Herstellerin des Antifa-„Menschenjagd“-Videos sagt: Es gab keine rassistischen Hetzjagden!

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Absolut passend zu Merkels heutigem Chemnitz-Besuch, quasi als Begrüßungsgeschenk. Schließlich war es ihre Volksbeschimpfung, ihr Geschwafel von rassistischer Hetzjagden, das bei den Mainstream-Medien Jubel auslöste: Der vorherige Messermord war vergessen und die Deutschen hatten sich erneut als „echte Nazis“ bewiesen. Weltbild bestätigt. Gestützt wurde der Vorwurf auf ein Video. Dessen „Herausgeber“, die Gruppe „Antifa-Zeckenbiss“, war natürlich absolut glaubwürdig. Sagte doch schon der Name.

Als Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen arge Zweifel an der Authentizität des Videos hegte, kostete ihm das den Job. Jetzt aber hat ein Reporter die Macherin des Videos, „Kathrin“, in Chemnitz getroffen: Eine Angestellte in den Mittdreißigern. Aus Angst vor Racheakten der „Antifa-Zeckenbiss“ möchte sie anonym bleiben. Das Resultat des Gesprächs wurde bei Tichys Einblick publiziert.

Das 19 Sekunden lange Video „sei um 16.52 Uhr am Tatsonntag in der letzten Etappe unseres Trauerzugs kurz vor dem Erreichen des Daniel-Tatortes aufgenommen worden“, erklärte Kathrin. Es habe dabei keine rechtsradikalen oder ausländerfeindlichen Sprüche gegeben. Aus der Ferne habe sie lediglich „Wir sind das Volk“ gehört.

Ihr Begleiter, „Thomas“, der ebenfalls ungenannt bleiben möchte, ergänzte: „Kathrin hatte zu spät das Handy aus der Tasche gezogen, weshalb die 19 Sekunden tatsächlich nicht authentisch das gesamte Geschehen nahe der Bushaltestelle darstellen. Denn vorausgegangen war der Videoaufzeichnung eine böse Provokation gegenüber uns Trauernden. Durch zwei junge Migranten, die zunächst an der Bushaltestelle gestanden hatten und eigentlich aussahen wie wir.“

Kathrin fährt fort: Sie seien aggressiv auf die Gruppe zugegangen, hätten sie angepöbelt und wohl auch so etwas wie „Verpisst euch“ gerufen. „So haben wir das in Erinnerung.“ Dann aber habe es einen körperlichen Kontakt mit den beiden gegeben, „wobei einem unserer Freunde der Inhalt eines Bierbechers über seine Kleidung und wohl auch ins Gesicht geschüttet wurde.“ Weil Kathrin B. daraufhin erschrocken „jetzt kracht’s aber“ gedacht hatte, sei die Handy-Kamera angeschaltet worden.“ Kathrin fürchtete, dass auch Thomas zu den angreifenden Migranten gehen könnte. Deshalb ihr berühmter Satz „Hase, Du bleibst hier!“

Kathrin fügt hinzu, dass dies möglicherweise nicht der einzige Angriff von Migranten auf den Trauerzug war. „Allerdings: ‚Stinkefinger‘, von denen andere Trauerzugteilnehmer später berichteten, haben wir am Ort des provokativen Geschehens nicht erkennen können. Aber auch keine ‚Hetzjagden‘ oder gar ‚Menschenjagden‘! Wir sind auch bereit, unsere Aussage eidesstattlich zu versichern.“ Das Video wurde in einer geschlossenen Gruppe in einem Social-Media-Dienst hochgeladen. Unklar ist, wie die Gruppe „Antifa-Zeckenbiss“ es dort kapern und der Zeit als Menschenjagd-Video verkaufen konnten.

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Eigentlich müsste diesem Leaking drei Sachen folgen: Merkel müsste sich bei den Chemnitzern entschuldigen. Und mit ihr alle Politiker, die in diesen Lügen-Chor eingestimmt haben. Ebenso entschuldigen müssten sich die Mainstream-Medien für ihr Hetz- und Hassberichte. Vor allem der Spiegel. Auch den angeblichen Medienprüfern wie Correctiv stünde Selbstkritik gut. Vor allem aber müsste Maaßen vollkommene Rehabilitierung erfahren. Aber das wird alles nicht passieren. Man wird das aktuelle Leaking übergehen und Menschenjagd-Propaganda weiterhin wiederholen. Und „Antifa-Zeckenbiss“ erhält wahrscheinlich einen Journalismus- und Medienpreis.

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