In den größeren Städten sind mittlerweile zahlreiche Asylbewerber einquartiert worden. Viele kommen aus islamischen Ländern. Gibt es da Probleme?

TdJF: Ich sehe, dass sich viele Bürger zunehmend in ihrer hart erkämpften Freiheit eingeengt fühlen, ob das am FKK-Strand oder beim Einkaufen oder Stadtbummeln ist, Frauen mit Kopftuch senden unseren weiblichen Bürgern ein klares, ablehnendes Bekenntnis gegenüber unserer deutschen Kultur.

C: Wenn man den Verlautbarungen der Homo-Lobby glauben kann, ist die AfD „schwulenfeindlich“. Haben Sie in der Partei negative Erfahrungen gemacht?

TdJF: So, so – schwulenfeindlich. Na ja, ich wurde gerade zum zweiten Mal als Kreisvorsitzender gewählt, habe einen aussichtsreichen Listenplatz für die Landtagswahlen. Alles ohne Quoten und irgendwelche Geheimniskrämerei.

C: Sie haben von Ihrem Recht auf Eintragung einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft Gebrauch gemacht. Sind Sie damit zufrieden?

TdJF: Ja klar, hab ich, wir sind jetzt rechtlich gleichgestellt. Das ist doch sehr schön.

C: Was halten Sie von der „Ehe für alle“?

TdJF: Nichts, niemand sollte sein Haustier heiraten dürfen ;-), das ist doch alles großer Unfug. Die Regierenden haben in den letzten Jahrzehnten die Familie als Keimzelle unseres Staates kontinuierlich benachteiligt. Es gilt, hier entschieden entgegenzuwirken und der Familie den Stellenwert in der Gesellschaft zurückzugeben, den sie einnehmen muss. Kinder sind unsere Zukunft. Die AfD setzt sich ebenfalls dafür ein, die Steuervorteile einer Ehe an den Kindern und nur an den Kindern festzumachen, denn nur so macht es Sinn.

C: In Dänemark wird von Einbürgerungskandidaten ein klares und glaubwürdiges Bekenntnis zur Toleranz gegenüber Homosexuellen verlangt. Wäre das ein Vorbild für Deutschland?

TdJF: Wir sollten das übernehmen. Die Eingetragene Partnerschaft ist unser geltendes Recht. Jeder, der eingebürgert werden will, muss sich glaubhaft dazu bekennen. In diesem Zusammenhang sollte der Bewerber erklären, warum Scharia und Koran nachrangig für ihn sind.

Interview: Klaus Gröbig

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21 Kommentare

  1. 1. Solch einem "Bekenntnis" würde ich auch nicht trauen.
    2. Wir brauchen nicht noch mehr Schwulenlobbyismus, den gibt es anderweitig genug. Im Grunde bräuchte man so etwas überhaupt nicht.

    So eine Art "Bekenntnis" hätte vielleicht Sinn gehabt, wenn man es gleich zu Anfang eingefordert und auch dementsprechend durchgesetzt hätte – umgehende Sanktionen bei Nichteinhaltung inklusive. (Allerdings nicht bei dermaßen ungezügelter und vollkommen unkontrollierter Zuwanderung.) Und auch nicht, nachdem die einem hier schon seit Jahrzehnten vollständig auf der Nase rumtanzen, weil man die Kontrolle längst schon absolut verloren, da nie irgendwelche Grenzen gesetzt hat. Außerdem sollte wohl Respekt vor Frauen und Kindern, ebenso wie vor allen "Ungläubigen" allgemein, sprich der bei uns gültige lange gewachsene kulturelle Konsens des gegenseitigen Respekts und der allgemeinen Menschenwürde abverlangt werden, da nicht nur Schwule Rechte haben.
    Allerdings ist der Zug längst abgefahren.

    • Sind doch genug Heteros gekommen im letzten Jahr zur Vereinigung; reicht das nicht ? Unsere Mädels freut das nicht !

      Dann doch lieber im Verbund mit unseren Schwulen gegen die Fremdherrschaft und Islamisierung.

      • Frag ich mich auch.
        Ich hatte auf @ AlexT am 23. August 2016 17:52 geantwortet, abgesandt und weg war er.

    • Ich habe gestern versucht auf diese Frage zu antworten, aber ich wurde gelöscht >>> Thema: weltgeschichtliche Ereignisse >>> Thema: Kommentarfunktion >>> Thema: Zensur

      Freiheit ist die Freihet zu sagen, das zwei plus zwei vier ist. Wenn das gewährleistet ist, ergibt sich alles andere. (George Orwell)

      Einige Haben das nicht geschnallt TREETS, Du verstehst?

      • @GLADIO: Bitte halten Sie sich an die Kommentarregeln, bevor Sie sich zum Zensuropfer stilisieren.

  2. MissPsychoholic am

    "C: In Dänemark wird von Einbürgerungskandidaten ein klares und glaubwürdiges Bekenntnis zur Toleranz gegenüber Homosexuellen verlangt. "

    Und Frauen, Kindern oder anderen Religionen gegenüber wird das nicht verlangt?
    Warum werden Homosexuelle nach wie vor wie "Special little Snowflakes" behandelt? Ein Bekenntnis zur Toleranz der westlichen Kultur wäre viel angebrachter (wenn auch sinnlos, sowas kann jeder dahersagen aber nicht meinen).

    Egal ob hetero, schwul, weiß, schwarz, Christ oder Jude. Am Ende sind sie alle Menschen und niemand sollte medial verherrlicht oder bevorzugt werden. Sogar eine Serie wie "South Park" hat das vor über 10 Jahren schon festgestellt!

  3. Ich bin mal gespannt…..
    Helmut Markwort (der Fokusmann) äußerte sich zuletzt im öffentlichen zum Thema Flüchtlinge.
    Seine Aussage. Viele der vermeinlichen Flüchtlinge hätten gar kein Anspruch auf Asyl, weil kein Asylgrund vorliegt (Verweis auf BAMF). Desweiteren seien die meisten gar nicht als Fachkräfte geeignet und viele seien Analphabeten (Verweis BAMF).
    Darauf hin die "verwunderte" Frage der Moderatorin wie, man auf diese "neusten" Erkenntnisse reagieren sollte.
    Applaus für diese Erkenntnis………………. Kommt aber mehr als 1 Jahr zu spät. Normalerweise müssten verantwortliche Politiker umgehend zurücktreten und den Schreiberlingen in den Medien sollte wegen offenkundig fehlender Qualifikationen der Job gekündigt werden.

  4. Geht es bei der AfD jetzt auch nur noch um Schwulenlobbyismus!?? Haben wir nicht schon genug davon – in allen anderen Parteien? Ich hatte gehofft, dass die AfD endlich den Schwerpunkt auf normale Familien aus Vater, Mutter, Kind setzt. Scheinbar Fehlanzeige. Also wieder keine echte Alternative!

    • Ich habe es schon oft geschrieben:Die AFD ist keine Alternative.Diese Partei wird uns nicht helfen.Sie ist eine Nebelkerze.Die AFD gibt es deshalb,um zb. bei Wahlen den rechten Parteien die Stimmen wegzunehmen.Das Volk muss geschlossen in den Generalstreik treten und diesen Wahnsinn beenden.

      • Auch wenn Sie es noch x-mal schreiben, so bleibt es dennoch eine ganz kindliche Sicht auf die Realitäten.

    • Das ist doch Schwachsinn.

      Die AfD ist nicht nur für Sie und Ihresgleichen da, sondern ganz sicher auch für all jene, die ebenso den derzeitigen gesellschaftlichen Zustand ablehnen, gleich welcher Couleur.
      Die AfD erzeugt über dieses Zusammenstehen eine politische Kraft, die tatsächlich eine Veränderung herbeiführen kann.

      Alles andere ist hohles Gerede, engstirnig und hilft in Wahrheit den etablierten Parteien.

      (Schrieb: Kein AfD-Mitglied)

      • @ DIO
        Na dann schreiben Sie mal, aber zeigen zumindest eine m a c h b a r e Alternative auf, die gleich der AfD von den Wählern gewollt ist.

        Rechte Parteien haben in Deutschland in 70 Jahren nichts, aber auch gar nichts bewirken können, außer als willkommener Zeigekaspar für das ´schröckliche´ Deutschland – und damit das Gegenteil dessen erreicht, was man wollte.

        Ihrem Vorschlag "Generalstreik" könnte ich etwas abgewinnen, ist aber nicht mit den Leuten machbar. Leider.

  5. Volker Spielmann am

    Den Umerzogenen und den Antifanten dürfte ihr Sieg reichlich bitter schmecken

    „Nur ein Heil ist Besiegten, durchaus kein Heil zu erwarten!“ In diesen Versen des Dichters Vergil finden wir Getreuen stets Trost. Den Umerzogenen und Antifanten wird dieser aber versagt bleiben, weil sie ja bei ihrem Vernichtungskampf gegen die deutsche Nation nicht besiegt werden, sondern diesen wohl gewinnen werden. Sofern sie ihren Sieg überleben sollten – was freilich keinesfalls sicher ist, da es ja bei der morgenländisch-afrikanischen Völkerwanderung und der damit einhergehenden Mohammedanisierung keine Antifantenbescheinigungen geben wird, sondern die weiße Hauptfarbe wohl das Todesurteil bedeutet – dürfte dieser ihnen gar bitter schmecken: Unter den strengen Lebensregeln des mohammedanischen Religionsgesetzes kommt der Spaß doch gar zu kurz und die einheimischen Frauen werden natürlich Eigentum der Sieger werden, sprich irgendetwas zwischen Nutzvieh und lebender Gummipuppe sein. Während auf die Sodomiten das Todesurteil wartet und so wird die Zukunft wahrhaft bunt sein.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  6. "[…] in klares und glaubwürdiges Bekenntnis zur Toleranz zu Homosexuellen […]"

    Das ist doch alles Quatsch. Das sind doch nur Lippenbekenntnisse. Wenn ich ordoxer Moslem wäre und die Sharia als einzig legitime Grundlage ansehen würde, würde ich ein solches Bekenntnis auch abgeben.

    Frei nach Adenauer: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" oder
    Merkel: "Man kann nicht erwarten dass nachher (nach der Wahl) gilt, was vorher (vor der Wahl) versprochen wurde.,

    • Das sehe ich genauso. Solch ´glaubwürdigem Bekenntnis´ würde ich niemals trauen.
      Der Autor sollte sich mal mit dem Begriff "Taqiyya" auseinandersetzen.

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