Giftanschlag in Großbritannien: Sehr wahrscheinlich eine Provokation!

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Ein britisch-russischer Doppelagent wird bei London vergiftet. In wenigen Stunden wusste Theresa May: Das waren „highly likely“, sehr wahrscheinlich, die Russen. Aber – o Wunder! – zum ersten Mal will die EU die Russen nicht automatisch, ohne Beweise, verurteilen.

_von Alexander Sviridov

Alle Dementis der Russen – auf allerhöchsten Ebene – fruchten nichts: Das Giftgas hat eine russische Bezeichnung „Nowitschok“, Neuling, und damit steht für die Briten der Verbrecher ziemlich fest. „Highly likely“ stand nur am Anfang. In den sehr aufgeregten späteren Äußerungen der Politiker und in der „Verdachtsberichterstattung“ der Presse wurde meist auf diese – unbedeutende! – Floskel verzichtet. Die Russen waren‘s, wer denn sonst?

Die Russen haben eigentlich nicht die schlechtesten Argumente auf ihrer Seite. Der Doppelagent, der früher beim russischen Militärkundschafterdienst GRU in der Personalabteilung tätig war (und die Daten der Agenten gegen Bezahlung an die Briten weitergab), schied 1999 aus dem Dienst. Fünf Jahre später wurde er enttarnt und verhaftet, war geständig, wurde verurteilt und saß im Gefängnis bis 2010, als er in einem „Paket“ gegen die in den USA aufgeflogenen russischen Spione ausgetauscht wurde.

Seitdem lebte er unter seinem Namen (kein Identitätswechsel, keine plastische Chirurgie, was bei gefährdeten Personen üblich ist…) im englischen Salisbury. Und acht Jahre später sollten die Russen („highly likely“ Putin persönlich, wie der britische Außenminister Boris Johnson vermutete) auf die Idee gekommen sein, den Agenten umzubringen: weil ihnen „highly likely“ die außenpolitische Situation des Landes mit der Ukraine, dem Doping, Olympia, den anstehenden Präsidentschaftswahlen und der Fußballweltmeisterschaft zu eintönig erschien?

„Wie können wir ein bisschen Bewegung in unser Verhältnis mit dem Westen bringen?“, haben sie womöglich sinniert. „Vergiften wir vielleicht unseren Rentner-Doppelagenten Skripal?“ Und zwar mit einem leicht zu findenden, identifizierbaren und international geächteten chemischen Kampfmittel mit dem russischen Namen „Nowitschok“, damit Scotland Yard nicht allzuviel nachzudenken braucht.

Als die Briten ihrer Sache schon absolut sicher waren, entstand ein Riss in dem schön gebastelten Konstrukt: Die EU hat sich mit dem Vereinigten Königreich solidarisiert (das Vergiften, auch von Doppelagenten, ist eben nicht gut), konnte sich aber auf keine klare Schuldzuweisung einigen.


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Überraschend erschien dazu ein ziemlich guter Artikel von Lorenz Hemicker sogar in der in Deutschland tonangebenden Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Grund dafür war nicht die Liebe zu Russland, sondern eine gewisse journalistische Vorsicht bei der Wahrheitssuche: „Gemessen an der Schwere der Vorwürfe gegen die russische Führung hat die britische Regierung bislang – zumindest öffentlich – nichts Stichfestes vorgelegt. Und auch die Indizienlage bleibt widersprüchlich.“

Die EU und Briten sind (noch) Freunde und Verbündete, aber ein Mindestmaß an Beweisen sollte doch auf den Tisch. Bis heute gibt es noch keinen einzigen! Sogar für die EU (vor allem für Griechenland und Österreich), sogar gegen die Russen war das ziemlich wenig. „Die tödliche Chemikalie wurde in der Sowjetunion entwickelt“ schreibt Politredakteur der FAZ, aber „nach dem Ende des Kalten Krieges auch in den Vereinigten Staaten hergestellt.“

Was er nicht erwähnt ist die Tatsache, dass die Sowjetunion geografisch heute nicht deckungsgleich mit Russland ist. Einige Experten behaupten, Substanzen, die dem Salisbury-Gift ähneln, wurden an einem Ort in der Sowjetunion getestet, der heute zum unabhängigen Usbekistan gehört, und auf den die Amerikaner seit 1999 Zugriff haben. Eine angebliche ehemalige Produktionsstätte befindet sich in Kasachstan.

Die FAZ lässt nicht locker: „Woher das Gift aber im konkreten Fall stammt, ist bislang völlig offen… Großbritanniens Außenminister Boris Johnson sagt, es gebe Beweise dafür, dass Russland in den vergangenen Jahren Nowitschok produziert und gelagert hat.“ Die „Beweise“ liegen „highly likely“ in dem Panzerschrank von Herr Johnson persönlich. Auf alle Fälle, die Weltöffentlichkeit hat nur den polternden Struwwelpeter Boris und keine Belege gesehen.

Die FAZ kommt zu einem (für dieses Medium) unerwarteten Schluss:
– Russland hat sämtliche chemische Waffen, „laut Aussage internationaler Beobachter“, vernichtet;
– „In der Sowjetunion als auch in Amerika dürfte es Bestände an Nowitschok gegeben haben.“ Zu den Nachfolgestaaten der UdSSR gehört auch die Ukraine, fügen wir hinzu, die auch ein zwingendes Motiv, den Russen einen Mord in die Schuhe zu schieben, haben könnte;

– Selbst „die Briten hätten ein Motiv, weil sie von den Problemen beim Brexit ablenken wollten,“ sagen Russen;
– Nicht nur Staaten, sondern „auch andere Akteure könnten in Besitz des Gifts gelangt sein.“ Erwähnt sei hier der Giftanschlag 1995 in Tokio von der Aum-Sekte. (Und in Syrien wurden beim IS auch Labore zur Giftgasherstellung entdeckt, ergänzen wir).

Wichtigstes Fazit ist aber: „Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) aus Den Haag sollen nun in internationalen Labors das Nervengift genauer untersuchen“ und „stichfeste Hinweise auf die Herkunft des Stoffs und die möglichen Drahtzieher liefern“.

Das kann auch schief gehen: 2011 zweifelte der Wissenschaftliche Rat (Scientific Advisory Board) der Organisation für das Verbot chemischer Waffen an der Existenz von Nowitschok. Einige Fachleute behaupten sogar, Nowitschok sei ein Mythos: Obgleich der Stoff angeblich sogar industriell hergestellt wurde, haben weder Russen, noch Usbeken, noch Kasachen, noch Amerikaner irgendwelche (reale, nicht belletristische) Spuren von ihm gefunden.

„Es gibt weder Test- noch Einsatzspuren, auch wenn man nach ihnen sehr aktiv in allen (ehemals sowjetischen – A.S.) Labors suchte“, sagte Toxikologe Alexej Wodowosow. Und ohne Beweise ist die ganze britische Geschichte eine ziemlich wahrscheinliche Provokation.

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37 Kommentare

  1. 2. Teil

    Es geht nicht darum, herauszufinden, wer den armen Doppelagenten und dessen Tochter ins Krankenhaus befördert hat, sondern es geht darum, die Fußball-WM in Russland zu vermasseln, von der eigenen vermurksten Innenpolitik abzulenken und es geht darum, den EU-Schranzen einen Gefallen zu bescheren, damit (ACHTUNG! VERSCHWÖRUNGSTHEORIE) die den Brexit finanziell erträglich gestalten. (heute unbedingt Maischberger schauen und die Aussagen von Elmar Brok diesbetüglich genießen!)

    Übrigens Dank an Akif! Das Heft ist zwar mit knapp 20 DM ziemlich teuer geraten, aber genial. Bitte unbedingt mehr davon!

  2. Die ganze Aktion ist eine Farce. Genau wie der britische Außenminister an sich eine Farce ist. Den kann doch niemand ernst nehmen!
    Wie kann man denn so eine Figur zum Außenminister machen? Die sollten sich mal ein Beispiel an der deutschen Regierung nehmen! Unser Außenminister muss wenigstens seinen Friseur nicht verklagen.
    Auf Putin schimpfen, wegen des "gemeinen Giftgasanschlages" kann er allerdings auch schon ganz prima. Und zwar ohne jedweden Beweis der Schuld. Gleich in seiner ersten Rede vor den Mitarbeitern des Außenministeriums und wenige Augenblicke nachdem er vereidigt wurde.
    Beweise brauchen diese Gestalten nicht, denn dass Putin ein Schuft und Halunke ist, muss nicht bewiesen werden. Das ist deutsches Selbstverständnis. Seit 1914! Das sitzt auch heute noch fest in den Köpfen der allermeisten Deutschen (Ausnahme ca. 16 Mio Bundesbürger, die schon länger im Osten wohnen).
    Da wurde es durch gut funktionierende Staatspropaganda eingepflanzt und aufmerksam gepflegt. Haltbar bis heute, wie ein Tattoo.

    • Genau so eine Farce wie die Sache mit dem Lusitania-Vorfall. Die Akten sind heute noch geheim.

      Wieso wohl?

  3. Wildvögelein am

    Tja, liebe Spione, Staatsbüttel und Stasi 2.0 Mitarbeiter. So verfährt Euer Auftraggeber mit Euch, wenn es seinen Machtinteressen dient. Dann werdet ihr fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel, nur um jemanden Unliebsamen ans Bein zu pinkeln. Wer aufmerksam die Weltpolitik verfolgt, stellt fest, dass sich das leider regelmäßig wiederholt. Die Mächtigen lieben die Spionage und Denunziation, aber sie lieben nicht den Spion und Denunzianten. Passt auf Euch auf.

    Trau. Schau. Wem.

    • haben Sie schon die Mail bekommen vom Verfassungsschutz ?? Man moechte mit Ihnen zusammen arbeiten.

  4. Werner Wolff am

    Wer den Giftgasangriff auf Skirpal und seine Tochter verübte, bedarf der ordnungsgemäßen Aufklärung. Die beginnt dann schwierig zu werden, wenn Kriminelles und Politik auf die eine oder andere Art miteinander vor allem sichtbar verwoben sind. Das ist im oben genannten Fall ja ebenso wie im Fall der (angeblichen) NSU und dessen Morde z. B. Die erste Frage, der im Fall Skripal nachzugehen wäre, ist das Motiv der Tat, das nicht mit dem Motiv des Täters oder der Täter identisch sein muss. So geht es schon mal los.

    Das stärkste Motiv hat augenscheinlich England, ganz zweifelsfrei, sonst würde es sich nicht verhalten, wie es sich verhält. Damit ist wohl das meiste bereits gesagt.

    Aber der Fall Skripal ist sicher nicht das wahre Problem, sondern das Aufgeben der abendländischen Werte der Rechtsprechung durch die Merkel-Regierung hin zum angloamerikanischen Wildwestsystem in der Rechtsprechung: Erst den Cowboy erschießen, dann fragen, was er wollte. Es steht zu befürchten, dass ebendiese Praxis gerade salonfähig gemacht werden soll. Dass damit auch die WM in Russland getroffen wird, ist nur ein synergetischer Effekt. Auf diese Weise wird jedoch das Ermitteln von Kriegsverbrechen z. B. nicht mehr justitiabel, d. h. es hat vor dem Völkerrecht keinen Bestand mehr, weil es den „Westen“ nicht mehr interessiert. Genau das sehen wird doch zurzeit in der weltpolitischen Praxis, oder? Das geschieht dann, wenn Kriminelles und Politik miteinander verwoben sind.

  5. Marques del Puerto am

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Anfang der 90 er Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ging es drunter und drüber in dem zusammenbrechenden Land. Alles schien möglich , die Armee wurde verhökert und für ein paar lumpige Mark konnte man eine AK 47 erwerben. Die Ex Sowjetunion verkommen zum Ramschladen wo es viele arme Verlierer und reiche Gewinner bei gab.
    Von daher kann man schon fast froh sein ( wenn ) das nicht auch Atomwaffen so nebenbei verschwunden sind und auf dem Schwarzmarkt Käufer gefunden haben. Beim Giftgas sieht es sicherlich nicht anders aus, auch da ist es möglich das beim Ausverkauf einiges in dunkle Kanäle verschwunden ist.
    Letztendlich würden sich doch die Russen nicht so stümperhaft verhalten um einen alten Spion beiseite zu schaffen mit einem Gift aus ihren Laboratoriums ? Wenn Sergej Skripal weg sollte, dann hätte man das auch schon im Knast erledigen können ohne große Aufregung.
    Hier geht es darum Putin vorzuführen und Russland in die Liga der so gern bezeichneten Schurkenstaaten aufzunehmen. Und selbstverständlich steht Deutschland gehorsamst solidarisch hinter England ohne wenn und aber so wie es sich auch als Vasallenkolonie gehört !

    Mit besten Grüssen
    Ihr Marques

    • Vielleicht vergnuegt sich der Scheintote schon mit seiner Tochter in der Sonne mit dem CIA instrukteur .

  6. Direkter Demokrat am

    Was haben das Oktoberfestattentat von 1980, der 11. September 2001, die NSU.Morde, das Attentat auf Charlie Hebdo, Nizza, München, Breitscheidplatz usw. gemeinsam? Es waren höchstwahrscheinlich alles False-Flag Aktionen der jeweiligen Geheimdienste, um gewisse Wirkungen bzw. Ergebnisse zu produzieren. Dabei geht es in erster Linie darum Angst zu verbreiten, um anschließend die "Gesetze" zu verschärfen. Was bedeutet, daß man die Rechte und Freiheiten der Bürger massiv einschränkt. – In diesem Fall hängt man nun Russland die Tat an, weil das Nervengift eine russische Entwicklung ist. Falsch! Es ist eine Entwicklung aus dem Jahre 1991 (die Sowjetunion gab es noch) und es wurde in der Usbekischen SSR entwickelt und hergestellt.

  7. Florian Geyer am

    Ach Terry, wenn du nicht einmal ein Opfer des angeblichen Anschlages vorweisen kannst, dann halte doch einfach dein verlogenes, pseudokonserbvatives Maul!

  8. Zitat aus Focus Panorama: "Etwa 1400 Kinder sind in der englischen Stadt Rotherham in den vergangenen 16 Jahren sexuell ausgebeutet und missbraucht worden. Das ergab eine unabhängige Untersuchung, die die Kommunalverwaltung in Auftrag gegeben hatte. Die Täter hätten Mädchen und Jungen vergewaltigt, entführt, in andere nordenglische Städte gebracht, geschlagen und eingeschüchtert, sagte die Autorin des Berichts, Alexis Jay, am Dienstag.
    Elfjährige Mädchen seien von vielen Männern vergewaltigt worden. „Es ist schwer zu beschreiben, welch entsetzlichem Missbrauch diese Kinder ausgesetzt waren“, sagte Jay. Die Täter hätten Opfer mit Benzin übergossen und ihnen gedroht, sie anzuzünden. Niemand kenne das wahre Ausmaß der Taten, heißt es am Ende des Berichts. „Unseren konservativen Schätzungen zufolge wurden über den gesamten untersuchten Zeitraum, von 1997 bis 2013, etwa 1400 Kinder sexuell ausgebeutet.“
    Damit ist das Ausmaß der Missbrauchsfälle weitaus größer, als aus den bisherigen polizeilichen Ermittlungen bekannt geworden war. 2010 war eine fünfköpfige Bande mit Wurzeln in Pakistan zu langen Haftstrafen wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden." Zitat Ende. GB hat Probleme ohne Ende. Giftgas=Ablenkung

    • Ja, das mit diesem Missbrauch hat keine öffentliche Stellungnahme ausgelöst, keine wütenden Reden von Politikern oder gar die Aufarbeitung in einer Reportage der Öffentlich-Rechtlichen Deutschlands. Weil man dabei Pakistaner hätte als Verursacher benennen müssen. Obwohl ja jedem halbwegs informierten Bürger Europas bekannt ist, welch obskures Frauenbild in Pakistan herrscht, wie auch die Vergewaltigung von Kindern in islamischen Ländern mehr als häufig vorkommt, obwohl Homosexualität öffentlich geächtet wird, deckelt man diese ungeheuerlichen Vorgänge. Wenn aber ein ehemaliger Doppelagent angeblich von Russen umgebracht wird, ist das eines öffentlichen Aufschreis würdig. Dabei lebt nun mal ein Agent gefährlich, also was soll das Gehabe? Die Tochter war wohl nur zum falschen Zeitpunkt am gleichen Ort. Beschämend, den Stellenwert intensiv zu beleuchten, den Regierungen heutzutage 1400 zerstörten Kinderseelen beimessen im Verhältnis zu zwei Verschwörungsopfern…

  9. Warum sich Russia auf die absurde Diskussion einläßt,statt sich mit einem einfachen Dementi zu begnügen,ist unverständlich. Schließlich hat der Verräter nur bekommen,was Verräter verdienen.Allerdings ist da noch seine Tochter,da ging die Rache denn doch zu weit.Geheimdienstler sind überall auf der Welt ebend fragwürdige Charaktere.Und daß es pensionierte,russische Geheimdienstler waren,die ohne Anweisung und Wissen der Staatsführung hier privat Rache übten, ist nun mal am wahrscheinlichsten.Das würde auch erklären,warum sie erst nach 8 Jahren zuschlagen konnten.

  10. So ganz nebenbei erfährt man hier,daß Russland seine Chemie-Waffen vernichtet haben soll.Zum Lachen,sie wären schön dämlich wenn sie es getan hätten. Die USA haben jedenfalls ihr chemisches Arsenal,natürlich nur für den Fall,daß der Feind sie zuerst einsetzt.Nicht mal Deutschland in seinem Todeskampf hat Chemiewaffen eingesetzt.

    • Die haben alle Gift versteckt, das ganze Gewäsch kann man nicht mehr hören! Es ist eine Schande, wie man zwei Tote hochpuscht, um wieder mal Russland zu brandmarken. Es geht hier schließlich bei dem einen Toten um einen hochbezahlten ehemaligen (Doppel)Agenten, der sich der Gefährlichkeit seines Tuns sicherlich bewusst war. Die Tochter war wohl zufällig zum Opfer geworden, wie es ja noch den Polizisten erwischte, der nun absolut nichts dafür konnte und dem wirklich das meiste Bedauern zukommen sollte. Ich denke, dass ein "Geheimnisträger" sich bewusst sein sollte, dass er bedroht ist und entsprechende Vorsorge hätte treffen sollen. Eine andere Identität wäre hilfreich gewesen. Ansonsten – es sterben leider jeden Tag Menschen vor dem Erreichen eines hohen Alters. Bei Unfällen, bei Verbrechen, an schweren Krankheiten. Oder einfach nur, weil es ihr Schicksal ist. Schlimm. aber eben Schicksal.

  11. Wo das Gift hergestellt wurde, ist doch vollkommen nebensächlich. Angenommen, das Gift stammte aus Deutschland (ja auch wir stellen immer noch gefährlichstes Giftgas her), wie sähe die Sachlage dann wohl aus? Der Logik folgend, sind die drei größten Waffenlieferanten der Welt (darunter auch Deutschland) für jeden Kriegstoten inkl. Zivilisten der Erde verantwortlich. Die Anschuldigungen gegen Putin sind an den Haaren herbeigezogen, und zwar in einem Ausmaß, dass die Intelligenz der Öffentlichkeit von T. May schamlos beleidigt wird.
    Eine andere Sache- bringe ich einen Knallfrosch aus China nach Deutschland, kann ich mit 99%’iger Sicherheit davon ausgehen, dass der Koffer herausgefiltert wird. Wie einfach ist es überhaupt, chemische Kampfstoffe von Russland in die EU zu importieren, ohne, dass diese im kostspieligen Sicherheitsnetz der Flughäfen gefangen werden? Und gerade die Briten entblöden sich zuzugeben, dass der hochgefährliche Stoff unter den Augen der Flughafensicherheit von den Opfern in die UK hereingebracht wurde? Beängstigend.

  12. Ich persönlich bin der Meinung das man aus solchen "firmen" nur auf eine Art und Weise raus kommt,waagerecht und Füße voran! In diesem speziellen Fall wird anscheind nur behauptet,nix bewiesen,aber erstmal mit Dreck geworfen!

  13. Güntherode am

    Erschreckend ist die Tatsache, dass Merkel in Polen die Forderung aufstellte, Russland solle seine Unschuld beweisen. Besser kann man den Beweis für Merkels Rechtsstaatverständnis nicht dokumentieren. Merkel wischt alle Regeln beiseite und erhebt sich über das Recht. Maas und Uschilein beteiligen sich wider besseres Wissen an diesem verbrecherischen Tun. Warum ständig lügen. Mädels seid mutig und greift Putin an. Dann müssen wir uns nicht ständig über euch ärgern und die Sache wird letztendlich geklärt. Lieber ein Ende mit Schrecken als, na ihr wisst schon……..

    • Gegenueber ihren Vasallen,wenn die Kinder missbrauchen,betruegen,luegen – verlangt sie die Unschuldsvermutung – man muss ihren Getreuen die Schuld zweifelsfrei nachweisen. In Russland …. der Beschuldigte soll seine Schul beweisen,oder,seine Unschuld.

      Die hat ein Rad ab…… ,wie kann man solch eine Provokateurin noch als Kanzlerin im Amte lassen ?? Soll das deutsche Volk fuer ihre Scheiss Politik mit dem Leben bezahlen ? Genau wie Hitler es vorhatte,dass nach ihm das Volk zugrunde gehen kann ??

  14. Nicht nur der Brexit, auch die Missbrauchsskandale von Rotherham und Telford dürften der britischen Regierung nicht viel Freude bereiten. Motivation für eine False-Flag-Aktion dürfte da reichlich vorhanden sein, eine Kooperation mit dem in solchen Dingen sehr erfahrenen CIA durchaus denkbar.

  15. EinSteuerzahler am

    Berufsrisiko. Als Spion lebt es sich halt gefährlicher als wenn man Bäcker ist. Kein Mitleid. Ich verstehe gar nicht, wie das eine solche bekloppte Diskussion auslösen kann…Wieviele hat denn der Mossad umgelegt?
    Man sollte mal ein paar Bücher lesen anstatt sich von den Medien immer mehr verblöden zu lassen. -Gruss an die Gutmenschen!

    • Florian Geyer am

      wurde denn überhaupt einer umgelegt? Nicht einmal dafür gibt es einen Beweis. Gab es denn einen Anschlag?

    • Genau!
      Die Giftgasanschlags-Opfer liegen im britischen Krankenhaus und werden bestens versorgt.
      Wäre der russische Staat für den Anschlag verantwortlich, lägen die beiden in der Kühlzelle, oder dort, wo niemand sie jemals findet.

      • In welchem Krankenhaus ???? Nichteinmal darueber gibt es glaubwuerdige Aussagen.

        Die May sollte sich besser einen Vibrator zulegen statt nachtschlafender Zeit James Bond im Auftrag seiner Matjesheringe gegen die boesen Russen ansehen.

        Die kopiert schon Merkel komplett – vielleicht wollte sie auch EU Koenigin werden ?

  16. heidi heidegger am

    tja, wie hier bereits berichtet/kommentiert: England macht sich vollends lächerlich (wie Kalli im video) aber in diesen irren *alles shice-egal*-zeiten ist anscheints alles möglich. und ich meine: alles!:

    [ Kopfnuss Kalli und Bob.TV – Geld zurück! Bin Diplomat ]

  17. Wer die Ansprache des engl. Vert.ministers zu diesem Fakt verfolgen konnte, wurde mit der Nase auf die wahren Hintergründe gestupst. Er jammerte an die engl. Bevölkerung, sich hinter Thersa May zu stellen und sie zu stärken gegen die "russ. Bedrohung". Jeder weiß, dass ihre Zustimmungsquoten unter der Bevölkerung durch ihre Aktivitäten zum Brexit im Sturzflug beängstigend nach unten gegangen sind.
    Hat da wohl der "böse Russe" beabsichtigt, ihre Quoten aufzupeppen – oder wer wohl ?????

  18. Kritischer Rationalist aus Hessen am

    The show must go on.Wahlen in Russland und etwas Sympathy für die Brexitianer von der EUDSSR. Die Augsburger Puppenkiste ist und war immer schon wahrhaftiger.Folge dem "Cui Bono".Mal sehen was David I. dazu meint.

  19. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs konnte auf auf der halben Welt Waffen aller Art günstig und anonym erwerben! Daß russische Soldaten ihre Waffen in der damaligen DDR jedermann anboten und verkauften, habe ich selber beobachten können. Das dürfte aber nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein.
    Trotz Brexit bleibt England in der NATO und bindet sich noch enger an die USA. Und die wollen einen Krieg mit Rußland provozieren, da sie megapleite sind und auf den Reichtum Sibiriens als Beute schielen.
    Wenn man Jemanden ins schlechte Licht setzen will, besorgt man sich dessen Pfeile und erschießt damit – am Besten einen, der eigendlich unwichtig (entbehrlich) ist. Daß es die Tochter, die wohl nie in dieser Szene tätig war, mit erwischt hat, spricht dafür. (False Flag – auch noch blöd umgesetzt)
    Die USA haben Kriegseintritte schon immer gerne so provoziert und die Enländer haben übers Ziel hinausgeschossen – siehe oben.

  20. HansHeinrich Klöker am

    Was an dieser Geschichte am wichtigsten ist: DAS alle Beteiligten einen kühlen Kopf bewahren…Wir reden hier über 2 Atommächte, die doch am Ende mehr die Vernunft walten lassen …Bei allem Wahkampfgetöse und Brexit ablenkungen…

  21. Harald Kaufmann am

    Wollen die Angelsachsen, durch solche unbewiesenen Behauptungen letztendlich einen Krieg gegen Russland azetteln?

  22. Karl Blomquist am

    Allein schon dass das gesamte NWO-Quartett ins Horn der Hexe May stößt
    spricht für einen Coup des Westens
    Der Yankee-Schwindler Trump, Königin Stiefmutter und die Hochfinanz-Handpuppe Macron stoßen ins Horn der Hexe May, ohne dass es einen Beweis oder auch nur ein Motiv Russlands gäbe.

  23. Aristoteles am

    "in der in Deutschland tonangebenden Frankfurter Allgemeinen Zeitung […] eine gewisse journalistische Vorsicht bei der Wahrheitssuche"

    Das muss überhaupt nichts heißen. Die Krankfurter Allgemeine Zeitverplemperung kann verzerren und verdrehen, dass sich die Balken biegen.
    Besonders der für Ostdeutschland zuständige Mitarbeiter Stefan Locke versteht es immer wieder, den patriotischen Widerstand gegen das Merkelregime dunkelbraun bis nachtschwarz zu bepinseln.

    Auffällig auch, wie stark in Bezug auf das Thema Gas behauptet, dementiert und neu aufgetischt wird (vgl. den Anlass zum Zweiten Irak-Krieg).

    • Bitte Aristoteles BItte ! Nicht Ostdeutschland. Mitteldeutschland bitte. Ostdeutschland steht unter polnischer Verwaltung.

  24. „Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) aus Den Haag sollen nun in internationalen Labors das Nervengift genauer untersuchen“ und „stichfeste Hinweise auf die Herkunft des Stoffs und die möglichen Drahtzieher liefern“. ~~~ Falls aber wirklich ein Gift zum Einsatz gekommen sein sollte, welches der damals (angeblich) angestrebten Reihe von neuen chemischen Kampfstoffen entsprechen sollte, so würde es sich ja gerade dadurch auszeichnen, dass man es aus handelsüblichen Zutaten wie wie Insektiziden und Düngemitteln herstellen kann. Somit kann man es eben nicht sicher zurückverfolgen. Es gibt zwar noch gewisse andere chemische "Fingerabdrücke", aber diese lassen sich mit entsprechenden Aufwand auch fälschen.

    • plötzlich, Paul... am

      Vielleicht ist das mit der geheimen Kennzeichnung genau das, weswegen die Briten bislang und entgegen internationalen Gepflogenheiten auch noch keine Giftproben an die Russen geliefert haben. Wer kennt schon alle Tricks des Anderen? Sicherlich kann man vieles fälschen, aber sicher nur das Bekannte. So gesehen bestünde aus Sicht der Briten die Gefahr, daß die Russen dann zumindest schlüssig nachweisen könnten, daß es nicht aus ihrer Produktion bzw. Sowjetzeiten stammt. False-Flag wäre dann wahrscheinlicher und die Briten würden doppelt auflaufen: Zum einen, weil sie dann etwas behauptet hätten, was gar nicht so "likely" sein kann, und zum anderen, daß ihre Aufklärung so beschissen ist, daß dieser selbst für so einen Uralt-Giftstoff bisher entgangen war, daß die Russen ihm "hidden tags" beigemischt haben…

      Wenn Lügen kurze Beine haben, müßte eine Theresa May längst mit Rollbrett und Handstützen unterwegs sein.

  25. Schade das Pinocchio nur eine schoene Geschichte ist……. ansonsten wuerden die EU Politiker nebst Vasallen
    nur noch mit Rundumleuchte auf der Nase, und zusaetzlicher Refugees Gesichtsvermummung rumlaufen….

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