Hongkong: Deutsche Medien stilisieren Polit-Gewalttäter zu Freiheitshelden

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Wenn politische Aktivisten in Hong Kong ein frei gewähltes Parlament stürmen, dann findet das in den deutschen Medien kaum jemand kritikwürdig. Was würden die gleichen Medien wohl schreiben, wenn Pegida den Sächsischen Landtag stürmen würde?

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hat nun scheinbar endgültig nachgegeben. Das geplante Auslieferungsgesetz mit der Volksrepublik China, dessen geplante Unterzeichnung in den vergangenen Wochen zu heftigen Ausschreitungen und Demonstrationen in der Metropole führte, sei „tot“, erklärte die Politikerin vorgestern.

Die Demonstranten hatten dem Hongkonger Legislativrat, dem die Gesetzgebung in der Sonderverwaltungszone auf der Basis des Hongkonger Grundgesetzes (Hong Kong Basic Law) obliegt, sowie der Regierungschefin Carrie Lam die Verabschiedung eines Abkommens unterstellt, das die Bürger Hongkongs dem Justizsystem der Volksrepublik ausliefern würde.

Lam wies solche Vorwürfe in den vergangenen Wochen stets entschieden zurück. Sie betonte, dass es um die Schließung gesetzlicher Schlupflöcher gehe und darum, „Hongkongs internationale Verpflichtungen bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität zu erfüllen.“

Viel Verständnis für die Erstürmung eines Parlaments

Sie bestritt auch vehement, im Auftrag der chinesischen Zentralregierung in Peking zu handeln. „Ich habe keinerlei Anweisungen oder Mandat von Peking erhalten, den Entwurf voranzubringen“, erklärte Lam.

In den deutschen Medien wurde die Protestwelle in der chinesischen Sonderverwaltungszone fast einhellig und ohne Zwischentöne als berechtigter Kampf Hongkonger Bürger gegen drohende Einmischungsversuche aus China dargestellt.

So wurde nach der ersten großen Protestwelle während der Pfingstfeiertage beispielsweise berichtet, dass sich angeblich jeder siebte Bewohner Hongkongs – das wären mehr als eine Million Personen – den Protesten angeschlossen habe. Mit solchen Meldungen wurden aber nur unkritisch die Teilnehmerzahlen der Demoorganisatoren übernommen, während die Polizei mit Blick auf diese Proteste von 240.000 Demonstranten sprach.

Das „Great Game“ der Geopolitik wird heute zwischen den USA und der Volksrepublik China ausgetragen. Es geht um den Kampf zwischen einer maritimen und einer kontinentalen, zwischen einer kapitalistischen und einer etatistischen Macht, wobei Washington den Aufstieg Chinas in den vergangenen Jahrzehnten nicht verhindern konnte. Lesen Sie mehr zu dem Thema in COMPACT-Spezial 16 „USA gegen China – Endkampf um die neue Weltordnung.“

Erstaunlich geringen Raum nahmen in der deutschen Berichterstattung auch die Ausschreitungen ein, die es seitens der Demonstranten gab. Bei den Ausschreitungen am Pfingstmontag beispielsweise versuchten sich einige hundert Extremisten, die größtenteils maskiert waren, an der Erstürmung des Regierungssitzes und des Legislativrates.

Die Zeitung China Daily stellte damals mit Blick auf die Ausschreitungen fest: „Die Gewalt brach sich nach Mitternacht Bahn, als maskierte Personen versuchten, den Legislativrat zu stürmen, der sich neben dem Regierungssitz befindet ‒ dem Ziel des Marsches. Obwohl diejenigen, die versuchten, die Polizeilinien zu durchdringen, aufgehalten wurden, wurden dabei acht Polizisten, ein Reporter und einige der Randalierer verletzt, einige davon sehr schwer. Bisher wurden 19 Personen im Zusammenhang mit der Gewalt festgenommen.“

Weiter stellte die Zeitung fest, dass die Gewalt die Erinnerung an die illegale Kampagne Occupy Central geweckt habe, die Hongkong vor fünf Jahren schwer erschüttert habe. „Die Stadt kann sich ein solches Trauma nicht mehr leisten“, stellt China Daily weiter fest.

Was anderswo von den Medien als klarer Putschversuch gewertet würde – man stelle sich solche Szenen vor dem Deutschen Bundestag vor –  , gilt mit Blick auf die Ereignisse in Hongkong nun offensichtlich als legitime Widerstandsform.

Diese einseitige Perspektive der deutschen Medien auf die Proteste in Hongkong änderte sich auch dann nicht, als zum Jahrestag der Rückgabe der einstmals britischen Kronkolonie Hongkong am 1. Juli Gewalttäter den Zugang zum Legislativrat Hongkongs mit zu Rammböcken umfunktionierten Rollwägen aufbrachen, sich so Zugang zum Inneren des Gebäudes verschafften, es teilweise verwüsteten und mit Parolen besprühten – immer noch erweckten die deutschen Medien den Eindruck, man habe es hier mit mustergültigen „Demokraten“ zu tun.

Asylanten oder Gewalttäter?

Schon im Mai hatte ein Konflikt zwischen der chinesischen und der deutschen Regierung über die Einschätzung der oppositionellen Kräfte in Hongkong für Schlagzeilen gesorgt. Damals war bekannt geworden, dass Deutschland im vergangenen Jahr den beiden Separatisten Ray Wong Toi-yeung und Alan Li Tung-sing Asyl gewährt hat, die der sezessionistischen Partei Hong Kong Indigenous angehören, die eine völlige Unabhängigkeit Hongkongs vom chinesischen Mutterland fordert.

Selbst die Süddeutsche Zeitung räumte in ihrer Berichterstattung über den Fall ein, dass Li und Wong schon vor drei Jahren an Straßenschlachten beteiligt waren, bei denen mehr als 100 Menschen verletzt wurden, und sie 2017 nur auf Kaution frei kamen, bevor sie sich absetzten. Nachdem die schon im vergangenen Jahr getroffene Asylentscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) im Mai bekanntgeworden war, gab es tagelange Proteste vor dem deutschen Konsulat in Hongkong. Der deutsche Vizekonsul David Schmidt wurde außerdem zu einem Gespräch mit Regierungschefin Carrie Lam einbestellt und das chinesische Außenministerium sprach von einer „Einmischung in innere Angelegenheiten“.

Wer steht hinter den Protesten?

Tatsächlich hat Berlin mit der Gewährung des Asylstatus für Li und Wong ein fragwürdiges politisches Signal gesendet, ohne sich zuvor „eine Einschätzung zur Lage in der Stadt“ einzuholen, wie seitens der offiziellen Stellen in Hongkong bemängelt wurde.

In Hongkong wurden schon die teilweise gewalttätigen Proteste vor fünf Jahren von dem Hedgefonds-Manager Edward Chin angeführt. Wenn Sie wissen wollen, zu welchen historischen Ereignissen die Spur der Hochfinanz noch führt, dann warten Sie nicht länger, sichern Sie sich die letzten Druckausgaben von COMPACT-Spezial 20 „Finanzmächte – Kriminalgeschichte des großen Geldes“.

In Deutschland scheint man gar nicht wahrnehmen zu wollen, dass zumindest ein Teil der antichinesischen Opposition in Hongkong Gewalt für ein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung hält. In den Medien und der etablierten Politik herrscht deshalb häufig eine ziemlich primitive Schwarz-Weiß-Malerei vor, wenn die Rede auf die inneren Verhältnisse in Hongkong kommt.

Kaum wahrgenommen wurde beispielsweise, dass bei den letzten Wahlen zum Hongkonger Legislativrat am 1. Oktober 2016 auch fünf Oppositionskandidaten ein Mandat gewannen, die den chinesischen Einfluss auf Hongkong stark begrenzen wollen ‒ das wäre aber gar nicht möglich, wenn die Sonderverwaltungszone tatsächlich bloß die Satrapie von Pekings Gnaden wäre, als die sie in Deutschland mittlerweile häufig dargestellt wird.

Die Hongkonger Organisation Occupy Central, die in westlichen Medien als Bürgerrechtsbewegung bezeichnet wird, war hingegen vor fünf Jahren für eine Reihe von Protesten verantwortlich, die im Spätsommer 2014 friedlich begannen, im Herbst aber in teilweise gewalttätigen Straßenkämpfen mündeten. Schon von der Namensgebung her lehnte sich Occupy Central an die US-amerikanische Protestbewegung Occupy Wall Street an. Das linke Netzportal Heise Telepolis schätzte die Hongkonger Proteste des Jahres 2014 als Teil der westlich gelenkten „Farbrevolutionen“ ein, „die mehr Chaos als Chancen produzierten, und zweifellos mit Geld aus Stiftungen finanziert wurden, die vorgeben, sich der Verbreitung der Demokratie verpflichtet zu fühlen.“

Zu erwarten ist nun, dass die mittlerweile in Fahrt geratenen Proteste durch den Rückzieher Lams nicht an Rückenwind verlieren werden und die deutschen Medien weiter sehr einseitig über die Situation in der asiatischen Millionenstadt berichten werden, obwohl einige der Hongkonger Demonstranten sich nicht anders verhalten als der „Schwarze Block“ hierzulande.

 

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42 Kommentare

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    Der Hauptunterschied zwischen China und US-BRD ist, dass China das eigene Volk bespitzelt, um es wachsen zu lassen, während US-BRD die Deutschen bespitzelt, um sie ethnisch auszurotten.

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    Hier erhebt der Sven Reuth in COMPACT also seine Stimme für das faschistoide China !

    Wenn das chinesische Regime als Vorbild für Deutschland und Europa gelten soll, und jederweder Widerstand dagegen diskreditiert, ja sogar als illegitim gebrandmarkt wird, dann ist das schon eine Klarstellung der zu erwartenden deutschen "Befreiung".

    So nicht, ganz sicher !

    P.S.: @manschuli. Das faschistische China wird auch nicht besser, wenn man für Hongkong nicht den Idealfall anführen kann.

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      Jedenfalls ist es eine Klarstellung,daß der "Cherusker" auf der Seite des Feindes steht. Ohne Fasces keine Heilung.

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      Was willst du mit faschistischem China? Schon mal hier gewesen? Kannst du dich mit den Faschisten unterhalten? Du bist ein typisches Opfer einseitiger Berichterstattung.

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        @ Manschuli
        Da es dort so schön ist, wirst Du sicherlich auf längere Zeit dort bleiben; wie erfreulich für alle Daheimgeblieben.

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      Er zeigt sich immer wieder – der (negative) Zusammenhang zwischen politischer Bildung sowie persönlicher Erfahrung einerseits, und der Übernahme von propagandistischen Wertungsschemata des Mainstreams andererseits. Kurzum: je gebildeter und erfahrener, umso größer die Distanz gegenüber der Mainstreampropaganda, und je dümmer und ungebildeter, umso devoter und opportunistischer. Psychologisch hat das viel mit dem Konzept der "Urteilskompetenz" zu tun, und auch mit der "Bereitschaft" gegenüber schlichten Vorurteilen.

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      Cherusker, Ihre Antwort auf Manschuli von 13:26 ist primitivster Rassismus! Verpissen Sie sich, mit Rassismus hat dieses Forum nichts im Sinn!!

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    heidi heidegger am

    OT: Deutscher MedienLurch stilisiert Polit-Gewalttäter zu Freiheitshelden bzw. armen Würstchen

    lies: Jakob Augstein entblödete sich kürzlich nicht, auf die Ka·ri·ka·t(o)u·ris·tin (LOL) Franzi Becker einzudreschen, weil diese u. a. wandelnde Kopftücher zeichnet. Denn für Augstein sind die Islamisten ganz arm und schwach und dürfen nicht mit Satire belegt werden. Na servus! Der Charlie Hebdo-Boss jedenfalls rechnete mächtig ab (im Feuilleton d. faz.net) mit *linken Verbietern* à la Augstein. Sehr lesenswert, die Abrechnung.

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      Heiiiiidiii,Vorsicht!! Nicht zu nahe an "Charlie Hebdo" ran,sonst aktiviert sich die Selbstzertörungsanlage, bibber!

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        heidi heidegger am

        hehe, wenn schon dann aber wie in *Léon – Der Profi* ganz am Ende, als sich der Superschurke (gesp. von Gary Oldman) leicht verrechnet usw.

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    Und noch etwas bevor ich es vergesse. Hongkong muss man um 4-6Uhr morgens erleben, wenn man durch Berge von Muell gehen muss, nachdem die Leute aus ihren schmutzigen 6 qm-Apartments rausgekrochen kommen. Dann begegnet man auch Heerscharen von Prostituierten die von den Phills, aus Afrika oder aus Osteuropa kommen und sich in der Nacht den naechsten “Schuss” verdienten. Da kann man auch erleben, dass sich die letzten 10-12-jaehrigen Maedchen aus den o.g. Laendern ein letztes Mal anbieten, bevor sie in hinter den Clubtueren verschwinden. Sex mit Kindern wird in Hongkong ganz gross geschrieben. Ich wuerde die paar Anstaendigen dort evakuieren und dann die ganze Insel in die Luft sprengen. Hongkong war und ist ein englisches Dreckloch und es wird schwer fuer die Chinesen dieses Dreckloch zu reinigen.

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      Die Millionen ausgebeuteten Arbeitschinesen und die Entwurzelten und die mit Geld vollgesogene Elite in der ´Volksrepublik` China erwähnen Sie lieber nicht, stimmts ?

      Selbst über die alltägliche Polizeiherrschaft als Unterdrückungsapparat zum Vorteil der Machtelite in der ´Volksrepublik´China kommt nicht ein Wort von Ihnen; warum wohl !!?

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        Dummes Gewaesch. Die Polizei ist dort streng wo es gilt Gesetze zu beachten und ist Freund und Helfer im Alltag. In China gibts keine "Entwurzelten", dafuer sind die familiaeren Bindungen viel zu stark. Ausgebeutete Arbeitschinesen, diese Aussage ist typisch fuer einen der vom vorgestrigen Chinabild zehrt. Arbeiter muessen arbeiten. Und zwar koeperlich. Nur zur Klarstellung. Das heutige Einkommen der Arbeiter entspricht dem 4fachen aus der Zeit in der Sie denken. Ich beschaeftige selbst 35 Arbeiter also schreiben Sie keinen Unfug.

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        @ manschuli

        Sie müssen sicherlich so denken und schreiben, sonst wird es eng mit der Aufenthalts -und Arbeitsgenehmigung, stimmts ?

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      Mandschu Li , unser China-Korrespondent,sieht die Dinge schon richtig.Kleine Ausnahme: Als die Engländer noch Hongkong regierten, war es sicher in Ordnung,soweit ein solcher Ameisenhaufen überhaupt i.O. sein kann.

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    I.
    Deng Xiaoping und nachfolgend alle chin. Regierungen bis hin zu Xi Jinping haben seit der Uebernahme Hongkongs (1997) den grossen Fehler begangen Hongkong nicht sofort unter die chin. Gesetzgebung zu stellen. “Ein Land-zwei Systeme” haette funktioniert, wenn man die Englaender radikal rausgeschmissen haette. Zu den “Regenschirm-Protesten” flogen eigens engl. NGO-Vorstaende und ehem. brit. Regierungsmitglieder in HK ein. Das ist alles bekannt. Trotzdem berichten die “Journalisten” des WDR, aber auch der bei der ARD und DLF beschaeftigte Auslandskorrespondent Steffen Wurzel Artikel, welche dem geneigten Leser und Hoerer in Deutschland vollkommen regierungsschnittige und deshalb falsche z.T. erfundenen bis hin zu gelogenen Zusaetzen unterjubeln. Wurzel z.B. ist dermassen gehirnblockiert, dass er im Jahre des Herrn 2019 immer noch das alte Maerchen vom Tian’anmen-Massaker verbreitet. Da das Maerchen in allen einschlaegigen Suchmaschinen immernoch so dargestellt wird wie es das System haben will, kann er natuerlich nicht ausscheren. Sonst ist er die laengste Zeit “Korrespondent” gewesen.

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    II.
    Die wahre Geschichte bei: peds ansichten, Titel: “Der Testfall Tiananmen-Platz”.
    Wer das Auslieferungsabkommen als das sieht, als das es gedacht war, der wird nicht umhin kommen sich mit den Machtverhaeltnissen in HK zu beschaeftigen die zeigen, dass die Banken, die grossen Firmen, die Mafia viel mehr Macht haben als die Politiker. Ausser diesen Institutionen und den angelsaechsischen NGO’s hatte niemand ein Interesse daran das Auslieferungsabkommen zu blockieren. Es waere der schnellere Weg zum Zugriff auf kriminelle Elemente gewesen und unter den kriminellen Elementen sind nicht wenige aus den o.g. Bereichen. Wenn man sich ansieht, welch ein Dreck ueber Hongkong auf das Festland gelangen soll, dann waere auch dem Duemmsten in Deutschland klar, dass das Gesetz etwas Gutes war. Angefangen von Tiernebenprodukten wie Huehnerfuesse die schon 3 Jahre Haltbarkeitsdatum ueberschritten haben ueber saemtliche anderen, teilweise ekelerregenden, vergammelten Produkte landwirtschaftlichen oder tierischen Ursprungs bis hin zu Kuemo-Ladungen mit Rauschgiften aller Art sind an der Tagesordnung.

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    III.
    Dazu Fake-Artikel aus dem IT-Bereich und aus aller Welt finden den Handelsweg ueber Hongkong.
    Die “Proteste” haben mit Demokratiebewegung gar nichts zu tun. Beim Sturm auf den Regierungssitz des Legislativrates wurden vermutlich Akten vernichtet, welche fuer die Taeter angelegt waren. Nur den duemmsten Deutschen kann man die bezahlten Mitglieder der Verbrecherorganisationen als “Protestierer fuer mehr Demokratie” verkaufen. Lasst euch nicht fuer dumm verkaufen. Auch nicht von einem Steffen Wurzel der moeglicherweise seine Berichte bei einem Bier im Paulander in Shanghai oder im Foreign Correspondents‘ Club in Hongkong zusammenschustert. Ich habe lange genug in Hongkong in der Wong Chuk Hang Road gelebt und gearbeitet um beurteilen zu koennen ob es sich um normale Proteste gegen irgendwas, die fast jedes Wochenende stattfinden, oder um gesteuerte Demos handelt die einen ganz anderen, hoch brisanten Hintergrund haben, handelt. Xi Jinping sagte, dass er den Tiger genau so jagd wie die Maus. Jetzt muss er vorlaeufig noch die Umwege gehen aber er wird die Verbrecher alle bekommen. Danke fuer die Veroeffentlichung.

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      Sehr gute Kommentare, Manschuli!! Von einem, der sich dort auskennt und die eklige Lügenpropaganda von DLF & Co. entlarven kann. Danke dafür!!

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    In CGTN (China Global Television Network) sah Ich heute Nachrichten (Englisch) : Heute war "Weltbevölkerungstag". 1989 gab es eine UNO-Konferenz,wo man sich Sorgen über das Bevölkerungswachstum machte. Außer Gequatsche kam nichts dabei heraus.Damals gab es 5 Milliarden Zweibeiner, dreißig Jahre später geht es gegen 8 Milliarden (woran China seinen gerüttelten Anteil hat). Langsam kommt mir die Ahnung,daß diese Lawine das Leben auf dem Planeten immer schlimmer machen wird,egal welches Regime gerade wo mit welcher Ideologie herrscht.

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      Man sollte überhaupt viel öfter das China-TV sehen. Viel interessanter als Russia Today,das eigentlich "USA+ UK Today" heißen sollte,denn über Rußland erfährt man da NICHTS,nur wie furchtbar es doch im Westen ist. (Erinnert an den "Schwarzen Kanal" von Schnitzler). Während die Chinesen jede Menge über China bringen, gibt es offenbar nichts Gutes u. Schönes über Rußland zu senden,überrascht mich nicht.

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        Nichts gegen den "Schwarzen Kanal", bitte. Der war weit mehr an den Wahrheiten dran als die imperialistische Westpropaganda!! Wenn auch sehr emotional, aber das muss ja nicht grundsätzlich schlecht sein.

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        MB.: Kürbis gedeihe,auf welcher Seite stehen Sie? Der SK war höhst amüsant,aber nur wenn man das Glück hatte,im Westen zu wohnen und die grotesken Lügen täglich aus eigener Erfahrung widerlegt sah.

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    @DERSCH++ wieder mit einer klaren These. Kurz und knackig, ohne Fake-Zitate. Sehr gut!
    @SOKI ebenfalls. Geist und Wesen des Machiavellismus als Baustein der dunklen Tetraden rechtsphilosophisch prima erläutert. An Soki ist definitiv ein Anwaltsgehilfe verloren gegangen!

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    Andreas Walter am

    Oder wenn jemand einen Politiker einfach so "weg macht".

    Ja ja, das Messen mit zweierlei Maß. 4 Beine gut, 2 Beine schlecht. Määäääh.

    Wikipedia, Farm der Tiere

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    Wenn man den Hintergrund von den NWO-Freaks kennt, dann ist ja klar das China auch mit den subversiven Mittel der NWO-Freaks konfrontiert wird.
    Destabilisierung von Staaten ist numal die bösartige Agenda der NWO-Freaks !

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      Die Chinesen sollten hart durchgreifen gegen das Gesindel!! Sonst werden die womöglich bsld ähnliche "Erfolge" haben wie in Nordafrika und anderswo.

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    Ein sehr guter Artikel!
    Das übliche Spiel also der erzreaktionären, pseudolinken deutschen Polit- und Medienkaste. Man kennt diese extrem einseitige und parteiische Politpropaganda bis zum Erbrechen. Und dass der deutsche Michel mehrheitlich immer noch an die "Seriosität" der (öffentlich-rechtlichen) Rundfunkanstalten glaubt (gemäß einer kürzlich durchgeführten Erhebung), das zeigt nur dessen abgrundtiefe und wohl unheilbare Dämlichkeit. Deshalb ist es so wichtig, dass es alternative Online-Medien wie Compact und andere gibt, die den "offiziellen" Lügen und Verdrehungen die wahre Wirklichkeit gegenüberstellen. Im konkreten Fall sollte sich die chinesische Regierung überlegen, mit weit härteren Maßnahmen als nur eines diplomatischen Protestes zu reagieren!

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    lmao.. da reibt man sich verwundert die augen. compact ist FÜR das auslierferungsabkommen, dass es xi jinping erlauben würde, jeden unliebsamen oppositionellen wegzusperren. davon träumen leute wie höcke. fakt ist: ihr habt ein herz für autoritäre und totalitäre systeme. maduro wird gepampert, putin, duterte, orban, früher gaddafi, saddam und die wickelmützen in teheran. ach ja, und der washpo-journalist kashoggi wurde von euch auch durch den kakao gezogen, nach dem motto: wer für jeff bezos schreibt, hat es nicht anders verdient. ihr habt mit demokratie absolut nichts am hut imo.

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      Manolo,
      du hast ein Herz für Verbrecher und Terroristen wie es aussieht !
      Na dann viel Spass in Zukunft mit deinen diktatorischen Göttern, denn auch du wirst Leiden müssen.
      Denn denen ist es komplett EGAL ob du für Gut oder Böse stehst, denn die sind wesentlich Böser als du denken kannst, vorausgesetzt du kannst vernünftig Denken.
      Aber anhand deines Kommentares schätze ich mal das es mit dem Denken nicht so richtig funktionert wie ich feststellen muss.
      Und wenn du tatsächlich Denken kannst, ist dir nicht aufgefallen das wir Menschen nur gespalten werden um übereinander herzufallen ?
      Die Verantwortlichen freuen sich ein Bein ab das es tatsächlich funktioniert die Menschen gegeneinander aufzubringen und sitzen zufrieden in ihren abgeschotteten Bereich und warten auf das Ergebnis !!!
      Und auf solche eine Mischpoke fällst du rein ?
      Das ist kein Fussballverein den du da bejubelst, das sind deine Schlächter, denn du bist für die auch nur ein Melkvieh das man schlachten kann wenn man es nicht mehr benötig. !

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      Was Sie unter "totalitär" und "autoritär" verstehen, ist halt was ganz anderes als das, was Compact und deren Leser darunter verstehen. Begreifen Sie das? Entscheidend sind nicht die Worte, sondern die Begriffe, für die die Worte stehen. Semiotikkurs erstes Semester. Was Sie da sagen, ist keine Aussage über die Wirklichkeit, sondern ein Hinweis darauf, was SIE mit diesen Worten verbinden. Offenbar dasselbe, was unser pseudolinker Mainstream damit verbindet (Putin usw.). Für mich z.B. sind Putin, Maduro usw. weder autoritär noch totalitär, sondern demokratisch gewählte und in ihrem Land mehrheitlich gemochte Politiker, die sich nicht dem Terror des US-Imperialismus (Maduro, Gaddhafi) unterordnen wollen/wollten. Oder die ihre eigene kulturelle Identität gegenüber dem westlichen "Werteimperialismus" bewahren wollen (Putin usw.). Verstanden?

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      Bah,sämtliche Behauptungen treffen auf MICH zu,aber leider nicht auf "Compact" ,sonst könnte Ich mir die Arbeit hier ja sparen.

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      Da ich Ihren Pseudo hier noch nie sah, gehe ich davon aus, dass Sie sich extra anmeldeten um Ihren Unsinn breitzutreten MANOLO83. Lassen Sie mal ruhig Xi Jinping aus dem Spiel. Einem solchen Staatsmann koennen Ihre Politkasper in Deutschland nicht das Wasser reichen. Alle diese auffuehrten, waren gewaehlte Praesidenten ihrer Voelker und sind es z.T. heute noch. Zu allen sollten Sie sich einmal Volker Pispers Vortraege anhoeren und der ist ausgewiesener Linker. Das Auslieferungsabkommen mit Hoecke in Verbindung zu bringen ist Unsinn. Der Vergleich passt besser zu Kahane. Wenn Sie bis heute noch nicht begriffen haben, dass die "Wickelmuetzen" in Teheran die Garanten gegen das Imperium sind, so wie es z.B. Gaddafi und Hussein waren, haben Sie weder die Schuldgeldseuche noch die asymmetrische Kriegsfuehrung zur Durchsetzung der iNteressen lediglich einer einzigen Gruppe verstanden.

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        Genialer Kommentar! Manolo83 scheint entweder ein CDU-naher Trottel zu sein, der überall den bösen "Kommunismus" wittert, oder einer dieser pseudolinken "Gutmenschen", die mangels politischer Bildung niemals begriffen haben, dass sie mit ihrer politisch-korrekten Ideologie den erzreaktionären Rattenfängern auf den Leim gegangen sind. Die sog. "Menschenrechte" als eine von drei Säulen im Kampf gegen alles, was sich nicht den westlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsvorstellungen unterordnet – wie es der reaktionäre O. Henkel einmal formulierte.

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    Sachsendreier am

    Wen wundert sowas noch? Die Berichterstattung der Staatsmedien ist abgedriftet Richtung ehemaliger SED-Nachrichten-Gestaltung. Jedermann, ob Student oder Leistungsverweigerer, der im Ausland gegen das "kapitalistische System" angeht, wird, wie jahrzehntelang in der DDR üblich, jetzt wieder als Aktivist bejubelt. Und jeder Weiße, der (vorrangig in Notwehr) in Amerika einen Schwarzen erschießt, als Rassist beschrieben. Besonders arg im Fall von Polzisten, die "aus reiner Bösartigkeit unbewaffnete schwarze Jugendliche massakrieren". Dass zumeist die rassistischen "Mörder" tot gewesen wären, hätten die nicht eher gezogen, wird ignoriert. Und tagelang über die darauf folgenden Proteste berichtet und beklagt, dass viel zu wenige Schwarze im Polizeidienst sind…
    In Leipzig kam es nachts zu einer Art Straßenkrieg mit Linken und der Polizei, weil die einen Syrer der Abschiebung zuführen sollten, der wohl seit 2017(!) keine Bleibeberechtigung hatte. Es war bei diesem üblen Geschehen, nach dem Verantwortliche von geballtem Hass gegen die Polizeikräfte sprachen, wohl Leipzigs Vorzeige-Grüner Kasek dabei. Der der Polizei (was Wunder) die Hauptschuld gab am Eskalieren der Situation. Jedenfalls ist es interessant, wie unsere Links-Grünen mit ihrem hehren Gewaltfrei-Anspruch sogar nachts willige Kräfte mobilisieren können, um auch mit Gewalt unserer Gesellschaft jeden ausländischen Sozialleistungsbezieher zu erhalten.

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    Ja,der Osten leuchtet,der ferne Osten. Was haben die Hongkong-Chinesen dagegen,zum strahlenden China zu gehören? Rätselhaft,aber nicht unsre Sache. — Gewalt kein Mittel der politischen Auseinandersetzung ? Daß Ich nicht lache. Schon was von Staatsgewalt gehört? Die BRiD hatte als Gründungsvoraussetzung einen großen Krieg,mehr Gewalt gibt es gar nicht.

  16. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    Dort oder anderswo sind es Oppositionelle und Freiheits-Kämpfer … hier stets Nazis und Rassisten 😉

  17. Avatar
    Irgendwehr am

    Sieht so aus als spiele die EU wieder ein bisschen Ukraine. Fragt man sich, warum die Hongkonger überhaupt nicht mehr britische Kolonie sein wollten. Chinesen wollen sie auch nicht sein, lieber noch so ein Zwergstaat wie Kosovo, den man genau so wenig braucht, wie einen Kropf. Aber…Merkel hat ja schon mehrfach die "Menschenrechtslage" in China angesprochen, letztens, mit der Wirtschaftsdelegation im Rücken.

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