Zwei 19-Jährige Flüchtlinge, ein Somalier und ein Afghane, vergewaltigen eine 15-Jährige, werden freigesprochen und trotz Fluchtgefahr entlassen. Jetzt sind beide untergetaucht – ein Skandal, der seinesgleichen sucht.

    Wenn Asyl-Wahnsinn auf Kuscheljustiz trifft, entsteht eine Mixtur, die jedem gesetzestreuen Bürger die Zornesröte ins Gesicht treiben muss. Nachdem zwei Asylbewerber, ein Somalier und ein Afghane, ein 15-jähriges Mädchen aus der Gemeinde Tulln an der Donau laut Aussage des Opfers Ende April 2017 “überfielen, niederschlugen, verschleppten – und dann mehrfach vergewaltigten” (krone.at), fanden sich die beiden “Schutzsuchenden” bald als Angeklagte vor der Richterbank wieder. Dann passierte etwas unfassbares: Sie wurden freigesprochen, weil sich Richter und Schöffen nicht auf Urteil einigen konnten – und: Weil man dem missbrauchten und misshandelten Mädchen keinen Glauben schenken wollte!

    Auf der Webseite der österreichsischen Zeitung Krone fragt man sich: “Wie konnte es zu den Freisprüchen kommen? Welche Widersprüche gab es?” Antwort:Sandra hatte bei ihren insgesamt fünf Einvernahmen die Tatabläufe leicht differierend geschildert. Laut einem Gerichtsgutachter sei dies bei traumatisierten Opfern jedoch „völlig normal“.” Diese Diskrepanzen wurden aber zum Anlass genommen, die gemeingefährlichen Täter auf freien Fuß zu setzen. Die Täter selbst hatten behauptet, einvernehmlichen Sex gehabt zu haben. (Einvernehmlich, mit einer 15-Jährigen???) Der sogenannte Schöffensenat zweifelte die Geschichte des Mädchens ebenfalls an. oe24.at fasst zusammen:

    “Der gesamte Schöffensenat gehe davon aus, dass es wohl zunächst zu einem “mehr oder weniger freundschaftlichen Treffen” zwischen den drei oder vier Beteiligten gekommen sei, bei dem auch ein Joint im Spiel gewesen sei.”

    Das minderjährige Opfer sei vom Verlauf der Tat und des Prozesses dermaßen zermürbt, dass sie nun als “suizidgefährdet” gelte, heißt es auf krone.at. Opferwanwalt Ewald Stadler erklärte zum Prozess und den Freisprüchen, dass sie auch für ihn in keinem Fall nachvollziehbar seien. Es habe vier beweiskräftige Fakten gegeben, die für eine Verurteilung gesprochen hätten. Stadler, der auch vor enormer Fluchtgefahr warnte, sagte:

    “Kratzspuren am Rücken und Schenkel sowie eine blutige Lippe kann man wohl nicht als Zustimmung zum Sex deuten. Ein Sachverständiger stellte auch fest, dass das Opfer schwer traumatisiert ist und keine Drogen genommen hatte . Zudem konnten DNA-Spuren den Angeklagten eindeutig zugeordnet werden.”

    Nicht nur seien die Belege für die Tat seiner Ansicht nach eindeutig, es komme noch ein wichtiges Detail hinzu: Die 15-Jährige habe nämlich gar kein Interesse an Männern gehabt, da sie in ihrem Liebesleben eher auf Frauen fokussiert war. Die Tat könne sich also keinesfalls wie behauptet “einvernehmlich” abgespielt haben. Die österreichische Nachrichtenseite oe24.et berichtet nun, was nach den skandalösen Freisprüchen passierte:

    “Es dürfte eingetreten sein, was viele befürchtet haben: Nach dem umstrittenen Schöffen-Spruch in St. Pölten, bei dem 2 Richter und 2 Laien die Verdächtigen nach einer Pattsituation ihrer Stimmen auf freien Fuß setzten, dürften die beiden die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sich sogleich abgesetzt haben.”

    Dass diese Gefahr des Untertauchens bestand und offensichtlich war, wusste sogar die Boulevard-Presse sofort. Auf krone.at wird nach dem Urteil gefragt: Wie groß ist die Gefahr, dass die Verdächtigen untertauchen?” Antwort: Die Männer dürfen sich in Österreich frei bewegen, werden nicht observiert. Sollten sie untertauchen, würde bei Aufrollung des Prozesses ein Haftbefehl gegen sie erlassen werden.” Also: Die Gefahr war gigantisch.

    Österreichs Vizekanzler und Bundesminister für öffentlichen Dienst und Sport H. C. Strache erklärte zu dem Fall auf Facebook:

    Bild: Screenshot Twitter

    Dass der Oberste Gerichtshof nach einer Nichtigkeitsbeschwerde nun die Möglichkeit hat, den Prozess noch einmal zu wiederholen und womöglich doch noch eine angemessene Verurteilung der Täter zu erwirken, ist nicht einmal ein schwacher Trost, da in den Sternen steht, ob man der beiden Männer überhaupt noch einmal habhaft werden kann.

    Interessant ist nicht nur, dass die beiden “Aylbewerber” je 300 Euro Grundsicherung im Monat vom österreichischen Staat erhielten, sondern auch, dass gegen den einen bereits ein Asylaberkennungsverfahren lief, während der andere bereits aufgrund der Dublin-Regelungen längst in das Land hätte zurückgeschoben werden müssen, in dem er sich zuerst registrieren ließ. Soll heißen: Beide mutmaßlichen Täter wären gar nicht erst ins Land gekommen und hätten ihre Taten nie verüben können, wenn das Asylsystem auch noch einigermaßen rund laufen würde. Da auch die Asyl-Justiz ein schlechter Scherz ist, konnten sich die beiden Männer auch ohne klaren rechtlichen Status in Österreich aufhalten. Wie soll man das den Eltern des Mädchens erklären?

    Ein Kommentar zum wohl größten Skandal des Jahres bisher von IB-Chef Martin Sellner:

    https://www.youtube.com/watch?v=1vA9yOehmk0

     

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