Dass der bunte Mainstream-Journalismus aus farblosem Einheitsbrei besteht, das weiß jeder, der Zeit, Stern, Spiegel, FAZ, Süddeutsche Zeitung und andere liest. Verzweifelt sucht er nach Rudimenten einstiger Unterschiede – vergeblich. Zuletzt der Aufstöhner: Sind denn fast alle Journalisten links-grün und feministisch?!

    Leider ja, bestätigt jetzt eine dänische Studie bei Marktagent.com. Und nicht nur hierzulande. In ihr wurden 332 Journalisten aus 17 verschiedenen Ländern befragt. Danach lässt sich die politische Haltung der Zunft laut Baseler Zeitung so einteilen:

    Die meisten Journalisten goutieren linksgrüne Ideologien, gefolgt von Feminismus. In den Redaktionen hausen demnach dreimal so viele Grüne wie in der Restbevölkerung! Platz drei eroberte der Sozialliberlismus, im Anschluss daran Kommunismus und eine Pro-Europa-Position (gemeint ist wahrscheinlich: Pro EU). Diese drei Haltungen sind prozentual doppelt so oft vertreten wie in der Bevölkerung.

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    Schlusslicht bildet unter den Journalisten die nationalkonservative Haltung. In ihrem Falle steht die Relation zur Bevölkerung umgekehrt, wo sie sechs Mal so stark vertreten ist wie bei Journalisten. Damit wäre die Feststellung, dass öffentliche und veröffentliche Meinung keineswegs identisch sind, ziemlich gut belegt.

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