Geopolitischer Paukenschlag – Italien will Mitglied der Neuen Seidenstraße werden

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Die Regierung in Rom rebelliert weiter gegen Brüssel und schließt sich gegen den Willen der EU dem wichtigsten chinesischen Wirtschaftsprojekt an. Lesen Sie im folgenden Artikel über Italiens Entscheidung für das eurasische Projekt und in COMPACT Spezial 16 „USA – China: Endkamf um die neue Weltordnung“ zusätzliche Hintergrundinfos

_von Sven Reuth

Seit gestern befindet sich der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in Italien, um mit der Regierung in Rom über eine offizielle Partnerschaft des Landes in dem von der Volksrepublik initiierten interkontinentalen Handels- und Infrastrukturnetz der Neuen Seidenstraße („One Belt, One Road“) zu verhandeln. Ein erfolgreicher Vertragsabschluss wäre ein großer Erfolg für Xi, denn Italien wäre das erste Mitglied der sieben Industriemächte (G7) und der erste große EU-Staat, der sich dem Seidenstraßenprojekt anschließt.

Um diesen geopolitischen Paukenschlag gebührend zu zelebrieren, wird derzeit in Rom das ganz große diplomatische Besteck ausgepackt. Im Rahmen eines „pharaonischen Empfangs“ (so die Tageszeitung „La Stampa“) für den chinesischen Präsidenten wird ein Staatsdinner im Quirinalspalast zum Gesang von Andrea Bocelli gegeben, das flankiert wird von einer Zeremonie vor den Nationaldenkmal und einem Besuch bei beiden Kammerpräsidenten des italienischen Parlaments.

Gegen die Vorgaben aus Brüssel und Washington

Die Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte signalisiert mit den Gesprächen, dass sie sich von Brüssel nicht mehr länger die eigene Wirtschafts- und Bündnispolitik diktieren lassen möchte. Schon am 9. April steht der EU-China-Gipfel an, auf dem eigentlich vor dem Hintergrund des chinesisch-amerikanischen Handelskrieges die Koordinierung der Politik der EU-Staaten gegenüber der Volksrepublik erfolgen sollte. Rom sendet nun ein klares Signal an EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, dass es sich seine eigene nationale Souveränität nicht abkaufen lassen möchte.

 

Peking wird dieses Entgegenkommen sicherlich zu würdigen wissen. Schon als Xi Jinping vor sechs Jahren in der kasachischen Hauptstadt Astana den Beginn der „Belt and Road“-Initiative (BRI) verkündete, berief er sich auf die sagen- und mythenumwobene antike und mittelalterliche Seidenstraße. Er kündigte an, auch das neue Projekt entlang der uralten Trassen und Seewege verlaufen zu lassen. Auf ihrer Landroute soll die BRI zentralasiatische Staaten wie China, die Mongolei, Kasachstan und Russland mit Mitteleuropa (die sogenannte „Neue eurasische Landbrücke“) verbinden, während die maritime Südroute („Seidenstraße zur See“) über Indonesien, Indien und Arabien bis an die Ostküste Afrikas und dann weiter bis an das Rote Meer und das Mittelmeer führt.

Endpunkt sollte natürlich die italienische Hafenstadt Venedig sein, deren bekanntester Sohn Marco Polo gegen Ende des 13. Jahrhunderts von hier aus seine legendären Handelsreisen unternahm. Auf Marco Polo bezog sich nun auch Xi Jinping in seinem offenen Brief an die „Amici Italiani“, die „italienischen Freunde“, der anlässlich seines Staatsbesuchs von der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ gleich auf der Titelseite veröffentlicht wurde. „Der berühmte Entdecker hat die erste Welle des China-Fiebers ausgelöst“, ließ der chinesische Staatspräsident seine italienischen Leser wissen, und nun stehe die zweite unter dem Zeichen der BRI-Initiative bevor.

Kein italienischer Krieg gegen Huawei und ZTE

In erster Linie geht es bei dem Projekt aber natürlich um handfeste Interessen und weniger um die Wiederbelebung historischer Referenzen. Während die US-Regierung gerade versucht, den westlichen Regierungen ein Verbot der Beteiligung chinesischer Unternehmen am Ausbau ihrer Telekommunikationsnetze aufzuzwingen, wird sich Italien nicht in die Front gegen den chinesischen Konzern Huawei einbinden lassen. Schon vor drei Jahren besuchte Xi ein Entwicklungszentrum von Huawei im sardischen Pula, und auch ZTE, ein weiterer chinesischer Telekommunikationsriese, unterhält mehrere Standorte auf dem italienischen Stiefel. Es ist nun keine Frage mehr, dass die beiden Unternehmen am Ausbau des italienischen 5G-Netzes mitwirken werden.

Im Gegenzug darf Rom darauf hoffen, dass China als Käufer italienischer Staatsanleihen auftritt und dem Land somit noch mehr Spielräume bei der Gestaltung einer eigenen, von Brüssel unabhängigen Haushaltspolitik verschafft. Auch sonst sind die Erwartungen, die in Italien an die neue chinesische Regierung geknüpft werden, hoch. Zeno D’Agostino, der Präsident der Hafenbehörde im norditalienischen Triest, hofft sogar, dass seine Stadt über die chinesischen Investitionen zum neuen Singapur Europas wird.

Italien erteilt den anderen großen EU-Staaten derzeit jedenfalls eine weitere Lektion in Sachen nationaler Souveränität. Einmischungen in dem rüpelhaften Stil des deutschen US-Botschafters Richard Grenell würde man sich in Rom wohl gar nicht erst bieten lassen.

Auch Deutschland wäre mit diesem eurasischen Deal gut beraten. Denn, wie Bernhard Tomaschitz in COMPACT Spezial 16 in seinem Artikel „Die neue Seidenstraße“ schreibt:

Deutsche Unternehmen ergriffen schon frühzeitig die Öffnung Chinas als Chance. 16 Werke hat VW im Reich der Mitte mittlerweile, vier weitere sind im Bau. 1984 begann die Expansion nach Fernost, mittlerweile beschäftigen die Wolfsburger dort 60.000 Arbeitskräfte. 2011 erwirtschafteten die chinesischen Töchter von VW gut vier Milliarden Euro Gewinn, von denen je die Hälfte nach Wolfsburg und zum chinesischen Partner SAIC beziehungsweise FAW flossen. Mehr als ein Viertel der 8,4 Millionen Fahrzeuge, die VW 2011 verkauft hat, wurden nach China exportiert – und fünf Millionen sollen bis 2020 im Reich der Mitte selbst gefertigt werden.

Ähnliche Erfolgsstorys schreiben andere deutsche Autobauer, vor allem der Luxusmarken wie BMW und Porsche. Dass es hier nicht um konjunkturelle oder branchenspezifische Ausreißer, sondern um eine strategische Chance für Deutschland geht, hat Wirtschaftswoche-Chefredakteur Klaus Methfessel gut zusammengefasst: «Ohne die massenhaften Käufe von BMWs, Audis und Volkswagen durch chinesische Verbraucher, ohne die hohe Nachfrage nach Maschinen Made in Germany durch chinesische Unternehmen hätte Deutschland nicht so schnell die Rezession 2009 überwinden können. Heute ist China unser zweitgrößter Lieferant und unser fünftgrößter Abnehmer von Waren. (…) Damit nicht genug, avancierte China im vergangenen Jahr [2011] zum wichtigsten ausländischen Investor in Deutschland.»

Das Schöne ist, dass die beiden stärksten Exportnationen der Welt keinen Verdrängungswettbewerb gegeneinander führen. Wo die deutsche Qualität höher ist als die eigene, importieren die Chinesen fleißig (zum Beispiel deutsche Roboter: plus 300 Prozent 2011) und erhöhen so die Produktivität der eigenen Fertigung, die damit wiederum auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger wird. Umgekehrt investiert China die eigenen Handelsüberschüsse in die Stabilisierung des kränkelnden Europa – klugerweise aber nicht in die löchrigen Euro-Rettungsschirme, sondern in die Realwirtschaft, etwa in den Athener Hafen Piräus. Ende November 2017 kündigte Peking auf dem Wirtschafts- und Handelsforum China–Ostmitteleuropa in Budapest Investitionen von mehr als einer Billion Euro an.

Der ungarische Premier Viktor Orban – ansonsten für antikommunistische Rhetorik bekannt – pries die Volksrepublik und deren Projekt einer neuen Seidenstraße als «Stern des Ostens». Auch die Regierungen Tschechiens, der Slowakei, Estlands, Albaniens und Mazedoniens zeigten sich angetan.

Lesen Sie über das Projekt der Neuen Seidenstraße, über den Handeskonflikt China-USA, den neuen Aufstieg des Reichs der Mitte, den Dauer-Brennpunkt Korea und vieles mehr in COMPACT Sezial 16 „USA – China: Endkamf um die neue Weltordnung“ – hier bestellen

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39 Kommentare

  1. Avatar

    Ein beispielhaftes Vorgehen der Italiener, dem Deutschland gleich folgen sollte.

    Leider haben wir in CDU-SPD-GRÜNE nur von den USA gesteuerte Politiker, die nicht ihr Volk im Focus haben, sondern das Wohlergehen der USA und deren Elite (auch DEPP STATE genannt).

    China und Russland könnten fair Partner sein im Gegensatz zu den US-Hegemonen, die uns nur benutzen wollen für ihre weltweiten schmutzigen Spiele.

    Mir ist noch nicht klar, mit welcher unserer Parteien wir dort hinkommen könnten !?

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    DerSchnitter_Maxx am

    Mir braucht und kann keine "obere oder höhere Instanz" -mehr- erzählen, vorschreiben, versuchen zu suggerieren oder befehlen, was gut oder schlecht ist … ! Denn … was ich, mit meinen Augen und meinem gesunden Menschenverstand, wahrnehmen kann … ist, dass das, was hier in Futschland, respektive in der EU (oder weltweit) abläuft oder vorangetrieben wird … nicht gut ist, nicht gut sein kann. Und das die Regierungen Europas, überwiegend korrupt, devot, mit … reichlich-verlogenen, gestörten, politisch-geistigen, Müll, Nonsens und Negativ-Potential operierend … speichelleckend-dilettantisch, infantil, dämlich, fremdgesteuert-agierend … einfach nur grottenschlecht sind ! 😉

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    Was die Mehrheit der Bürger schon lange fordert…nämlich raus aus der NATO und Freundschaftsvertrag mit Russland !

    Dieser US-Botschafter Grenell ein arroganter Cowboy, ein typischer Heini aus der irren US-Elite, sollte so schnell wie möglich unser Land verlassen!

    Deutschland braucht keine USA für ihre Exporte.

    Wir können jederzeit in die BRICS eintreten und am Projekt Seidenstraße teilnehmen. Russland wäre nicht abgeneigt das zu befürworten und Deutschland hätte innerhalb der BRICS besseren Ersatz für seine Exporte, sind doch Produkte "Made in Germany" weltweit begehrt.

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    Ich versuche das Verwerfliche daran zu erkennen. Vertreter der Buntesregierung schippern alle paar Monate mit Wirtschaftsdelegationen nach China, um Handelsabkommen abzuschliessen, und von Russland kommt die Gasleitung. Sollte Italien von dem Handel profitieren, dürfen die das Geld eh wieder über ihren Pflichtobulus an die EU entrichten. Es ist an der Zeit dem verzogenen Görenverein EU einmal deutlich zu machen, wer ihn eigentlich am kacken hält. Klar, das gefällt denen nicht, darum wollen die ja auch direkten Zugriff auf unsere Kassen und Gesetzgebung, sprich Nationalstaat Europa. Ohne die Mitgliedsstaaten, so sieht es im Moment aus, ist die EU ein Nichts. Die EU empfängt Gelder, welche von den Nationalstaaten erwirtschaftet werden. Die Gehälter der EU Mitarbeiter werden durch unsere Steuern bereitgestellt. Die EU ist in keiner Position den Nationalstaaten vorzuschreiben, wie deren Wirtschaftspolitik auszusehen hat. Schon garnicht so lange, wie sie den Laden finanzieren. Zeit für den Millionärsverein, mal ein wenig Demut zu zeigen. Dieser Wasserkopf könnte ohne Weiteres auf ein Zehntel geschrumpft werden, ohne, dass es jemand ausserhalb Brüssel merken würde.

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    Das grosse Fest wird wohl erst in Peking stattfinden. Soviel Einfältigkeit der kleinen Italiener, damit haben wohl selbst die Chinesen nicht gerechnet. Salvini scheint der Einzige zu sein der schon mal was vom Masterplan ‚Made in China 2025‘ gehört hat und bleibt dem Dinner in Rom fern. Nur eine der Strategien des Masterplans sei genannt:

    "Unabhängigkeit von Importen. Bis 2020 sollen 40 Prozent der chinesischen Importe an Schlüsselkomponenten und Ausgangsstoffen durch die heimische Produktion ersetzt werden. Im Jahr 2025 ist das Ziel, dass 70 Prozent aus China selbst kommen. Das bedeutet, das Land soll mehrheitlich unabhängig vom Ausland werden."

    China sieht die europäischen Staaten als Abnehmer ihrer Produkte und nicht umgekehrt. Und was wollen die Italiener da liefern? Fiats? Wein? Oliven? Na wenigstens lassen sich durch den Verkauf italienischer Staatsanleihen an China die Staatsschulden drücken und die ‚lästigen‘ Sparmassnahmen der EU sind vom Tisch. Das ’souveräne‘ Italien begibt sich in finanzielle Abhängigkeit Chinas. Ausverkauf.

    China strebt nach dem vor ein paar Jahrhunderten verlorenen Platz 1 in der Weltökonomie. Alle Nachbarvölker Chinas wissen das die Chinesen tüchtig wirtschaften. Selbstlosigkeit und Partnerschaft gehören allerdings nicht zu ihren Tugenden, sondern knallharte Eigeninteressen und Dominanz.

    Mir fehlen die Worte angesichts dieser italienischen Naivität.

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      @JBV. “..Im Jahr 2025 ist das Ziel, dass 70 Prozent aus China selbst kommen. Das bedeutet, das Land soll mehrheitlich unabhängig vom Ausland werden." Und was ist daran so schlimm? Streben nicht auch Russland, Indien und alle anderen Nationen danach mehrheitlich unabhaengig zu werden? Den einzigen Landstrich den ich kenne der dies nicht will ist die BRD. Dort wird ein Selbstaendigkeitsfaktor nach dem anderen zerstoert. Ich finde es immer sehr amuesant, wenn sich Leute die in der BRD leben, also Deutsch anstatt Deutsche sind und einen Ausweis als Personal aber keine ID-Karte haben ueber richtige Staaten und ihre Staatsbuerger aufregen. Dazu kommt noch, dass das Personal in der BRD immer weiter die Leute waehlt, die auch saemtliche Aussenbeziehungen demolieren um dem grossen Gott jenseits des Atlantik zu huldigen. Ueber Staatsanleihen sollten Sie sich auch noch ein wenig erkundigen. Welcher Staat haelt denn keine? Und werden diese Staaten durch diese Staatsanleihen ausverkauft? Ich halte es fuer voelligen Unsinn was Sie schreiben, da Sie lediglich China im Focus haben. Moeglicherweise haben ja eine Menge anderer Staaten, die an der Seidenstrasse liegen, grosses Interesse an Fiats, Wein und Oliven. Und darum geht es. Es geht darum dem Hegemon auf friedlichem Weg das Genick zu brechen. Was den Chinesen gemeinsam mit den Russen auch hoffentlich in absehbarer Zeit gelingt.

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    Woanders habe ich gelesen, dass die Wahl auf den Hafen von Triest fallen soll. In Triest gibt es seit einigen Jahren erheblichen Ärger, da der Hafen von der Regierung Roms nicht mehr beachtet wird – Triest, einst Hafen der Donaumonarchie, verarmt wirtschaftlich. Man droht sogar mit Sezession

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    Wenn es im Mobilfunk darauf hinausläuft (und das ist ein Faktum), daß die Hersteller Siemens, Nokia, Marconi, ANT, Alcatel sich durch globalistischen Größenwahn, Mißwirtschaft oder eine beliebige Kombination aus beiden selbst aus dem Spiel genommen haben und nur noch ein nennenswerter europäischer Systemtechnikhersteller für Mobilfunk (Ericsson) übriggeblieben ist und mit ZTE und Huawei bereits heute über den erheblich günstigeren Preis schon längst einen Fuß in der Tür haben ist die Debatte bei 5G eine Scheindebatte. Natürlich gilt es, sich gegen unlautere Geschäftspraktiken chinesischer Firmen abzusichern. Und zwar besser als die undeutschen Globalisten von Siemens mit ihrem undeutschen "Joe Kaeser" wie er sich nennen läßt, da er sich offenbar für seinen richtigen Namen Josef Käser schämt. Und diese Blitzbirnen von Siemens haben in China eine ICE-Kurzstrecke gebaut und die chinesischen Joint-Venture-Partnerfirmen haben das gesamte Know-How abgeschöpft, um die richtigen Fernstrecken ohne Siemens zu bauen. Man merkt, der Fachkräftemangel besteht nicht nur in der "deutschen" Politik sondern auch und das schon lange in der "deutschen" globalistischen Manager-"Elite" wie der von Siemens (oder VW, die es sich gerade für Millionen AfD-Wähler unverkäuflich machten).

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      Vermutlich kann Ericsson gar nicht so viel liefern wie jetzt alle Netzbetreiber und Länder brauchen, denn die 5G-Funkzellen mit 2 bis 3,4 GHz werden sehr klein ausfallen, entsprechend viel (billigere) Technik wird da benötigt, daß man wohl kaum auf chinesische Lieferanten verzichten kann.

      Man sollte sich aber nicht abhängig machen und schon gar nicht fernsteuerbar. Heißt: Diversifizierung und zwar regional und möglichst nicht zu viele Hersteller, höchstens 4. Und da amerikanische Hersteller keine konkurrenzfähigen Produkte haben kommt man hier erst gar nicht in Verlegenheit, sich abhängig zu machen.

      Fazit: Chinesische Technik zu nutzen ist gar nicht zu umgehen, aber sie muß durch europäische und andere, aber keine amerikanische, ergänzt werden. Aber dem Hegemon (ob Amerika, ob früher Rußland, ob heute der Krake EU oder bald China) muß genau auf die Finger geschaut und wenn nötig auch geklopft werden. Es ist möglich, wenn man sich nicht durch politische Korrektheit oder Krämergeist "deutscher" Manager selbst im Weg steht.

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      Lila Luxemburg am

      Die US(das ‚A‘ stellen wir mal in Frage … von wegen ‚US Corporation‘) haben Doisselaahn Böses getan? Sagen Sie bloß …

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    Duis Libero am

    Es freut einen dann doch, immer wieder mal auch gute Nachrichten auf COMPACT lesen zu dürfen. Klar ist, dass eine noch zu wählende, vernunftbegabte Bundesregierung in das (!) eurasische Projekt ebenfalls voll einsteigt. Von mir aus auch eine gesundgeschrumpfte, gute alte EG, wenn es die noch gäbe.

    Sicher, in China gibt es viel zu kritisieren. Aber in der mir bekannten Vergangenheit der letzten Jahrhunderte hat das Land keinen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen. Und die Chinesen wollen uns nicht ihren "Way of Life" aufdrücken. Von daher bin ich für freundschaftlichste Beziehungen mit dem Reich der Mitte – gemäß dem Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen, und auf Basis außenwirtschaftlichen Gleichgewichts.

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      Lila Luxemburg am

      "Und die Chinesen wollen uns nicht ihren "Way of Life" aufdrücken."

      Das wollten die Amis auch nicht. Sondern WIR selber. Wer glaubt denn, daß er ’sein Leben verpaßt hat‘ … wenn er sich nicht seine ‚Kicks auf der Route 66‘ geholt hat? Wer betet denn seit über einem halben Jahrhundert jede amerikanische Mode nach?? Also von ‚aufgezwungen‘ kann da kaum die Rede sein…

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    Die hörigen US-Politdarsteller gehorchen mal wieder ihren raffgierigen NWO-Herrscher und haben ja die italienische Regierung schon gewarnt solch ein Projekt zuzustimmen !
    Ich bin mal gespannt was die US-Politdarsteller sich einfallen lassen werden, upps….die können sich ja nichts einfallen, denen wird angesagt was die durchsetzen sollen.
    😉

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    Fragt sich wie lange es dauert, bis Washington Sanktionen gegen Rom verhängt oder die Regierung zu stürzen versucht.

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      Lila Luxemburg am

      Welche Sanktionen? Ich dachte, die hätten den Stiefel längst bombardi…., äh, ‚befreit‘ natürlich (von falschen Denkmodellen und politischen Entscheidungen).

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        Anscheinend hat das nicht ganz gereicht und Rom braucht ein bißchen "Nachhilfe" in Sachen "Demokratie".

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        Lila Luxemburg am

        "Anscheinend hat das nicht ganz gereicht und Rom braucht ein bißchen "Nachhilfe" in Sachen "Demokratie"."

        Mhh. Bin sicher, das läßt sich einrichten. Leider.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Nicht nur Washington sondern die Verbrecherclique aus Brüssel wird gegen die italienische Regierung Hetzen, siehe Orban

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    Während Italien sich Richtung China öffnet, schließt die SPD aus, daß Atheisten sich Sozialdemokraten nennen dürfen. Nur Christen, Muslime und gegebenenfalls noch Juden sind in der SPD noch als sozialdemokratisch zu bezeichnen. Was Sozialdemokratie mit Religion zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Aber es zeigt den Zustand der Partei. Sie ist weiter auf dem Weg Richtung Islamismus.

    Dazu hat die FAZ einen Artikel geschrieben: "Während Christen, Muslime und Juden eigene Foren in der Partei haben, ist für Atheisten kein Platz. Sie dürfen auch nicht als „Sozialdemokraten“ auftreten. "

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    Jürg Rückert am

    Wir können sehen, dass Italien weit mehr Souveränitätsrechte genießt als wir.

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        Ein Kessel (oben offen) als Belagerungsring.
        Dünkirchen.
        Urlaub am D-Day.
        Einen Auserwählten als Leibarzt.
        England in 1912-13.

        Es sind halt einige Dinger wo schwer unplausibel.

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        Katja Kempe am

        Verräter? An wem? An Hitler? An was? An das faschistische judenmordende Deutschland? Man kann Italien höchstens vorwerfen, nicht viel früher den Teufelspakt beendet zu haben.

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        Lila Luxemburg am

        "Deutsche Schrift 1941 von Hitler verboten

        Waffengesetz (1938)"

        Na, DAS haben ‚wir‘ doch beibehalten – da kann man mal sehen, wie erfolgreich wir uns entnazifiziert haben. Dank(e) ’68!

        Wenn man da an diese widerlichen Junker aus der Kaiserzeit und das damalige Waffenrecht denkt… tststs … nicht auszudenken, wenn es sowas heute gäbe…

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        Lila Luxemburg am

        "Verräter? An wem? An Hitler? An was? An das faschistische judenmordende Deutschland? Man kann Italien höchstens vorwerfen, nicht viel früher den Teufelspakt beendet zu haben."

        Werte Katja (Kipping?),

        sie haben doch ihre Chance gehabt, oder? Und nicht (nur) 12 Jahre, sondern gleich 40! Aber gut, die Geschichte meint es … eben gut mit euch – und deshalb habt ihr jetzt gleich die nächste Chance bekommen. Diesmal darf aber WIRKLICH NIX schief gehen, okay? Also diesmal … darf es, nachdem ihr wieder alles in den Sand gesetzt habt, keine Wiederauferstehung (Wirtschaftswunder und so…) geben. Wirds auch nicht – bin ich mir sicher. Insofern also: Daumen hoch! LOL LOL

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      Quacka,Jürg, man hat immer nur so viel Souveränitätsrechte,wie man sich nimmt.

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      Jürg- Wo denn? Die EU ist Deutschland. Brutaler tritt Kapitalismus nicht auf. Deutschland wird nach dem Austritt UK’s der größte Netto-Beitragszahler werden. Der gesamte Migrationswahn, angefangen mit der sog. EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit, lebt vom Sozialkassentransfer aus Deutschland, und nicht vom Austausch der Arbeitnehmer. Warum sollten wir sonst die ganzen Fachkräfte aus Syrien und Afrika importieren müssen, wenn der Bedarf durch Rumänien und Bulgarien gedeckt würde. Wir brauchen doch immer Fachkräfte, wenn ich das richtig verstehe. Alles was Migration in der EU anbelangt, trägt die Handschrift Merkels.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Wird Zeit, das man den Globalisten-Schweinehunden -endlich- den Rücken zuwendet – aber Achtung … könnte gefährlich werden ! 😉

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      Sich von den globalisten abwenden und zum Sklaven Chinas machen

      Es gibt schon genug Länder die ihre Erfahrungen mit der Seitenstraße gemacht haben….

      Lesen Bilder….aber Blödsinn verbreiten ist natürlich einfacher

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        Lila Luxemburg am

        Unsinn! Die Spagettis machen das, wofür sie bekannt, berühmt und berüchtigt sind: Sie wechseln die Seiten. Treu sind die den eigenen Interessen, nicht der Seidenstraße und auch nicht der EU oder der United States Corporation.

        A propos: Wäre das nicht mal ein Thema, in das COMPACT mal etwas Tageslicht scheinen lassen könnte: Sind die USA überhaupt die USA … oder sind sie die US (Corporation)?

        Meines Wissens wurden sie 1871 (seltsame zeitliche Koinzidienz, nicht wahr? Synchronizität ist alles…), weil sie Pleite waren, nur unter der Bedingung von den auserwählten Banken finanziell gerettet, wenn sie in die UNITED STATES CORPORATION umgewandelt würden.

        Und – ebenfalls soweit mir bekannt – ist das zwischenzeitlich noch nicht aufgehoben/geändert worden; Trump wird doch auch als POTUS bezeichnet … – also: ‚Präsident of the United States‘ (aber nicht: Präsident of the United States of America!!!).

        Was ist also diesbezüglich tatsächlich Fakt? Und: Inwiefern könnte eine Firma (= US Corporation) überhaupt politische Entscheidungen über hoheitliche Staaten (siehe 1. Weltkrieg) fällen???

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        DerSchnitter_Maxx am

        Sieht so aus … was haben Sie gelesen … den Koran vielleicht ?! lol

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        Als ich das Thema aufschlug wusste ich, dass mindestens ein Klugscheisser dabei ist. Bingo Gerhard!

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        Lila Luxemburg am

        "Sieht so aus … was haben Sie gelesen … den Koran vielleicht ?! lol"

        Nein. Den les ich nicht…

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        Lila Luxemburg am

        "Als ich das Thema aufschlug wusste ich, dass mindestens ein Klugscheisser dabei ist. Bingo Gerhard!"

        Sie haben Katja vergessen. Die ist auch nicht schlecht …

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      Lila Luxemburg am

      Genau deshalb wendet man diesen Leuten besser nicht den Rücken zu! Im Prinzip genau das selbe wie mit den anderen … Hassu ma Zigaredde??

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