G20-Protestierer: Die Schlägertrupps der Globalisten

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Die blöden Demonstranten passen zu den Hasskappen wie Arsch auf Eimer.

Ein laues Lüftchen geht durch den Blätterwald – oder ist es ein stinkender Furz? Die Analbionade wird so verkauft: Die friedlichen G20-Demonstranten hatten ja im Grunde etwas Gutes im Sinn. Böse sind nur die Gewalttäter, die haben auch dem Protest geschadet. Und in jedem Fall gilt: Nichts hat mit nichts zu tun. Die linken Demonstranten sind angeblich sternenweit von den Terroristen entfernt – denn die sind eigentlich gar nicht links, sondern unpolitische Krawallmacher, vielleicht sogar rechts.

Diese Trennung ist totaler Quark. Erstens war der G20-Protest ein Gesamtpaket, das von Anfang an von den vermeintlich Gemäßigten – Jusos, Grüne, Attac, Linke – zusammen mit der Welcome-to-hell-fraktion („Interventionistische Linke“) und den Autonomen geplant wurde. Die haben auch die ausländischen Gewalttäter eingeladen! Dass das eine einzige Mischpoke ist, zeigt sich auch an den Stellungnahmen, in denen die Gewalttäter ja durch die Bank in Schutz genommen werden von Haschblümchen wie Katja Kipping, und wo ein Sudelmarxologe wie Jakob Augstein per Kommentar ohnedies den ersten Brandsatz geworfen hat.

Zum anderen ist der gesamte G20-Protest eine Idiotenveranstaltung, die in Gewalt enden MUSSTE, weil sonst auch einem Blinden aufgefallen wäre: Die vermeintlichen Globalisierungsgegner sind gar keine, weil nämlich G20-Gegner und G20-Teilnehmer nur zwei Spielarten der Globalisierung vertreten – die liberalen Globalisten im Saal, die linken Globalisten auf der Straße. Im Grunde ist es noch schlimmer: Was die Demonstranten an den G20 kritisieren, ist, dass diese die Globalisierung zu langsam und – in ihren Augen – zu kontrolliert vorantreiben. Die Demonstranten mit ihrem Motto „Grenzenlos solidarisch“ wollen die Schleifung ALLER Grenzen (wozu bisher nur die blöde Merkel bereit ist), sie wollen MEHR Flüchtlinge und sie wollen

COMPACT Spezial Nr. 14

RADIKALERE Klimaschutz-Programme (am liebsten gleich alle Kohlekraftwerke stilllegen, alle Autos verbieten und übergangsweise abfackeln). Das war keine Protestveranstaltung – das war eine Zusammenrottung der Antreiber der Globalisierung. Mit Kritik an Ausbeutung und Kapitalismus hat das selbstverständlich auch nichts zu tun – denn dann müssten sie ja die Nationalstaaten befürworten, die sich dem Globalismus entgegenstemmen, aber gerade das wollen sie nicht.

Ich möchte schließen mit den Worten von Franz Josef Strauß aus dem Jahr 1976: „Was wir in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören, in ihre Löcher.“ Das schöne Zitat findet sich in der neuen Ausgabe COMPACT-Spezial „Verrat am Wähler“ – hier zu bestellen

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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