US-Basis Guam – Zündschnur zum Dritten Weltkrieg?

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Laut einem Sprecher der nordkoreanischen Armee kann der Plan zum Angriff auf die Inselnation Guam „jederzeit“ ausgeführt werden. Für die Amis wäre das Eiland im Westpazifik heute die entscheidende Militärbasis im Krieg gegen Pjönjang – und China. Seit 73 Jahren halten die Vereinigten Staaten das Land besetzt. Dessen Bewohner sind aber seit dem 16. Jahrhundert Opfer westlichen Imperialismus.

1521 nahm das Schicksal der Ureinwohner Guams, dem Volk der Chamorro, seinen Lauf. Damals ankerte der portugiesische Eroberer Ferdinand Magellan vor der Küste der Westpazifikinsel – im Namen Spaniens. 1565 beanspruchte die spanische Krone Guam. Die Chamorro unterlagen den Konquistadoren in einem 25 Jahre währenden Krieg um ihre Heimat.

1898, zum Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges, trat Spanien Guam gemeinsam mit den Philippinen und Puerto Rico für 20 Millionen Dollar an die USA ab. Präsident William McKinley zwang den Insulanern eine Militärregierung auf. Die Navy hatte fortan das Sagen.

1941 eroberte Japan die US-Kolonie. Kein Glücksfall für die Bewohner. 31 Monate hielt Tokyio die Insel brutal besetzt. Die Japaner führten Konzentrationslager ein. Mord und Vergewaltigungen waren an der Tagesordnung. Circa 600 Chamorro wurden getötet. 1944 entschieden die USA die entscheidende Schlacht um Guam für sich. Das Militär hat sich seitdem nicht zurückgezogen.

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Ein Artikel der Japan Times über die Parade zum 69. Jahrestag der „Befreiung“ von den Japanern lässt einen der heute rund 160.000 Anwohner über die Besatzung klagen:

Antonio Sablan, ein Bewohner der Insel, sagte, dass der 21. Juli 1944 nicht nur der Tag war, an dem seine Familie von der japanischen Herrschaft befreit wurde, sondern auch der Tag, an dem US-Truppen die Insel zurückeroberten. Sablan zufolge, beschlagnahmten amerikanische Streitkräfte Privateigentum und Land, auch das seiner Familie. Er sei verärgert, dass Guam praktisch eine US-Kolonie bleibe. „Wenn ich befreit wurde, wie kommt es dann, dass ihr meine Küche und mein Wohnzimmer habt? Wieso habt ihr mein Haus?“ Sablan bezog sich auf die Inhaberschaft des US-Militärs über ein Drittel der Insel.

Im Bericht kommt auch der Präsident der Universität von Guam, Robert Underwood, zu Wort. Guams offizieller politischer Status ist der eines nicht miteinbezogenen Territoriums der Vereinigten Staaten, „wo verfassungsmäßige Rechte nicht verfügbar sind“, sagt er. Das bedeutet, die Bewohner haben trotz amerikanischer Staatsbürgerschaft kein Recht in US-Präsidentschaftswahlen abzustimmen, wenn sie auf der Insel leben. „Guam ist eine Kolonie“, so Underwood. „Die Bundesregierung hat überall das letzte Wort.“

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Das Pentagon hat Guam seit Ende des Zweiten Weltkriegs in eine strategisch entscheidende Militärbasis im Westpazifik verwandelt. Von hier attackierten B-52 Kampfflieger Vietnam. Neben dem Tourismus ist das US-Militär heute der wirtschaftliche Hauptmotor. Washingtons Asienfokus der vergangenen Jahre hat dem Standort zusätzliche Sprengkraft verliehen.

Bei einem Truppenbesuch am 19. August 2014 rückte der damalige stellvertretende US-Verteidigungsminister Bob Work die Bedeutung Guams in den Vordergrund: „Guam ist wegen seiner Militärbasen, der Raketenabwehrsysteme der Army und seiner Lage 3.300 Meilen westlich von Hawaii ein immer wichtiger werdender strategischer Knotenpunkt für die Ausbalancierung der USA und des Asiatisch-Pazifischen Raums.“

„Ausbalancierung“ ist als Euphemismus für Einhegung chinesischer Stärke zu verstehen. Work definierte, dass Guam für die US-Strategie in der Region von wesentlicher Bedeutung ist: „Damals haben wir das nicht so genannt, aber Guam war schon immer ein zentraler Bestandteil unseres Plans. Mit Sicherheit war es ein zentraler Bestandteil des Plans der Navy. Jetzt ist es auch ein zentraler Bestandteil des Plans des gesamten Verteidigungsministeriums.“

Auf Guam befinden sich rund 5000 Soldaten, vier atombetriebene U-Boote und, seit 2013, das Raketenabwehrsystem THAAD. Global Research schlussfolgerte 2014: “Die USA erneuern Partnerschaften mit Japan, Südkorea und Australien, um sich auf eine mögliche Konfrontation mit China und/oder Nordkorea vorzubereiten. In jedem Fall werden die USA in der Lage sein, einzugreifen, falls die Spannungen zwischen China und Japan wegen des Streits um das Südchinesische Meer in einen möglichen Krieg eskalieren. Das ist eine Angelegenheit, die die beteiligten Länder unter sich und ohne westliche Einmischung ausmachen sollten.“

Für John Pilger, Regisseur des Dokumentarfilms The Coming War on China (Der kommende Krieg gegen China) gehört Guam zum „tödlichen Bogen“, der sich von Australien, über die Pazifikinseln, den Marianen und Marshall-Inseln, zu den Philippinen, Thailand, Okinawa, Südkorea und über Eurasien bis nach Afghanistan und Indien zieht. „Amerika hat einen Galgen um Chinas Hals gelegt“, so Pilger. Nordkorea ist der lose Faden.

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Über den Autor

Tino Perlick, Jahrgang 1982, studierte Kulturwissenschaften und Soziologie in Deutschland, Polen und den USA. Einem zweijährigen Intermezzo in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre folgte 2016 die Anstellung als Korrespondent bei COMPACT.

27 Kommentare

  1. GWtr. Salot Sar am

    Mal auf den Punkt gebracht:Die Insel liegt weit näher bei Japan als bei den USA und es gibt keinen Grund,warum sie "US-Territorium" sein soll.

  2. Leute (speziell Herr Elsaesser -den ich sehr schaetze-) schaltet mal den Panik Modus ab, es gibt keinen "Atomkrieg" wegen Nordkorea, das ist vollkommen hirnverbrannter Stuss. Die USA werden keine Nuklearwaffen zum Angriff einsetzen, es gibt internationale Abkommen dagegen. NK wird auch nicht mit Nuklearwaffen angreifen da sie wissen das DANN (nicht nur) die USA Nuklear antworten werden, auch macht es keinen Sinn Guam anzugreifen nur weil da eine US-Airforce Base ist. Bleibt mal auf dem Teppich und hoert mal US News, niemand macht sich da irgendwelche Sorgen und auf Guam ist auch niemand veraengstigt. Ausserdem kann man davon ausgehen das im Falle von NK die USA nicht ohne Wissen von China und Russland handeln. Klar ist aber auch das diese Sache geregelt werden muss, Wahnsinnige wie die Kim-blah-bli-blub’s duerfen nicht mit nuklearen Langstreckenraketen spielen, laesst man denen 30 Jahre dann bedrohen und erpressen sie die ganze Welt und dann haben wir eine echte Wahrscheinlichkeit auf einen Atomkrieg bis zum Armageddon.

    • Starkenburgbernhard am

      Uksoft : Schade, doch kein 3. Weltkrieg? Irgendwann klappt das schon, ob man nun abgeknallt wird oder an verseuchten Eiern verreckt, kommt doch aufs Gleiche raus. Ich bin Wikinger und will mit Thor und Odin Met saufen, die Vorausetzung ist allerdings man fällt im Kampf. Mit den Eiern klappt das nicht.. Nicht vergessen, wenn`s denn los geht : Der Letzte macht das Licht aus.

  3. Unternehmen Walküre am

    Es ist unglaublich, wo auf der Welt dieser "Nazi-Staat" (Gods own Country, best nation of the World, democracy bulding strategy etc.) namens USA überall Basen und "Territorium" hat um die Völker dieser Welt zu knechten und sie kulturell auf US-Linie zu erziehen und uns Deutsche zusätzlich auch "rassisch" auszuschalten.

    Dieser "Nazi-Staat" namens USA, der schickt sich doch allen Ernstes an, uns Deutsche zu "guten Amerikanern" umzuerziehen und dies in charakterlicher, kultureller und rassischer Weise.

    Die ganze Welt und viele Völker müssen unter diesem sich andauernd selbst überhöhenden US-Amerika und seiner anmaßend belehrend-arroganten Bevölkerung leiden. Fast würde man sich freuen, wenn die USA mal eine richtig auf’s Maul kriegen!

    • Manfred aus München am

      @Unternehmen Walküre
      Letzter Satz, streiche "Fast", setze "Sicher" … man muss allerdings dabei berücksichtigen, dass das am. Volk den Kurs seiner faschistoiden Regierung nicht unbedingt teilt, oder gutheißt. Oder sieht’s bei uns anders aus?

      • Lieber Manfred aus München, stimmt, das amerikanische olk hat oft selber die Schnauze voll von dem, was ihre Administration so veranstaltet. Ich schrieb das hier, glaube ich, schon einmal, das ich das Glück hatte, schon einige Male in den U.S.A. gewesen sein zu dürfen und es war eine tolle Zeit. Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit und im Süden bist Du als Deutscher der Größte !
        Die sind aber im Umgang mit ihren Eliten genauso hilflos wie wir mit den unsrigen…

  4. Volker Spielmann am

    Die VSA befinden sich in Südostasien in einer wahrhaft elenden Lage

    Als die VSA pompös ihre Hinwendung nach Asien verkündeten, war zu erwarten, daß China nun immerzu die Entschlossenheit und die Befähigung der VSA als Großmacht in Asien auf die Probe stellen würde. Wobei Gewinn und Gefahr hierbei sehr ungleich verteilt sind, da China durch sein Bündnis mit Rußland den Entscheidungskampf mit den VSA wohl schon heute mühelos gewinnen würde. Die VSA aber müssen hierbei jedes Mal ihre Verbündeten und Vasallen davon überzeugen, daß sie ihnen gegen China nicht nur beistehen werden, sondern auch, daß sie dies in dem Maße tun können und wollen, daß ein Angriff Chinas abgewehrt werden kann. Im andern Fall droht nämlich Staaten wie Korea oder Vietnam die Umwandlung in eine chinesische Provinz, zumal sich deren rechtlicher Status gegenüber China nicht allzu sehr von demjenigen Tibets unterscheidet. Ungefährlich sind diese gegenseitigen Demonstrationen indes nicht und leicht entsteht hier ein Krieg, besonders dann falls sich die VSA und China die Fehde ansagen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  5. xxx

    Weiterlesen: http://mzwnews.com/geschichte/botschaft-an-die-alliierten-verbrecher-und-ihre-deutschen-handlanger/ .

  6. Das passiert wenn Patrioten an der Macht sind "Amerika first" bei diesen Spruch wurde hier gejubelt
    der friedliebende Trump hat sich nicht im Griff.
    Warum wird hier meist die Meinung Russlands verteten.

  7. Andreas Walter am

    Wer von "Balance im Pazifik" spricht sollte eigentlich auf jeder Karte des Stillen Ozeans erkennen können, dass selbst die Midway Inseln (darum heissen sie ja auch so) trotzdem näher an Japan liegen als an den VSA:

    Midwayinseln nach San Francisco – 5.166,09 km (Google Maps)

    Midwayinseln nach Tokyo – 4.106,87 km (Google Maps)

    Hawaii wird eines Tages daher der letzte Vorposten der VSA im Pazifik sein:

    Hawaii nach San Francisco – 3,766.43 km (Google Maps)

    Hawaii nach Tokio – 6,492.59 km (Google Maps)

    Zudem haben die VSA bereits ab Februar 1941 (Valentinstag) damit angefangen, auch alle "ihre" kleinen Inseln im Pazifik militärisch auszubauen. (Auch?) Aus dem Grund waren damals alle Flugzeugträger der Pazifikflotte am "Tag der Schande" unterwegs und lag keiner, nicht mal einer von drei, in oder bei Pearl Harbor beim Angriff vor Anker. Sie waren zu beschäftigt damit, die Westfront auszubauen und weiter nach Westen zu verlagern.

    "Executive Order 8682"

    Hohohoho, Mister Spleenberg, was sehe ich denn da? Von ihnen ist also auch dieser Film?: "1941, early John Belushi teaser (widescreen)", auf YouTube.

    "PET SHOP BOYS – Go west", auf YouTube

  8. Gernulf Schalow am

    Die Kultur ist zu verteidigen !
    Die Deutschsprachigen vor 1000 Jahren : Die Weisesten und Besten in die Gebäude der drei Gewalten.
    Der Architekt Poelzig vor 90 Jahren : "Kultur ist nicht mehrheitsfähig."
    Zumindest den Fachverstand nicht ausrotten lassen…
    Seit 17 Jahren suche ich vergeblich einen Verlag des Mutes, die Tatsachen des gegenwärtigen Zustandes in Architektur und Stadtbau wissenschaftlich korrekt zu veröffentlichen. Bitte einen Vorschlag !
    17 deutsche und Schweizer Verlage habe ich bisher erfolglos angeschrieben. Einige sendeten nicht mal das Manuskript zurück. Von den serieusen antwortete L&S, Lagerfeld & Steidle, zwei mal mit differenzierter aber ablehnender Begründung – eine Ausnahme.
    1971 bei Koller als Ungers- und Candilis-Schüler an der Scharounfakultät der TU Berlin diplomiert.

  9. Zündschnur zum Dritten Weltkrieg ?
    ______________________________________

    Na und ? Es ist mir inzwischen so etwas von egal was hier noch passiert. Es ist doch egal, ob ich nach einem Atomschlag "verdampfe" oder ob ich früher oder später auf dann noch grausamere Weise von den hier einfallenden Negerhorden getötet werde.

    Ich habe immer eine gute Flasche Schnaps zu Hause und wenn es dann losgeht, helfe ich die mir ein, gucke mir noch den Atompilz an und das war’s dann eben …

    Unsere Sicherheit geht doch einer Merkel nebst ihrem Gefolge völlig am Arsch vorbei !

    • Ihre Einstellung ist schon fast philosophischer Natur, denn ändern können wir ehedem nichts und wenn es passieren muß mit allen Folgen, dann gibt es ja keine große Auswahl mehr um dieser Misere zu entrinnen. Könnte fast zur Nachahmung empfohlen werden, wenn man entsprechend bevorratet ist und noch die Möglichkeit dazu hat einen schönen letzten Abend mit sich selbst zu verbringen.

      • Ja, lieber HAJO, das war von mir offener Sarkasmus, denn wir kleinen Leute können tatsächlich nicht ändern, auch nicht durch Wahlen !

        Die Herrschenden, wenn die erst einmal auf dem Thron sitzen, werden alles tun um ihre Macht zu erhalten, siehe Merkel und Konsorten !

      • Manfred aus München am

        Wir können aber dafür sorgen, dass sich diese Flaschen mit uns gemeinsam den Atompilz ansehen, indem wir sie daran hindern sich in ihre Bunker zu verkriechen, wenn’s soweit ist. Was hältst Du davon, hm?

  10. Hier sind wieder unterwegs die braunen, braunroten, roten und sonstig unseriös patriotisch Agierenden, die (wie die Braunen sich bei jedem patriotischen Pflänzchen einscheichen) jede Gelegenheit wahrnehmen, wie 1980.f mit ihrer ehrlosen DDR/DKP-nahen, sowjet-agentischen "Friedensbewegung" gegen alleine NATO-Raketen, wie 1999 bei ihrer schamlosen, die Freiheitsrechte der Balkanvölker mißachtenden Lobby für das ewig deutschfeindliche, massenhaft marodierende, tötende, vertreibende Serbien, um ihren dumpf-verkommenen Anti-Amerikanismus, da sie die Erfolge der USA nicht akzeptieren können rein innerlich als -warum wohl- gescheiterte Politik-Richtung, abzureageren.

    Daß Rußland andere Völker und deren Länder ebenfalls seit langem besetzt und unterjocht hält undsich fürseine Verbechen seit 1920 anandren NULL entschudigt hat unter dem ach so edlen Putin, der eine Meinungsfreiheit wie im Westen niemals zulassen wird, China die riesigen Gebiete Tibet und Uiguristan incl. millionenfacher völkermörderischer Umvolkung, davon hört man von unseren ach so tollen Antiimps natürlich nichts, so wenig wie bei den opfer-jammernden Nazi-Freunden von den Opfern, die ihr idol AH anderen Völkern zugefügt hat, siehe nur Belgien 1940, ein imperial.
    Kapitalverbrechen wie 1914.

    • Manfred aus München am

      @INFO68
      [Daß Rußland andere Völker und deren Länder ebenfalls seit langem besetzt und unterjocht … bla bla … ] … verstehe … bestechende Logik … das entschuldigt jetzt die USA? Ich halte jede Großmacht für verachtenswert, weil sie "alle" in der Regel demokratischen Boden verlassen und aufgrund ihrer Stärke glauben keine Kompromisse mehr eingehen zu müssen. Wolltest Du das damit ausdrücken?

  11. Karl Blomquist am

    Es geht gegen China
    Warum wollen die USA ihren großen Krieg in kürze führen?

    Den USA geht es wie in WK I und WK II um die VERNICHTUNG des Haupthandelskonkurrenten, diesmal Chinas. Die Angelsachsen gehen damit bereits das dritte Mal nach diesem Muster vor: WK I und WK II planten und starteten sie ebenfalls um den Haupthandelskonkurrenten zu vernichten: seit 1897 verfolgen England und die USA ihr Ziel des Germaniam esse delendam (Deutschland muss vernichtet werden). Einen Unterschied gibt es beim WK III allerdings zu WK I und WK II: die beiden vergangenen Weltkriege WOLLTEN die Angelsachsen führen, um den Konkurrenten zu beseitigen. Aber sie MUSSTEN es nicht. Nun haben sie ihr Imperium dermaßen überdehnt, dass ihr Absturz unvermeidlich bevorsteht, und zwar bald. Da die USA um jeden Preis erste Supermacht bleiben wollen (70 Prozent der US-Politkaste wollen dafür den großen Krieg führen, gemäß Staatssekretär Andreas von Bülow), MÜSSEN sie es nach ihrer Logik diesmal sogar. Sie werden China also ziemlich sicher angreifen. Ob über den Hebel Korea oder über einen anderen Vorwand.

    • Einen gewaltigen Unterschied zu 1916 und 1941 aber gibt es:
      Den Krieg wird man heute auf den amerikanischen Kontinent tragen und die Opfer werden auf eigenem US-Boden gezählt werden müssen.
      Da spielt dann keine Bevölkerung mehr mit. Die sich sowieso schon lange fragt: Was soll die ununterbrochene Kriegshetze seit 1945 ?
      Die USA haben fertig. Sie wissen es und schlagen deshalb wie ein tollwütiges Tier um sich.
      Die USA haben seit 1945 nur einen einzigen ihrer mit Lügen und falschen Vorwänden angezettelten Kriege gewonnen:
      Den gegen die 6-Mann Armee Grenadas. Alle anderen gingen in die zu kurzen Hosen. So wird auch dieser enden.

      • Karl Blomquist am

        @Amis raus.
        Zustimmung, so ist es.
        Und: "Der Weg führt über Ruinen. Das westliche Hegemonialsystem wird sich nicht ohne Katastrophenentladungen auflösen." (Hans Dietrich sander)

      • Deutsche Beobachtungsstelle am

        @Amis raus:
        Ganz genau! Zustimmung pur!
        Der US-Schurkenstaat versteht nur eine Sprache: Massive Gewalt, Mord und Totschlag – diesmal hoffentlich gegen ihn gerichtet und auf seiner Seite! Nordkorea, Russland und China müssen zusammenstehen!
        Am besten dieses bösartige, hinterhältige US-Gebilde wird komplett aus der Weltgeschichte gekickt! Sorry wegen dieser Gewaltphantasien – aber schließlich steht die Existenz der Menschheit auf dem Spiel, wenn das so weitergeht und der US-Satan weiterhin Narrenfreiheit hat.

        Schöne besorgte Grüße aus Preußen!

  12. Sehr guter Bericht. Treffend.
    Kann auch auf die BRD und andere Laendereien bezogen werden.

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