Gender-Terror: Hollywood-Star Scarlett Johansson muss ein Filmprojekt aufgeben. Die Gender-Commuity hatte protestiert: Sie als Frau dürfe keinen Trans-Mann spielen! Auch gegen die lesbische Schauspielerin Ruby Rose richteten sich Gender-Proteste: Sie sei “nicht lesbisch genug” für den neuen Catwoman-Film…

    Als Dieter Hallervorden im Berliner Schloßpark-Theater 2012 die Rolle eines Farbigen mit einem weißen, aber dunkel geschminkten Schauspieler besetzte, gab das einen Skandal: Rassismus! Worin aber genau bestand das Diskriminierende in diesem Falle? Dass farbigen Darstellern damit eine potentielle Rolle, dh. eine Arbeits-Option weggenommen wurde? Oder weil man solche Verwandlung per se als Karrikatur, als parodierend versteht?

    Von allen angeführten Argumenten stach eines heraus: “Blackfacing” weißer Schauspieler entstammt einer Tradition, die meist rassistische Hintergründe hatte, beispielsweie im Zirkus. Hier ist der Bruch mit einer langem Diskriminierungstradition gewünscht. Nachvollziehbar. Aber wie steht es um Bevölkerungsgruppen, wo dieses Traditions-Argument nicht greift? Auch die melden sich jetzt zu Wort.

    Hollywood-Star Scarlett Johansson plante jüngst als Co-Produzentin die Verfilmung eines Trans-Mann-Dramas: Als Frau geboren, gab er den Zuhälter, um sich die Knete für eine Geschlechtsumwandlung zu verdienen. Das einzige Problem: Scarlett Johannsson wollte die Hauptrolle selber spielen. Dabei ist sie privat aber eine Frau und kein Trans-Mann! Wie kann sie es da wagen, einen Trans-Mann zu spielen? Schon bald kam ihr ein derart krasser Shitstorm von Transgender-Vertretern entgegen, dass sie das Projekt aufgab.

    Dem gegenüber wollten die Produzenten einer neuen Catwoman-Verfilmung gleich alles richtig machen: Sie engagierten die Autralierin Ruby Rose für die Titelrolle. Die ist bekennende Lesbierin, Vergewaltigungsopfer und Ex-Depressionspatientin. Also alles dabei. Aber die Gender-Community applaudierte nicht, sondern shitstormte erneut: Frau Rose „sei nicht lesbisch genug“! Woher sie diese Information bloß haben?… Außerdem klagten sie: Im Gegensatz zur Catwoman in der Comicvorlage sei Ruby Rose keine Jüdin.

    Grundsätzliche Frage: Wieso glauben die politisch korrekten Hyperpuritaner eigentlich, dass ein Schauspieler nur dann eine Rolle spielen darf, wenn er deren Eigenschaften selbst besitzt? Das hat nichts miteinander zu tun! Gar nichts! Oft genug trifft sogar das Gegenteil zu: Anthony Hopkins, privat ein äußerst liebenswerter Mann, spielte als Hannibal Lecter den perfekten Kannibalen und Serienkiller! Es ist zweifelhaft, ob ein echter Kannibale wie Armin Meiwes (aus Rothenburg) den Hannibal-Part wirklich beser gespielt hätte.

    Ebenso gibt es atheistische Schauspieler, die Konflikte religiöser Menschen bis ins Detail korrekt verkörpern. Oder fröhliche Akteure, die vor der Kamera glaubwürdig den Depressiven mimen. Was da gebraucht wird, ist Talent zum Schauspielhandwerk! Keine politische Ideologie.

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    Sollten Catwoman-Fans aber weiterhin auf einer jüdischen Darstellerin bestehen, schlagen wir Scarlett Johansson vor: Die Schöne hat jüdische Vorfahren und schon für äußerst scharfe Catwoman-Fotos posiert. Wäre vielleicht ein Trost für das geplatzte Trans-Mann-Projekt. Aber stopp: die Johansson ist wiederum so gar nicht lesbisch…

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