Heranzüchtung von Geschlechtskrüppeln durch Frühsexualisierung: Die Berliner Landesregierung hat für Kindertagesstätten eine Orientierungshilfe zur «genderneutralen» und «vorurteilsfreien» Erziehung bereitgestellt. Titel der Broschüre: Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben.

    Lesen Sie dazu den ausführlichen Bericht in der aktuellen COMPACT 4/2018. Es folgt ein Auszug:

    _ von Martin Bader

    Sophie will jetzt Ben heißen und ist nur noch ein paar Hormonpräparate davon entfernt, ihr Geschlecht zu wechseln. Das ist aber okay, denn sie muss sich frei entfalten können. Sophie will aber auch alle Süßigkeiten auf einmal aufessen, bis nachts um zwölf Uhr aufbleiben und bringt ihren unsichtbaren Freund mit in den Kindergarten. Vielleicht würde sie auch aus einer Laune heraus gern auf dem Fensterbrett spielen. Ist das auch nötig für die freie Entfaltung?

    Die Kinder, deren vorgebliche Schicksale in der Broschüre geschildert werden, sind zum Teil nicht einmal drei Jahre alt und werden schon zu Rollenmodellen aufgeblasen: Sie sollen der «gesamten Gesellschaft» zeigen, «dass es mehr gibt als Jungen und Mädchen, Frauen und Männer». Sie sollen für eine gesellschaftliche Vielfalt «sensibilisiert» werden, die «queer», «trans» oder «geschlechtsvariant» ist.

    Begründet wird der Gender-Unsinn für Kleinkinder unter anderem mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum sogenannten dritten Geschlecht, die dieser und ähnlicher Absurditäten die Tore weit geöffnet hat. Bereits in den ersten Zeilen der Broschüre wird auf den Diskriminierungsabsatz des Paragrafen 1 des Kindertagesförderungsgesetzes Berlin-Brandenburg hingewiesen.

    Dass aber im selben Paragrafen auch festgeschrieben ist, dass alle fördernden Maßnahmen in der Kita «alters- und entwicklungsgemäß» zu erfolgen haben, wird salopp übergangen – schwerwiegende Folgen für die natürliche psychische Entwicklung der Kleinen könnten die Folge sein. Kein Wunder, dass eine Online-Petition schon von fast 50.000besorgten Eltern unterzeichnet wurde.

    «Die betreuten Kleinstkinder sollen Kind sein dürfen, ohne in jüngsten Jahren mit Fragestellungen zur sexuellen Identität konfrontiert zu werden», begründete der Berliner CDU-Fraktionschef Florian Graf die auch von der AfD mitgetragene Forderung, die Broschüre zurückzuziehen. Angesichts der rot-rot-grünen Mehrheit im Abgeordnetenhaus ist der Vorstoß freilich ohne Chance.

    Senatssprecherin Iris Brennberger verteidigte die Veröffentlichung wie erwartet: «Damit werden keine Kinder ”sexualisiert”. Die Handreichung richtet sich ausschließlich an das pädagogische Fachpersonal.» Mag schon sein – aber was machen die so Geschulten, wenn der kleine Klaus partout nicht mit Puppen spielen will? (…)

    Ende des Auszugs. Lesen sie den kompletten Artikel und weitere Texte zum linksliberalen Irrsinn hierzulande in der aktuellen COMPACT 4/2018. Oder beginnen Sie mit dieser Ausgabe Ihr Abo. Klicken Sie dazu auf das untere Bild:

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