Die Idee der Elektromobilität entstand aus der Notwendigkeit, Abnehmer für den Zappelstrom von Windrädern und Photovoltaik-Anlagen zu finden. Die Vorstellung war die, dass die Elektromobile ständig über Smartmeter am Netz hängen und immer dann, wenn zu viel Zappelstrom zur Verfügung steht, diesen aus dem Netz absaugen („Demand Side Integration“). In der einschlägigen Literatur wurde sogar der umgekehrte Vorgang diskutiert („Vehicle To Grid“). Damit sollten Netzinstabilitäten und Netzzusammenbrüche vermieden werden.

    _von F. Schügerl

    Alles andere hätte ja auch überhaupt keinen Sinn, da anderenfalls die Stromnetze durch die Elektromobilität bis zu 20 Prozent mehr Last zu bewältigen hätten. Diese ganze Idee war natürlich ein akademisches Hirngespinst weltfremder „Experten“ in ihren Wolkenkuckucksheimen: Man muss sich das einmal praktisch vorstellen. Die Kommunen müssten jeden einzelnen Parkplatz mit einer Stromzapfsäule ausstatten (Kostenpunkt etwa 10.000 Euro pro Einheit). Für eine Million Pkw ergeben sich Kosten von zehn Milliarden Euro. Derzeit gibt es in Deutschland 65 Millionen Autos. Nicht mitgerechnet sind die Kosten, die entstehen, um sämtliche Straßen einer Stadt aufzureißen. Die Kommunen müssten dazu in Vorlage treten, weil anderenfalls niemand ein Elektromobil kaufen würde. Derzeit sind vorhandene Stromzapfstellen in den Städten permanent frei, weil die Elektromobile einfach nicht angenommen werden.

    Nachdem die „Energiewende“ im abgelaufenem Jahr ins Stocken geraten ist (im ersten Halbjahr 2019 wurden gerade mal 86 neue Windräder in Deutschland installiert, „Besserung“ ist jedoch nicht in Sicht), verschob sich die „Energiewende“ hin zur „Mobilitätswende“. Damit wurde die Elektromobilität von dem ursprünglichen Gedanken, den Windstrom aufzusaugen, vollkommen entkoppelt. Derzeit ist geplant, Stromzapfsäulen als reine Stromtankstellen aufzustellen, was die Stromnetze zusätzlich belasten wird, anstatt sie von Erzeugungsspitzen der Zappelstromproduzenten zu entlasten! Sollten in Deutschland konventionelle Kraftwerke wie geplant abgeschaltet werden, ist ein Zusammenbruch der Stromversorgung ohne dauernde Stromimporte nicht mehr aufzuhalten!

    Es sei angemerkt, dass sich die oben angedachte Idee mit Wasserstoffautos verhältnismäßig leicht umsetzen ließe: Dabei müssten Wasserstofftankstellen zusätzlich mit Elektrolysegeräten ausgestattet werden, die bei Verfügbarkeit des Windstroms den Wasserstoff in situ erzeugen und speichern. Den Kommunen blieben die Verschandelung durch viele Millionen Zapfsäulen erspart. Der immer wieder diskutierte problematische Transport von Wasserstoff kann entfallen.

    Schon aus diesem Grund ist klar, dass das akkubetriebene Elektrofahrzeug eine reine Sackgasse darstellt. Das Wasserstoffauto ist dem akkubetriebenen Elektrofahrzeug auch in anderer Hinsicht konzeptionell überlegen:

    -Kurze Tankzeiten, wie bei normalen Autos
    -Keine Umweltproblematik durch alte unbrauchbare Akkus
    -Die Unfallgefahr ist beim Wasserstoff nicht höher als bei einem Benzin- oder Dieseltank, da der Wasserstoff bei einem lecken Tank nur nach Maßgabe des verfügbaren Sauerstoffs abbrennen kann. Bei einem Akku kann jedoch im Falle eines Defektes die gesamte Energie gleichzeitig frei werden. Der Akku ist somit eine Bombe, wie schon viele Brände gezeigt haben.

    Trotzdem ist auch das Wasserstoffauto für den Konsumenten derzeit keine Alternative, weil der Wasserstoff als Treibstoff auf der Basis eines Strompreises von 30 Cent in Deutschland rund dreimal so teuer wäre wie normaler Diesel oder herkömmliches Benzin. Zwar werden an den wenigen Wasserstofftankstellen, die es gibt, das Kilo Wasserstoff um zehn Euro angeboten, was unter Berücksichtigung der Wirkungsgrade etwa gleichpreisig mit Benzin und Diesel wäre, jedoch ist das kein Marktpreis. (Fortsetzung des Artikels unter dem Werbebanner.)

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    Es gibt jedoch eine dritte Alternative, regenerativ auf einfache Weise Autos zu betreiben, die in der gegenwärtigen Diskussion überhaupt nicht vorkommt, nämlich das mit Biomethan betriebene Gasauto! Das Gasauto hätte den unerhörten Vorteil, dass es gar nicht erst entwickelt werden müsste. Man stelle sich vor, dass dutzende Milliarden an Investitionen für neue Fabriken für Elektroautos einfach entfallen könnten! Das Gasauto hat den weiteren Vorteil, dass es alternativ auch mit Benzin betrieben werden kann. Es benötigt bloß zusätzlich zum Gastank auch noch einen Benzintank!

    Doch wie soll das Methan regenerativ erzeugt werden? Die Lösungen dazu sind auch bereits vorhanden, nämlich in Biogasanlagen, deren Biogas zu Biomethan gereinigt wird. Derzeit gibt es in Deutschland 190 Anlagen, die Biomethan erzeugen. In Schwedt in Brandenburg steht eine Biogasanlage, die aus Stroh Biomethan erzeugt (VERBIO Vereinigte BioEnergie AG).

    Nach einer Pressemitteilung dieser Firma bleiben jedes Jahr allein in Deutschland acht bis 13 Millionen Tonnen Stroh ungenutzt – ein gewaltiges Rohstoffpotential für den Biokraftstoff von VERBIO: Mit dieser Menge Stroh könnten jährlich bis zu 5,5 Millionen Autos betrieben werden. Grundlage dafür ist das von VERBIO entwickelte und weltweit einzigartige Verfahren zur Monovergärung von Stroh in einer industriellen Anlage, die am Standort Schwedt/Oder bereits seit Oktober 2014 grüne Energie in das Erdgasnetz einspeist. Das Endprodukt Verbiogas kann als Kraftstoff für Erdgasfahrzeuge im Kommunal- und Privatverkehr sowie als alternativer Kraftstoff im Nutzfahrzeugbereich eingesetzt werden.

    Doch wo soll das Biogas für die restlichen 60 Millionen Autos in Deutschland herkommen? Klar ist, dass die Biogasproduktion nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion treten darf. Die Alternative darf nicht lauten: autofahren oder essen! Allerdings gibt es sowohl in Österreich wie auch in Deutschland bereits Versuche, Substrate für Biogasanlagen aus Zweitfrüchten zu gewinnen, die nach der Getreideernte im Juli angebaut werden und bis Ende Oktober Zeit zum Reifen haben. In Deutschland wird auf etwa sechs Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche Getreide angebaut. Würde man auf diesen Flächen eine Zweitfrucht anbauen, entspräche das einem Äquivalent von 165* Terawattstunden. Hinzukommen 1,35 Millionen Hektar, auf denen bereits jetzt nachwachsende Rohstoffe für die Biogasproduktion angebaut werden. Insgesamt würde das also ein Äquivalent von 202 Terawattstunden (thermisch) entsprechen.

    Der Verkehr benötigt in Deutschland etwa 768 Terawattstunden. Allein mit Biomethan aus Feldfrüchten könnten also etwa 26 Prozent der notwendigen Energie für den Verkehr aus Biogasanlagen kommen. Rechnet man noch die acht Prozent Energieverbrauch hinzu, die durch die Strohvergärung für den Verkehr genutzt werden könnten, so ergibt sich derzeit ein Potential von einem Drittel des Energieverbrauchs des Verkehrs, das durch Biomethan abgedeckt werden könnte!

    Um sich eine Vorstellung von dieser Energiemenge zu machen, kann man diese beispielsweise mit einer Anzahl von Windkraftanlagen vergleichen: Ein Drittel der für den Verkehr benötigten Energie beträgt 261 Terawattstunden (thermisch). Daraus könnte man etwa 91 Terawattstunden Strom erzeugen. Dies entspricht in etwa der Durchschnittsleistung von 20.000 3MW Windkraftanlagen (bei einer durchschnittlichen Auslastung von 17 Prozent)! Derzeit gibt es 30.000 Windräder in Deutschland.

    elektroauto
    Tatsächlich lag der Anteil von Elektroautos 2016 in Deutschland bei nur 0,75 Prozent. Foto: B90Die Grünen

    Zur Zeit stagniert der weitere Ausbau der Windkraft in Deutschland, weil die bestehenden Windkraftanlagen die Stabilitätsreserven des Stromnetzes aufgebraucht haben. Die Bundesregierung steht deshalb trotz gegenteiliger Behauptungen und Bekenntnissen zur „Energiewende“ beim Ausbau der Windkraft mit beiden Beinen auf der Bremse. Gebremst wurde einerseits durch die Änderung des Förderregimes von fixen Fördersätzen auf ein Bieterverfahren, durch das sich die Investition in die Windkraft einfach nicht mehr lohnt, und durch die 1000-Meter-Regel, die neuerdings beschlossen wurde.

    Der weiter Ausbau der Biogasanlagen stockt ebenfalls, aber aus ganz anderen Gründen: Das Förderregime ist so gestaltet, dass es den Vorteilen der Biogasanlagen gegenüber der Windkraft einfach nicht Rechnung trägt. Strom aus einem Windrad kostet etwa acht Cent, aus einer Biogasanlage etwa 18 Cent. Allerdings hat Strom aus einer Biogasanlage eine ganz andere Qualität. Er kann entweder als Bandstrom oder sogar als Spitzenstrom in das Netz eingespeist werden (mit entsprechend höherem Entgelt). Windkraft kann aber Band oder Spitzenstrom nur liefern, wenn der Strom zwischengespeichert wird. Derzeit kostet die Speicherung von Strom etwa 30 Cent pro KWh. So gesehen ist Windstrom etwa doppelt so teuer wie Strom aus einer Biogasanlage!

    Genaugenommen wurde das EEG-Gesetz auf die Bedürfnisse von Windrädern und Photovoltaikanlagen zugeschnitten. Die unsinnigsten Formen der Energieerzeugung wurden also vom Gesetzgeber bevorzugt, was nur durch das Wirken entsprechender Lobbies erklärbar ist. Die Rechnung schaut aber für das Biogas noch günstiger aus, wenn man es als Treibstoff verwenden würde. Das Dieseläquivalent von 18 Cent/KWh entspricht einem Preis von etwa 70 Cent pro Liter Diesel (allerdings ohne die Kosten der Gasreinigung). Biomethan kommt daher als regenerativer Treibstoff in einen Kostenbereich, wo dessen Einsatz mit relativ wenig Förderung (etwa weniger Steuern) denkbar wäre.

    Allerdings werden die meisten Biogasanlagen in Deutschland in Kürze durch das Auslaufen der Förderungen abgeschaltet. Die Produktion von Biomethan als Treibstoff, die diese Anlagen retten könnten, ist offensichtlich unerwünscht. Biogasanlagen waren in früheren Zeiten ein Musterbeispiel für das grüne Paradigma „Lokal und Regional“, aber damit ist jetzt Schluss, genauso wie die Grünen mit Umweltschutz nichts mehr am Hut haben, wenn man an den rücksichtslosen Ausbau der Windkraft und die Massenproduktion von Sondermüll für die Elektromobile denkt.

    Denkt man jetzt die Energiewende basierend hauptsächlich auf Zappelstromproduzenten wie Windkraft und Photovoltaik weiter, so ist deren weiterer Ausbau ohne Zwischenspeicherung technisch unmöglich. Diese kann wieder nur durch Zwischenspeicherung basierend auf Wasserstoff erfolgen. Da aber Wasserstoff nur schwer handhabbar ist, müsste man danach streben, aus dem Wasserstoff Methan zu synthetisieren. Damit hätte man dann auch den Treibstoff für die fehlenden zwei Drittel Energie, die der Verkehr in Deutschland derzeit benötigt.

    Wählt man diesen Weg nicht, sondern versucht die fluktuierende Windkraft durch zusätzliche, neu zu bauende Gaskraftwerke abzupuffern, die als Reservekraftwerke niemals rentabel laufen können, so ist die Hirnrissigkeit nicht mehr zu überbieten, wenn man den Strom aus diesen Kraftwerken in Elektromobile speichert anstatt das Gas direkt im Auto zu verbrauchen. Zwar könnte man argumentieren, dass der Strom in den Gaskraftwerken mit einem höheren Wirkungsgrad erzeugt wird als in einem Ottomotor, aber dann müsste man erst einmal die Übertragungsverluste und Umwandlungsverluste bei diesem Vergleich abziehen. Obendrein wären mit dem Ottomotor erheblich höhere Wirkungsgrade möglich, wenn man diese Motoren in Hybridfahrzeuge einbaut. (Fortsetzung des Artikels unter dem Werbebanner.)

    Was haben die Grünen in den 1980er Jahren nicht alles versprochen: Abschaffung der Bundeswehr, Austritt aus der NATO, Verbot des Rüstungsexports. Aber sobald sie an den Schalthebeln der Macht waren, machten sie das Gegenteil. Das COMPACT-Spezial “Nie wieder Grüne!” erzählt die Geschichte einer gefährlichen Partei. Infos und Bestellung durch Klick auf das untere Banner:

    Pikant ist in diesem Zusammenhang auch das Gezerre um die Nord-Stream 2 Pipeline zwischen Russland und Amerika. Europa und vor allem Deutschland brauchen gerade wegen der „Energiewende“ aus den oben genannten Gründen mehr Gas! Russland und Amerika streiten also, wer dieses Gas liefern darf! Man muss sich daher fragen, wieso diese Möglichkeit des Gasautos in der derzeitigen Diskussion über die Energie- und Mobilitätswende überhaupt keine Rolle spielt.

    Die Vorteile liegen auf der Hand:

    1. Neue Antriebskonzepte müssten erst gar nicht entwickelt werden
    2. Der Bau neuer Fabriken könnte entfallen
    3. Man müsste nicht Millionen Tonnen Batterien (=Sondermüll) produzieren, deren Entsorgung derzeit offen ist
    4. Der Autofahrer hätte keinerlei Nachteile durch lange Ladezeiten und kürzere Reichweiten wie derzeit beim Elektromobil
    5. Die Fahrzeuge müssten in der Anschaffung nicht teurer werden
    6. Zusätzliche Versorgungsinfrastruktur kann entfallen
    7. Arbeitsplätze in er Autobranche und ihren Zulieferern blieben erhalten

    Profiteure dieser Möglichkeit wären vor allem Landwirte und kleine Anlagebauer, die allerdings an keiner Börse notieren und über keine Lobby verfügen, und natürlich der Konsument, der die Mobilitätswende fast zum Nulltarif bekommen könnte (zumindest solange das Biomethan nicht aus Windstrom produziert werden würde)!

    Dieses Beispiel demonstriert die ganze Heuchelei, die hinter dem Klimawahn beziehungsweise dem „Green Deal“ steckt: Es geht dabei überhaupt nicht darum, mit natürlichen Ressourcen schonend umzugehen, was ja jeder vernünftige Mensch begrüßen würde. Es ist vielmehr ein Geschäftskonzept, bei dem letztlich Billionen von Euro in „neue“ Technologien investiert werden sollen, die ja zum Teil gar nicht so neu und vor allem entbehrlich sind. Das ganze ist nichts anderes als ein verzweifelter Versuch, den unvermeidlichen Kollaps an den Börsen mit Sinnlosprojekten zu verzögern. Das Geld dafür muss dem Bürger aus der Tasche gezogen werden.

    Profiteure der Energiewende sind vor allem große börsennotierende Unternehmen und Fonds, die in „grüne“ Unternehmen investieren wollen und in einer kontinuierliche Aufwärtsentwicklung der Aktienkurse dieser Unternehmen interessiert sind. Insbesondere Pensionsfonds sind auf diesen Zug aufgesprungen. Diese haben sich beispielsweise in einer Initiative mit dem Namen Climate Action 100+ zusammengeschlossen und repräsentieren ein Anlagekapital von 34 Billionen Dollar. Dadurch wird auch der Grund für die Wirkmächtigkeit Klima-Hype offenkundig.

    Man muss dabei bedenken, dass sich diese Pensionsfonds in einer doppelten Schere befinden: Einerseits kommen jetzt gerade die Babyboomer in Pension, andererseits hat gerade diese Generation wenig Nachwuchs und somit weniger Neukunden für die Pensionsfonds produziert. Weiters ist diesen Pensionsfonds ihr wichtigstes Standbein, nämlich solide Anleihen durch die Nullzinspolitik, weggebrochen. Diese Fonds müssen jetzt in Aktien investieren, können aber nicht herumzocken. Sie versuchen daher durch die schiere Größe ihrer Marktkapitalisierung, den Klima-Hype zu befeuern, um ein kontinuierliches Ansteigen von Aktien „grüner“ Unternehmen sicherzustellen, in die sie investieren, und zwingen systematisch Firmen wie Energiekonzerne, auf den Klima- und CO2-Hype aufzuspringen. Entsprechend versuchen immer mehr börsennotierende Unternehmen, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen, weil das von den Anlegern honoriert wird. Dazu tätigen sie Investitionen, die genauso sinnlos sind wie das Elektromobil. Die derzeitige rein liquiditätsgetriebene Börsenhausse bekommt somit sogar eine moralische Rechtfertigung.

    Allerdings hat diese Strategie einen gewaltigen Haken: Die Energiewende verteuert die Energie gewaltig, während der Wohlstand nach dem Krieg auf billiger Energie beruhte. Der Klima-Hype kann daher zwangsläufig nur in einer Rezession enden, die die derzeitige liquiditätsgetriebene Börsenblase zum Platzen bringen wird. Man kann sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, was passiert, wenn 34 Billionen Dollar auf den Börsen falsch allokiert sind. Ein Finanztsunami unvorstellbaren Ausmaßes wird die Folge sein.
    Dies wird spätestens dann eintreten, wenn VW pro Jahr auf drei Millionen Elektromobilen sitzen bleibt, die dieser Konzern ab 2025 jährlich produzieren will!

    Dann wird offenkundig werden, dass mit dem ganzen Klima-Hype langfristig nur Verluste produziert werden können. Erst viertelte sich die Photovoltaikindustrie in Deutschland, jetzt steht die gesamte Windradindustrie vor dem Aus, und die Elektromobilität ist ein vorprogrammierter Flop!

    COMPACT 1/2020: Die neuen 20er. Chaos oder neue Ordnung?Chaos oder neue Ordnung?
    Die «Goldenen Zwanziger» waren niemals golden – hundert Jahre später driftet die Welt wieder ins Chaos. Auch Deutschland tanzt auf dem Vulkan – doch es gibt mehr Hoffnung auf ein gutes Ende als damals.
    Heute ist vieles anders und doch ähnlich: Brachten die 1920er Jahre – zunächst vor allem in den USA – die allgemeine Motorisierung, so droht uns jetzt – besonders in Deutschland – die Demobilisierung. Das 1923 erfundene Radio ist heute durch ein federleichtes Smartphone in der Jackentasche ersetzt, das uns ausspioniert und atomisiert: Die Menschen kommen nicht mehr zusammen, sondern schotten sich in digitalen Filterblasen ab oder flüchten sich in Parallelwelten. Es gibt Kräfte im Finanzkapital, wie Mega-Spekulant Soros, die die Islamisierung Europas unterstützen. Unser neues COMPACT: hier erhältlich! Oder besser gleich ein Abo, um keine Ausgabe mehr zu verpassen!

     

    16 Kommentare

    1. Franz Schroeder an

      Wie Glaube doch das Denken behindert:

      In Deutschland gibt es tatsächlich eine Mehrheit in der Bevölkerung, die glaubt, dass 20 Cent Mehrkosten pro Liter Kraftstoff das Weltklima rettet.

      (Oft sah man diese Sektenmitglieder Freitags während der Schulzeit hüpfend durch die Gassen ziehen)

      Dabei ist es so einfach, den Irrglauben Lügen zu strafen.
      Deutschland ist mit 2 % am weltweiten CO2 Ausstoß beteiligt. Davon gehen nicht ganz ein Viertel zulasten des Verkehrs.
      Angenommen, jeder fährt nun 10 % weniger als vorher, wie viel Promille wären das, gesehen auf den weltweiten Ausstoß.

      Viel Spaß beim Rechnen.

      Liebe linksversiffte Mathelehrer: dies wäre mal eine Sinn-volle Matheaufgabe für eure lieben, mit Diskalkulie behafteten, Hüpfbürgerlein.

      Ach ja, nicht vergessen, um wie viel Grad sich dann die Erderwärmung in hundert Jahren verringert.

    2. Ich habe von der Begünstigung der Elektrizität als einzige Energieform von Anfang an nichts gehalten. Geärgert hat mich zuerst elektrisch kochen zu müssen, wo man den Kohle- und Gasherd noch praktisch gekannt und es damit gelernt hat, dann war ärgerlich keine Gastherme im Badezimmer (mehr) zu besitzen. Jede Energieform sollte so wie sie ist – ohne Umwandlung in eine andere, bei der ein Haufen der Primärenergie verloren geht – primär genutzt werden. das gilt auch für die Windenergie! Die Niederländer haben bereits im 17.Jh. gezeigt, was sich mit Wind alles machen läßt, wenn man ihn direkt nutzt. Nicht machen lassen sich damit aber große Konzerne und Heuschreckenaktionen der "Geldwirtschaft", die ja nichts Wirkliches produziert! Wer eine Windmühle betreibt und darin Mehl oder Papier produziert hat einen mittelständigen Handwerksbetrieb, für den eine Börse höchst überflüssig ist!
      Das Elektroauto wurde übrigens 1898 bereits gebaut und 1900 als untauglich wieder verworfen!
      Allein auf Elektrizität angewiesen sind die neusten Kommunikationstechniken und deren enormer Energievrbrauch wird auch nirgends angeprangert, weil sich die Massen damit so schön manipulieren und auch überwachen lassen.

      • 2. Es gibt alternative Historiker, die die Kenntnis und Anwendung von Elektrizität im frühesten Altertum für möglich halten. (Einen Spatenfund dazu gibt es, die Bagdadbatterieen, ca.700v.d.Z.). Diese haben aber nie eine Versorgung über Drahtnetze aufgebaut, da solche horrende Übertragungsverluste bedeuten und eine Unmenge an verbautem Metall verbrauchen, was man damals nicht hatte.
        Aber eine "Welt am Draht" läßt sich um so besser gängeln und bevormunden, wer nicht pariert, wird abgeschaltet! Damals hatte man sich über Teslatürmen ähnlicher Anlagen vor Ort versorgt und Tempelanlagen hatten sich wohl der Blitze bedient.
        Großkonzerne und ihre Nutznießer leben vor allem von der Massenproduktion, die weder umweltfreundlich noch nachhaltig ist. Den Handwerks- und Bauernbetrieben wird damit die Existenzgrundlage entzogen, es wird maßlos Überproduktion erzeugt und noch mehr Unsinniges getan, nur um die "Geldwirtschaft" zu erhalten.

        • 3. Die alten Ägypter hatten Tempelwirtschaft, weshalb die gesamte Priesterkaste schon mal über die Klige springen mußte. Im alten Rom durften zwar 50% Zinsen genommen werden, um den Bürgern das Geld leihen zu verleiden, aber ständige und überraschende Schuldenerlässe verhinderten, daß aus diesem Geschäft eine Branche wurde. Im Mittelalter war die Zinsnahme grundsätzlich verboten. Das führte zur Auflösung des Templerordens, der sich nicht daran hielt und führte zum Haß auf Juden, weil die sich – weil keine Christenmenschen – auch nicht daran hielten, ja sogar dafür ein Monopol aufbauten, was bis ins 20.Jh. nachwirkte.
          Strom als einzige Energieform und dann noch als Netz, vrhilft dem Bankunwesen – und dann noch Angesichts der "Digitalisierung" zu einer nie gekannten Monopolstellung und damit Machtkonzentration! Man muß eben auch und vor allem die indirekten Gründe abstellen, wenn man etwas ändern will.

    3. Die BRD – GmbH von irren Parteigecken angeführt wird, ist klar.
      Ist es vernüftig alles auf ein Pferd zu setzen, Die gesamte Energieversorgung auf dem Altar der Klimaspinner und Klimabekloppten zu opfern? Nein – nur Dumme machen sowas. Es ist nicht das erste mal, dass ein aus dem Ausland zugewanderter Kanzler eine über 10 000 km lange Kriegsfront anzettelte und wir für diesen Gröhlfatz noch heute zahlen.
      Genau so ist das mit pumperl Gsund die vom Klimawahn besessen ist. Mag sein Dummheit oder wie ich glaube in Schädigungsabsicht.

      Angst in der Bevölkerung sind die Legitimation für die absurde und ruinöse „Klima“-Politik in der BRD, wie etwa ständig neue und höhere Umwelt- und Ökosteuern, Mauterhöhungen, Dämmrichtlinien, Emissionsabgaben, CO2-Zertifikatehandel, Energiewende, Diesel- und Fahrverbote, Elektroautounsinn…

      Deutschlands CO2-„Anteil“ beträgt lediglich 2,2%. Wir sind damit unter dem Strich für lächerliche 0,000038% an den weltweiten menschengemachten Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich. Bildlich veranschaulicht entspricht das knapp vier von je 10.000.000 CO2-Molekülen!

      Prof. Dr. Werner Kirstein nennt das Kind beim Namen: Es gibt keinen menschengemachten Klimawandel, jedoch sehr wohl einen rein politikgemachten:

    4. Die Elektro-Auto-Hysterie ist von ganz oben geplant und gesteuert. Mit Elektroautos unterbindet man den Tank-Tourismus, z.B. nach Tschechien. Dort kostet E5 1,12 Euro pro Liter. Wenn der deutsche Michel abhängig ist vom Strom fürs Auto, kann man beliebig an der Gebührenschraube drehen. Und bei einer "smarten" Energieversorgung kann es schon mal passieren, dass ein missbeliebiger Zeitgenosse trotz Ladekabel mit leerem Akku da steht. Wenn man den E-Auto Schwachsinn so weiter treibt, gehen spätestens nach Abschaltung

    5. Heinrich Wilhelm an

      "Derzeit gibt es in Deutschland 65 Millionen PKWs."
      Ei, Herr Schügerl, nun wollen wir mal nicht übertreiben:
      2019 waren 57,3 Mill. Kfz in Deutschland zugelassen, davon rd. 47,1 Mill. Pkw.
      Gerade bei aller Wichtigkeit und Richtigkeit der Argumentation muss man der übelwollenden Gegenseite nicht auch noch Munition in Gestalt fehlerhafter Zahlen liefern.
      Trotzdem ein interessanter Beitrag!
      Im Übrigen:
      Der Verkehr verursachte 2017 in Deutschland 21,8 Prozent (= 2.964 PJ (Petajoule)) des gesamten Primär-Energieeinsatzes. 12 TWh (Terawattstunden) betrug 2017 der Elektro-Energieeinsatz im Verkehr Deutschlands. (1 Wh = 3,6 kJ; 1 kJ = 0,278 Wh)
      Ist das nun "gut oder schlecht"?
      Bei steigendem Straßenverkehrsaufkommen und demzufolge steigender Verkehrsleistung kam es "bei Otto- und Dieselkraftstoffen nur zu leichten Rückgängen…" (Zitat: BDEW Jan. 2019) Der spezifische Energieeinsatz ist insgesamt gesunken. "Die Rückgänge im Energieverbrauch pro Verkehrsaufwand sind vor allem auf technische Verbesserungen an den Fahrzeugen zurückzuführen. (Zitat: Umwelt-Bundesamt 2019)

    6. Erst verschandeln die Windräder die Gegend.
      Jetzt folgen die Ladesäulen.
      Und wenn KI Sache ist, die ganzen Roboter.

    7. So dumm ist die Strategie VWs nicht. Eine Entwicklung der Elektromobilität wird vom Staat gefördert. In dieses Feld kann auch die Synthetisierung von Wasserstoff/Methan einfließen. Teure Akkus durch große Tanks zu ersetzen, die dann Brennstoffzellen versorgen und Elektromotoren antreiben, wäre eine Alternative. Diesel- und Ottomotoren sind weitestgehend ausgereizt und VW ist sowieso Marktführer, auch wenn sie Milliarden zahlen musstrn, weil sie erwischt wurden.

      Elektroautos werden sie sicherlich nicht auf Halde bauen, sondern erst bei Bedarf. Andere Motoren können sie immer noch, auch nach 2025, bauen und liefern.

      Dumm wäre es, nicht auf diesen Zug aufzuspringen und sich Milliardensubventionen durch die Nase streichen zu lassen, die dann andere Firmen abgreifen.

      • Heinrich Wilhelm an

        Da muss ich leider widersprechen:
        Weder die Dampfmaschine, noch der Brennkraftmotor (VK, DK, Vielstoff…) sind technisch ausgereizt.
        Auch die Kernkraftnutzung ist es lange noch nicht.
        Als "ausgereizt" gilt immer das, was der Mensch aus politischen oder kurzfristig ökonomischen Gesichtspunkten nicht weiter verfolgen WILL.
        Wenn man sich an die Umstellung von Großrechnertechnologie auf PC erinnert, so wurden ca. 60 % der vorhandenen Softwarelösungen nicht migriert, sondern fortgeworfen! Nur, um sie dann auf den neuen Maschinen wieder neu zu entwickeln. Oder sie wurden vergessen und irgendein "Genie" erfindet sie neu…
        Gesellschaftliche Effizienz und Effektivität sind menschlichen Entscheidungen geschuldet – nicht technischen Möglichkeiten.

        • Tut mir leid, ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Software, die für neue Hardware neu entwickelt wird und der Behauptung, dass der Diesel noch nicht ausgereizt sei.

          Sicherlich ist es in beiden Fällen eine meschliche Entscheidung gewesen, aber doch aus ökonomischen Gründen oder weil das alte Detailwissen auf einzelne Köpfe verteilt war und verloren gegangen ist.

          Aber man muss ja nicht die alten Dokumentationsfehler, die gerade bei den inzwischen ausgestorbenen Cobol- und Fortran-Entwicklern passiert sind, wiederholen.

    8. Die Idee der Elektromobilität dürfte in den Hinterstuben weltweit agierender Spekulanten als lukrative Geschäftsidee entwickelt worden sein und zwar noch bevor man gigantische Beträge in Kobalt- und Lithium Aktien investiert hat.
      Solange noch genug an Dividenden aus diesen Aktien erlangt werden, wird man den Hype um das Klima und die Elektromobilität noch weiter befeuern.
      Dann wird man irgendwann, wenn der Drops gelutscht ist, eine neue Kuh generalstabsmäßig geplant auf das Eis treiben und medial verkaufen.
      Wie die Geier wird man sich auf das neue Aas stürzen.

    9. Lila Luxemburg an

      "Die Vorteile liegen auf der Hand:

      1. Neue Antriebskonzepte müssten erst gar nicht entwickelt werden.
      2. Der Bau neuer Fabriken könnte entfallen
      3. Man müsste nicht Millionen Tonnen Batterien (=Sondermüll) produzieren, deren Entsorgung derzeit offen ist
      4. Der Autofahrer hätte keinerlei Nachteile durch lange Ladezeiten und kürzere Reichweiten wie derzeit beim Elektromobil
      5. Die Fahrzeuge müssten in der Anschaffung nicht teurer werden
      6. Zusätzliche Versorgungsinfrastruktur kann entfallen
      7. Arbeitsplätze in er Autobranche und ihren Zulieferern blieben erhalten"

      Der Autor hat den Sinn des derzeit verfolgten Konzeptes offensichtlich überhaupt nicht verstanden: Genau das was er als Nachteile sieht, sind im Sinne des Konzeptes und seiner Urheber … Vorteile! Und da nach wie vor eine ÜBERWÄLTIGENDE Mehrheit der … ‘Bevölkerung’ (von Volk möchte man hier nicht mehr sprechen…) das ausweislich der Wahlergebnisse genau so sieht … wird das natürlich auch weiter durchgezogen werden.

      Wenn man auf eines bei der BRD-Nomenklatura ganz bestimmt NICHT setzen sollte, dann ist das … VERNUNFT!! Leitbild und Leitidee ist das genaue Gegenteil: die Unvernunft! Ferner noch … Dekonstruktion bis zur Destruktion. Und da die Wählerschaft ihr dabei, wie ja schon geschrieben, mehrheitlich die Treue hält … kann sich jeder ausrechnen wie unsere Zukunftserwartungen sein werden… :cry:

      • Richtig, gnädige Frau! Dabei fällt mir noch Nicolás Gomez Dávila ein: „Der Schwachsinn wechselt in jeder Epoche sein Thema, damit er nicht erkannt wird.“

    10. Claude von Duringe an

      Super Artikel, genau beschrieben, wie es funktionieren KÖNNTE, was aber leider politisch nicht gewollt ist. SO könnte der Otto-Normalbürger entlastet werden und nicht mit einem "Klima-Paket", daß niemand will und braucht.

      • Dieter Mehlis an

        Sicher gibt es Klimaveränderungen, die waren aber immer seit Bestehen der Erde da. Auch die Menschheit trägt einen erheblichen Teil dazu bei. Der gesamte Hype ist jedoch stark übertrieben und Kinder/Jugendliche kennen die Zusammenhänge des Fortschrittes und der Beschäftigung nicht. Sollen wir zurück in die Steinzeit ? Die Politik sollte weniger den Grünen folgen und Realitäten und Entwicklung fördern. Der E Wahn und die Kraftwerksschließungen ist sicher keine Lösung. Windräder sind auch nur ein kleiner Teil der Lösung.
        Dieter Mehlis, Norden