G20-Randale: Maulkorb für grünen Polizeianschwärzer

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Was täte das grüne Establishment ohne seinen Schwarzen Block? Dass der in die Negativschlagzeile kommen könne, versuchte neben Ex-Grünen Jutta Ditfurth auch der Sprecher der sächsischen Grünen, Jürgen Kasek, mit aller Kraft zu verhindern – und schwärzte deshalb die Polizei an. Jetzt verpasste ihm die eigene Partei offenbar einen Maulkorb.

Jürgen Kasek, erinnern Sie sich? Grünen-Sprecher in Sachsen, Anwalt und Denunziant. Vor drei Jahren denunzierte er einen Friseur, dessen politische Haltung ihm nicht gefiel, per Tweet als potentiellen Mörder. O-Ton Kasek: „Ab sofort empfehle ich nicht mehr zum Friseur Gentlemen’s Cut zu gehen. Inhaber ist ein AfD’ler. Man weiß nie, wo die Schere ansetzt“ Frauke Petry sah die Parallele zum einstigen Hass-Aufruf „Deutsche, kauft nicht beim Juden‘ und bezeichnete Kaseks Tweet als unerträglichen Rückfall in die Zeiten der Nazi-Diktatur.

Ebenso wie Jutta Ditfurth nahm Jürgen Kasek an den Hamburger Demos gegen den G20-Gipfel teil. Natürlich nur als „Beobachter“, hinter der Absperrung. Und ebenso wie die grausame Jutta schiebt er die Schuld an der Eskalation der Polizei in die Schuhe.

Kasek twitterte am Wochenende über die Welcome to Hell-Demonstration: „Die Eskalation bei der Demo ging von der Polizei aus“ (1). Sein Urteil: „Das war völlig überzogen.“ Damit provozierte einen Mini-Shitstorm, in dem auch der Entzug seiner Anwalts-Lizenz gefordert wurde.

Später versuchte Kasek sich gegenüber der Leipziger Volkszeitung zu erklären: „Die Gewalt in Hamburg war völlig indiskutabel, dafür gibt es keine Rechtfertigung“. Trotzdem: Die Polizei ist die böse Truppe: „Sie wollte den schwarzen Block isolieren, festsetzen und die Personalien feststellen“.

Obwohl viele den Aufforderungen der Polizisten nachgekommen wären und ihre Vermummung entfernt hätten, sei die Polizei mit Wasserwerfern und Pfefferspray auf sie losgegangen: „Das war unverantwortlich und hat auch Unbeteiligte verletzt.“ Bis hierhin folgt Kasek der Ditfurth-Version. Dann streut er eine Prise Nettigkeit, indem er das Ganze als „Eskalation mit Ansage – von beiden Seiten“ bezeichnet.

Alsbald übernimmt der grüne Anwalt die Ralph Stegner (SPD)-Argumentation, wonach die Gewalt nicht von linken-Protestlern, sondern von unpolitischen Randalierern ausgegangen sei: „Teile des Protests haben offensichtlich billigend in Kauf genommen, Chaoten mit martialischen Ansagen anzulocken.“

Und dann wieder eine kräftige Dosis Schuldzuweisung an die Beamten: „Die Polizei erklärte im Vorfeld, sie rechne mit 8.000 Chaoten und werde mit allen Mitteln durchgreifen. Dann kamen nur 1.500 und die Polizeiführung war überfordert. Das verstehe ich nicht.“ Außerdem habe die Polizei im Schanzenviertel den Chaoten vier Stunden lang beim Randalieren zugeschaut – und nichts getan.

Bilderstrecke: Antifa-Terror in Hamburg

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Immerhin gibt Kasek zu, dass sich nur wenig Linke von den Randalierern distanziert hätten. Klar, der Grund war edel: „Kapitalismuskritik“ nämlich. „Man wollte verhindern, dass es schöne Bilder von diesem Gipfel gibt und auf die Gewalt aufmerksam machen, die vom Kapitalismus ausgeht“. Er selber akzeptiere freilich nur friedlichen Protest.

Die sächsischen Parteigenossen scheinen von Kaseks ,neutraler Beobachterrolle‘ nicht ganz überzeugt zu sein. Zumal ihn Aufnahmen des Senders N24-Foto in reichlich konfrontativer Pose gegenüber den Beamten zeigt. Jedenfalls schreiben Sachsens Grüne auf ihrer Website: „Mit dem im Bild festgehaltenen, emotionsgeladenen Gespräch mit der Polizei entsteht der Eindruck, dass Jürgen Kasek nicht durchgängig seiner Rolle als Beobachter der Demonstration gerecht geworden ist. Das ist ein − auch im Nachhinein − nicht korrigierbarer politischer Fehler.“ (2)

Der parteiinterne Maulkorb für Kasek findet auf dessen Blog Bestätigung: Er bedauert, dass durch besagtes N24-Foto der Eindruck entstanden sei, dass er seiner Beobachterrolle nicht ganz gerecht geworden sei: „Aufgrund der Wahrnehmung meiner Person in der Öffentlichkeit ist es derzeit nicht möglich Sachverhalte objektiv und nüchtern zu bewerten. Deshalb habe ich gestern dem Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen angeboten, dass ich mich bei der Kommentierung von aktuellen Ereignissen vorerst zurücknehme.“ (3)

Schade, dass so ein Maulkorb nicht auch bei Jutta Ditfurth möglich ist.

Jürgen Kasek ist Sprecher der Grünen, des verlängerten parlamentarischen Arms der Antifa und der Antideutschen. Multikulti, Genderwahn, nationaler Selbsthass: Die angebliche Umweltpartei bildet die ideologische Avantgarde des volksfeindlichen Global-Establishments. 2017 könnte sie als Steigbügelhalter von Angela Merkel aber auch als rot-rot-grüne Diktatur nach der Macht auch in der Bundesregierung greifen. COMPACT Spezial Nummer 12: Nie wieder Grüne zeichnet das vollständige Bild einer gefährlichen Partei Hier bestellen

Video: Kasek provoziert bei Pegida und wird entlarvt

 

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(1) http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/News/Kasek-Hamburg-war-eine-Eskalation-mit-Ansage
(2) http://www.gruene-sachsen.de/aktuell/meldung/demonstrationen-in-hamburg-gruene-verurteilen-gewalt/
(3) https://juergenkasek.wordpress.com/2017/07/12/klarstellung-zu-g20-in-hamburg/

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