Heinz-Christian Strache, die FPÖ und das „Rattengedicht“ von Braunau

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Mitten in der ersten Krise der schwarz-blauen Regierung in Österreich um die Identitäre Bewegung erlebt die FPÖ den nächsten Skandal: Ein Vize-Bürgermeister der Partei hat ein holpriges Gedicht verfasst, in dem er Integrationsprobleme in die Tierwelt versetzt und Menschen unterschiedlicher Herkunft als Ratten darstellt. Und das ausgerechnet in Braunau am Inn, der Geburtsstadt Adolf Hitlers. 

Ja, Christian Schlichter hätte das mit dem Dichten lieber lassen sollen. In einer Parteiaussendung reimte er: „So, wie wir hier unten leben, / müssen and’re Ratten eben, / die als Gäst‘ oder Migranten, / auch die, die wir noch gar nicht kannten, / die Art zu leben mit uns teilen! / Oder rasch von dannen eilen!“ Es sind Zeilen wie diese, die in Österreich derzeit für Furore bis in höchste Regierungskreise sorgen.

In der Tat: Lyrischen Mehrwert kann man seinem „Rattengedicht“, das ausgerechnet an Hitlers Geburtstag (20. April) in die Briefkästen der oberösterreichischen Kleinstadt Braunau am Inn flatterte, schwerlich zumessen. Auch ist der Einfall, menschliche Probleme allegorisch auf die Tierwelt zu übertragen und dabei Migranten wie auch angestammten Österreichern mit Ratten zu vergleichen, weder witzig noch originell, sondern vielmehr ein politischer Griff ins Klo. Daran ändert auch wenig, dass Schlichter sowohl Ausländer als auch Österreicher in einer Art „Rattenwelt“ in die Rolle von Nagern schlüpfen lässt – seine eigene Familie inbegriffen. Doch rechtfertigt das die Hysterie?

Inhaltlich dürfte sich die Aufforderung, Zuwanderer sollen sich entweder integrieren oder aber das Land wieder verlassen, kaum vom Konsens seiner Freiheitlichen Partei abheben. Gleiches gilt auch in Bezug auf Geldverschwendungen für Integrationsmaßnahmen oder eine selbstzerstörerische Willkommenskultur, die an späterer Stelle des Schreibens kritisiert werden. Dass seine Posse zu einem regelrechten Regierungsskandal gerät, wird der Lokalpolitiker Schlichter folglich nicht erwartet haben. „Ich wollte mit meinem Text provozieren, aber keinesfalls beleidigen oder gar jemanden verletzten“, kommentierte er das Geschehen.

Doch der Ablauf von vorne: Zunächst rumorte es in der Opposition, bei der sozialdemokratischen SPÖ, den linksliberalen Neos und den österreichischen Grünen. Internationale Medien wie die BBC und die New York Times griffen das Thema dankbar auf. Bald verurteilte auch Sebastian Kurz, der in jüngster Zeit besonders um Abgrenzung nach rechts bemüht ist, das „Rattengedicht“ scharf. Dessen Wortwahl sei „abscheulich, menschenverachtend und zutiefst rassistisch“ – der Bundeskanzler forderte die FPÖ auf, personelle Konsequenzen zu ziehen.

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Daraufhin verkündete FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache am Rande eines Termins, bei dem es eigentlich um den Europawahlkampf hätte gehen sollen, der Autor der Verse werde nicht nur aus seinem Amt, sondern gleich ganz aus der Partei austreten. Unklar ist, wie viel Druck seitens des Parteiobmanns Schlichter zu diesem Schritt genötigt hat. Was sich anhand dieses Falls allerdings erneut zeigt, ist ein gefährlicher Mechanismus der Distanzierung, bei dem die FPÖ vor ihrem Koalitionspartner kuscht: Die Medien kritisieren die Freiheitlichen als „zu rechts“, die Opposition fordert Kurz zum Handeln auf, Kurz wiederum fordert personelle Konsequenzen – und Strache tut, was Kurz will. Egal, ob die Kritik eine berechtigte Grundlage hat. Indem er nachgibt, gibt Sprache dem politischen Gegner ein Instrument an die Hand, mit dem er sich immer wieder dominieren lassen kann. Denn die Establishment-Medien suchen jedes Mal, wenn diese Strategie erfolgreich war, nach weiteren Vorwürfen – seien sie noch so weit hergeholt – und sie finden. Offenbar sind Strache und Co. nicht in der Lage, souverän auf absurde Vorwürfe zu reagieren.

Es ist der gleiche Distanzierungs-Mechanismus, dem jüngst die Identitäre Bewegung Österreich (IBÖ) mit ihrem charismatischen Kopf Martin Sellner, der Lesern des COMPACT-Magazins auch als monatlicher Kolumnist bekannt ist, zum Opfer fiel. Im Jahr 2018 hatte der Wiener, der seine politischen Aktionen über Spenden finanziert, eine PayPal-Überweisung vom späteren Christchurch-Attentäter Brenton Tarrant erhalten, der ein Jahr später in Neuseeland 50 Muslime erschoss. Freilich hat der IBÖ-Chef damals nicht wissen können, dass er Geld von einem zukünftigen Terroristen bekam – trotzdem ging Strache auf Kritik von Kurz hin auf Distanz zu Sellner und opferte die IBÖ, deren „friedlichen Aktionismus“ einer „nicht-linken Zivilgesellschaft“ er noch 2017 auf Facebook gefeiert hatte, für den eigenen Machterhalt.

Absurd: Nun wird gegen Sellner wegen Terrorismusverdacht ermittelt. Die IBÖ soll womöglich verboten werden, obwohl die rechtspopulistischen Freiheitlichen das Innenministerium besetzen. Der Vorfall zeigte, wie friedliche Einwanderungskritiker durch mediale Hetze und staatliche Repression systematisch in die Nähe von Terroristen gerückt werden – und wie die FPÖ vor den Linken einknickt, anstatt sich schützend vor junge Patrioten zu stellen.

Lesen Sie in der aktuellen Mai-Ausgabe des COMPACT-Magazins, wie friedliche Patrioten zunehmend auf die Abschussliste geraten und warum es gerade jetzt wichtig ist, zusammenzuhalten. Sie finden in dem Heft auch einen großen Beitrag von Martin Sellner über seinen Fall und die mediale Hetzjagd auf Patrioten in Österreich. Ab kommenden Samstag am Kiosk oder schon jetzt in unserem Online-Shop erhältlich. Es folgt das Inhaltsverzeichnis von COMPACT 5/2019:

 

Titelthema: „Krieg gegen Rechts“
Krieg gegen Rechts: Patrioten auf der Abschussliste
Straches Salto mortale: Die Identitären sollen verboten werden
Sechs Sachsen und ein Luftgewehr: Märchen von der braunen Untergrundarmee
Verraten und verkauft: Assange: Das Imperium schlägt zurück

Politik
Hetzjagd auf Chemnitz: Wie eine Nazi-Hochburg erfunden wurde
«Ich scheue den Begriff Umvolkung nicht»: Maximilian Krah (AfD) im Interview
Das politische Chamäleon: Manfred Weber (CSU) will EU-Chef werden
«Nationale Souveränität verteidigen»: Jordan Bardella (RN) im Interview
Bei Salvinis Taliban: Begegnung mit den Vordenkern der Lega
«Für das Ende der parlamentarischen Diktatur»: Das Demokratiemodell der Gelbwesten
Ein Bummel durch Christchurch: Reportage aus Neuseeland
Sturmwolken über dem Paradies: USA contra China im Pazifik

Dossier
Getrennt marschieren, vereint schlagen?: Konkurrenz und Synergie von Rechtsparteien
«Wir sagen das, was Otto Normalbürger denkt»: Hinrich Lührssen (BiW) im Interview
«Wir sind ein bunter Haufen»: Die Freien Wähler im Interview

Leben
Böses Monster, gutes Monster: Godzilla ist zurück!
Der zweite Exorzismus: Der Maler Emil Nolde – ein Nazi?
Pessimismus und Erlösung: Philipp Mainländer und der Urknall
Auf dem Kinderkreuzzug: Gretas Vorläufer im Mittelalter

Kolumnen
Hartlages BRD-Sprech _ Toleranz
Schöne des Monats _ Verena Wester

Über den Autor

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27 Kommentare

  1. Avatar

    Und dass der Autor sich selbst als Stadtratte bezeichnet und damit jede unterstellte Ungleichheit obsolet!

    Oh Herr wirf Hirn!

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    Jeder hasst die Antifa am

    Auch Herrn Strache wird die Distanzeritis zur IB viele Stimmen bei der nächsten Wahl kosten.

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    Und unsere BESTEN … „Rattenfänger der AfD“ wie Annegret Kramp-Karrenbauer (2018)
    Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sprach auch von "rechtsextremistischen Rattenfängern" (2016)

    »rechte Rattenfänger« "Braune Rattenfänger" so schallt es es aus dem Wald

    Da geht noch was
    Abschaum, Mischpoke:
    # Cem Özdemir nennt PEGIDA "Diese Mischpoke"

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      "Deshalb liest man: Mischpoke ist unterwegs, verführt von Rattenfängern, mit Hass und Kälte in den Herzen, zur Schande Deutschlands, Dresdens Ruf gar ruinierend. Mitgefangen, mitgehangen – das gilt für alle, die sich diesem Abschaum zugesellen"

      Drum wurde Professor Werner Patzelt wie der diesem Abschaum freigestellt …

      Werner J. Patzelt antwortet Leser "Pegida-Demonstranten werden pauschal beschimpft und kriminalisiert" 25.10.2015

      Von der Pegida-Demonstration am letzten Montag erfährt man als Medientenor, dass die Polizei ganz überfordert war, einige Tausende von wild randalierenden Rechtsradikalen im Schach zu halten, die – von geifernden Rednern weiter aufgehetzt – quer durch die Stadt schüchterne Gegendemonstranten und verängstigte Flüchtlinge jagten, ja den einen oder anderen brutal zu misshandeln versuchten. Dass es sich ziemlich anders verhielt, lässt sich zwar im Internet leicht ermitteln – jedoch nicht, wenn man einfach den Medien vertraut, auf die man sich üblicherweise verlässt.
      Auf eben die – Gerhard Schröder würde sagen: auf „Bild“ und Glotze – sind nun freilich Politiker angewiesen. Und wenn die nicht riskieren wollen, ihrerseits als Pegida-Sympathisanten angegriffen, verächtlich gemacht und ausgegrenzt zu werden, dann sagen sie am besten genau das, was auch Journalisten über Pegida sagen, also gern als politisch richtige Einschätzung aus Politikermund beglaubigt bekommen.

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        Und wer nicht 1000 (ausländische) Partycrasher zu seinem Geburtstag liebt ist NAZI

        Partycrasher – Bedeutung – Enzyclo

        Partycrasher. Uneingeladene Gäste, die auf einer Party auftauchen, Haus und Garten verwüsten und danach wieder …

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    Sonnenfahrer Mike am

    Ich hoffe und glaube, daß H.C. Strache im Grunde ein guter Mensch und Patriot ist
    oder dies zumindest einmal war, aber als Parteiobmann der FPÖ und als künftiger
    Bundeskanzler oder Präsident ist er leider nicht mehr geeignet.
    Soll er wegen mir als einfaches Parteimitglied in der FPÖ und vorläufig auch als
    Sportminister in der Regierung verbleiben, aber dieses Versagen in den letzten
    Wochen und das Kuschen vor Kurz und den linken, anti-deutschen, anti-europäischen
    Multikulti-Gender-Mainstream-Medien, insbesondere der Verrat an aufrechten
    Patrioten und Mitstreitern aus dem patriotischen Lager sowie die Missachtung
    der Meinungsfreiheit und anderer Gesetze und Grundsätze, wie z.B. daß man
    niemanden als Beschuldigten vernehmen lassen darf, der nach den Buchstaben
    des Gesetzes nur hätte als Zeuge vernommen werden dürfen oder das man
    gegen einen friedlichen Verein ganz ohne jegliche rechtliche und tatsächliche
    Anhaltspunkte ein Verbotsverfahren einleitet bzw. eine solche Einleitung
    stillschweigend einfach so hinnimmt bzw. diese auch noch ausdrücklich
    mit trägt, das geht auf eine Kuhhaut mehr und ist mehr als schäbig und
    Verrat an uns allen.

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    I
    Das Problem, welches m.M.n. auch hier kleingeschrieben wird ist ein ganz anderes. Beim Israelbesuch von Kurz hat er nicht nur 1 Million Euro gespendet, sondern auch mitgeteilt bekommen was er zu tun hat. Naemlich, Strache an die kurze Leine zu legen bzw ganz abzuwuergen. Kurz ist der oesterreichische Macron und genau so israelhoerig wie dieser. Das Israel alle FPOe-Minister boykottiert ist schon seit der Regierungsbildung klar. “Die israelisch-österreichischen Beziehungen sind in einer sehr unbequemen Ecke gelandet”, sagt Adi Kantor vom Institut für nationale Sicherheitsstudien in Tel Aviv. “Auf der einen Seite will Israel gute Beziehungen mit Österreich beibehalten. Auf der anderen Seite kann Israel nicht über die rechtsextreme, anti-Migranten-, anti-Establishment- und Europa-skeptische Partei in der Regierung mit klaren antisemitischen Wurzeln hinwegsehen” schreibt das Tageblatt Letzebuerg am 9.6.2018.

  6. Avatar

    II
    Im gleichen Artikel wird auch geschrieben: “Die FPÖ habe sich nicht vollständig von ihren judenfeindlichen Ursprüngen gelöst. “Die FPÖ ist eine Partei mit einer sehr problematischen Vergangenheit, die von einem ehemaligen SS-Mann gegründet wurde”, sagt Politikwissenschaftlerin Kantor.” Somit wird wird auf der einen Seite klar, dass Israel die jetzige Migranten- und Establishmentpolitik, sowie ein Europa ohne Vaterlaender begruesst und dies in Oesterreich genau so vollstaendig durchgefuehrt haben will wie es in der BRD seit Adenauer der Fall ist. Auf der anderen Seite wird klar, dass sich Israel ganz massiv in die Innenpolitik anderer Laender einmischt. Ueber den Tod einiger Politiker will ich jetzt nicht schreiben.

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    III
    Damit hatte auch die AfD bis vor kurzem zu kaempfen, bevor man sich dort entschloss Patrioten auszuschliessen, da sie vor X Jahren in Situationen waren die Israel missfielen. In diesen Rahmen fallen somit auch Lieder wie das Westerwaldlied, die “Liederbuch-Affaere” um den FPOe-Spitzenkandidaten Udo Landbauer, Poggenburgs Vergleiche, Hoeckes Denkmalanstoss und Gaulands Vogelschiss, der aber nicht groesser wurde, da Gauland und mit ihm die gesamte AfD, sich wieder auf die richtige Seite besann. Und nun das “Rattengedicht”. Das sind alles keine Gruende die Welt auf den Kopf zu stellen wenn man klaren Verstandes ist. Bei der Striktheit wie Israels “Wuensche” in Deutschland und Oesterreich durchgefuehrt werden, ist es schon lange aufgefallen, dass einige Medien und Bewegungen durchaus patriotisch agieren duerfen, andere nicht. Strache ist eine charakterliche Null. Haider haette Kurz in Nullkommanichts weggeputzt. Die Europawahl ist bald vorbei und dann wird es fuer die wahren Patrioten Oesterreichs Zeit, Strache in die Wueste zu schicken.

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    Distanziertes Abgrenzerietes
    "So, wie wir hier unten leben, / müssen and’re Ratten eben, / …"

    Und? Was ist and’re Ratten, and’re die Betonung liegt auf and’re sind wir den Globalisten doch Ratten die Rattenfängern folgten.

    Aber das wollen unser Infantilen nicht begreifen.

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    Die FPÖ soll sich "schützend vor junge Patrioten stellen"? Wenn die das getan hätte, dann wäre nicht nur die konservative Koalition dahin, sondern möglicherweise die Partei als ganzes, und nicht zuletzt ihre Chancen bei der Europawahl. Wer so etwas riskiert und in Kauf nimmt, der ist nicht mehr bei Troste.

    Natürlich ist es immer wieder eine schwierige Angelegenheit, angemessen auf die Attacken der (wirkmächtigen !!) Massenmedien und des politischen Mainstreams zu reagieren. Politisch klug wäre es dafür zu sorgen, möglichst wenig offene "Angriffsfläche" (mit dümmlichen Entgleisungen) zu bieten, um die errungene Macht dann konsequent in politische Veränderungen umzusetzen. Aber offenbar geht es einigen primär um "Selbstdarstellung" oder um die Abfuhr ihrer Affekte.

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      Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Martin Sellner und Patrick Lenart haben die Antworten darauf schon gegeben, ich wiederhole sie nur. Es gibt keine Distanzierunggsgründe von den Identitären. Es ist nicht nur charakter- und rückgratlos, was die FPÖ aufführt, sondern in höchstem Maße taktisch unklug. Das vollkommen harmlose Rattengedicht ( der Autor bezeichnet sich und seine Familie als Ratten, wo ist denn da der Haß????) ist der auf dem Fuß gefolgte Beweis: Die Linken und der mainstream werden nicht aufhören Skandale zu schaffen, wo keine sind, wenn sie damit Spaltung unter den Patrioten erzeugen können.

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        "Es gibt keine Distanzierunggsgründe von den Identitären." … ausser das es wie die NPD ein von feindlicher Zersetzungsarbeit gesteuerter Haufen ist.

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      Sehr putzige aber wahre Zeilen.
      Nur Deutschlands Feinde regen sich wieder mal, mit Schaum vorm Maul, auf.

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      Politisch klug wäre es das miese Spiel von Medien und Kurz direkt anzusprechen und einfach einen klaren Kurs zu fahren: "Wir distanzieren uns von Neonazismus, Gewalt und illegalen Tätigkeiten, sollte man der IB solches nachweisen, dann distanzieren wir uns auch von ihr. So lange warten wir aber mal ab und lassen die Kirche im Dorf."
      Kurz hätte dann durchaus Probleme die Koalition glaubwürdig platzen zu lassen. Und sein wir doch mal erhlich, so lange Medien, Unis und Rechtsstaat die Realität auf den Kopf stellen, bringt auch eine verbesserte Migrationspolitik fü 4 Jahre wenig. Das rechte Spektrum wird sich früher oder später mit dem Leviathan anlegen müssen.

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        Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

        Er hätte nicht nur Probleme, die Koalition glaubwürdig platzen zu lassen, er hätte auch keine für ihn und seine Leute bessere Alternative. Die FPÖ kann nicht nur Taktik nicht, es hapert auch an der Strategie. Den Roten müßte Kurz viel mehr geben, er würde sich hüten, das ohne Not zu tun. Jetzt kann er nur gewinnen, die Patrioten distanzieren sich gegenseitig voneinander und er gibt einstweilen den Staatsmann, daß kommt bei uns seit Franz Josef immer gut.

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      "möglichst wenig offene "Angriffsfläche" … zu bieten, …"

      Oder den Globalen Unfug auf die Basis bzw. auf die Spitze zu treiben … zumindest im satirischen Parteiprogramm.
      Darum Buckingham Palace für jederman !

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      Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      @ups2009 14:41 irgendwelche Beweise? Bei der IB meine ich, NPD ist schon klar.

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    Leider wirft der Bericht mal wieder wichtige Begriffe Zuwanderung, (legale wie illegale) Migranten, Flüchtlinge durcheinander. Warum wird uns dauernd suggeriert, es handele sich um die Einreiseflut um Zuwanderung? Warum werden Kriegsflüchtlinge automatisch zu Zuwandern gemacht? Warum wird klar illegales Verhalten legalisiert? Ein Inder, der in Indien bei der deutschen Botschaft ein Visum beantragt, unter der Angabe hier Asyl zu verlangen, wird auf dem Fusse aus der Botschaft geworfen. Sowas was der Inder legal will, geht bei uns nur ilegal. Echte Zuwanderer haben einen völlig anderen Hintergrund. Das mögen angeworbene oder gesuchte Fachkräfte sein, die sich hier niederlassen möchten. Die Rede ist nicht von Merkels Fachkräften, oder Schulzens Goldstücke. Was sich hier aber seit Jahren aufhält, gehört größtenteils repatriiert!!! Und die Flüchtlinge sollten sich bereit für ihre Heimreise machen, denn in Syrien herrscht wieder aufbaufördernder Frieden. Ich bitte den Schreiber des Artikels das doch bitte entsprechend herauszustellen. Was in Österreich vorgefallen ist, ist das Resultat dessen, wenn eine Toleranzschwelle methodisch und dauerhaft überschritten wurde. Sowas fördert Extremismus. Daher geht Extremismus auch durch Verbote nicht weg, solange die Ursachen unberührt bleiben.

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    Hans Thalhofer am

    Ich kenne das Rattengedicht und ich finde es genial, geistreich und witzig !

    Und fast 74 nach der Niederlage von 1945 leiden die Deutschen noch immer unter ihrer
    Nationalpsychose oder genießen sie sogar.

    Wer die Hintergründe des Rattengedichts erfahren will, der sollte mal auf You Tube
    SOLIDARITÄT MIT DER STADTRATTE eingeben.

    Ich finde, es sollte endlich einmal Schuss mit dieser Nationalpsychose gemacht werden.

    Und die Bürger von Braunau können am 20. April tun und lassen was sie wollen !

    Im Übrigen, wieviele Braunauer hatten denn am 20. April Geschlechtsverkehr ?
    Und hätten sie das am 20. April unterlassen sollen ?
    Oder wie wäre es mit einem Tanzverbot für dieses Datum ?
    Oder mit einem Verbot von Sportveranstaltungen ?

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    Strache ist ein gemeingefährlicher korrupter Idiot geworden, genauso wie Norbert Hofer. Unvorstellbar, daß wir uns für diese Charakterlumpen mal eingesetzt haben. Es erinnert an die Kleingeister, die 2016 gegen Björn Höcke gehetzt haben.

    Es kann nur einen Weg geben: Die FPÖ-Basis muß Strache vom Parteivorsitz in die Kloaken spülen wo er hingehört!

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    Donald Duck am

    „Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten (heute würde er vermutlich auch die "Grünen" mit einbeziehen !) Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören – in ihre Löcher.“ (Franz Josef Strauß)

  14. Avatar
    heidi heidegger am

    Nun, Lurche durch Ratten zu ersetzen, bittschön -pardon- andersrum und diese Heurigen-Lyrik ist wieder voll fahrbereit bzw. geniessbar-trinkbar quasi m. E.

    Übrigens sehr gut, Marcel Dettmer, wie Sie knochentrocken-klinisch-journalistisch dies saftige Stück sezierten sozusagen. -> Ick musste hart lachen, yo! Machen Sie auch Schallplattenbesprechungen oder waren sie mal bei SPEX, häh? LOL ..also falls Sie mal *UNSEEN/Rose* ("unser Lied" -Gabi et moi) oder *The Hard-ons – Then I Kissed Her Arabic* operieren/zerlegen könnten.. -> Ich täter mich sehr gfrein drüber, habe-die-Ehre!

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      heidi heidegger am

      OT: Wer im Forum mimimir oder Elmi untern Minirock fotografiert, dem droht 2 Tage Beleidigtsein meinerseits. Will sagen: dank den Silvester-Nafris zu Köln jibbett ja ein neues Grapsch-Gesetz bei uns und *tataa* seit Januar in GB sowas:

      — Wer in Großbritannien Frauen unter den Rock fotografiert, muss künftig mit bis zu zwei Jahren Haft rechnen. Das Oberhaus des britischen Parlaments hat ein Gesetz gegen das Fotografieren unter Frauenröcke verabschiedet..Dank des unermüdlichen Kampfes einer jungen Frau hat das Parlament ein Gesetz beschlossen..xxx hatte den Kampf gegen das heimliche Fotografieren unter Röcke und Kleider nach eigener schlechter Erfahrung bei einem Musikfestival 2017 aufgenommen. Sie startete eine Petition für ein Verbot der unerlaubt gemachten Bilder. Mehr als 110 000 Unterschriften sammelte sie dafür..– stgter. nachrichten 17-1-19

      • Avatar
        heidi heidegger am

        Martin kann unbesorgt sein: die austrische Innenpolitik liefert gerade so viel Mett, dass sogar Mimon in Berlin und im türkischen Fernsehen (damals) da nicht mitkommt/mitkam, hihi:

        [ Mimon Baraka reagiert auf Anschuldigungen im türkischen Fernsehen ] /watch?v=V6TS3fleOO8

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