So schwer hatte die GroKo sich das kaum vorgestellt: Nachdem Hans-Georg Maaßen der Behauptung von Bundeskanzlerin Merkel, wonach ein Video Menschenjagden in Chemnitz zeige, offen widersprochen hatte, wurde er als Chef des Verfassungsschutzes gefeuert. Aber anstatt frühen Ruhestand zu genießen, trat der Geopferte in die „Werteunion“ ein und gibt seine Meinung weiterhin kund.

    So auch jetzt wieder gegenüber der FAZ. Darin klagte er über die Regierungshatz gegen ihn: „Eigentlich war ich derjenige, gegen den eine ‘Hetzjagd’ stattgefunden hat“. Auf die Frage, ob seine Version nicht allzu parteiisch sei, entgegnete Maaßen: „Nein, das deutsche Beamtenrecht sieht nicht vor, dass Beamte politische Kastraten sind. Auch Beamte dürfen Mitglied einer Partei sein, und dies gilt erst Recht für politische Beamte.“

    Erst kürzlich hatte Maaßen im Focus gestanden, dass die CDU seit 1978 seine politische Heimat sei, aber: „Werte sind nicht beliebig“, und die Partei dürfe nicht zum Kanzlerverein absinken. Den Beitritt zur Werteunion erklärt Maaßen mit seiner Ablehnung, „grüne und sozialdemokratische Positionen zu kopieren und christdemokratische Werte auf dem Altar der Macht zu opfern“. Womit er neben Merkels Multi-Kulti-Politik auch den Atomausstieg, die Abschaffung der Wehrpflicht, den Mindestlohn und die Genderpolitik gemeint hat.

    Kein Volk. Kein Recht. Kein Diesel: COMPACT 3/2019

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    Er sei „gegen politische Realitätsverweigerung, Träumerei und politische Romantik“, und die Werteunion orientiere ihre Analysen und Schlussfolgerungen an der Realität: „Dazu gehört, dass Sicherheit in Zeiten der millionenfachen unkontrollierten Masseneinwanderung keine Selbstverständlichkeit ist und dass Schafe und Wölfe nicht friedlich miteinander weiden.“ Die Genderpolitik beinhalte wiederum eine „deutliche Einschränkung der Denk- und Meinungsfreiheit“. Maaßen warnte, Meinungsfreiheit sei „nicht kostenlos“: „Manchmal zahlt man einen hohen Preis dafür.“ Maaßen weiß, wovon er spricht.

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