Gott gehorchen, nicht den Menschen: Zum Kinostart von „Zwingli – Der Reformator“

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In »Zwingli – Der Reformator« wird die Ära der Reformation filmisch noch einmal lebendig. Die Schweizer Produktion kommt am Reformationstag in die deutschen Kinos. Ein Anlass zurückzublicken auf Leben und Wirken des »Alpenluther«, dessen aktive Zürcher Phase vor 500 Jahren begann.

Zwei Jahre nach dem folgenreichen Thesenanschlag an der Wittenberger Schlosskirche begann die Zeit des nach Luther bedeutendsten deutschsprachigen Reformators: Ulrich Zwingli. »Fang mir nicht an, hier herumzufuhrwerken wie der Luther«, warnt Johann Faber, der Vertreter des zuständigen Bischofs von Konstanz, den umtriebigen Geistlichen bereits kurz nach dessen Amtsantritt am Zürcher Großmünster. Zwingli hat nämlich rasch erkennen lassen, dass er dieselben Grundübel im Visier hat wie sein berühmter Thüringer Zeitgenosse: Ablasshandel, Korruption und eine abgehobene Gottesdienstpraxis, die das einfache Volk ausschließt, weil es des Lateinischen nicht mächtig ist.

Ein Konflikt mit der katholischen Orthodoxie ist unausweichlich. Im Film findet er seinen vorläufigen Höhepunkt in der Disputation zwischen Zwingli und dem Generalvikar Faber. Und die endet mit einem handfesten Eklat: »Meister Zwingli ist in keinem einzigen Punkt widerlegt worden«, urteilt der große Rat von Zürich und spielt damit eine ähnliche Rolle wie im Konflikt zwischen Luther und der Kurie Friedrich der Weise, der in dem bekannten »Luther«-Film von Eric Till von Filmlegende Peter Ustinov verkörpert wurde. Solche Großkaliber kann der mit erkennbar kleinerem Budget produzierte Film des Schweizers Stefan Haupt nicht auffahren, in Bildgestaltung und Dramaturgie orientiert sich die 3-Sat-Koproduktion gleichwohl an dem international erfolgreichen Reformationsdrama von 2003. Dazu passt, dass Joseph Fiennes, der Hauptdarsteller in Tills Film, mit dem historischen Luther äußerlich genauso wenig Ähnlichkeit hat wie Max Simonischek mit dessen Zürcher Pendant.

Kinoplakat

Parallel zur Auseinandersetzung mit der Kirche verläuft Zwinglis Romanze mit der Kriegerwitwe Anna Reinhart, die sich rührend um Zwingli kümmert, als der an der Pest erkrankt. Die »wilde Ehe« der beiden greift der Film mit einer gewissen Ergötzlichkeit auf, weil dies den frommen Priester in einer Weise als modern zeigt, die sich bestens auf gegenwärtige Debatten zu Kirche und Moral übertragen lässt. Dabei hätte Zwingli gern früher geheiratet; es war ihm als katholischem Geistlichen nur nicht gestattet. Als der Ketzerei-Vorwurf vom Tisch ist und der Kirchenrebell Anna, in bewusster Auflehnung gegen das Zölibatsgebot, endlich doch zum Traualtar führen kann, endet der Hauptspannungsbogen des Films.

Der Versuch, in der Aneinanderreihung der vielen weiteren Konflikte im Leben des Reformators neue Spannung aufzubauen, gelingt nur teilweise. Weitere Attacken der Katholiken, die Gemeinschaftsarbeit an der Zürcher Bibel (die noch vor Luthers Bibelübersetzung fertig wurde), der Streit mit den Bilderstürmern, die Sezession der radikalen Täufer, die Hinrichtung ihres Anführers Felix Manz auf Befehl des Rates und schließlich die Kappeler Kriege, der Kampf der Reformierten gegen ein katholisches Bündnis: Der Film spult Zwinglis wichtigste Lebensstationen in lockerer Folge ab, ohne erkennen zu lassen, was ihn zutiefst antrieb. War es die Liebe zum Wort Gottes? War es soziale Betroffenheit? Oder schlummerte in diesem Mann immer schon der Rebell?

»Zwingli – Der Reformator« ist kein großes Existenzdrama, in dem alles unaufhaltsam auf die finale Katastrophe, Zwinglis Märtyrertod im zweiten Kappeler Krieg, zuläuft. Dafür hätten die Autoren eine Vision davon entwickeln müssen, was Zwinglis innere Triebkräfte waren. In der Interpretation von Stefan Haupt hat man als Zuschauer das Gefühl, in den verschiedenen Abschnitten seines Jahrzehnts am Zürcher Großmünster auch sehr verschiedenen Zwinglis gegenüberzutreten. Vieles – etwa der wichtige Konflikt mit Luther – bleibt überdies nur angedeutet und wird nicht auserzählt. Trotzdem lohnt sich das Zwei-Stunden-Epos: als visuell ansprechender Geschichtsunterricht, in dem eine Zeit filmisch zu neuem Leben erwacht, die bis heute prägend für ganz Europa ist.

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»Christsein heißt nicht von Christus schwatzen, sondern ein Leben führen, wie es Christus geführt hat«, lässt das Drehbuch den renitenten Reformer in einer Predigt mahnen. Es klingt wie ein Bußruf an die Kirche von heute, die das Schriftverständnis der Reformatoren verraten hat und aus Machtkalkül dem Relativismus huldigt. Während die Agenda der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) längst bis zur Unkenntlichkeit mit den Programmen von Linksautonomen, Feministen und Grünen verschmolzen ist, fristen Pietisten und Evangelikale, die ohne Kompromisse an Luthers und Zwinglis Sola scriptura festhalten, ein Schattendasein.

Auf dem 37. EKD-Kirchentag in Dortmund, wo die Verkündigung des Wortes Gottes und der Bußruf Christi an eine von Sünde geknechtete Welt im Mittelpunkt hätte stehen sollen, durfte man im Workshop »Vulven malen« sein Verhältnis zum weiblichen Geschlechtsorgan entstören lassen und an Seminaren wie »Schwul, lesbisch – na und? Mit der Bibel gegen Homophobie« fassungslos zuhören, wie das Wort Gottes durch den ideologischen Schredder bestimmter Interessengruppen gejagt wurde, um es mit rot-grüner Dogmatik kompatibel zu machen. Schon längst gleicht die Theologie der Kirche, ausgehend vom Konzept der Bibelkritik, dem bewährten Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht.

Längst hat, in bewusster Abkehr von der Ethik des Apostels Paulus, der nach heutigem Sprachgebrauch ein »homophober« Ketzer wäre (vgl. Römer 1), sogar die geschlechtsrevisionistische Perversion des Komplementaritätsmodells, wie es dem Glaubenden im Schöpfungsbericht der Genesis verdeutlicht wird, den kirchlichen Segen bekommen. Im Rheinland, in Berlin-Brandenburg, Hessen-Nassau, Kurhessen-Waldeck, Baden, in der Nordkirche und auch in der Reformierten Kirche, die auf Zwingli zurückgeht, hat sich die Kirche zur Anerkennung der »Gleichwertigkeit gleichgeschlechtlicher Liebe, Sexualität und Partnerschaft« bekannt. Gleichgeschlechtliche Paare können sich in einem öffentlichen Gottesdienst trauen lassen. »Es tut mir leid, aber die EKD ist völlig am Ende und hat nichts mehr mit dem Christentum zu tun. Sie wird endgültig eine die Gesellschaft spaltende Sekte, die nur links-grüne Indoktrination übernimmt«, kommentierte ein Twitter-Nutzer im Juni den Kirchentag.

Die Reformation ist für die deutsche Geschichte von zentraler Bedeutung. Darüber und vieles mehr erzählt Historiker Jan von Flocken in COMPACT-Geschichte: „1000 Jahre deutsches Reich“ – für mehr Infos und Bestelloption auf das untere Banner klicken:

Auch in der katholischen Kirche hätte Zwingli erneut Grund, Sturm zu laufen gegen unbiblische Irrwege und den Missbrauch säkularer Autorität zur Zerstörung des tradierten Glaubens und der damit verbundenen Ethik. Dort instrumentalisieren derzeit unter dem Tarnnamen Maria 2.0 Frauenrechtlerinnen den Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche, um ihr einen feministischen und bibelfeindlichen Neuanstrich zu verpassen – ein Missbrauch mit dem Missbrauch sozusagen. Eine Forderung lautet beispielsweise, die »kirchliche Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit der Menschen auszurichten«. Mit anderen Worten: Wenn Gott zur herrschenden Sexualmoral eine andere Meinung hat, muss er sich fügen. Es geht also in die gleiche Richtung wie auf dem Evangelischen Kirchentag.

Zuletzt sorgte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm für Schlagzeilen mit der Ankündigung, dass seine Kirche ein eigenes Schlepperschiff aufs Mittelmeer entsenden wolle. Vielsagendes Schweigen herrscht hingegen darüber, wie viele der aus Seenot geretteten Moslems, die jetzt in Deutschland leben, dank des missionarischen Engagements seiner Kirche bereits zum Christentum übergetreten sind, um hier langfristig nicht zur Ursache von Kulturkonflikten zu werden, wie sie das Alte Testament ebenfalls kennt. Neben der Aufforderung zur Nächstenliebe bildet der Missionsbefehl aus Matthäus 28 den zentralen Auftrag Christi an die Kirche, die seinen Namen trägt.

Menschen wie Luther und Zwingli, die sich bewusst, unter Gefahr für Leib und Leben, dafür entschieden, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen, sind selten geworden. Und nicht mehr die leise Stimme derjenigen, die auf den in der Bibel dargelegten Willen Gottes verweisen, erringt öffentlich die größte Aufmerksamkeit, sondern wer sich bei der Anbiederung an die gottlose Gegenwartsorthodoxie als der lauteste Marktschreier erweist. Zwingli würde sich im Grab umdrehen, wäre er nicht längst mit Jesus im Paradies.

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26 Kommentare

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    Man muss allerdings auch festhalten,
    dass die katholische Kirche eine Häresie war,
    die von den gnostischen Anfängen des Christentums abfiel
    und diese dann – den Spieß umdrehend – als ketzerisch verfolgt hat.

    Ähnlich werden heute Volksdeutsche bis hin zur Ausrottung verfolgt
    mit dem Argument, die Volksdeutschen würden ‚Deutschland‘ (die BRD) bedrohen.

    So trickreich und linkisch war der Diabolos schon immer.

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    Der große Glaubensabfall,der die Ursache für den jammervollen Zustand Deutschlands u. Europas ist,und dem heute geschätzt 9/10 der Deutschen verfallen sind, begann mit dem Werk Luthers,Zwinglis u. Calvins. Aber es gehörten natürlich auch eine aufnahmebereite Masse und habgierige Fürsten,die nachdeEigentumder Kirche gierten, dazu; sonst wären die Drei auf dem Scheiterhaufen geendet. Der geistige Verfall Europas, der heute seinen Höhepunkt erreicht, Ist nach Menschenverstand nicht mehr umkehrbar. Das heißt,Ihr braucht Euch wegen "Islamisierung" oder dem Klima überhaupt keine Gedanken machen,denn der jüngste Tag und das Ende können nicht mehr fern sein.

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    Die Reformation war im 16. Jahrhundert überfällig. Die konkurrenzlos einzige verbliebene christliche Kirche, die katholische, war von Korruption zerfressen und in ihren lateinischen Götzendiensten untragbar geworden. Wären Zwingli und Luther nicht gewesen, hätte ein anderer aufstehen müssen, um den schändlichen Ablasshandel, den Zölibat und die Inquisition anzuprangern.

    Allerdings machten beide denselben Fehler. Sie zerschlugen die überwuchernden Triebe der katholischen Schlingpflanze, so dass sie wieder das Licht durchschimmern sehen konnten, aber sie standen weiterhin dicht umschlugen im Wurzelwerk. Sie lösten sich von den Auswüchsen der geldgeilen Pfaffen und ihrem „Stellvertreter Gottes“, aber sie versteiften sich auf den Grundsatz „sola scriptura“. Sie erkannten die Bibel, das Alte und das Neue Testament als „Wort Gottes“ mittelbar von IHm eingegeben an. Luther stufte einige Bücher als apokryph ein, ließ aber die Gültigkeit aller anderen zu.

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      „Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig“, sagt Paulus in 2. Korinther 3,6. Sola scriptura leugnet die Tatsache, dass die Bibel von Menschen geschrieben und aus einer viel größeren Anzahl von Büchern selektiert wurde. Es spielten also menschliche Interessen mit hinein. Das Alte Testament hat mit den Neuen nichts zu tun. Das AT beschreibt einen rachsüchtigen, eifersüchtigen und grausamen Gott, der Tieropfer, Kindermord, Verrat und Genozid verlangt. Die „göttlichen“ Eigenschaften im AT sind nahezu die Satans. Diese Geschichtensammlung, aufgeschrieben in Buchstaben, tötet jegliche positive menschliche Regung.
      Das Neue Testament, wenn man es nicht nur auf die Aussagen Jesu reduziert, zeigt ebenfalls ein widersprüchliches Gottesbild und eine Erlöserfigur, die auf die Tieropfer des AT aufbauend, von Sünde befreit. (Gott hat immerhin von Jesus das Menschenopfer verlangt, um damit weiteres Blutvergießen überflüssig zu machen).

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        "Das Alte Testament hat mit den Neuen nichts zu tun."

        Die zahlreichen Bezüge und Zitate belegen das.
        Und diese Bezüge sind mitnichten nur antagonistisch aufzufassen
        ("damit das Wort erfüllte werde").

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      Der Begriff Sünde wird in heutigen Auslegungen synonym zum Begriff Schuld verwendet und damit wird aus der Trennung von Gott eine Verallgemeinerung auf jegliches Fehlverhalten erreicht, das Menschen in steter Furcht vor auch nur dem kleinsten Fehler hält. Ein besonders wirksames Konstrukt, um eine Staatskirche mit den bekannten Unterdrückungsmechanismen zu installieren.
      Jesus selbst predigt die ganz andere Lehre des gegenseitigen Vergebens und der Liebe.
      Diese Erde ist so eingerichtet, dass niemand ohne Fehler durchs Leben kommt. Aus Fehlern lernt man. Natürlich muss es Gesetze geben, die grobe Verfehlungen sanktionieren. Aber eine Institution, die darauf aus ist, bei Menschen Schuld zu finden, um einen „Erlöser“ für notwendig anzupreisen, verkehrt die Lehre Jesu ins Gegenteil.
      Der „Wille Gottes“ steht explizit nur an einer einzigen Stelle: „Gott […] will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ 1. Timothesu 2,4 (Zürcher Bibel).

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        Klar daß sich die Erzteufelin hier zu Wort melden muß (um 2:41 Höllenzeit!), mit ihrem Mist,der von ihrem Herrn,demSatan, so inspiriert worden ist,wie die heiligen Evangelisten von GOTT inspiriert und geführt waren. Ein besonders schwerer Fall,da reichen 10 Jahre Fortbildungslager nicht,da müßte eine finale Lösung her.

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    katzenellenbogen am

    Also was die Lernfähigkeit beim Thema Ablasshandel betrifft: Die Jesuiten haben jetzt angeblich einen „CO2-Rechner", mit dem man, wenn man eine Flugreise unternimmt, seinen ökologischen Impact ausrechnen kann, und dann soll ein diesem entsprechender Betrag gespendet werden, unter anderem für „arme Frauen in Südostasien". Nun, was die Frauen dort (Thailänderinnen!) betrifft, da wird’s wohl mancher mit dem Angesäuselten im Nachtclub halten, der zur Soldatin der Heilsarmee, die „für gefallene Mädchen" die Sammelbüchse hinhält, sagt: „Ich gebe direkt! " Ansonsten aber gilt:
    Wenn das Geld im Kasten klingt,
    das Flugzeug von der Rollbahn springt!

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    Schon der Titel ist eine Lüge. Zwingli (+Luther) haben die Kirche nicht "reformiert" (wozu Bedarf war),sie sind von ihr abgefallen und haben sie schwer beschädigt. Insoweit ist der morgige "Reformationstag" auch eine Lüge. Es gibt ein einfaches Mittel,sich von der Sünde der Ketzerei zu heilen: die Fragmente der wahren und einzigen Kirche finden und einen glaubenstreuen Priester u. Bischof,die den Konvertiten wieder aufnehmen. Man merkt,daß man an der falschen Adresse ist,wenn der Priester das als unnötig bezeichnet,dann ist er ein Anhänger des Anti-Papstes Bergoglio, der ist schlimmer als Luther war.

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    Die Kirchen werden in den nächsten Jahren
    in einem so gewaltigen Ausmaß bröckeln –
    es wird Zeit.
    Die Wende kommt.

    Gott mit uns.

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    Das ist der einzige Pluspunkt, den ich beim Islam sehe: Er wird die jetzige Kirche vollkommen auslöschen!

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      Den weiteren Pluspunkt,daß er auch Leute wie die Archidiabola und die große Mehrzahl der Kommentatoren hier auslöschen wird,diesen Pluspunkt sehen Sie nicht?

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    Wenn die Erzketzer Zwingli u. Luther nicht in der Hölle sind,dann ist niemand in der Hölle.

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    Man kann nicht ,sehr zutreffend, die lutherischen Pseudo-Kirchen als unchristlich charakterisieren,andernseits aber Zwingli, als "Märtyrer" bezeichnen. Deren heutiger Zustand ist die zwangsläufige Frucht aus dem Werk Luther&Co. auch wenn sie einige Jahrhunderte gebraucht haben,um sich vollständig zu entpuppen.Ohne die Heilige Messe kann es eben auch kein Christentum geben. Zwingli war kein Märtyrer und sein Ende viel zu gut,er hätte das Ende des Jan Hus verdient gehabt.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Dieser Linksversifften und Verkommenen Kirche fehlt ei neuer Reformator wie es Luther war.

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      Das Christentum in der westlichen Welt zerfällt. Das ist doch eigentlich erfreulich, wenn ein schwacher kanaanitischer Sturmgott, den sich Moses im Machtkampf mit der alten Priesterkaste aussuchte, untergeht.

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      Das haben leider schon viele aufgegeben, siehe Neugründungen von Freikichen durch ehemalige Landespfarrer. Also, wenn man Gott mehr gehorchen möchte als Menschen dann bleibt nicht viel mehr Auswahl als eine "bibeltreue" Freikirche oder ein (missionarischer, kein eigenbrötlerischer) Hauskreis (siehe House Church Movement, Millionen Christen in China z.B.)

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        Du merkst schon, dass Du "Gott" mit Kirche oder Gemeinschaft/Gemeinde verwechselst?

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      heidi heidegger am

      Hmm, aber wenn dann ein sanfter und gleichgültig dazu..kaum gänzlich mit Menschenhirn zu begreifäään wohl..LOL: jedenfalls bin ich inspiriert ditt Tiffi mit Ffauenfedern zu peitschen, bis der ganze Gockel nackich iss wohl..*kicher*..Truthahn geht auch, oder? *kicher* und dann grillen..lecker!!

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      Kann sein,vielleicht, Gott ist er trotzdem. Ganz bestimmt ist aber Maxx ein Narr und ein sterbliches Nichts.

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        heidi heidegger am

        unschterblich isch aber Maxxens Seele und so wertvoll wie ein kleines milkyway-steak und schwimmt sogar in der Milch der frommen Denkart (Schiller!)..sorry, d e r musste einfach raus, hihi!

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        DerSchnitter_Maxx am

        Woher willst Du das wissen, das "Es … ein Er" ist ? 😉

        "Narren. Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten" (unbekannt)

        @HH – Du grillst … ich esse, trinke und lass mich bedienen 😉

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      Gott ist kein Sadist. Menschen sind Sadisten.

      Gott hat die Strukturen (die physikalische Welt und ihre Gesetze) geschaffen und jetzt kümmert er sich um die Ernte. Auf diese Welt nimmt er direkt keinen Einfluss. Hier hat der "Fürst der Welt" die Macht. Den könnte man als Sadisten bezeichnen. Allerdings ist sein Ziel lediglich das Festhalten der Menschen in Erdgebundenheit. Das bedeutet das Verweilen in den selbstgeschmiedeten Ketten, die unsere Gedanken auch nach den Ableben auf der Welt festketten. Nicht für ewig, aber für so lange, bis wir die Wahrheit erkennen. (Solange wir uns nicht von der Welt lösen, sind wir Dämonen und bewegen uns in der Hölle, also noch im Machtbereich des Fürsten der Welt und mit Einfluss auf die physikalischen Menschen.)

      Gottes Machtbereich ist nicht von dieser Welt. Er wartet geduldig, bis wir uns von der Welt entwirrt haben. Dazu benutzt er die leise Stimme der Liebe in unserem Inneren, die zu vernehmen ist, wenn wir ruhig werden. Eine Leichtigkeit, diese zu übertönen oder durch Dogmatismus zun Schweigen zu bringen.

      Solange wir Anderen die Hölle wünschen oder schaden wollen, befinden wir selbst uns noch darin.

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