Fußballfieber und Volkserzieher: Political Correctness im Stadion

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90 Minuten Freiheit, Leidenschaft, Lebenslust und Ablenkung vom Alltag. All das verspricht der Fußball – einer der letzten Rückzugsorte für die deutsche Seele. Doch aufgepasst: Selbsternannte Sittenwächter haben den Sport auf dem Kieker. Ein Textauszug aus COMPACT-Spezial Nr. 17 «Nationalsport Fußball».

_ von Marc Dassen

Wer Fußball etwas abgewinnen kann, sich erfreut an Zweikämpfen und Kontern, Taktik und Teamgeist, der weiß, welche unbezähmbaren Urkräfte im Mannschaftssport schlummern, welche Leidenschaft er entfachen kann und wie gut es tut, dem tristen Alltag wenigstens für 90 Minuten zu entfliehen. In diesen eineinhalb Stunden steht die Welt für eingefleischte Fans still, da zählt nur noch der Sieg, da wird das ein oder andere Bier getrunken, mit den besten Freunden gefiebert, geflucht, gebrüllt, gejubelt. Handwerker und Hochschullehrer liegen sich in den Armen, Standesunterschiede sind egal, Politik ist wumpe, was zählt, ist der Sieg. Besonders zu Zeiten der WM schweißt der Fußball die Nation zusammen, heilt Wunden, baut Brücken, öffnet Türen zu echter Eintracht, zu fast vergessenem Stolz, zu einem Gefühl echter Gemeinschaft.

«Der Anblick von schwarz-rot-goldenen Flaggen kann in Fremdenfeindlichkeit umschlagen.» Psychologin Becker

Warum sich Tugendritter und Sittenwächter in Deutschland seit einigen Jahren über den Sport hermachen, Vereine und Trainer scheinbar freiwillig den Kotau vor der politischen Korrektheit üben, dürfte durch diese Einleitung schon hinreichend erklärt sein. Während die Einen am Sport nur ihr Geld verdienen wollen, möchten die Anderen die Energien, die er in den Herzen der Menschen freisetzt, bändigen: Nationalstolz ist generell verdächtig, deutscher vollkommen unerträglich. Die Schleusen, die der Sport zu öffnen vermag und die Fluten der Emotion, die er freigibt – wie soll sichergestellt werden, dass sie sozusagen in die richtigen Bahnen gelenkt werden und nicht die Schuldgefühle und Ängste hinwegspülen, die für Deutschland bis in alle Zeiten Staatsräson zu bleiben haben?

Rote Karte für Patrioten

Wann der Gesinnungsterror sich aufs Spielfeld schlich und die Jungs auf dem Rasen nicht mehr einfach nur ihr Spiel machen durften, sondern politische Aushängeschilder und Vorbilder werden mussten, ist schwer zu sagen. Ob das Elend 2010 so richtig begann, als die grüne Spitzenfrau Claudia Roth ins Kuratorium der Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aufgenommen wurde? Dass sie aktiv dazu beitragen wollte, einen politisch unverdächtigen Mannschaftssport in ein Seminar für Volkspädagogik umzuwandeln, gibt sie in einem Interview mit dem Handelsblatt Mitte 2016 unumwunden zu: Sie sei «dem Fußball nicht nur wegen des Kerngeschäfts des Spiels verbunden, sondern auch wegen der gesellschaftspolitischen Chancen, die er bietet». Mit der Nationalmannschaft könne man, so Roth, deutlich machen, «in welchem Deutschland wir eigentlich leben». Welches Deutschland Frau Roth dabei im Auge hat, dürfte klar sein – das «Spiegelbild unserer Realität als Einwanderungsland». Dementsprechend ist für die Politikerin auch nicht zuerst die Leistung der Nationalspieler, sondern ihre «Migrationsgeschichte» wichtig. «Wenn Spieler sich zu Themen äußern, haben die doch eine viel größere Zuhörerschaft als wir Politiker im Bundestag», hofft Roth auf Unterstützung der Kicker.

Gesinnungswächter, wohin man schaut. Auch das Stadion bleibt nicht von Ihnen verschont. | Foto: picture alliance / augenklick/firo Sportphoto

Kritik am Verhalten Mesut Özils, der sich durch seine PR-wirksame Reise nach Mekka offen zu seinem muslimischen Glauben bekennt und sich überdies standhaft weigert, die Nationalhymne mitzusingen, will die Grünenpolitikerin aber nicht gelten lassen. Viel wichtiger für sie: dass Jugendliche im islamischen Religionsunterricht den Ramadan besprechen – und Özil als Identifikationsfigur kennenlernen. So entstehe nämlich «Anerkennung für Menschen, die tendenziell ausgegrenzt werden».

Die Deutsche Welle (DW) grub den Marburger Professor Ulrich Wagner aus, der entdeckt haben wollte, dass nur «ein schmaler Grat zwischen WM-Patriotismus und Nationalismus» liege – und dem bei «Sieg!»-Rufen während der WM 2006 schon alle Haare zu Berge standen. Noch mehr Antifa lieferte nur Andreas Zick, Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, der laut DW zeterte: «Diese lockere Art, sich auf Nationalstolz zu konzentrieren, war eigentlich immer der falsche Ansatz.» Und weiter: «Man könnte auch stolz darauf sein, dass man so eine Multikulti-Truppe ins Feld schickt.»

Doppelpässe und Eigentore

Der Sport als Bühne für politische Korrektheit, Sportler als Botschafter linker Toleranzvorstellungen, die Nationalmannschaft als Beweis für das Erfolgsmodell Multikulti? Wenn es nach Claudia Roth ginge, ist das die Marschrichtung. Ganz auf der Linie ihres Parteikollegen und langjährigen grünen Bundesvorsitzenden Cem Özdemir, der schon 1998 erklärte, dass der «deutsche Nachwuchs jetzt Mustafa, Giovanni und Ali» heiße, formulierte Roth mit Blick auf die Nationalelf: «Boateng, Sané, Özil, Khedira, Mustafi – das ist Deutschland.»

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In vielerlei Hinsicht spiegeln Spielfeld und Stadion tatsächlich gesellschaftliche Realitäten: Neben der großen Mehrheit von Sportbegeisterten tummeln sich immer auch einige sturztrunkene Halodris und politisch motivierte Überzeugungstäter im Abseits. Doch deshalb zu unterstellen, der deutsche Fußball habe ein Nazi-Problem, ist nur noch mit dem pathologischen Wahn linker Bedenkenträger zu erklären, für die Deutschland generell, ja, jeder Deutsche individuell, ein Nazi-Problem hat. Ein Problem, das wohl nur durch konsequente Selbstabschaffung gelöst werden kann: Statt «Nie wieder Deutschland» also bald «Nie wieder Fußball»?

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Dies ist ein Auszug aus COMPACT-Spezial Nr. 17 «Nationalsport Fußball». Den vollständigen Text finden Sie im Heft. Zur Bestellung einfach hier oder auf das Bild oben klicken.


Marc Dassen ist seit April 2015 Redakteur des COMPACT-Magazins. In COMPACT-Spezial Nr. 16 «USA gegen China – Endkampf um die Neue Weltordnung» schrieb er über Chinas Überwachungsstaat. 


Über den Autor

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20 Kommentare

  1. KönigKurt am

    mensch dassen wieder mal ein artikel von ihnen. klasse. ich habe ihn jetzt schon dreimal durchgelesen und immer noch keinen wirklichen inhalt gefunden. was wollen sie uns denn sagen…ja alle sind böse außer compact, das kennen wir schon, aber dafür hätten zwei sätze und ein bild vom onkel jürgen, am besten das mit sarah w gereicht

    wenn sie auch nur die geringste ahnung von fussball hätten würden sie sich das hier sparen. seit dem es wm´s gibt gab es immer spieler die nicht mitgesungen haben und bis jetzt war das auch allen völlig egal. leute wie sie oder die afd haben fußball erst zum politikum gemacht und ihm so einen großteil seines reizes genommen

    in den guten alten zeiten von denen sie immer reden, wurden menschen nach leistung (in diesem falle fußball) beurteilt, nicht ob sie singen können oder irgendwelche komischen fotos machen…..die helden die sie hier immer wieder beschreiben kaiser, bomber usw. hatten keine skrupel in argentinien zur zeit der militärdiktatur zu spielen um somit ein grausames regime zu stützen….

  2. Vom psychologischen Standpunkt aus betrachtet ist es extrem schwierig, ein Team zu Höchstleistungen zu motivieren, wenn bei einzelnen Teammitgliedern hohe innere Spannungen bestehen. Dies geschieht, wenn interindividuelle Widersprüche hinsichtlich existentiell sehr bedeutsamer Einstellungen (z.B. bezüglich Freiheit) intraindividuell nicht mehr verarbeitet werden können. Geld ist in der Bedürfnishierarchie nicht ganz oben angesiedelt.

  3. DerGallier am

    Diese spassbremsenden , moechtegern erziehenden Wundkranken werden uns den Spass am Sport, am Gemeinsinn des Fussballs nicht nehmen, auch dann nicht , wenn wir derzeit keine Nationalmannschaft, sondern nur Mamis La Mannschaft auf dem Rasen lueftelnd traben haben.

    So mancher dieser Versuchsumerzieher hat in seiner Jugend versaeumt Asterix zu lesen.
    Sonst wuessten sie was die Gallier fuer Spaesse mit den Roemern hatten.

  4. … die Ballkinder auf dem Foto singen auch nicht mit – wahrscheinlich kennen sie den Text nicht!
    Vom Arbeitersport meiner Kindheit hat sich der Fußball aber schon lange gelöst! Wo sind die Stehplätze für die einfache Mittelschicht geblieben? Die (dekadente) Oberschicht muß natürlich sitzen und die Eitrittskarten kosten entsprechend das 3-4fache, Inflation berücksichtigt. Zum Fußball ging ich als Vorschulkind, weil mein Onkel mich dahin mitnahm. Für den Hunger zwischendurch gab es einen Würstchenverkäufer mit Bauchladen für die, die sich kein Freßbrettchen von zu Hause mitbrachten. Flaschen blieben auch keine liegen, da auf ALLEN Flaschen Pfand war. Vereinsschals u.ä. waren sebstgestrickt oder genäht.
    Je "moderner" die Stadien wurden, desto mehr schrecken sie einen ab! Und je mehr rückt auch der nackte Kommerz in den Vordergrund! Und wo das der Fall ist ähnelt das Ganze eher einem Gladiatorenwesen als Volkssport! Den findet man eher noch bei einer Thekenmannschaft auf dem Dorf. Mit Stehplätzen und ebenerdigem Naturrasen. Deswegen hat man auch den Isländern die Daumen gehalten – da ist es noch Volkssport.

    • Das ist Herr Dassen wirklich . Leider ist es so wie mit guten Rednern.Unwilkürlich achtet man nicht mehdarau darauf WAS einer sagt,sondern freut sich daran WIE er es sagt..Man muß sich schon anstrengen, um diesem Effekt zu entgehen.

  5. Ich glaube, Griezman ist es, der nach (gewonnenen?) Spielen gerne die Interviews beendet mit: "VIVE LA FRANCE".

    Man stelle sich einmal vor, ein Spieler aus "Die Mannschaft" würde nach einem gewonnenen Spiel sowas Rechtsextremistisches von sich geben wie: "Es lebe Deutschland!" Der würde doch von Jogi hochkant aus "Die Mannschaft" rausgeschmissen. Und der Shitstorm der empörten linksgrünen Gutmenschen würde kein Ende nehmen. Dass er im Frankfurter Stadion nicht mehr auflaufen dürfte (wg. Platzverbot), versteht sich da wohl von selbst 🙂

    • Aristoteles am

      Griezman gehört eben den ‚Siegern‘ an. Er darf das. Deutsche nicht.
      Aber mal ehrlich: Was ist das für eine France, die da vivre soll?
      Gestern durften ein paar Quoten-Weiße mehr mitspielen, damit’s nicht ganz so auffällt. Beinahe hätten sie wegen dieses politischen Manövers verloren, sonst wären sie nämlich noch besser gewesen.
      Ein typischer Franzose guckt schon längst kein Fußball mehr.
      Und zu Griezman: Der hat nicht öffentlich gejubelt, weil er uruguayische Freunde hat, denen er mit seinem Jubel nicht weh tun wollte. Daran sieht man, wie degeneriert die Köpfe dieser Fußballbonzen sind, die mit den Millionen Euros auch die pseudomenschelnde EU-Moral gefressen haben, dass sie nicht einmal mehr jubeln, wenn sie gewinnen.
      Dekadentes Kasperletheater.

    • Abwehrrecke am

      @ Paule
      Das ist so:
      Verlieren sie mit schlechter Leistung, heißt es die "Deutsche Nationalmannschaft"
      (Jegliche Kritik an Özil, Khedira usw. wird sich verbeten).

      Verlieren sie, oder spielen "nur" unentschieden, zeigen dabei aber zumindest eine
      ordentliche Leistung, wird sie "Die Mannschaft" genannt
      (Nun, so wird gefordert, soll aber auch klar gesagt werden, dass der Özil ja den Pass
      zur Vorlage zum Tor gegeben hat…, Einwände dass Özil den Ball bloß an den Kopf
      gekriegt hat weil er zufällig im Wege stand, lässt man nicht gelten).

      Gewinnen sie aber, und haben dann noch jede Menge "Integrations-Symbole"
      mit auf dem Platz, heißt das Team "La Mannschaft". So wie nach dem Sieg gegen
      Schweden
      (Ob und inwieweit da Leistung eine Rolle gespielt hat, ist gänzlich nebensächlich.
      Wäre "dieser Sieg doch ohne Özil und Co auf dem Platz niemals zustande gekommen").

      Es kommt also immer darauf an, die Namensgebung variiert, je nachdem wann ein
      negatives, und wann ein positives Licht auf das Team fallen soll.

  6. HERBERT WEISS am

    In meiner Nachbarschaft gab es keine allzu große Traurigkeit über das frühzeitige Abdanken des Weltmeisters. So sehr man sich über eine Verteidigung des Titels oder zumindest einen Platz unter den ersten Vier gefreut hätte – bei dem, was die Rumpelfüßler gezeigt hatten, war das einfach nicht drin. Die Fußballbegeisterung beeinträchtigte dies übrigens kaum.

    Wenn Özil Erdowahn als "seinem" Präsidenten huldigt, aber beim Spielen der Nationalhymne das Maul nicht aufbekommt, denkt man sich natürlich seinen Teil…

  7. Waltrun Esch am

    TERMIN Pfalz: Am Samstag, dem 15. Juli um 11 Uhr veranstaltet der ehemalige Planungs-Chef im Kanzleramt Albrecht Müller in Pleisweiler-Oberhofen (Hauptstraße 30, Weingut Wilker) wieder einmal zusammen mit dem SPD-Ortsverband seine "Pleisweiler Gespräche", zu denen weiträumig eingeladen wird. Das diesmalige Thema, bürgerfeindliche Stromkonzerne, ist für eine nationale, bodenständig-friedliche Energiebereitstellung wohl wichtig, aber ortsnahe und interessierte Leute können vielleicht mit ein wenig Nachdruck auch Fragen des Zusammenhanges von politisch korrektem Grenzenlosigkeitswahn, ebensolchem Krieg und regierungsamtlich verursachten, frauenfeindlich mordenden und vergewaltigenden Fremdenlegionen vorbringen.

    Den folgsamen "Nachdenkseiten(Punkt)de" werden schöpferisch-rührige Vordenker doch wohl etwas Rechtes zu bieten haben?

  8. Der DFB Präsident ist ja auch ein CDU-Spezi von Mutti!

    Vorher saß er völlig nutzlos im Bundestag.

    Deshalb gibt es nun Gesinnungswächter, wohin man schaut.

    SCHEISS DFB!

  9. Der Romelu Lukaku hat bisher nichts zustande gebracht. Ich sag das nicht wegen der Dongo-Vergangenheit seiner Vorfahren, sondern weil er endlich mal einen Ball kriegen muss. Tante Sidonia, hilf!

    • Das 1 zu 0 für Frankreich durch Samuel Umtiti dürfte Lukaku Auftrieb geben. Kongolesen und Kameruner sind immer Konkurrenten bis aufs Blut. Und vergessen wir nicht: Japan hatte zwei Tore Vorsprung bekommen und gelbe Karten Zählen nicht mehr fürs Finale!

      • 1 zu 0 Endstand für die Blauen. Keine Reaktion von Lukaku und den Anderen. Lukaku wurde definitiv entsprechend hypnotisiert. Wahrscheinlich von Henry Thierry, dem französichen Stürmertrainer und Doppelagenten von den Antillen. Steckt wieder Serpentos dahinter?

        Und das ist noch lange nicht alles:
        [ SUDINFO.be: France-Belgique: la phase polémique qui change tout, y avait-il faute sur Eden Hazard aux abords du grand rectangle? ]

        Vom Schiri aus Uruguay verpfiffen.
        Skandal!

      • heidi heidegger am

        jaja, es war voodoo undoder das andere ding aus brasilien, hihi. nein: es war fussball-halbgöttin selber, die die belgier verhexte-aus rache für den kaputten ball beim ersten "russen-elfer" LOL

      • heidi heidegger am

        welches "einlaufkind" warst oder bist Du, häh? das von Uli Stielicke etwa? dann bist Du für’s leben gestraft. und die "kinder" von Ötzi&Gündogg auch. für ein wenig fame-geilheit das ganze leben versaut!? achach..

  10. Die Roth hat schon ganz Recht,diese "Nationalmannschaft" besteht zum großen Teil aus Tschuschen und ist somit ein Spiegelbild dessen,was sich heutzuge zu Unrecht noch Deutschland nennt.Aber das ist nicht der Hauptgrund,warum mir Fußball am Axxxx vorbei geht. Nach langem Rätseln kam mir die Erleuchtung,was Fußball-Zuschauer reizt: es ist der gruppendynamische,brüllende Wahnsinnsausbruch, den man in früheren,besseren Zeiten in der Schlacht erleben konnte.Eine Ersatzhandlung also, irgendwie fade. Stellen Sie sich vor,sie säßen ganz allein im Stadion und sähen zu,wie22 Figuren den Ball hin und her treten:Sie würden vor Langweile einschlafen.

  11. Aristoteles am

    Die Abkehr von den Zirkusspielen und Massenbelustigungen (bzw. -belästigungen) erfolgt naturgemäß nicht von heute auf morgen.
    Irgendwann gab es sie dann einfach nicht mehr, die Gladiatorenspiele, weil neue geistige Bewegungen einsetzten, die eine wesenhaftere Alternative zum degenerierten, verlogenen, geldgeilen Babylon anboten.
    Wir befinden uns hier noch in den Anfängen, aber für wache Augen sehr leicht diagnostizierbaren Anfängen.
    Richtig los wird es gehen, wenn die Große Hure die Jugendlichen mit ihrem hippen und pseudobunten Klamauk in Unis, Schulen, Metropolen und Rundfunkanstalten nicht mehr erreicht.
    Wenn das Geld fehlt, wird auch das Klassenkampfgedröhne nicht mehr ausreichen, die Menschen von ihrer Sehnsucht nach einer tieferen Identität auszugrenzen.

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Die große COMPACT-Konferenz am 29.09.2018 im Raum München

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