Angriff der Grünen – Titelthema in der Novemberausgabe von COMPACT-Magazin. Jetzt schon erhältlich im Digital-Abo.

    Der grüne Wahnsinn, der Bayern überflutet hat, geht in Hessen weiter. Nur mit einem gravierenden Unterschied: In Bayern führte der Hype zwar auf unglaubliche 17,5 Prozent, aber nicht in die Regierung. In Hessen dagegen ist die antideutsche Partei in Umfragen so stark geworden, dass es nach der Landtagswahl am 28. Oktober zu einer rot-rot-grünen Koalition unter Führung des bisherigen grünen Fraktionschefs Tarek al-Wazir kommen könnte. Wenn das die vielen anderen Tareks in Waziristan lesen, werden sie sich samt Großfamilien fix auf den Weg machen…

    In den Umfragen von dieser Woche haben die Grünen von vier auf 22 Prozent zugelegt, die SPD kommt immer noch auf 20, die Linkspartei auf acht Prozent. Zusammen reicht das für eine absolute Mehrheit. Die Grünen als stärkste Kraft in diesem Bündnis würden den Ministerpräsidenten stellen. CDU (laut Umfragen 26 Prozent), AfD (12) und FDP (8) bliebe nur die Opposition.

    Eine ähnliche Umfrage gab es kurz vor der Bayernwahl – und sie hat am Ende der CSU genützt und der AfD geschadet. In der Schrecksekunde, in der eine grün-geführte Regierung möglich schien, tendierten nämlich etliche Unionsverdrossene dazu, doch noch einmal ihr Kreuzchen bei Söder (und damit letztlich bei Merkel) zu machen – nur um die Grünen zu verhindern. Bei der Bundestagswahl gab es diesen Effekt nicht oder noch nicht: Ehemalige CD/CSU-Wähler konnten ohne realpolitische Auswirkungen eine Proteststimme an die AfD geben; die Gefahr, dass statt der CDU die Grünen das Kanzleramt übernehmen, lag bei null. Das ist jetzt in Hessen anders: Die Gefahr ist real, dass Al-Wazir ans Ruder kommt. Vor diesem Hintergrund erscheint Volker Bouffier (und damit Angela Merkel) vielen frustrierten CDU-Wählern als das kleinere Übel. Dieser Effekt könnte der CDU auf der Zielgeraden noch viele Wähler bringen.

    Bouffier und Merkel als das kleinere Übel? Die Nackenhaare sträuben sich, wenn man das auch bloß aufschreibt. Aber bleiben wir nüchtern: Wer in Hessen oder anderswo die CDU wählt, um die Grünen zu verhindern, wird am Ende die CDU und die Grünen bekommen. Bouffier und Merkel haben nämlich kein Problem mit Schwarz-Grün – im Gegenteil, Merkel betreibt bei den Themen Asyl, Islam, Umwelt und EU ohnedies die Politik der Grünen.

    Wer eine grüne Regierungsbeteiligung effektiv verhindern will, kann deswegen nur die AfD wählen. Zwar ist die Partei derzeit in schlechter Verfassung, aber das spielt bei dieser Überlegung keine Rolle. Es geht nur darum, der CDU mit einem starken AfD-Ergebnis (und das wären mehr als die derzeit prognostizierten 12 Prozent) Angst zu machen, damit sie nicht weiter auf auf die extremistischen Grünen zugeht. Ergebnis wäre dann, dass es nach den Wahlen am 28.10. eine CDU-SPD-FDP-Koalition gäbe – auch nicht schön, aber besser als CDU-Grüne oder gar Rot-Rot-Grün.

    Lesen Sie mehr zum “Angriff der Grünen” in der neuen Ausgabe von COMPACT-Magazin. Am Kiosk erst ab 27. Oktober – aber schon jetzt im Digital-Abo abrufbar. Aus der Inhaltsübersicht von COMPACT 11/2018:

    Angriff der Grünen
    Wer steckt hinter ihrem Aufstieg? Von Jürgen Elsässer

    Trio infernal
    Die neue grüne Spitze Habeck, Baerbock, Schulze. Von Iris N. Masson

    Der Grünch
    Zottelbär Anton Hofreiter als Wiedergänger einer Kinofigur. Von Daniell Pföhringer

    Im Osten geht die Sonne auf
    Der Bayernschock und seine Folgen für die AfD. Editorial von Jürgen Elsässer

    COMPACT-Magazin 11/2018 – am besten gleich abonnieren und dann im Digital-Abo lesen.

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