„In Wuppertal wird die bundesweit erste muslimische Ruhestätte gebaut. Sie soll ein Park werden, ein Paradies mit vielen Blumen, Gräsern, Sträuchern und Bäumen. Mit einem kleinen Bach, Bänken und Plätzen“, jubelt der WDR. Bisher mussten Muslime ihre Toten in die ursprüngliche Heimat verbringen, um sie traditionell bestatten zu können, da christliche Friedhöfe nicht das für Muslime wichtige Ewigkeitsprinzip gewähren, sondern die Einebnung des Grabes nach 30 Jahren vorsehen. Nun aber sollen die muslimischen Toten einen Rechtsanspruch auf ihre Grabstätte erhalten bis zum Sankt Nimmerleinstag.

    Foto: Werbebroschüre Muslimische Friedhöfe

    Und sie müssen auch nicht –anders als die Ungläubigen – in Särgen bestattet werden, sondern nach islamischer Sitte in einem Leinentuch. Auch hier hat die Gesetzgebung muslimischen Forderungen nachgegeben: Brauchten sie bislang eine Sondererlaubnis der Gesundheitsbehörde, so hat das Friedhofsgesetz diesbezüglich eine Liberalisierung vorgenommen. Bedenken der Anwohner hinsichtlich der Verseuchung des Grundwassers durch Leichengift oder aus dem künftigen Waschhaus, wo nach dem Koran die Toten vor der Bestattung rituell gewaschen werden müssen, wurden ausgeräumt. Professor Reiner Sörries, Leiter des Museums für Sepulkralkultur und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal in Kassel, sagt gegenüber der HNA dazu: „Die Vorstellung vom Leichengift ist ein Irrglaube. Eigentlich ist ein Leichnam nicht giftig und schädlich. Zwar nehmen wir Menschen im Laufe unseres Lebens viele Schadstoffe auf, aber die gelangen ohnehin ins Erdreich, mit oder ohne Sarg. Das Unappetitliche an Leichen ist die Verwesung, die nach 24 Stunden einsetzt. Wenn ein Verstorbener keine Infektionskrankheit hatte, spricht also nichts dagegen, den Leichnam in einem Tuch zu bestatten.“

    Spendenaufruf für den Bau des muslimischen Friedhofs | Foto: Werbebroschüre

    Auch hierzulande sei im Mittelalter über mehrere Jahrhunderte die Bestattung ohne Sarg üblich gewesen, der erst mit der Reformation und dem Verschwinden der Vorstellung vom Fegefeuer Verwendung fand. Mit Einführung von Leichenhäusern ab dem 18. Jahrhundert sei eine allgemeine Sargpflicht entstanden, weil die Toten nicht mehr so rasch beigesetzt, sondern mindestens 48 Stunden dort aufgebahrt wurden. „Damit sollte sichergestellt werden, dass sie nicht nur scheintot waren.“ Einzig der habsburgische Kaiser Joseph II. habe Ende des 18. Jahrhunderts Särge in Wien verbieten lassen – aus Sorge um das Holz aus seinen Wäldern…

    „Endlich können wir dort beerdigt werden, wo wir aufgewachsen sind, unser Leben verbracht haben und wo auch unsere Familien zuhause sind“, freut sich Mohamed Abodahab, Sprecher des Friedhofsträgervereins Wuppertal. Jedoch nicht uneingeschränkt, denn die Söhne und Töchter Allahs legten bislang nur wenig Spendenbereitschaft für die Kosten von 500.000 Euro für den Luxus-Friedhof an den Tag, wie der WDR berichtet.

    Die Propaganda-Medien haben sich auf die Seite der selbsternannten „Eliten“ gestellt. COMPACT hingegen vertritt den Widerstand:

    COMPACT 1 / 2019: Revolution in Europa: Paris brennt, Berlin pennt

    2019 – Chance oder Chaos? Während in Frankreich die Bürger auf die Barrikaden gehen, bleibt es in Deutschland ruhig. Doch die Wut der Citoyen zeugt von einer tektonischen Verschiebung an der Basis der westlichen Gesellschaften, die dem System tatsächlich gefährlich werden kann. COMPACT 1 / 2019 jetzt bestellen.

    Deshalb appelliert Organisator Abodahab an die berühmte Großzügigkeit der Deutschen: Er hat eine kräftige Finanzspritze beim nordrhein-westfälischen Heimatministerium beantragt. Ausgerechnet beim Ministerium für Heimat, die auch in dritter Generation hier lebende Muslime nach wie vor in ihren Herkunftsländern sehen. Dr. Stefan Kühn, Sozialdezernent im Bereich Soziales, Jugend, Schule und Integration der Stadt Wuppertal, hat diesen Antrag frohen Herzens befürwortet. Schließlich stehe das Projekt für erfolgreiche Integration. Der Bau von Kitas oder die Renovierung von Schulen kann da erst mal hintenanstehen: Es ist wichtig, dass sich unsere Migranten auch über den Tod hinaus in ihrem Land wohlfühlen. In schā‘ Allāh.

    Spezial Islam
    Das Standardwerk: hier bestellen!
    • Grundwissen: Koran, Scharia und Dschihad als akute Bedrohung unserer Freiheit.
    • Geschichte: Raubzüge und Kolonisierung unter der grünen Fahne des Propheten
    • Gegenwart: Warum der Islam mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist
    • Zukunft: Wie wir das Abendland und unsere Werte verteidigen können

     

     

     

     

     

     

    Kommentare sind deaktiviert.