Elmar Hörig gewohnt freimütig über die allgegenwärtige Empörung über Mesut Özils Rücktritt. Er stellt im Folgenden dazu einiges klar:

    #Highlander Özil: Es kann nur einen geben! Türkei im Glück! Der osmanische Ballschubser wird von der türkischen Presse gefeiert wie einst Janet Jackson bei Nipplegate! Mesut hätte mit seinem Rücktritt „das schönste Tor gegen den faschistischen Virus geschossen!“ Stimmt nicht ganz! Das schönste Tor, das er nicht geschossen hat, war das gegen Brasilien, als er zum beinahe 8:1 am leeren Kasten vorbeischob!

    Und jetzt kommt jeder verschissene Politiker zu Wort, den wir schon fast vergessen hatten und schwadroniert über Integration und Rassismus! Allen voran, wenn wir mal unsere Außen-Flitzpiepe übergehen, Bundesjustizministerin Barley (SPD)! Zitat:

    „Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer deutscher Fußballer in seinem Land nicht mehr gewollt und vom DFB nicht repräsentiert fühlt!“

    Moment, ich muss kurz innehalten und meine Tränen trocknen. Schmodder, schmotz!

    Liebe Frau Barley, ich weiß, Sie kennen Mesut sicher von der Basedow-Selbsthilfegruppe persönlich, aber das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, ihn für Ihre perfide SPD-Bevormundungspolitik zu missbrauchen! Ich erklär’s Ihnen mal kurz:

    Özil ist in Deutschland geboren, also dem Pass nach Deutscher! Aber er hat zwei Pässe! Den türkischen noch dazu! Er ist talentiert und schafft es in die 1. Liga im Fußball! Seine Familie wird als Vorzeige-Integrationsbeispiel gehandelt! Im Jahr 2007 gibt er seine türkische Staatsangehörigkeit ab, um eingebürgert zu werden! Vermutlich scheint seinen Beratern klar gewesen zu sein, dass es durchaus Sinn machen könnte, besser im Nationalteam einer Weltspitzenmannschaft zu spielen als in einer anatolischen Gurkentruppe, die nicht mal die Qualifikation für die Bundesjugendspiele schafft! Das zahlte sich international aus! Real Madrid und jetzt im Alterssitz bei Arsenal! Kohle ohne Ende und alles gut!

    COMPACT-Magazin im Juni 2018, Mein BAMF- Merkels tiefer Sturz.

    Dann aber kommt dieser unsägliche Tag, an dem ihm sein Berater, der übrigens auch der Berater seines Bundestrainers ist, rät, sich mit einem rücksichtslosen Despoten ablichten zu lassen, den er „seinen Präsidenten“ nennt und der damit eiskalt Wahlkampfwerbung macht!

    Für Özil ist das nur eine Sache des Respekts! Bullshit!

    Von diesem Augenblick an macht jeder, der auch nur im Entferntesten damit zu tun hat, jeden Fehler, den man machen kann! Angefangen vom Trainer, seinen Beratern und vom DFB! Und wissen Sie, warum? Weil hier jeder fürchtete, für einen Nazi-Deppen gehalten zu werden!

    Nur der Obermufti aus Istanbul nicht, der pullert sich vor Freude ins Bruchband und gewinnt seine Wahl mit den Stimmen der Deutsch-Türken! Müschen kümplütet!

    Letztendlich vergeigt die Nationalmannschaft die Vorrunde gegen Gegner wie Mexiko und Korea, die wir normalerweise in der Frühstückspause schwindelig spielen. Und jetzt kommen Sie mit Rassismus?

    Özil war im Herzen nie Deutscher und wie die meisten Türken will er das ja auch nicht sein!

    Typen wie Erdogan sind ihnen einfach näher, denn Wurzeln lassen sich eben manchmal nicht verleugnen. Also labern Sie bitte nix von Integration! Integration hat dann geklappt, wenn ein Türke bei der Führerscheinkontrolle nicht seine 20 Brüder zu Hilfe holt, um die Polizei zu bedrängen! Und das wird nie passieren, und wir beide wissen das!

    Feddich

    ELMI (Tümmelkürke)


    Elmar Hörig wurde 1949 in Baden-Baden geboren. 19 Jahre lang war er der ungekrönte König des politisch unkorrekten Humors im deutschen Südwesten. Weil den linken Tugendwächtern seine abweichende Meinung nicht passte, feuerten sie ihn aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Inzwischen erscheinen seine Artikel bei COMPACT und bei Facebook. Letzteres hat ihn bereits mehrmals gesperrt. | Foto: Facebook/Elmar Hörig

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