Deutschland schaut nach Berlin. Dabei wurde fast vergessen, dass auch in Dresden eine Veranstaltung für enormes Aufsehen sorgte. Der Gedenktag für die im Weltkrieg gefallenen Deutschen lief so, wie man es erwarten würde. Ein Leser berichtet…

    Als Vater von vier (Klein-)Kindern muss man eine Reise gut planen und der Frau erklären, warum man für fast zwei Tage dem Hause fern bleiben will. Welche Gründe gibt es für eine so wichtige Reise? Am 17. Februar 2018 lud der sogenannte Volkslehrer (siehe Video unten) zu einer Gedenkveranstaltung nach Dresden. Ich beschloss daran teilzunehmen. Die Menschen, die im Bombenterror von Dresden ermordet wurden, waren zumeist Kinder und Frauen, denen bis heute keine würdige Erinnerung zu Teil wird.

    Um 14 Uhr trafen wir uns auf dem Postplatz, ein gemischter Haufen von ca. 400  Leuten. Später kamen noch einige hinzu, schätzungsweise lag die Zahl der Versammelten bei etwa 1.000 Menschen. Mit einiger Verzögerung begann die Veranstaltung ca. 14:40 Uhr und der Veranstalter verlas die üblichen Regeln die bei einer solchen Veranstaltung einzuhalten sind. Besonders fiel die Auflage der Polizei auf, dass „Springerstiefel“ verboten seien.

    Alle schauten sich etwas irritiert an und begutachteten Ihre Schuhe. Glücklicherweise hatte ich meine alten Bundeswehrstiefel an diesem Tag nicht an, obwohl ich diese ab und an gerne trage, das wär´s dann wohl gewesen für mich, dachte ich. Zwei Teilnehmer trugen die alte deutsche Fahne (schwarz, weiß, rot) was ich zu so einer Veranstaltung unpassend fand, Trauer sollte nicht politisch sein.

    Die Rede des Volkslehrers in Dresden sehen Sie hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=lUqM2uPitg0

    Spannend war die Vorstellung der Referenten, eine sogar aus Australien und ein Abgesandter aus Großbritannien. Der Veranstalter war ständig mit der Polizei beschäftigt, andere übernahmen das Mikrophon und ließen sich nicht beeindrucken. Ein Mann verlas Gedichte, spielte ein Lied, der Volkslehrer sprach und die Australierin beeindruckte durch Ihre versöhnlichen Worte. Es war eine würdige Veranstaltung.

    Unsere Staatsmacht war – wie zu erwarten – zahlreich vertreten. Die sogenannte Antifa zähle ich mittlerweile auch dazu. Etwa 400 von ihnen waren zum Veranstaltungsort angereist, um die Trauerstunde zu stören. Ihre zu meist schlechte Kleidung und Ihr ungepflegtes Erscheinungsbild machten Sie schnell erkennbar. Die schlechte Musik, irgendeine Multikulti Kapelle beschallte uns die ganze Zeit, setzte dem das I-Tüpfelchen auf.

    Ich machte mir den Spaß, die Gegendemonstranten zu fotografieren und denen in die Augen zu sehen, was die überhaupt nicht gerne ertrugen. Mir persönlich zeigt das, welch schwacher Charakter hinter solchen Gesichtern stecken muss. Die  Sprüche von denen sind ja eh immer gleich: „Nazi“, „Antisemit“ usw.

    Die andere Staatsmacht, also die Polizei, ließ die Antifa-Abteilung auf etwa 50 Meter an uns heran kommen, was es schwer machte, den Reden und Vorträgen überhaupt noch zuzuhören, aber uns alle näher am Lautsprecher zusammen brachte. So unterhielten wir uns und vereinbarten nach der Veranstaltung einen Treffpunkt.

    Leider muss ich sagen, dass die Toten immer noch nicht Ruhen können, da wir noch zu Wenige sind, welche Ihrer gedenken. Ich fahre im nächsten Jahr wieder hin, kommt noch jemand mit?

    Traurige Grüße

    euer Dirk

    Was der Volkslehrer in Dresden erlebt hat, erzählt er in seinem neuesten Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=Lkn15Ayh2VY

    Für die Wiederentdeckung der Sonnenseiten der Deutschen Geschichte – COMPACT Geschichte! 

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