Geld regiert die Welt – die dunklen Machenschaften der Geldbarone

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Einst schrieb Jacob Fugger dem damaligen Kaiser Karl V. und forderte ihn in ultimativer Form auf, seine Schulden zurückzuzahlen, „zusammen mit den allfälligen Zinsen aufgerechnet und ohne weiteren Aufschub“. Ein unerhörter Vorgang. Kaiser waren damals gottgleich. Dem war nur Jakob Fugger ebenbürtig, als Gott des Geldes.

Der Aufstieg Fuggers zum reichsten Mann der Welt ist symptomatisch. Man sei fleißig, knüpfe die richtigen Freundschaften und schaffe ein riesiges Netz an Informanten. Fugger lebte in einer Zeit des Umbruchs und wusste diese Brüche geschickt zu nutzen. Er wurde reich und so mächtig, dass Könige und der Kaiser gar selbst ihn fürchten mussten.

Als am 22. November 1963 John F. Kennedy durch die Schüsse in Dallas getroffen wurde, starb einer der reichsten US-Präsidenten. Sein Familien-Clan soll Milliarden schwer gewesen sein. Dass JFK den Interessen mächtiger Kreise im Weg stand, ist unbestritten. Die Hintergründe seiner Ermordung werden detailliert im COMPACT Spezial zu den Politischen Morden behandelt. Am Ende könnte man sagen: All sein Geld hat ihm nichts genützt. Er wurde einfach beseitigt.

Am vergangenen Freitag wäre Friedrich Merz fast neuer Chef der CDU geworden. Er scheiterte nur knapp. Seine Wahl hätte einmal mehr gezeigt, wie eng Politik und Finanz miteinander verwoben sind. Merz sitzt im Aufsichtsrat des mächtigsten Geldverwalters der Welt, BlackRock Inc. Dieser verwaltet die unglaubliche Summe von 6,3 Billionen Dollar. Dass solch ein Geldberg Interessen, mächtigen Interessen, unterliegt, ist nicht schwer vollstellbar.

Diese Mächte agieren jedoch meist im Verborgenen. Skandale werden möglichst vermieden. Verschwiegenheit ist oberstes Prinzip. Man erfährt manches nur durch Zufall. Große PR-Agenturen glätten die Wogen zumeist unmittelbar.
COMPACT hat sich jetzt dieser mächtigen Finanz-Oligarchien angenommen und eine Spezial-Ausgabe zusammengestellt, die es in sich hat.

Aus dem Inhaltsverzeichnis

Dunkle Dynastien
Fugger und der Fluch der Karibik – Das Finanzkapital im späten Mittelalter

Das Haus zum Roten Schild – Die erfolgreichste Dynastie aller Zeiten

Eine schrecklich nette Familie – Der Aufstieg der Rockefellers

Amerikas heimliche Herrscher – J.P. Morgan im Zentrum der Macht

Diskrete Klubs
Krieg der Logen – Die dunkle Seite der Freimaurerei

Die erleuchteten Revolutionäre – Das verborgene Wirken der Illuminaten

Das Bilderberg-Komplott – Das Bündnis von Geldadel und Politik

Das Netz der Spinne – Rockefeller-Zirkel: CFR und Trilaterale

Weitere Schwerpunkte sind:
Der Neocon-Komplex
Die Geheimbünde der globalen Eliten
Verschwörungen – Mythos und Realität
Das Fed-Monster
Blut-Banker
Die Schattenregierung
Der Aufstieg von Goldman Sachs
Die Heuschrecken

Ein Artikel widmet sich dem Finanzriesen von Friedrich Merz: „Der schwarze Felsen – Eine Heuschrecke frisst Deutschland“. Die neuesten Meldungen zu BlackRock und Merz sprechen von Trennung. Man sei auch in der Politik gut vernetzt und braucht einen Friedrich Merz jetzt nicht mehr, heißt es. Wohl eher eine Retourkutsche darauf, dass Merz seine Kandidatur nicht mit den Finanzbossen abstimmte, diese erst „aus der Zeitung von seinem Schritt erfuhren.

Weitere Informationen zum COMPACT-Spezial „Finanzmächte – Kriminalgeschichte des großen Geldes hier.

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COMPACT-Magazin

10 Kommentare

  1. Avatar

    Selbstverständlich bekommt Compact jetzt von den BRD-Medien
    das Stigma ‚Verschwörungstheorien‘ aufgesetzt,

    Geschichtsrevisionen wie ‚Katyn‘
    werden erst dann wahr,
    wenn die bestbezahlen Bonzen des Babylonischen Wahrheitsministeriums
    sie zur Wahrheit erklären.

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    Durch Geld verleihen kann man Geld erwirtschaften, ohne etwas dafür tun zu müssen. Dadurch werden die, die Geld besitzen, immer reicher. Das war den alten Zivilisationen bekannt. Das Zwölftafelgesetz z.B. wollte nicht, das sich jemand Geld lieh und machte es entsprechend teuer. Da es aber trotzdem gemacht wurde, rief die jeweilige Regierung überraschend Schuldenerlasse aus – so konnten keiner PLANEN, damit reich zu werden!
    Unter Christen war Zinsnahme grundsätzlich verboten – gegen Ende des Mittelalters wurde dies aufgeweicht, aber Fugger begründete seinen Reichtum damit, daß er die Silberschürfrechte und die Münzhoheit dazu über eine gewisse Region im Habsburgerreich erhielt. Die massiven Edelmetalleinfuhren aus Südamerika lösten eine massive Inflation in Mitteleuropa aus und obwohl Karl V sowohl in D. als auch in Sp. herrschte, war das damals noch nicht im Zusammenhang bekannt. Das fiel auch noch in eine Abkühlungsphase des Klimas. (Mißernten!) Wohl aber haben sich zukünftige Banker gemerkt, daß es eine sichere Sache ist, sich die Hoheit über die Geldausgabe zu sichern! Was z.B. 1913 zur Gründung der FED führte! Kennedy hatte mglw. vor, das rückgängig zu machen – wäre ein guter Grund für seine Liquidierung!

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    Marques del Puerto am

    Bitte nicht so schlecht über Barone schreiben, die Säulen der Macht die unsere Geschichte aufbauten und prägten sind mit diesen Leuten verbunden.Fluch und Seegen zu gleich entpuppt sich schnell wenn man hinter die Kulissen schaut.
    Zu Deutsch, ein Freiherr sei er vom Adels Ranking her durchaus unscheinbar, waren es oft diese Leute die den Adel in Deutschland am Leben hielten. Wenn sich der Hochadel auch allerlei Späßchen erlaubte mit Geldausgaben die nicht notwendig waren, Kriege, Frauen, Schlösser um Frankreich ebenbürtig zu erscheinen, waren die Freiherren diejenigen die rechnen konnten, das Gold beisammen hielten, Standesgemäß heirateten und ihre Dynastie am Leben erhielten.
    Und zu Hochzeiten der Kleinstaaterei waren es viele von diesen Adligen die mehr Geld und somit Macht hatten wie der König oder ein Herzog selber ! Mehr Burgen, grössere Schlösser und mehr Land. Krieg bedeutet oftmals Verlust an Geld, Frieden und wichtige Verbindungen aufbauen bedeutet Macht und Geld.
    Der Hochadel gab es aus, die Barone nahmen es ein . Über Jahrhunderte eine durchaus lukrative Entwicklung für einige Familien in Europa.
    Man kann und darf nicht böse sein über Menschen die ihre Hausaufgaben richtig gemacht haben. Aber ein guter Baron ist sowas wie Zar und Zimmermann zu gleich.

    Mit besten Grüssen

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    heidi heidegger am

    OT: "Geld regiert die Welt?", häh? -> ♪ ♫ money, who needs it?, let me live my life free&easy, put a tooth brush in my hand and let me be a-travellin man, cause I’m a road runner, baby! ♫

    hihi, nein, zeigte ich euch schon, wie und wo unser "vollstrecker" (da @maxx) dereinst PamAnderson traf?:

    [ Attractive Sense of Humor – Saturday Night Live ]

    ein tipp-wo auch viel "Pam" drin ist und alles superlustig: [what is love snl] 🙂

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      Jeder hasst die Antifa am

      Meinst du deinen Ziegenstall wo viel Pampe drin ist,dann musst du mal ausmisten.

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        heidi heidegger am

        *stampf* nein muddi, ich räum mein zimmer nicht auf-will weiter warcraft zockäään! 😉

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      DerSchnitter_Maxx am

      Sex, drugs, consumption-lalala and money makes the world go around … till the day nobody can’t afford it anymore or do not spend anymore money therefor … 😉

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    Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Das ist richtig. Aber es fehlt das Ende der Geschichte: da war nämlich das Haus Fugger pleite und das Haus Habsburg regierte noch 400 Jahre. Ende der 80er Jahre wurde einmal ausgerechnet, daß die Habsburger den Fuggern (mit Zins und Zinseszins und mit angepasstem Geldwert) mehr schuldig seien als das BIP der damaligen BRD. Ich fürchte allerdings, daß Wallstreet und Zentralbanken daraus gelernt haben und wir heute als Steuerzahler nicht mehr so einfach davonkommen würden. Schließlich sind letztere die Herren unseres Geldes und besitzen nicht nur einfach ungeheuer viel davon. Möglicherweise ist das aber auch der Grund, warum man in unserem System behauptet, es würde sich um eine Volksherrschaft handeln. Wir können nicht einfach sagen: "das waren die Habsburger, Bourbonen etc", der Staat sind , wenn es ans zahlen geht, wir.

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      Guten Tag DEUTSCHÖSTERREICHER AUS DEM WIENERWALD. Das BRD-Finanzsystem ist so ausgelegt, dass jedem Lohnempfaenger maximal 10% des Lohnes zur freien Verfuegung bleiben.
      Das liest sich wie eine Verschwoerngstheorie, mag auch in manchen Faellen anders sein aber prinzipiell ist es so. Nettolohn minus Miete, Benzinsteuern, Steuern auf Lebensmittel, Heizkosten etc. Alles ab, bleibt wirklich nicht mehr. Durch die Zuwanderung verschiebt sich die Zahl nach unten und wenn man den Faden weiterspinnt, geht jeder (fast) fuer nichts arbeiten. Da bleibt zu ueberlegen, ob man die soziale Haengematte fuer sich selbst nicht doch direkt ueber dem Sofa vor dem Fernseher aufhaengt.

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        @MANSCHULI, ganz richtig, und was vom frei verfügbaren Geld übrigbleibt trägt der brave Bürger (Bürger deshalb, weil er für die Schulden des Staates haftet) eifrig zur nächsten Bank. Trotz 0% Zinsen und einer Garantie, dass es bei der kleinsten Unregelmäßigkeit zu 99,6% futsch ist.
        In der Freizeit läuft er gerne in Wahlzellen, um dafür zu betteln, dass sich der Bundestag bald auf 1000 Sitze vergrößern möge und dass endlich die vielen sexistischen Werbungen verschleiert werden. Alles lupenrein demokratisch also.

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