Nur noch zehn Tage bis zur COMPACT-Konferenz „Gegen den Klimawahn“ am 16.11. in Magdeburg. Das zentrale Dogma der Hysteriker ist die Verteufelung des CO2. Hier wird es naturwissenschaftlich zerpflückt.

    _ von F. Bischoff/ F. Schügerl

    Im Jahr 2007 veröffentlichte die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Beitrag zur Klimadebatte, der mit allen Dogmen und Halbwahrheiten der Apokalyptiker aufräumte. COMPACT hätte den Artikel gerne vollständig nachgedruckt – doch die Genehmigung wurde uns verweigert.

    Hat man bei der FAZ mittlerweile Angst vor der eigenen Courage aus früheren Zeiten? Warum will man nicht, dass der Artikel eine größere Verbreitung findet? Richtet sich die Ablehnung gegen COMPACT, die verhasste Konkurrenz? Oder will man Inhalte zurückhalten, mit denen man sich früher gerne geschmückt hat, die aber heute unter das Verdikt der politischen Korrektheit fallen? So können wir den Beitrag aus dem Jahr 2007 leider nur zusammenfassen und durch längere Originalauszüge ergänzen.

    Klimadiktatur befürchtet

    Der Artikel mit der Überschrift «Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels» vom 3. April 2007 beginnt mit einer Einleitung, die – wie bei Zeitungen üblich – von der Redaktion und nicht vom Autor stammen dürfte: «Die Sorge ums Weltklima ist in eine Klimahysterie umgeschlagen. Dabei wechselten sich in der Erdgeschichte Kalt- und Warmzeiten ständig ab, ohne dass das ”Klimagas” CO2 dabei eine Rolle spielte. Es droht eine Klimadiktatur, prophezeit Christian Bartsch.»

    Entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse, so der FAZ-Autor (vor über zehn Jahren!) weiter, habe der Weltklimarat eine «Hauptrolle im Geschehen (…) dem Kohlendioxid zugeschrieben». Doch damit würden die physikalischen Gesetze auf den Kopf gestellt. «CO2 ist ein farb- und geruchloses Gas, das sich in Wasser gut löst. Bei 20 Grad Celsius nimmt ein Kubikmeter Wasser 0,5 Gramm CO2 auf, bei null Grad jedoch 1 Gramm. Erwärmt sich also das Wasser, gibt es CO2 an die Atmosphäre ab. Kühlt es sich ab, nimmt es wieder CO2 auf. Da die Erde zu zwei Drittel von Wasser bedeckt ist, werden bereits bei einer geringen Erwärmung des Wassers große Mengen an CO2 freigesetzt. Der umgekehrte Weg – erst CO2, dann Wärme – ist wegen der Sättigungsgrenzen nicht möglich.» (Weitere Zitate aus dem damaligen FAZ-Artikel in der COMPACT-Novemberausgabe).

    Ohne CO2 stirbt das Leben

    Jeder Biologe muss wissen, dass das CO2 ein genauso lebenswichtiges Gas ist, wie der Sauerstoff:
    Um die Bedeutung des CO2 für das Pflanzenwachstum zu würdigen, sei hier ein Auszug aus einem Lehrbuch für Botanik für Hochschulen aus dem Jahre 1971 zitiert ( von E.Strasburger, F..Noll, H.Schenck, A.F.W.Schimper )

    Die Photosynthese

    Wenn eine höhere grüne Pflanze, deren Wurzeln in eine rein anorganische Nährlösung tauchen, in wenigen Wochen zu stattlicher Größe heranwächst, so ist es ohne weiters klar, dass der Kohlenstoffgehalt der organischen Massen, die sich da fast vor unseren Augen bilden, nicht aus der Nährlösung stammen kann.
    Vielmehr bleibt für den Kohlenstoff, den wir sowohl in den eigentlichen Kohlehydraten, wie Zucker, Stärke, Zellulose usw. als auch in der Fülle der übrigen organischen Verbindungen , z.B. in den Aminosäuren der Eiweiße finden, gar keine andere Möglichkeit, als dass er aus der Luft, und zwar aus dem in der Luft enthaltenen Kohlendioxyd stammt.

    Um diesen zunächst überraschenden Gedanken von der Bedeutung des Luftkohlendioxyds einleuchtender zu machen, ist es notwendig, dass man sich ein klares Bild von den ständig in unserer Atmosphäre enthaltenen Mengen an Kohlendioxyd und von der Menge des in den Pflanzenteilen gebundenen Kohlenstoffs macht.

    Wie man aus zahlreichen Analysen weiß, zeigt der Kohlendioxidgehalt unserer Freilandluft eine erstaunliche Konstanz. Er beträgt durchschnittlich 0,03 Volumprozent direkt über dem Erdboden und in der Nähe großer Städte und Industriezentren aus gleich ersichtlichen Gründen meist etwas mehr.

    Das sind pro Liter Luft 0,5-0,6 mg CO2, pro Kubikmeter 0,5-0,6 g CO2 oder 0,13-0,16 g Kohlenstoff. Man hat nun geschätzt, daß in der gesamten Pflanzenwelt der Erde etwa 300 Billionen Kg Kohlenstoff gebunden vorliegen, während der Gesamtgehalt der Atmosphäre auf rund 2100 Billionen Kg CO2 mit etwa 570 Billionen Kg C veranschlagt wird.

    Der jährliche Zuwachs an Pflanzensubstanz dürfte alleine bei Landpflanzen ca. 13-22 Billionen Kg C binden, so dass, auch wenn diese Zahlen nur geschätzt und unsicher sind, der Vorrat durch den Aufbau der Pflanzenwelt rasch erschöpft sein müsste, wenn nicht ständige CO2-Quellen vorhanden wären, die den Gehalt immer wieder zu der beobachteten Konstanz auffüllen.

    Erstaunlicher Weise sorgt nun das Leben selbst auf unserer Erde für eine dauernde Rückbildung von CO2 in größtem Umfang. Es ist ja ein Charakteristikum der Lebewesen, dass sie zur Aufrechterhaltung ihres Daseins in einer Weise, die erst später erörtert werden wird, atmen und in der Regel u.a. CO2 ausscheiden. Ein erwachsener Mensch atmet z.B. in 24 Stunden rund 1 Kg CO2 aus, und in der gleichen Größenordnung liegt auch die Atmungsintensität des Tieres und auch der höheren Pflanze.

    Einschließ der Exhalation der Vulkane und der Tätigkeit unserer Industrie wären jedoch Menschen, Tiere und höhere Pflanzen immer noch nicht imstande, die beobachtete Konstanz des Luftkohlendioxydgehaltes aufrecht zu erhalten, wenn nicht neben ihnen noch das große Heer der niederen Organismen, insbesondere der Bodenbakterien, lebte und atmete und dabei ungeheure Mengen CO2 produzierte.

    Man hat in einem einzigen Kubikzentimeter eines guten Ackerbodens mehrere Milliarden Bakterien gefunden und schätzt die stündliche CO2 Entwicklung aus einem Hektar auf 2-5 Kg CO2 , bei Waldboden auf wesentlich mehr.

    Das ergibt pro Jahr derartige Mengen CO2 , dass man wohl verstehen kann, dass gerade diese Mikroorganismen bei der Bilanz des CO2-Gehaltes unserer Lufthülle eine entscheidende Rolle spielen.

    Es ist daher bilanzmäßig tatsächlich möglich , den in dem jährlichen Zuwachs der Pflanzenwelt gebundenen Kohlenstoff durch die laufende Produktion von Atmungskohlensäure seitens aller Lebewesen auf unserer Erde zu ersetzen und hiermit die Konstanz des CO2-Gehaltes der Luft hinreichend zu erklären.

    Aus diesem Zitat wird offensichtlich, dass sich die Biologen in früheren Zeiten eher gesorgt haben, wo denn das notwendige CO2 herkommt! Diese Sorge ist nämlich mehr als berechtigt!

    Das Leben bindet das atmosphärische CO2!

    Tatsächlich ist es so, dass durch natürliche Prozesse sowieso das CO2 langsam aus der Atmosphäre entfernt wird:

    Jedes Tier speichert nach seinem Ableben in seinen Knochen oder Schalen Kalk (Ca CO3), der aus CO2 entstanden ist (CaO+CO2->CaCo3). Über hunderte von Millionen Jahren haben sich dadurch in den Meeren Kalksedimente gebildet, die durch die Gebirgsauffaltung jetzt unsere Kalkgebirge bilden. Diese sind also nichts anderes als konzentriertes CO2 das irgend wann einmal in der Atmosphäre war.

    Entsprechend war vor etwa 500 Millionen Jahren etwa 20 mal mehr CO2 in der Atmosphäre als heute.

    Der Trick aller CO2-Hysteriker besteht also darin, nur die Entwicklung des CO2 Gehaltes in der Luft in den letzten paar tausend Jahren zu betrachten, und da gibt es jetzt einen kleinen Anstieg, über den wir eigentlich froh sein sollten!

    Tatsächlich droht dem Planeten Erde langfristig durch den beschriebenen Prozess ein CO2 Mangel, der das Leben stark begrenzen würde. Eine Ausbreitung der Wüsten durch CO2 Mangel wäre die logische Folge.

    CO2 als Dünger in Glashäuser!

    In Glashäusern wird sogar CO2 als Dünger eingesetzt um das Pflanzenwachstum zu fördern!

    Sogar die Wikipedia kommt nicht umhin in einem Beitrag zur Kohlenstoffdioxyd-Düngung einzugestehen, das speziell für sogenannte C3-Pflanzen (z.B. Weizen, Roggen und Reis) die optimale CO2-Konzentration bei 800 bis 1000 ppm liegt! Die derzeitige CO2-Konzentration (ca. 400ppm) liegt also bereits weit unter der optimalen Konzentration für C3 Pflanzen! Es liegt also auf der Hand, dass die Ausbeute dieser Pflanzen bei einer höheren CO2-Konzentration höher wäre!

    Für die sogenannten C4-Pflanzen reichen bereits geringere CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre aus. Es ist jedoch klar, dass bei einer höheren atmosphärischen CO2-Konzentration auch deren Wachstumspotential höher wäre.

    Speziell in Gewächshäusern ist die Düngung mit CO2 unerlässlich, da durch die höhere Temperatur in den Gewächshäusern (wegen des realen Treibhauseffektes) das CO2 zu schnell verbraucht wird und ohne die CO2-Düngung das Pflanzenwachstum nicht optimal ablaufen würde.

    Es ist daher sicher nicht übertrieben zu behaupten, dass die derzeitige CO2 Konzentration der Atmosphäre an der unteren Grenze dessen ist, was für das Pflanzenwachstum zuträglich ist. Die in dem Literaturzitat zum Ausdruck gebrachte Sorge über den CO2-Gehalt der Atmosphäre ist also mehr als berechtigt! Eine Reduktion des CO2-Gehaltes derAtmosphäre würde unweigerlich eine Ausbreitung von Wüsten und Steppen nach sich ziehen.

    Es sind also die Klimahysteriker, die mit unsinnigen Forderungen, den CO2 Gehalt der Luft zu begrenzen, ja sogar „klimaschädliches“ CO2 in Speichern zu „sequestieren“ das Leben auf dem Planeten Erde zumindest beeinträchtigen!

    Fakten gegen Hysterie

    Dringend notwendig ist eine Rückkehr zu einer faktengeleiteten wissenschaftlichen Diskussion über das Klima und die Faktoren seiner Veränderung. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die COMPACT-Konferenz „Gegen den Klimawahn“ am 16.11. in Magdeburg, wo unter anderem Michael Limburg vom renommierten EIKE-Institut die Mythen der Hysteriker widerlegen wird. Weitere Referenten unter anderem: Öko-Ikone Holger Strohm, Bestsellerautor Gerhard Wisnewski, Daimler-Betriebsrat Oliver Hilburger sowie Jürgen Elsässer. Mehr Infos und Konferenz-Tickets (im vergünstigten Vorverkauf) erhalten Sie hier.

     

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