Gegen Öko-Diktatur: Zehntausende Bauern auf der Straße

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Tausende Trecker legen Innenstädte lahm. Größter Bauernprotest seit Jahrzehnten. Bundesregierung will Tierbestand in Norddeutschland halbieren. „Es ist 5 vor 12“.

Manche Leute denken ja, der Michel schläft und wacht nie wieder auf. Falsch gedacht: Heute ist gerade die Bevölkerungsgruppe aufgestanden, die seit Jahrzehnten ohne Murren, ohne Knurren für den deutschen Michel arbeitet – aber jetzt gemerkt hat: Zu viel ist zu viel. Wenn wir jetzt nichts tun, gibt es uns bald nicht mehr. Das Erwachen der Bauern – ist es ein Weckruf für die Schlafenden in diesem Land?

Der heutige Bauernprotest ähnelt dem holländischen, wo am 4. Oktober über 2.200 Traktoren den größten Verkehrsstau in der Geschichte des Landes provozierten, über 1.000 Kilometer lang. Hintergrund der Proteste war eine Forderung der linksliberalen Regierungspartei D66. Diese will den Tierbestand um die Hälfte verringern, um die Stickstoffemissionen aus der landwirtschaftlichen Produktion zu reduzieren.

Der Klimawahn der Endzeit-Sekten wie Extinction Rebellion: Alles zu den großen grünen Vereinfachern im Titelthema der November-Ausgabe von COMPACT-Magazin. Unter anderem die Recherche: Wer bezahlt den Klima-Extremisten? COMPACT nennt die Namen! (Das Heft ist noch nicht am Kiosk, kann aber hier bereits bezogen werden – und wer heute bestellt, erhält COMPACT-Spezial „Verrat am Wähler. Geschichte und Gegenwart der Altparteien“ gratis und automatisch dazu.

In insgesamt dreizehn Städten wurde heute demonstriert. In Berlin versammelten sich die Landwirte nach einer Trecker-Sternfahrt genau dort, wo zu Anfang des Monats die Klimaextremisten von Extinction Rebellion (XR) blockiert haben: Am Großen Stern, dem zentralen Verkehrsknotenpunkt in der Nähe des Regierungsviertels, ging nichts mehr. Tatsächlich ist die Konfrontation am selben Ort nicht zufällig, sondern inhaltlich: XR fordert, bis zum Jahr 2025 allen „menschengemachten“ CO2-Ausstoß auf null zu verringern – das ist der Tod jeder industriellen, aber auch weiter Teile der agrarischen Produktion. Kühe sind große CO2-Produzenten, Traktoren und Landmaschinen sowieso. Die Klimaextremisten wollen uns zu einem Volk veganer Körnerzüchtern machen, die Opfer haben sie nicht einkalkuliert…

Text auf Plakat: Keine Zukunft ohne Kuhzunft. Foto: Lars Günther (MdL, AfD)

 

In Deutschland geht es zunächst um das sogenannte Agrarpaket der Bundesregierung, das den Landwirten einen weitgehend Verzicht von Düngemitteln auferlegt und durch Reduzierung der Bewirtschaftung zum Naturschutz, etwa dem Schutz der Bienenbestände, verpflichtet. Die Bauern betonen, dass sie durchaus dazu bereit seien – nur habe keiner in der Regierung mit ihnen den Dialog gesucht. Verhandlungspartner für die GroKo sind nur die Ökoverbände – die Bauern lässt man im Regen stehen. Auch die Bigotterie der selbsternannten Naturschützer fällt ins Auge: Wenn es ums Vögel- oder Bienensterben geht, sollen immer nur die bösen Bauern schuld sein – nie aber die Windräder, die mit ihren scharfen Senseflügeln alles Luftgetier bedrohen. Bauernpräsident Joachim Rukwied: „Es ist einfach zu viel, was die Politik den Bauernfamilien zumutet.“ Mehr als zwei Millionen Hektar Fläche würden durch das Agrarpaket der bäuerlichen Nutzung entzogen – ohne jede Entschädigung, ohne jedes Gespräch vorher. FDP-Bundestagsabgeordneten Karlheinz Busen sprang ihm bei: „Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat gut reden, wenn sie mehr Insektenschutz von den Landwirten fordert – sie muss das ja nicht bezahlen.“  Statt gegen die Landwirte zu regieren, müsse Schulze dringend mit Betroffenen sprechen. Der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), Johannes Röring, verlangte bei der größten Kundgebung heute in Bonn machbare Lösungen für die Tierhaltung. Die Tierhaltung in Norddeutschland zu halbieren, wie vom Umweltministerium kürzlich vorgeschlagen, sei eine Kampfansage an die Landwirtschaft. Röring unterstrich, „wir Landwirte sind zum Umbau der Ställe bereit, dafür brauchen wir aber die nötigen Genehmigungen und finanzielle Unterstützung.“

Unterstützung für die Bauern: AfD-Landtagsabgeordneter Lars Günther am 22. Oktober 2019

 

Die heutigen Demonstrationen waren jedoch nicht von den traditionellen Bauernverbänden organisiert worden, sondern von unten: In der  Facebook-Gruppe „Land schafft Verbindung“ hatten sich über 16.000 Interessierte zusammengefunden, um endlich etwas gegen das Bauernsterben zu tun.

Anders als die Klima-Extremisten konnten die Bauern nicht auf breite und wohlwollende Medienberichterstattung hoffen – es sind ja nur fleißige Schaffer und nicht grüne Weltuntergangsschwärmer, die hier auf die Straße gingen. Den Vogel schoss die Taz, das heimliche Zentralorgan der Grünen Partei, ab. Am 17. Oktober schrieb das Blatt: „Deutschland steht vor den wohl größten Bauernprotesten seit Jahrzehnten. Die dort vertretenen Forderungen sind so weit rechts, dass sie von der AfD als einziger Bundestagspartei unterstützt werden.“ Ist es jetzt schon rechts, wenn man als Bauer um seine Existenz kämpft? Ist es rechts, wenn man die Nahrungsmittelproduktion – und zwar die bezahlbare, nicht das Luxusgemüse für die Bionade-Bourgeoisie – sichern will? Ist es rechts, wenn man sagt: Nicht nur die Bienen sollen überleben – sondern auch die Bauern?

*** „Gegen Klimawahn und Öko-Diktatur“: Die große COMPACT-Konferenz am 16. November in Magdeburg bündelt die Proteste und Argumente. Mit Öko-Ikone Holger Strohm, Bestsellerautor Gerhard Wisnewski, Daimler-Betriebsrat Oliver Hilburger, Michael Limburg vom EIKE-Institut, COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer. Am besten gleich hier anmelden:

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

28 Kommentare

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    Jeder hasst die Antifa am

    Am besten gefällt mir der am Galgen aufgehangene Symbolgrüne,das zeigt was die Bauern mit diesen grünen Idioten am liebsten machen würden.

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    Man hat von der späten Durchsetzung des Morgenthauplanes gesprochen, doch außer der Dindustrialisierung hat man nun auch die Vernichtung der Landwirtschaft auf der Agenda. Will man also in Mitteleuropa die Zustände erreichen, die in der letzten Eiszeit herrschten? Abkühlung will man ja sowieso, über die Wiedererstehung der Mammuts mittels klonen wird nachgedacht. Also D. als Naturpark für Mammuts. Dann hat keiner mehr D. zu fürchten und Superreiche aus aller Welt ihren Eiszeitpark.

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    Die Bauern können mit ihren Traktoren hinfahren wo sie wollen. Sie fahren immer und unentwegt in die falsche Richtung. Schaut man auf die Dörfer, werden diese in der grossen Mehrzahl von CDU-Bürgermeistern verwaltet.Der Rest der Bürgermeister ist Grün. Wenn also ein Bauer in so einem Kaff z.B. die AFD wählen würde, wäre er sofort nach der Stimmenauszählung enttarnt und müsste sich am sonntäglichen Stammtisch der Meute erwehren. Demnach ist Mitschwimmen angesagt. Das ist das Problem und nicht Gülle und Mais. Die Bauern sind mit ihrer CDU/Grüne-Wählerei selbst schuld. Das war mal anders und sie wurden geachtet und hofiert. Sie haben sich ihr Image selbst kaputtgemacht und beschweren sich jetzt bei denen die sie mit ihrer Unterstützung kaputtmachten? Wie schraeg ist das denn? Muss man Bauer sein um das zu verstehen?

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    HERBERT WEISS am

    (2) Es muss auch offen darüber diskutiert werden, ob denn der norddeutsche Viehbestand tatsächlich um die Hälfte reduziert werden muss. Und vor allem auch darüber, wen es konkret treffen soll. Ein Umsteuern ist unerlässlich Nicht nur wegen der bis zum Erbrechen vollen Supermarktregale. Vieles landen im Müll. Muss da gesamte Sortiment bis zum Ladenschluss vorgehalten werden? Vieles bleibt bereits auf dem Acker, weil es nicht ganz der Norm entspricht.

    Ohne den eigentlichen Profiteuren des aktuellen Systems empfindlich auf die Füße zu treten, wird es nicht gehen. Doch den Mut dazu werden Klöckner & Co. nicht aufbringen. Weiterer Stunk ist also vorprogrammiert.

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    HERBERT WEISS am

    (1) Immerhin wurden diese Proteste nicht von den Verbänden organisiert, sondern von der Basis. Von den Bauern, die mit immer mehr Bürokratie, Vorschriften und Verboten überhäuft werden. Und die ständig dem mörderischen Konkurrenzdruck durch die Agrarindustrie ausgesetzt sind. Das isr schon mal ein positiver Ansatz.

    Ein einfaches "Weiter so!" kann es nicht geben. Gesslers Hut hat es schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Allerdings wurden die Bauern von ihren Funktionären und den Agrarpolitikern nach Strich und Faden verarscht. Es bedarf eines ehrlichen Dialoges zwischen denen da unten und denen da oben. Denn einfach das Handtuch zu werfen und und bei der staatlichen Armutsverwaltung um Unterstützung zu betteln, ist wahrlich keine Alternative.

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    Lila Luxemburg am

    "Die Klimaextremisten wollen uns zu einem Volk veganer Körnerzüchtern machen, die Opfer haben sie nicht einkalkuliert…"

    So, so … ‚die Opfer haben sie also nicht einkalkuliert…‘. Uuund … wer genau hat ihnen das verraten … daß das so ist??

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    Gesslers Hut am

    Wer pflanzt hier eigentlich seit Jahren halb Schland mit Biokraftstoffscheißendreck voll und streicht dafür die fetten Subventionen ein? Wer verpachtet Land an die Windindustrie und baut und/oder beliefert ineffektive, giftige Biogasanlagen nur weil sichs finanziell lohnt? Monokulturen=Insektenschwund. Selbst Hardcorebienen haben irgendwann die Schnauze voll von Raps und Futtermeis. Wer kauft billiges Soja-Tier-Fischmehl-Futter ein, anstatt eine Heuwiese zu unterhalten…….

    Ägyptische Kartoffelbauern doch eher nicht?

    Es ist schlicht und ergreifend so, dass den Bauern ihre eigene Dummheit und Raffgier auf die Füße fällt. Die haben sich doch gegenseitig kaputt gespielt und/oder für Subventionskohle "verdrängen" lassen. Wenige expandieren bis in den Himmel, alles für fette EU-Mittel. Alles nur noch 100% vollautomatisch, am besten 10G vernetzt, damit wir auch ja Exportweltmeister bleiben und Korn in die Ukraine liefern können.

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      Gesslers Hut am

      Außerdem kippen die "Umweltliebhaber" ganz gerne Glyphosat und anderen Dreck aufs Feld, wenn’s nur die Gewinne maximiert. Morgens 4:00 sprühen die Holländer Gülle, 6:00 sind sie wieder weg, damits keiner mitbekommt. Der Blumenkohl riecht und schmeckt entsprechend, steigende Trinkwasserpreise wegen Nitratverseuchung darf der Blödmichel berappen.

      So schauts aus.

      Schauts euch den Lebensmitteldreck in den Supermärkten mal genauer an. Das Schweinewasserkotelett spritz aus der Pfanne bis an die Decke. Gurken, Tomaten nur noch aus Holland, Belgien, Spanien? So kann es auch nicht weiter gehen.

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        Lila Luxemburg am

        "Der Blumenkohl riecht und schmeckt entsprechend, …"

        Ich esse keinen Blumenkohl. Ich beschränke mich auf die 5-Minuten-Terrine von Maggi – da weiß ich wenigstens auch nicht was drin ist … 😆

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        Der Gerechte am

        @Gesslers Hut #1: Recht hast Du! Der EU-Haushalt besteht z.Z. aus knapp 40% Agrar-Subventionen, wofür Lobbyisten wie Joachim Rukwied gesorgt haben. (Man schaue bloß mal in Wikipedia, was der alles – neben seinem Bundestagsmandat – für Ämter und Pöstchen, mithin auch Einkommen hat!) Natürlich ist die Landwirtschaft schwere Arbeit, und sie soll sich gemäß dem Credo der Marktwirtschaft ja auch lohnen. "Nichts dagegen zu sagen, was wahr ist, ist wahr!" Aber wenn die "Genossen Bauern" – das war ein Zitat – durch falsche Subventionspolitik i.V.m. Aufkaufpreisen, die eine kostendeckende Produktion nicht ermöglichen, immer weiter geknebelt werden, dann ist doch der Widerstand vorprogrammiert. Und das – noch nicht ratifizierte und hoffentlich verhinderbare – Freihandelsabkommen Mercosur mit Südamerika wird die Sache auf jeden Fall weiter verschlimmern.

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        Der Gerechte am

        @Gesslers Hut #2: Warum haben denn die Damen Ministerinnen den deutschen Bauern keine (ausreichende) Entschädigung dafür zugesagt, daß eben diese Bauern Flächen stillegen und ihren Viehbestand – und damit den Gülle-Austrag – reduzieren? Oder eine Bezahlung dafür, daß sie diese Flächen nun landschaftlich pflegen, was ja logischerweise notwendig wäre? Oder dafür, daß das klimaschädliche Methan unter dem Dach der Kuhställe aufgefangen und dann als Biogas verwertet wird? (Methan ist nur gut halb so schwer wie Luft (Faktor 0,548 bei 1 bar zwischn -10°C und +30°C), steigt also nach oben und ist bzgl. Erderwärmung viel "wirksamer", als das CO2, das ja schwerer ist als Luft und also im Wesentlichen am Boden bleibt. Sonst würde ja die Photosynthese nicht funktionieren.)

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        Der Gerechte am

        @Gesslers Hut #3: Natürlich haben diverse Bauern im Vertrauen auf die Kontinuität der Gesetzeslage auf "Masse statt Klasse" gesetzt und entsprechend investiert, als vor ein paar Jahren die Kopplung der Viehbestände an die zur Verfügung stehende Ausbringungsfläche für Gülle abgeschafft wurde. Aber wenn sie – weil sich die Investitionen noch nicht amortisiert haben – dadurch nun einen wirtschaftlichen Schaden erleiden, dann sollen sie sich gefälligst Schadenersatz fordernd an die wenden, die diese Fehlentwicklung verbrochen haben, also an den Herrn Ruckwied und die jeweiligen Minister/Kommissare der BRD und der EU! Und NICHT fordern, daß die soeben beschlossenen Regelungen zurückgenommen werden, sondern daß die EU- Subventionen – und die nationalen – nun für das neue geforderte Verhalten fließen!

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    Die Reaktion der TAZ und das kollektive Ignorieren der Bauernproteste durch die Systemmedien verdeutlicht die tiefsitzende Panik des Establishment vor aufkeimenden Unruhen. Nichts fürchtet das Regime mehr , als dass sich der verarschte Steuermichel eine Gelbweste überzieht…..

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    Sachsendreier am

    Ein großes, großes DANKE an euch! Dieser Artikel ist wirklich der erste REALISTISCHE, den ich dazu gelesen habe. Mich ärgert es maßlos, wie seit Jahren über unsere Landwirte geschrieben und geredet wird. Sowie, was für absurde Kommentare in den Foren abgegeben werden. Der gesunde Menschenverstand ist Mangelware geworden. Ich habe, als man beim BR noch einfach kommentieren konnte, über Bauern regelrechte Hetzkommentare lesen müssen zu einem Artikel über das leidige Thema Unkrautvernichtung. Als wären die Landwirte alle scharf darauf, die Böden zu verseuchen und mit massenhaft Kühen unnütz CO2 zu erzeugen. Schon vor der Greta-Bewegung wurden regelrechte Horror-Szenarien beschworen. Ob wirklich so viele Menschen keine Ahnung mehr haben, wie viel Einsatz Landwirtschaft erfordert, was dies für ein Knochenjob ist? Wer im Umfeld Bauern hat, der weiß um deren Existenzängste durch Dumpingpreise, um ihre alljährlich wiederkehrenden Sorgen wegen der Unsicherheit der richtigen Aussaat hinsichtlich des Wetters im Sommer und jederzeit möglicher Unwetterschäden.

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    Die Pauren wollten freie sein,
    das sollt`ihnen schlecht gelingen,
    schenkt Roten ein,schenkt weißen ein,
    dann will Ich das Liedlein Euch singen….

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      heidi heidegger am

      Liebliches Liedchen. Lass uns spontan die Reisbauern studieren gehen in Rangun (Deutsche und internationale Führerscheine werden in ²Myanmar nicht anerkannt, also muss Tiffi mitkommen und die DoppelsitzerRikscha ziehen, hihi) mit einem Elsässerstipendium für alte weise Männer evtl. *kicher*

      ² das System (vor 1988) aus extremem Nationalismus, Marxismus und Buddhismus isolierte das Land nahezu vollständig vom Rest der Welt. Fast zehn Jahre lang konnten sich Ausländer höchstens 24 Stunden bis zu drei Tage im Land aufhalten – Anfang der 1970er Jahre wurden die Visa auf eine Woche verlängert. *schluck*

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    Die Klimaex wollen uns zu einem Volk veganeR KörnerzüchteR machen….. oder , die K. wollen uns zu einem Volk von veganeN KörnerzüchterN machen. Beides geht,aber nicht zuammen,nix daitsch nix.– "Die Opfer haben sie nicht einkalkuliert". Das ist der Unterschied zwischen Grün u. Sokrates. Ich habe die Opfer durchaus einkalkuliert(Obwohl man sie nicht sicher kalkulieren kann,paradox).

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    Nach der Demontage der Autoindustrie sind jetzt die Bauern in den Fokus der Öko Freeks geraten.

    Wenn nach A und B das Alphabet weiter abgearbeitet wird, werden uns am Ende Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer in der Steinzeit begrüßen.

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    Verzicht auf Düngemittel. Das bedeutet heftige Preissteigerungen bei Lebensmitteln. Na,meinSupermarkt nimmt die schon vorweg,seit langem.

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      Gesslers Hut am

      Wenn der Mehlpreis 20% steigt, kostet das Brot garantiert 25% mehr.

      Das liegt daran, dass Mehlkosten nur ca. 10-15% Anteil an den Gesamtkosten haben.

      Der Michel merkt nicht viel, der Bäckermeister fährt Porsche.

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        Der Gerechte am

        @Gesslers Hut: Der Bäckermeister vielleicht nicht, aber die Eigentümer des Lebensmittel-Großhandels auf jeden Fall. Und selbst wenn es Dein privater Bäckermeister täte: Meinst Du nicht, daß er das auch verdient hat, wenn er jeden Morgen um vier oder noch früher aufstehen muß, damit wir um sieben unsere frischen Brötchen haben?

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      Der Gerechte am

      @Sokrates, die Rede ist hier nicht von Verzicht, sondern von Reduzierung. Willst Du wirklich aus Deinem Waserhahn letztlich verdünnte Salpetersäure trinken? (Wasser + Nitrat = HNO3). Schau Dir mal den Doku-Film "Gasland" an! Da wird dokumentiert, wie die Ami’s ihr Land selber vergiften. Soll das in Deutschland auch so werden?

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    Ist schon lange her, aber ich habe mal gelesen, Erfindungen und Fortschritt der westlich-europäischen Gesellschaft gründet sich auch auf die Ernährung. Ich weiß nicht mehr die genauen Details, irgendwas von wegen dass Eiweiss das Gehirn leistungsfähiger macht.

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      Lila Luxemburg am

      Dann muß wohl – mutmaßlich beginnend mit der gemeinsamen europäischen Landwirtschaftspolitik im Rahmen zunächst der EWG – irgendwas mit der Ernährung gemacht worden sein, daß genau dieser Prozeß – Erfindungen und Fortschritt – nunmehr umgekehrt worden ist. In ‚Illusionen und Rückschritt’… 😥

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