Geschafft. Greta Thunberg, die grüne Heilige, hat Papst Franziskus getroffen. Ein vorläufiger Höhepunkt ihrer Karriere. Dabei drückte sie dem Pontifex ein Aktions-Flugblatt in die Hand.

    Auf dem Petrsplatz in Rom traf die Klimaaktivistin den Pontifex der katholischen Kirche. Bereits gestern war sie mit dem Zug in der ewigen Stadt eingetroffen. Bei der heutigen Audienz spazierte der Vater neben ihr, schützte sie mit einem Regenschirm vor der Sonne. Der Gesprächsinhalt zwischen dem alten Franziskus und der 16jährigen Greta ist bislag unbekannt.

    Jedoch übergab sie ihm einen Zettel, auf dem ihr Klima-Evangelium stand. Dessen ethischer Imperativ verrät bereits die Überschrift: „Join the Climate Strike“ (Beteilige dich am Klimastreik). Der Papst soll also bei „Fridays for Future“ mitmachen?

    Sollte der Papst dem Aufruf folgen, stünde er innerhalb der Kirche nicht allein. Bereits der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer fand: „Ich bin der Ansicht, die Kirche muss Anwalt der „Fridays for Future“-Bewegung sein“. Zwar wäre Greta kein weiblicher Messias, aber er sei der Meinung, „dass unsere Gesellschaft und auch unsere Kirche von Zeit zu Zeit echte Propheten braucht, die auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen und Lösungswege vorschlagen“.

    Der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers pflichtete dem bei: „Die Jugendlichen, die Woche für Woche unter dem Motto auf die Straße gehen, imponieren mir“. Auch „wenn sich über die Form des Protests vortrefflich diskutieren lässt, muss die Mahnung der Jugendlichen uns wachrütteln“. Denn: „Nicht allein sie tragen Verantwortung für die Zukunft, auch wir müssen konsequent für das Morgen einstehen.“

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    Statt Greta wäre ein Aufstand von Vernunft und Wissenschaft gegen Ideologie und Politische Korrektheit nötig. Wo sind die mutigen Ingenieure und Erfinder, die innovativen Wirtschaftsführer und fleißigen Arbeiter, die sich der ökologisch kostümierten Deindustrialisierung widersetzen? Wollen die Gewerkschaften wirklich zulassen, dass nach dem Bergbau auch die Automobilproduktion vernichtet wird? Sollen nach dem Transrapid auch andere Patente Made in Germany nur noch in China gebaut werden? Deutschland war, ist und muss bleiben: ein Hochtechnologiestandort. Sonnenenergie mag eine Option für die Karibik sein – aber hier ist nicht Jamaika!

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