Google senkt Regierungskritiker im Ranking

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Erstmals gestand Vorstandvorsitzender ein, dass mit Algorithmen gegen Kritiker des US-Establishments vorgegangen werde. Auch weitere Großkonzerne sind am Info-Krieg beteiligt.

Als der Vorstandsvorsitzender des Google-Mutterkonzerns Alphabet, Eric Schmidt, im Halifax International Security Forum von Militärs und Sicherheitsdiensten über das Manipulieren von Informationen befragt wurde, gab er freimütig zu: Man arbeite an der Entwicklung an Algorithmen, die russsischen News-Seiten Russia Today und Sputnik bei Google-News herabstufen würden. Dadurch stünden die Genannten nicht mehr in Konkurrenz zu konformistischen Portalen.

Schmidt bestritt jeden Zensurvorwurf. Der Algorithmus blockiere Nachrichten, die „sich ständig wiederholen, missbräuchlich oder unwahr sind oder als Waffe dienen könnten“. (Mit dem Argument könnte man eher die Blockierung von Mainstreamedien rechtfertigen…)

Schon zuvor hatte die World Socialist Web Site (WSW) dem Google-Konzern vorgeworfen, den Nutzer am Aufspüren diverser Information zu hindern und dazu Algorithmen absichtlich verändert zu haben. Bis zu Schmidts Geständnis hatte Google behauptet, dass diese Änderungen lediglich der Verbesserung von Suchergebnissen gedient hätten.

Laut WSW sei Google aber nur ein Teil der durch die Regierung beabsichtigten Lenkung von Informationsflüssen. Auch Amazon, Twitter, Facebook,einige Internet Service Provider wie Comcast, Time Warner Cable, Verizon und AT&T sollen an dem Vorhaben beteiligt sein. Laut WSW basiert der Angriff auf RT und Sputnik auf einer Kampagne, mit der die Demokratische Partei den US-PräsidentenTrump auf  Anti-Russlandkurs halten wollte.

Mit der angeblichen Vermeidung von „Fake News“ hat der Info-Krieg des Establishments gegen freie Medien einen Standard-Vorwand etabliert. In Deutschland hat Gesinnungsminister Heiko Maas diese Zensurwut durch Gesetzgebung gefördert und befeuert.

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