„Grüne“ Denkmalpflege

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Geld hat Berlin keines, aber die neue rot-rot-grüne Landesregierung ist bestrebt, sich durch Umbenennung von Straßen baldmöglichst bleibende „Denkmäler“ in der Stadt zu setzen.

Straßenumbenennungen kosten die Anwohner eine Menge Geld (Neue Ausweise, neue Visitenkarten usw.) aber für die Politik ist das ein „Federstrich“. So lange jedoch die betroffenen Anwohner etwas zu sagen haben, wird das meistens nichts mit einer Straßenumbenennung.

Obwohl seiner Zeit ein aufgeblasenes Brimborium um die Treitschke-Straße in Bezirk Steglitz-Zehlendorf gemacht wurde (Angeblich Antisemit bla, bla… Rhabarber, Rapunzel) setzte die örtliche CDU damals durch, dass der Wille der Anwohner bei der Namensgebung der Treitschke-Straße maßgeblich sein sollte. Mit viel „Knurren“ fügten sich die bezirklichen Grünen damals. Seither herrscht Ruhe im Bezirk.

Die zuständige Kulturbezirksstadträtin Sabine Weißler (Grüne) in Berlin-Mitte ist dagegen fest entschlossen, über 100 Jahre nachdem Deutschland seinen vergleichsweise bescheidenen Kolonialbesitz an die Siegermächte des Ersten Weltkrieges abtreten musste, diese schlimme Vergangenheit posthum „aufzuarbeiten“. Objekt ihrer Aktivitäten ist das „Afrikanische Viertel“ im Stadtteil Wedding.

Sie will die Petersallee, die Lüderitzstraße und die Nachtigalstraße aus dem Stadtplan tilgen. Samt und sonders sind das alles Vertreter des deutschen Kolonialismus. Dummerweise ist das ein Kapitel deutscher Geschichte vor der Machtergreifung Adolf Hitlers. Die Geschichte des deutschen Kolonialismus will Frau Weißler nicht im Zusammenhang mit der damaligen Zeit sehen.

Täte sie das, dann wüsste sie, dass die Lebensverhältnisse in den deutschen Kolonien für die Ureinwohner vergleichsweise günstig waren. Mit den Maßstäben des heutigen Humanismus hingegen kann man sie nicht messen. Die Belgier hatten damals den „schlimmsten“ Ruf als Kolonialherren. Sie veranlassten den polnisch-britischen Schriftsteller Josef Conrad, seinen Roman „Herz der Finsternis“ zu schreiben.

In Ostafrika waren die Bewohner froh darüber, dass die neuen deutschen Herren als erstes die Sklaverei abschafften. Die einheimischen Askari-Krieger ermöglichten der deutschen Schutztruppe den Kampf im Ersten Weltkrieg bis zum November 1918 fortzusetzen. Sie und ihre Hinterbliebenen erhielten aus Deutschland eine Rentenversorgung.

Ein Initiative Pro Afrikanisches Viertel (IPAV) will nun versuchen, die Namen der Straßen zu erhalten aber umzuwidmen. So ist die Petersallee seit 1986 nicht mehr nach Carl Peters, dem Mitbegründer von Deutsch-Ostafrika, sondern nach dem Widerstandskämpfer Hans Peters benannt. Diese Vorgehensweise böte sich nun auch bei der Lüderitz Straße und die Nachtigalstraße an.

Aber so blieben die Aktivitäten der Frau Weißler nicht dauerhaft im Stadtbild sichtbar. Im Gespräch sind nun Namensgeber wie Yaa Asantewaa, Martin Dibobe, Nzinga von Ndongo und Matamba, Manga Bell, Miriam Makeba und Wangari Maathai. Das soll über die Köpfe der betroffenen Anwohner hinweg durch die Bezirksverordnetenversammlung beschlossen werden.

Die Herren und Damen „Bezirksvolksvertreter“ können sich dann von der Mainstreampresse für ihr mutiges Eintreten gegen den Kolonialismus feiern lassen. Der Protest dagegen wird dann diskriminiert. Eine Momentaufnahme der Demokratur in Merkel-Deutschland Anno 2017.

A propos deutsche Geschichte: Vielleicht existiert ein spezielles Depressionsgen der Deutschen, das sie ihre eigene Vergangenheit so düster wahrnehmen lässt – so ähnlich konstatierte Heinrich Heine schon vor gut 150 Jahren. Deshalb haben wir die deutsche Geschichte nicht länger den Mainstream-Medien überlassen: COMPACT-Geschichte „1.000 Jahre Deutsches Reich – Unsere Geschichte, unsere Leistungen, unser Stolz“. 86 Seiten garantiert politisch unkorrekte, aber faktentreue Historie! Sie erhalten COMPACT-Geschichte im gut sortierten Zeitschriftenhandel und können es hier online bestellen.

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22 Kommentare

  1. "A propos deutsche Geschichte: Vielleicht existiert ein spezielles Depressionsgen der Deutschen, das sie ihre eigene Vergangenheit so düster wahrnehmen lässt." ~~~

    Damit mag Heinrich Heine vielleicht Recht gehabt haben. Heute ist dies aber auf jeden Fall in erster Linie auf eine Zwangsumerziehung zurückführen. Wobei auch hier gilt: Steter Tropfe höhlt den Stein. Angefangen mit der sogenannten Entnazifizierung, über die 68er-Bewegung und ihre Ideologie, bis hin zum heutigen anerzogenen Selbsthass in den Schulen. (Wieviele junge Lehrer sind wohl politisch korrekte Hipster, gehören zum linksliberale Juste Milieu, zur grünen Neobourgeoisie, oder sind gar Teil der antideutschen Szene?)

  2. Volker Spielmann am

    Von der Umerziehung im deutschen Rumpfstaat

    Bei der leidigen Umerziehung im deutschen Rumpfstaat handelt es sich natürlich um die psychologische Kriegsführung des VS-amerikanischen Landfeindes. Dieses gemeinhin auch Umerziehung genannte Verfahren dient dazu, uns Deutschen unentwegt einzutrichtern, daß wir von Unmenschen und Menschenfressern abstammen würden und daß die Fremdlinge, die unser Land besetzt haben, uns befreit hätten. Dies dient wohl dazu die Fremdherrschaft der VSA zu befestigen und damit die privatwirtschaftliche Ausbeutung des deutschen Rumpfstaates durch die VS-Banken und Konzerne sicherzustellen. Die übrigens durchaus derjenigen Indiens durch die Engländer entsprechend dürfte. Ferner soll damit die Masseneinwanderung durchgesetzt und die Bereitstellung von Hilfstruppen und Geldern gewährleistet werden. Damit wir Deutschen – gleich den Schotten, Iren und Waliser nach ihrer Knechtung durch die Engländer – freudig den VSA dabei helfen weitere Völker zu knechten, weil diese uns ja befreit hätten.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  3. brokendriver am

    Wir brauchen einfach mehr muslimische Straßennamen oder Straßennamen,
    die sich im Koran wieder finden und nach zu lesen sind.

    Wie soll den Integration von Merkels muslimischer Neubürger gelingen,
    wenn sie ständig auf deutsche Straßennamen in ihrer Parallelgesellschaft
    stoßen ???

    Mein Vorschlag:

    Einfach mal ein paar Straßen, Plätze und Alleen muslimisch umbenennen:

    Allah-Allee, Mohammed-Platz, Koran-Einbahnstraße oder Ramadan-Parkhaus…

    • Bernd Nowack am

      Natürlich in arabischer Schrift, wie man das schon auf vielen Ämtern sieht! lol!

  4. die schon immer hier sind am

    Ist jemals von den Grünen etwas vernüftiges gekommmen ,wenn die das Maul aufmachen kommt eh nur gequirlte Scheiße raus.

  5. Graf von Stauffenberg am

    Die Grünen sind dem Rest der Menschheit um Lichtjahre voraus. Sie haben erkannt, was die wahre Geisel der Menschheit ist: es sind die falschen Straßennamen! Bald werden sie noch weitere Katastrophen entdecken und eliminieren. Es sind die Straßen, die nach RECHTS abbiegen. Die müssen sofort begradigt oder verlinkst werden. Auch Kaffetassen sind eine Gefahr, denn der Henkel könnte nach rechts zeigen. Wir lernen daraus, die Rechte Gefahr lauert überall und nur die Grünen können uns davon befreien.

    • Graf von Stauffenberg am

      Auch ganz wichtig: Der Rechtsverkehr muss natürlich in Linksverkehr geändert werden. Auf Autobahnen sollen das ja schon einige grüne Ideologen mit mäßigen Erfolg getestet haben.

    • MEISTER LAMPE am

      Richtig! Auf den Punkt gebracht! Die Strassennamen sind und bleiben das eigentliche Problem!
      Zunaechst hab ich mir noch gedacht, es sind nur die Strassen, die nach Personen benannt sind ein Problem (denn in Deutschland ist die wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ein Vorfahre oder ein Nachfahre mal mit einem Nazi gesprochen hat oder sogar mit diesem verwandt war) aber nein, es sind die Strassennamen im Allgemeinen!! Ich wohne zum Beispiel in der Hauptstrasse. Man bedenke, dass es z.B. Haupt-kriegsschauplaetze gab und wieviele Menschen – die so wie ich – in Hauptstrassen wohnen, sich trotzdem einen Dreck darum kuemmern…
      HIER liegt das HAUPTproblem unserer Gesellschaft. Nur darf das bald nicht mehr gesagt werden denn "HAUPT" wird sehr bald verboten werden!

      Also muessen bald Strassennamen im Allgemeinen abgeschafft werden! Alle!
      Nur noch Nummern, wie in Amerika! Mit kleinen Ausnahmen natuerlich… Sunset boulevard zum Beispiel. Ach nein, geht ja auch nicht! Man bedenke nur wieviele Verbrechen schon im Sonnenuntergang veruebt wurden…

      Es gibt einfach keinen Ausweg. Vielleicht doch nur Nummern fuer die Strassen.?
      Genau! Fuer die Menschen dann endlich auch gleich! …..

  6. Direkter Demokrat am

    Die Grünen, die mal als Antikriegs- und Umweltpartei antraten, haben ihre Ideale längst verraten. Da sie auch mit der deutschen Geschichte nichts anfangen können, haben die "Grünen" auch bewiesen. Aussage Göring-Eckart: … die Nazis haben die Frauenkirche zerstört…". Wenn der "Verfassungsschutz" wirklich etwas konstuktives machen möchte, dann sollte er diese Grünen beobachten. Ob Cannabisfreund Özdemir, Crystal-Beck oder Steinewerfer Fischer, sie alle sind mehr als "Politiker" unbrauchbar, ja sogar gefährlich!

  7. Man müßte, beschäftigt man sich mit diesem Deutschhasser- und Verbrecherhaufen, mehr kotzen, als man essen kann.
    Ein deutliches Indiz für die Verblödung der deutschen "Bevölkerung" ist, daß diese Partei immer noch in den meisten Parlamenten vertreten ist, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland sind helle Ausnahmen.

    In meiner Stadt wurde vor einigen Jahren die Hindenburgstraße umbenannt, nach einem Mann, dessen Verdienst es ist, die Deportation nach Südfrankreich überlebt zu haben und der für unser Steuergeld zu diesem Anlaß mit seiner ganzen Familie aus dem Ausland eingeflogen wurde.
    Pikanterweise waren nicht die Grün_Innen die Auslöser, sondern ein F.D.P. – Anwalt, noch dazu ein Vertriebener aus Oberschlesien.

  8. Sachsendreier am

    Ich habe letzte Woche das Buch "Der Übergang" erhalten. Pirincci schreibt auch darüber. Es ist kein Wunder, dass er sich echauffiert. Wir Ansässigen verschwinden mehr und mehr von der Bildfläche, dazu werden unsere Vorfahren mit ihren Lebensleistungen nicht mehr erwähnt, ja nun auch auf diese Art aus dem Alltag gedrängt. Es ist ein Trauerspiel, wie viel Einfluss die grün-links Versifften haben. Doch warum lässt die Intelligenz in Deutschlands Städten, wenn es die denn noch eine gibt, also die Prominenten davon, sowas widerstandlos zu?

  9. Es würde mich nicht wundern, wenn geniale US- amerikanische Wissenschaftler
    demnächst ein solches Depressionsgen bei den ethnisch Deutschen finden würden.
    Der Wunsch ist bekanntlich der Vater des Gedankens.

    Im Übrigen würde mich interessieren, welcher Nationalität
    man die Nachtigallen zuordnen könnte.
    Aber das finden sicherlich die, vom Genderwahn gezeichneten, Grünen heraus.

  10. Wie wäre es mit einer "Völkerverpesterin-Roth-Straße"? Oder einer "xxxxxxx?"

  11. MeisterLampe am

    Nzinga von Ndongo und Matamba, Yaa Asantewaa…
    Die Bewohner der besagten Straßen dürfen sich wirklich freuen! Einerseits, weil sie leuchtende Beispiele der neuen Herrenrasse der Humanität und Toleranz – die über allem zu stehen scheint – sind und andererseits, weil sie bald richtig gut im Buchstabieren sein werden, was wiederum ihr deutsches Sprachverständnis verbessern dürfte. Nur braucht das dann bald keiner mehr…
    "Wie schreibt man das??" wird jedenfalls bald der meistgehörte Satz der besagten Bewohner und Eigentümer sein;)
    "Na so wie mans spricht"!

    Gute Nacht

  12. Die arme Geisteskranke hat sicher Komplexe wegen ihres Namens:
    WEIßler!
    Wie rassistisch!
    Warum beantragt sie nicht einfach eine Änderung in Schwarz? Oder Vollidiot?
    Dann kann sie die geistig Gesunden in Frieden lassen.

  13. Bernd Nowack am

    Können Sie sich vorstellen, werte Compact-Leser, daß es in Deutschland heutzutage Denkmäler von Adolf Hitler gibt und seine Nachfahren Staatsoberhaupt wären, dies obwohl allgemein bekannt ist, daß er für den Völkermord an 6 Millionen Juden verantwortlich war? Und können Sie sich vorstellen, daß dies uns Deutsche und auch das Ausland nicht interessieren würde? Unvorstellbar, oder?

    Daß der Völkermord an den Juden in der NS-Zeit nicht der einzigste Völkermord in der Geschichte war, dies ist bekannt, da denke man nur mal an den Völkermord von den Weißen in den USA an den Indianern, an den Völkermord der Engländer an den Buren (damals wurden die KZ´s von den Engländern erfunden), an den Völkermord der Weißen in Australien an den Aborigines oder an den Völkermord der Türken an den Armeniern.

    Aber alles das stellt den Völkermord der Belgier an den Kongolesen um 1900 in den Schatten, denn 10 Millionen Kongolesen fielen diesem Völkermord zum Opfer. Spricht darüber jemand? Kaum! Ganz im Gegenteil, der König, der alle die Gräueltaten damals zu verantworten hatte, der wird im heutigen Belgien noch durch Denkmäler geehrt und Nachkommen von ihm sitzen noch immer auf dem Thron. Wird mit zweierlei Maß bei Völkermord gemessen? Sind Kongolesen weniger wert, als andere Völker die gemordet wurden? Von 1885 bis 1908 fand unter der Herrschaft des Königs Leopold II. im Kongo die Hälfte der Bevölkerung den Tod. 10 Millionen Kongolesen starben in Folge der Brutalität des belgischen Königs.
    Die Kongolesen wurden brutalst mißhandelt, ermordet und verstümmelt. Jedes Dorf mußte eine bestimmte Menge Kautschuk an die im Land verteilten Sammelstellen liefern. Konnte ein Dorf nicht genug Kautschuk vorweisen oder die Lieferung kam zu spät, wurde entweder das gesamte Dorf niedergebrannt und die Bewohner erschossen oder die Frauen, die zuvor als Geiseln genommen wurden waren, ermordet. Viele Frauen wurden vergewaltigt und starben in der Geiselhaft. Eine weitere Form der Bestrafung war das Abhacken der Hände, dies betraf diejenigen die angeblich nicht genug Kautschuk abgeliefert hatten. Besonders „fleißige“ Soldaten Leopolds, die besonders viele Hände vorzeigen konnten, wurden früher aus dem Dienst entlassen.

    Später (1961) ließen die Belgier den ersten Ministerpräsidenten des nun unabhängigen Kongo, Patrice Lumumba, töten, vor allem weil er die Verbrechen der Belgier anprangerte. Lumumba: „Wir werden die Massaker nicht vergessen, in denen so viele umgekommen sind…“

    In Belgien gibt es sogar noch ein Museum welches beide Könige glorifiziert. Es ist unmißverständlich klar, daß Leopold II. ein Massenmörder war, der in nichts besser war als Adolf Hitler. Im Gegensatz zum deutschen Schulwesen, wo der Völkermord an den Juden selbstverständlich Thema ist, man sich generell in Deutschland zur Schuld am Völkermord an den Juden bekennt, fehlt im belgischen Geschichtsunterricht nach wie vor jegliche Erwähnung des damaligen Völkermords und es ist kein Thema in der belgischen Gesellschaft. König Leopold II. war, wie Hitler, ein Schreibtischtäter, er selbst war nie im Kongo. Die märchenhaften Einnahmen aus der brutalen Ausbeutung des Kongo verwandte er für protzige Bauwerke und Feiern. Man kann mit Recht sagen, unter den Potentaten der Zeit um 1900 war Leopold II. der moralisch verkommenste, was auch in vielen Karikaturen der damaligen Zeit zum Ausdruck kam.

    Während die Bundesrepublik seit vielen Jahrzehnten eine Aufarbeitung des Völkermords an den Juden betreibt, Wiedergutmachungszahlungen leistet, tut Belgien dies in Bezug der Kongolesen absolut nicht, ganz im Gegenteil.

    Wenn ich höre, daß die Straßennamen deutscher Kolonialpioniere geändert werden sollen, dann geht mir der Hut hoch. Um 1900 war Deutschland ein Zwerg in punkto Kolonien, es war halt dem Zeigeits geschuldet, daß man Kolonien eroberte, die USA machen es ja heute noch, nur nennen sie es nicht Kolonien.

    Und der Compact-Autor Lüdemann hat Recht, wenn er schreibt, daß es für viele Einwohner ein Fortschritt war, daß die Deutschen zeitweise Kolonialherren waren. Nicht nur die Sklaverei wurde abgeschafft, sondern auch drakonische Strafen. So war in der deutschen Kolonie Wituland (War nur von 1885 bis 1890 deutsche Kolonie, wurde 1890 gegen Helgoland eingetauscht) galt bis zur Ankunft der Deutschen das islamische Scharia-Gesetz, d.h. Dieben wurden die Hände abgehackt. Und auch dort wurde die Sklaverei verboten, die bis dahin massenweise vorhanden war, außerdem Brunnen gebaut usw. Die deutsche Verwaltung saß auf der Insel Lamu. Die dortige Bevölkerung ehrte die deutschen Kolonialherren in den 1990er Jahren mit einem kleinen Museum und hängten eine Kaiserfahne raus. Deutsche die Lamu besuchten, wollten das den Lamuanern ausreden, weil diese Fahne angeblich verfassungsfeindlich ist. Die Lamuaner konnten es nicht fassen, daß Deutsche nicht zu ihrer Geschichte stehen und lehnten das Ansinnen ab. Die Fahne und das alte Kaiserwappen hängen immer noch an dem Museum auf Lamu.

    Auch andere ehemalige Kolonien ehrten deutsche Kolonialherren durch Heruasgabe von Briefmarken und Münzen, was jedesmal die Bundesrepublikaner auf den Plan rief um dagegen zu protestieren. Also, ehemalige Kolonien ehren heutzutage deutsche Kolonialherren, und wir Deutschen wollen die Straßen umbenennen die den Namen dieser Kolonialpioniere tragen? Ehrloser geht es nicht! So können nur Deutsche handeln, die zu ihrer Geschichte kein Verhältnis haben.

    • Ours Drôle am

      Und in Münster wurde der Hindenburg-Platz in Schloßplatz umbenannt… wegen der sogenanntem "Politcal Correctness" Danke Herr Nowack für ihren Leserbrief.

    • Manfred aus München am

      Die Grünen haben zu rein gar nichts ein Verhältnis, das sind Nihilisten, wollen aber unserem Volk sagen wo es lang geht. Es wird noch eine ganze Weile dauern bis dem letzten Grün-Wähler klar wird was diese Gesellen wirklich umtreibt … der pure Hass … auf sich selbst, und nätürlich das deutsche Volk. An dieser Stelle möchte ich auch Herrn Fischer nochmals danken, dass er Angriffskriege in unserem Land wieder salonfähig gemacht hat. Schickt diese Brut nach Hause, wählt sie ab.

    • Der grundsätzliche Unterschied ist der, daß der Kongo der PRIVATBESITZ des belgischen Königs war, hingegen die Nazis vom deutschen Volk gewählt wurden. Die Taten des despotischen Königs kann man also nicht so leicht dem belgischem Volk anhängen, wobei sich die Frage stellt, ob es sich bei den (neuzeitlichen) Belgiern nicht eher um eine Bevölkerung denn ein homogenes Volk handelt.
      Noch gravierende aber ist der Unterschied, daß man sich mit den Juden im Grunde gewisser Eliten entledigen wollte. Das hat man natürlich nicht, da man dieser nicht habhaft werden konnte, sich stattdessen ihre ärmeren, aber immer noch gut betuchten Glaubensbrüder, sowie sogar gut integrierte Nachfahren solcher vorgenommen hat. Im Gegensatz zu Völkern, ja sogar Arten, die wie auch immer, ausgerottet worden sind, haben diese Eliten, ja das Eliten(un)wesen überlebt, gingen besonders strikt dagegen vor, da es wirklich einmalig in der Geschichte war, daß explizit gegen Eliten vorgegangen wurde.
      Erst nachdem mehrere Jahrzehnte lang auf der Judenverfolgung im WK II geradezu herumgeritten wurde, erinnerten Historiker, daran, daß auch woanders und andere Volksgruppen verfolgt oder gar eliminiert wurden. So hat man sich erinnert: Was geschah mit der amerikanischen Urbevölkerung, später den Armeniern, etc.? Im Grunde genommen haben da Leute drauf aufmerksam gemacht, die die Einmaligkeit des "Holocaust" nicht so recht als Völkermord verstanden, da auf den feinen Unterschied der Elitenvernichtung nie hingewiesen wurde und sollte.
      Leopod hat seine Maßnahmen aus reiner Geldgier veranlaßt, er war Elite, der außpressen und im Grunde versklaven wollte, um noch mehr aus seiner Privatkolonie herauszuholen. Er hat die Leute nicht mißhandelt, weil sie einer bestimmten Religion angehörten, einer bestimmten Volksgruppe oder weil sie schwarz waren. Damit handelte es sich nicht um religiöse Verfolgung oder Rassismus, sondern "nur" um schlechte Behandlung aus Geldgier eines Einzelnen und nicht dessen Volkes!
      Je mehr solche historischen Ereignisse jedoch aufgegriffen werden und je weiter sie zurückreichen – religiöse Verfolgung im 16. – 18JH! – bei der Zwangschristianisierung und im Mittelalter – oder fordern wir mal Entschädigung von Italien für die Auslöschung der Kimbern und Teutonen – desto mehr "muß" bei Deutschland "nachgeschoben" werden; denn es geht ja in Wirklichkeit um den tatsächlich einmaligen Versuch sich der Eliten zu entledigen…
      Wahrscheinlich sind sowohl rechter Sozialismus als auch der Kommunismus daran gescheitert, daß sie selber auf Eliten nicht verzichten wollten.

      Straßennamen umzubenennen ist dabei für die Regierenden der billigste Weg; denn das Gros der Kosten tragen die Anwohner und Gewerbetreibenden. Vielleicht benennen die US-Amerikaner, die sich sehr viel in dieser Richtung zu Schulden haben kommen lassen, ihre Straßen nur selten, nummerieren sie einfach durch! Vielleicht sollte man sich in Zukunft auch dazu entschließen ….

      • Bernd Nowack am

        "Der grundsätzliche Unterschied ist der, daß der Kongo der PRIVATBESITZ des belgischen Königs war, hingegen die Nazis vom deutschen Volk gewählt wurden."

        Na ja, "Privatbesitz"! Wenn er nicht der König der Belgier gewesen wäre, dann hätte er auch nicht sich dieses Land unter den Nagel reißen können. Leopold II. erwarb nach 1876 mit dem Kongo eine Art Privatkolonie, die er 1908 Belgien überließ. Die belgische Kolonialherrschaft über den Kongo endete 1960, aber auch danach mischte sich Belgien in die inneren Angelegenheiten des Kongo ein und ließ den ersten kongolesischen Ministerpräsidenten Lumumba ermorden und zettelte durch ihre Marionette Tschombe einen blutigen Bürgerkrieg an.

    • Para Bellum am

      Chapeau, Herr Nowack. Sehr gut, Geschichte: 1.

      Erwähnenswert wäre vielleicht noch die Tatsache, das die Unterjochung des vergleichsweise riesigen Kongogebietes natürlich nicht von ein paar Weißen ( Belgiern ) bewerkstelligt werden konnte. Dafür gab es jede Menge schwarze Hilfstruppen, die ihren Job mit viel Engagement und Hingabe ausführten.

  14. Sternenhimmel am

    Die rot-rot-grünen, die , anstatt sich um die gravierenden Asylantenprobleme zu kümmern, sich lieber mit Straßenumbenennungen befassen, sollen die Kosten dafür alleine tragen. Es sind unsere Steuergelder, die dafür vergeudet werden. Wir das Volk sind der Souverän und die Parteien, die nur ein Mandat auf Zeit von uns haben (von mir nicht, Gott sei Dank !!) haben die Pflicht äußerst sorgsam mit unseren Steuergeldern umzugehen. Vielleicht finden sich ja noch Kläger, die das verhindern.

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