Im Angesicht des Atomkriegs: Was macht Putin?

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Raketentests der Nordkoreaner und die Schimpfkanonade des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, diese mit „Feuer und Wut“ zu beantworten, strapazieren Russland. Moskau hat bislang äußerst besonnen gehandelt.

_von Viktor Timtschenko

Der Korea-Konflikt resultiert wesentlich aus der verschiedenen Wahrnehmung dessen, wer wen und womit provoziert. Der Westen ist geschlossen der Überzeugung, Nordkorea reize ihn mit fortlaufenden Raketen- und Atomtests. Die nordkoreanische Staatsführung aber ist durch südkoreanisch-amerikanische Militärmanöver und besonders durch die Stationierung des Raketenabwehrsystems THAAD in Südkorea zu recht beunruhigt.

US-Präsident Donald Trump drohte bereits mehrfach Nordkorea (und der Welt) mit einem Alleingang, ohne eine entsprechende UNO-Resolution. Die Abordnung des Flottenverbands Richtung Koreanische Halbinsel kommentierte er mit den Worten: „Wir schicken eine Armada, sehr mächtig.“ Tatsächlich landeten dort ein Flugzeugträger „Carl Vinson“, begleitet von einem Kampfflugzeug-Geschwader, zwei Lenkwaffenzerstörern und einem Kreuzer; später kamen auch die Flugzeugträger „Ronald Reagan“ und „Nimitz“ dazu.

Diese „Armada“ verstanden die Nordkoreaner durchaus nicht als Friedensmission. Wenn man bedenkt, dass Nordkorea nur einen Waffenstillstand, aber keinen Friedensvertrag mit den USA hat und sich de-jure weiterhin im Krieg mit der mächtigen Supermacht befindet, werden die Ängste des kleinen Landes verständlicher.

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Ganz so dickköpfig, wie er gern dargestellt wird, ist Machthaber Kim Jong-Un anscheinend nicht: Nordkorea hat in letzter Zeit mehrmals vorgeschlagen, auf Atomtests zu verzichten, wenn die USA im Gegenzug ihre gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea einstellen und einen Friedensvertrag mit dem Norden schließen würden.

Nordkoreanische Briefmarke zum Gedenken an Moskau-Besuch Kim Jong-Ils. (Olga Popova/ Shutterstock, Inc.)

Die USA trauen dem nicht, heißt es dazu aus Washington, und weisen deshalb den Vorschlag zurück. Warum die Amerikaner dem Land ohne Friedensvertrag mehr trauen, bleibt unerklärt.

In dieser heiklen Lage agiert Russland eher besonnen. Da es eine gemeinsame Grenze mit Nordkorea hat, fühlt es sich sowohl von den Atom- und Raketentests Nordkoreas als auch vom amerikanischen Säbelrasseln ernsthaft bedroht.

Trotzdem greift Russlands Präsident Wladimir Putin nicht nach scharfen Worten, sondern ruft alle Akteure zu Mäßigung auf. Mitte Mai 2017, nachdem Pjöngjang eine Langstreckenrakete Hwasong-12 abgefeuert hatte, nannte Putin diesen Test „kontraproduktiv und gefährlich“. Zugleich plädierte er für ein Ende der „Einschüchterung“ des abgeschotteten Landes.

„Wir lehnen die Ausweitung des Clubs der Atommächte kategorisch ab“, sagte Putin in Peking, wo er am Gipfel zur „Neuen Seidenstraße“ teilnahm. „Es ist notwendig, zu einem Dialog mit der Demokratischen Volksrepublik Korea zurückzukehren“ und eine „friedliche Lösung dieser Probleme zu finden“, fügte er hinzu.

Der russische Staatschef erinnerte auch daran, dass man mit Nordkorea bereits in einem Dialog über die Beendigung des Atomprogramms stand und er sogar erfolgreich war. Allerdings hat „die Geduld“ aller Verhandlungsteilnehmer „nicht gereicht“.

Auch in Hamburg, am Rande des G-20-Gipfels, hat Putin bei einem Treffen mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in bedachte Worte gefunden: „Das Atomprogramm Nordkoreas ist ein sehr akutes Problem. Hier darf man nicht die Selbstbeherrschung verlieren. Man muss pragmatisch und sehr sorgfältig vorgehen.“

Der Suche nach gemeinsamen Standpunkten mit dem Westen dienten auch die auf Betreiben der USA am 5. August 2017 beschlossenen neuen Sanktionen gegen Nordkorea, die auch durch Russland und China als Veto-Mächte im Uno-Sicherheitsrat mitgetragen wurden.

Leider sind die USA nicht so einsichtig: Am 4. Juli 2017 schlugen Russland und China ein Moratorium für die nordkoreanischen Atomtests und Raketenstarts vor, im Gegenzug sollten Südkorea und die Vereinigten Staaten von groß angelegten militärischen Übungen in der Region Abstand nehmen. Washington ignorierte den Vorschlag.

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31 Kommentare

  1. KritischeStimme am

    Unberechenbare Politiker (Trump)+hoerige Politiker (Merkel) sind eine gefaehrliche Kombination fuer Europa.
    Das ist eine passende Gelegenheit diese gefaehrlichen Atombomben aus dem dichtbesiedelten Europa zu entfernen. Ueber den Einsatz von US-Atombomben entscheiden nur Amerikaner,und die haben mit allen Kriegen i/d Welt bewiesen das die nur auf USA Belange achten.Aus diesem Grund muss eine Stationierung in Europa abgewiesen werden.Nur wenn Europa das Sagen hat koennen US-Atombomben gelagert werden. Abgeordneter Voigt hat Recht,jetzt entscheidet die US ob Atombomben in Europa eingesetzt werden. Die Moeglichkeit das Atombomben zum Einsatz kommen in Europa,mit grossen verstrahlten Gebieten fuer die naechsten 1000 Jahre,wird mit jedem Agressionsakt seitens Nato/USA groesser.Das Wissen das explodierende Atombomben in Deutschland Merkels CDU NatoPolitik zuzuschreiben sind,wird uns dann nicht viel mehr nutzen
    «Der geheime Staatsvertrag von 21. Mai 1949 wurde vom Bundesnachrichtendienst unter ‹Strengste Vertraulichkeit› eingestuft.
    In ihm wurden die grundlegenden Vorbehalte der Sieger für die Souveränität der Bundesrepublik bis zum Jahre 2099 festgeschrieben, was heute wohl kaum jemandem bewusst sein dürfte. Danach wurde einmal der «Medienvorbehalt der alliierten Mächte über deutsche Zeitungs- und Rundfunkmedien bis zum Jahr 2099 fixiert. Zum anderen wurde geregelt, dass jeder Bundeskanzler Deutschlands auf Anordnung der Alliierten vor Ablegung des Amtseides die sogenannte ‹Kanzlerakte› zu unterschreiben hatte.

  2. Harald Kaufmann am

    Total bekloppte und Verrückte brauchen dringend wieder einmal einen blutigen Krieg.

  3. Leute (speziell Herr Elsaesser -den ich sehr schaetze-) schaltet mal den Panik Modus ab, es gibt keinen "Atomkrieg" wegen Nordkorea, das ist vollkommen hirnverbrannter Stuss. Die USA werden keine Nuklearwaffen zum Angriff einsetzen, es gibt internationale Abkommen dagegen. NK wird auch nicht mit Nuklearwaffen angreifen da sie wissen das DANN (nicht nur) die USA Nuklear antworten werden, auch macht es keinen Sinn Guam anzugreifen nur weil da eine US-Airforce Base ist. Bleibt mal auf dem Teppich und hoert mal US News, niemand macht sich da irgendwelche Sorgen und auf Guam ist auch niemand veraengstigt. Ausserdem kann man davon ausgehen das im Falle von NK die USA nicht ohne Wissen von China und Russland handeln. Klar ist aber auch das diese Sache geregelt werden muss, Wahnsinnige wie die Kim-blah-bli-blub’s duerfen nicht mit nuklearen Langstreckenraketen spielen, laesst man denen 30 Jahre dann bedrohen und erpressen sie die ganze Welt und dann haben wir eine echte Wahrscheinlichkeit auf einen Atomkrieg bis zum Armageddon.

  4. Direkter Demokrat am

    Sollten die VSA einen bewaffneten Konflikt in Korea auslösen, so wird das das Ende des VS-Imperiums einläuten. China steht schon in den Startlöchern die VSA abzulösen.

  5. Volker Spielmann am

    Ob es in Korea wohl bald wieder klingelt?

    Der Streit zwischen den VSA und dem Nordteil Koreas trägt zwar Züge des Kalten Krieges, da sich beide Seiten nun schon seit fast 30 Jahren immer mal wieder mit Krieg bedrohen, aber nichts geschieht. Doch sollte man nicht vergessen, daß es in Korea schon einmal zum Krieg gekommen ist und eine Wiederholung daher nicht ganz unwahrscheinlich ist, ganz so wie der Kalte Kriege theoretisch und praktisch jeder Zeit hätte heiß werden können. Nordkorea kann zwar nun – ohne den Beistand Chinas – auf keinen Sieg gegen die VSA hoffen, aber die VSA könnten versucht sein, Nordkorea auszuschalten, bevor ihnen dieses mit seinen Atomwaffen wirklichen Schaden zufügen kann. China ist hier der große Unbekannte: Die Vermutungen reichen hier von der Annahme, daß der Nordteil Koreas ein willenloser Vasall Chinas ist, bis hin zur Ansicht, daß China kaum Einfluß auf das nördliche Korea hat. Sollten sich hier die VSA verschätzen, so könnte es in der Tat zu einem neuen Schlagabtausch mit China in Korea kommen…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  6. China sollte nicht den gleichen Fehler machen wie die Russen unter Gorbatschov.
    Sobald die Chinesen ihr Interessengebiet Nordkorea aufgeben würden, würden die USA Nordkorea als ihr Interessengebiet betrachten und das NATO-Gebiet bis direkt an die chinesische Grenze ausweiten und/oder dort Raketen stationieren, die auf das chinesische Festland zielen.

  7. Washing Town ist verzweifelt ob seiner wirtschaftlichen und politischen finis imperii romae.
    Ein völlig überdehnter Weltpolizist hat seine Grenzen nichtn nur längst erreicht sondern maßlos überzogen.
    Die selbsterwählte Position des Weltpolizisten gegen alles Böse ( außer dem eigenen ) geht zu Ende.
    Politisches Prestige ist keines mehr da.
    Es kristalisiert sich immer mehr der Beweggrund des US-Establishments heraus: blanke Geldgier der Zionisten ohne Rücksicht auf Verluste. Menschenleben sind nichts mehr wert. Sie gelten als resourcenfressender Ballast und können nur dem Finanzsystem schaden.
    Beim Bombenabwurf über Nagasaki hat sich der wahre Charakter der USA gezeigt:
    Mörder und fortgesetzte Kriegsverbrecher. Von Truman bis Obimbo wie an einer Perlenkette ununterbrochen.
    Wann stehen die vor Gericht ? Wegen Völkermordes udn Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    • Harald Kaufmann am

      @lucki,

      auf Ihre letzte Frage meine Antwort: Die stehen nie vor einem Gericht und kommen noch nicht einmal mit einem blauen Veilchen davon. Es wird in dieser Hinsicht nüschts geschehen und es bleibt so wie es ist. Aber Illusionen und Träume darf man noch haben.

  8. Den Wenigsten ist bewusst, dass im Koreakrieg rd. 3 Millionen Zivilisten und rd. 1 Million Soldaten getötet wurden (lt. Wikipedia).
    Kann mir gut vorstellen, dass die Amis als Kriegspartei die meisten Toten dazu beigetragen haben.
    Soll nun der unsagbar große Haufen an Toten, den die USA der Weltgeschichte hinterlassen haben, durch ein paar Millionen Koreaner aufgestockt werden?

    • Harald Kaufmann am

      Lieber Gast,

      Ich bin mir noch nicht einmal sicher ob es wirklich nur 4 Millionen Menschen aus Nord-Korea sind, die abgeschlachtet und vernichtet worden sind. Ihre Zahlen, stammen mit Sicherheit aus westlicher Propaganda.

  9. Nordkorea baut seine Raketen aufgrund russischer Lieferungen von Teilen.

    Und Euer Superheld Putin, wie bei den Braunen als einer der edelsten Menschen je auf der Welt geltend, läßt in seinem Land nordkoreanische Arbeiter unter Sklavenbedingungen sich schinden, deren kargen Lohn das von Euch geliebte Verbecherregime des fetten Jünglings in Pjeongjang abkassiert zur eigenen Mästung und Militärperversion!!

    Was Ihr doch für edle Gestalten seid, charakterlich, geistig, politisch fast so gut wie die rotgrünroten Gutmenschen!!

      • Der Nick sagt es doch:
        Ein unreif gebliebener 68 er mit linken Hirntraumata.

        Wer mit 19 kein Linker ist hat kein Herz.
        Wer mit 50 noch immer Linker ist hat keinen Verstand.

        ( auch die Mauermörder der DDR und Adolfs Schergen nannten sich Sozialisten )

    • EinSteuerzahler am

      Deutschland liefert auch genug Waffen an Saudi Arabien usw. , Israel (mit besonders guten Konditionen) um die Palästinenser zu vernichten, wo wollen wir denn anfangen? Unter dem sogenannten Mantel der Demokratie und Solidarität werden die größten Waffendeals gemacht. Nur eines ist Fakt: Die USA sind die schlimmsten. Ihrem Namen nach scheinen Sie ein 68er zu sein ? und müssten es eigentlich wissen . Diese Welt besteht nur aus Heuchlern. Unsere Regierung sind mit die größten!

    • Was für edle Gestalten die Amis hervorgebracht haben: George W., hat mehr als eine Million Iraker umbringen lassen, Obama, der Drohnenmörder, Hillary, verantwortLich für die Lybienmassaker, Trump, seine Syrien-Bomben trafen Unschuldige.
      Noah Chomsky, immerhin Nobelpreisträger, sagte: eigentlich gehören alle US-Präsidenten nach dem Krieg vor den Gerichtshof in Den Haag.

    • Harald Kaufmann am

      @info68,

      Putin ist ganz gewiss kein Superheld. Aber hätte die Welt einen Stalin, einen Bulganin, einen Chrutschow oder einen Brechnew, dann wäre sehr wahrscheinlich die Welt schon in Feuer aufgegangen.

      Und mal ganz ehrlich, unsere glänzende BRD kann Nordkorea in Sachen Sklaven, Versklavung "noch nicht" das Wasser reichen.

      Aber wenn ich mir so recht überlege, so ist unser "sozialer Arbeitsmarkt" inclusive unserer glanzvollen verbrecherischen Hartz IV Gesetze so weit von einem Arbeitssklaventum nicht entfernt.

      Ich frage mich nur, wenn ich Ihren mit Verlaub saudummen Beitrag hier lese, was Sie für eine "edle Gestalt" wohl sein mögen?

    • Harald Kaufmann am

      Liebe lucki,

      ein deutsches Wort: "gehe nach Hause" hätte auch gereicht. Für was werden immerzu Anglzismen benutzt, wo wir doch solch eine schöne deutsche Muttersprache haben. Habt Ihr alle die deutsche Sprache verlernt?

      • Nein, ich habe nun mal das Vergnügen, einige Sprachen zu sprechen und zu verstehen.
        So habe ich ein Leben lang dank meiner Kenntnisse der englichen Sprache meinen Beruf in derselben ausüben können. Recht lukrativ, denn die einzige Verständigung zwischen nichtdeutschsprachigen Asiaten und mir war in der englischen Sprache möglich.
        Anglizismen haben mit verantwortungsvollem Gebrauch von Fremdsprachen nichts zu tun.
        Ami go home ist in meiner Heimat ein geflügeltes Wort seit 1958, weil hier US GI s von 4 US Airforcebasen umgeben so lästig wie Sackratten waren.

      • @ Harald Kaufmann & Lucki
        Leider reicht weder das eine noch das andere. Der GI hat nämlich kein zu Hause und weiß mit der Aufforderung daher nichts anzufangen. Dem geht es wie einem römischen Soldat, der nur gewollt war, solange er diente. Daher fällt vielen US-Veteranen die Decke auf den Kopf. Sie sind eben für den Krieg gemacht.

  10. Ein guter Bericht, der anschneidet was wirklich mit den USA und N.-Korea laeuft. Wenn ich versuchte dieses Thema ins Bewusstsein der Kommentatoren in den MSM zu bringen wurde ich regelmaessig mit roten Daumen zugeschuettet. Es bestehen Vertraege zwischen den USA seit Bush Jr./Clinton und Obama. Diese betreffen die wirtschaftlichen, als auch die militaerischen Seiten zwischen beiden Staaten. Die 3 Vorgenannten haben sich noch leidlich an die Vertraege gehalten. Obama hat dann zum Ende seiner Amtszeit noch schnell eine militaerische Vereinbarung gebrochen, worauf N.-Korea die Wirtschaftszone Kaesong schloss und das Atomprogramm intensivierte. Der neue Praesident S.-Koreas Lee Nak-yeon bot vor kurzem Friedensgespraeche an. Diese wurden von N.-Korea abgelehnt, da schon im Vorfeld erkennbar war wer den Ton angeben wollte. Die USA. Trump machte dann unter "Amerika first" den Kohl fett. Er hat nicht nur alle Vertraege auf Eis gelegt, sondern zum grossen Teil auch gebrochen. "Militaeruebungen" ist das Stichwort. Raketen wurden in Japan in Stellung gebracht und stehen noch, ebenso wurde THAAD entgegen dem massiven, anhaltenden Protest der suedkoreanischen Bevoelkerung aufgebaut. Die Armade die vor der Kueste N.-Koreas schippert ist nicht normal. Bomber vom Typ B-1B ueberfliegen N.-Korea entgegen frueherer Vertraege. USW. Eine sehr, sehr lange Liste. Die alte Taktik, in den Zeitungen verbreiten zu lassen das der "Gegner" Schuld hat, wird wieder angewandt. Es wird uns ein vollkommen verzerrtes, erlogenes Bild von N.-Korea geliefert um einen mehr als winzigen Gegner auszuschalten. Dieses Bild soll auch bewirken die Bevoelkerung des "Westens", speziell die US-Bevoelkerung auf Krieg einzustimmen. Ein Krieg der vollkommen unnoetig ist, mit Mitteln, welche die USA auch angewandt haben als es gegen Deutschland/Libyen/Syrien/Irak ging. Es geht aber nicht nur um die Geostrategie. N.-Korea ist eines der wenigen Laender, welches noch nicht unter der Fuchtel der FED ist. Das will man aendern. Wenn man die offiziellen, teilweise auf erbaermlichen Luegen fundierten Gruende weglaesst und die wahren Kriegsgruende gegen die 4 oben genannten Laender analysiert wird man schnell darauf kommen wer in den USA wirklich das Sagen hat und wer die Kriege tatsaechlich warum inszenierte. Aber das ist ein andere Thema, hat aber mit der derzeitigen Grossmaeuligkeit Trumps zu tun. Ich hoffe, dass die Allianz zwischen RU und CHN Bestand hat um die groessenwahnsinnigen Angelsachsen im Zaum zu halten.

  11. Karl Blomquist am

    Russland und China tun alles um den Krieg zu verhindern –
    oder wenigstens den Beginn hinauszuzögern

    Die bankrotten USA, die Fanatiker der "One World", das heißt des auf die ganze Welt ausgedehnten US-Imperiums, seit Roosevelt, haben allerdings nicht mehr endlos Zeit, um nicht zu sagen keine Zeit mehr.
    Ab November werden die USA daher die Destabilisierung Deutschlands/Mitteleuropas per Masseninvasion auf Tsunami-Niveau steigern. Denn diese brauchen sie im Vorfeld ihres geplanten großen Krieges, gegen den Haupthandelskonkurrenten China und damit auch gegen Russland. Um zu verhindern, dass Deutschland, dessen Territorium als ein Hauptschlachtfeld vorgesehen ist, das also vernichtet werden soll, sich um der Vernichtung zu entgehen auf die Seite Chinas und Russlands schlägt.

    • Sie haben recht.
      Die US-Bevölkerung hat den gleichen Schaden wie die Deutsche: Kopf in den Sand.
      Kein Wunder, hat man uns ja dank der Besatzung nach 1945 den american way of life eingetrichtert :
      vom Tellerwäscher zum Millionär. Zur Zeit bewegen wir uns auf dem umgekehrten Weg.
      Erfolgreich wie sich immer häufiger herausstellt. Man betrachte unsere schleimkriechenden Politclowns und das Asylschmarotzergesocks.

      • Karl Blomquist am

        @Lucki
        Ja, und so wie US-Regierung herumpoltert, stellt sich sogar die Frage, ob die USA ihren geplanten Krieg gegen China zeitlich vorverlegen wollen.

  12. DerSchnitter_Maxx am

    Wann war das Land … der unbegrenzten Tödlichkeiten … jemals einsichtig …?!

  13. Die Russen liegen auf der richtigen Standlinie
    und sind von Haus aus ruhiger, dies macht
    ihre Überlegenheit aus.

    Korea ? Es bleibt beim Bellen !

    Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

  14. Was macht man auf seinem Grundstück, wenn man permanent bedroht wird? Man ergibt sich oder rüstet auf. Genau das hat Nordkorea gemacht und nun behaupten die Verursacher, das Böse stecke in Nordkorea, das man nun zur Räson bringen sollte. Noch schizophrener geht es nun wirklich nicht mehr, zumal Nordkorea keine Offensive nach außen gestartet hat und nur auf reine Selbstverteidigung ausgelegt ist und das ist auch das gute Recht jedes Staates unabhängig von einer Bedrohungslage oder auch nicht. Im übrigen hat sich die atomare Abschreckung bewährt, denn wäre die nicht vorhanden, dann hätten die wahrscheinlich mit diesem Teilstaat schon kurzen Prozeß gemacht. Über das politische System läßt sich trefflich streiten, wobei es viele Staaten in dieser Welt gibt, die nicht anders handeln als die Führung in Nordkorea und trotzdem machen können was sie wollen. Vermutlich sind es nicht die Ängste der Anrainerstaaten die alles hochschauckeln, sondern der Allmachtsanspruch einer großen Nation jenseits des Pazifiks, die die Niederlage von 1951/52 nicht überwinden können und bis heute nach einer Revanche trachten. Sollte dieser gedankliche Ansatz nicht zutreffen, könnte man ja auch in vernünftige Verhandlungen treten, denn weder China, noch Japan oder Rußland haben ein Interesse an einer atomaren Eskalation, denn die scheinen vernünftiger zu sein und wollen auf andere Art und Weise einwirken, damit es zu keinem Supergau kommt.

      • Auch ich sehe das so. Hoffe China wird kein Vasall. Vor den Chinesen und den Russen haben die kriegsgeilen Amis Angst und das ist gut so !!!!!

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