Fulminanter Lesestoff zur 89er Revolution: Mit Walter Kempowski durch die Wendezeit

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Die Tagebücher des berühmten Rostocker Autors aus den Jahren 1989 und 1990 sind ein berührendes Zeugnis des Fortgehens und Zurückkommens.

 Im Frühjahr 2007 bezeichnete der Germanist Jörg Drews seinen von ihm bewunderten Freund, den damals schon todkranken Walter Kempowski, der wenige Monate später sterben sollte, als „Kathedralenbaumeister“, dem es noch in der Klinik um die „Kenntnis des Bewusstseins unseres Volkes“ ging.

Tatsächlich vollbrachte Kempowski geradezu Herkulesleistungen, wenn es darum ging, die Alltags-, Familien- und Mentalitätsgeschichte der Deutschen im 20. Jahrhundert darzustellen, so wie er dies in seinem zehnbändigen und collageartig gestalteten Monumentalwerk Das Echolot tat.

Acht Jahre im „Gelben Elend“ von Bautzen

Sein Lebensthema ergab sich aus seiner eigenen Biographie. Kempowski wurde am 29. April 1929 als Sohn eines Rostocker Reeders geboren und im Februar 1945 eingezogen. Als Luftwaffenkurier erlebte er die mörderischen Schlachten um Berlin mit und kam nur knapp mit dem Leben davon.

Zu Beginn des Jahres 1989 konnte noch niemand etwas von den welthistorischen Wendungen ahnen, die es nehmen sollte. Erleben Sie diese nochmals mit – durch die Lektüre des „Alkor“-Tagebuchs von Walter Kempowski. Das Buch kann hier bestellt werden!

Am 8. März 1948 wurde Kempowski während eines Besuchs bei seiner Mutter in Rostock vom sowjetischen Geheimdienst NWD verhaftet. Sein Bruder Robert hatte Frachtpapiere aus dem Kontor der Reederei gesammelt, um zu beweisen, dass die Sowjets mehr Demontagegüter aus ihrer Besatzungszone abtransportieren ließen, als mit den West-Alliierten ausgemacht war.

Die Brüder wurden zu 25 Jahren Arbeitslager wegen Spionage verurteilt, seine Mutter zu zehn Jahren Arbeitslager wegen „Nichtanzeige von Agenten ausländischer Geheimdienste“. Viele Jahre musste er nun im „Gelben Elend“ , wie die sowjetische Strafhaftanstalt in Bautzen von den Häftlingen genannt wurde, verbringen.

Es sind Jahre voller Hunger, Kälte, Einsamkeit und Schikanen, er erlebt das Sterben seiner Mithäftlinge und unternimmt einen Selbstmordversuch. Später wird er diese Zeit dennoch sogar einmal als „Segen“ bezeichnen, da er ohne sie nie Schriftsteller geworden wäre. „Ich begann mit dem Einsammeln der Schicksale schon in Bautzen, das Belauschen der Gespräche, das Geraune“, notierte Kempowski später.

1956 wurde er vorzeitig entlassen und zog erst nach Hamburg und dann nach Göttingen. Ab 1965 arbeitete Kempowski als Grundschullehrer in Nartum in der niedersächsischen Provinz. Es wurde zu seinem Arbeitsort, an dem er auch ein über die Jahre ständig wachsendes Archiv mit dem Schwerpunkt von biografischem Material von einfachen Menschen während der Zeit des Zweiten Weltkriegs anlegte, das die Grundlage für sein Monumentalwerk Das Echolot bilden sollte.

Sein 1969 erschienenes Erstlingswerk Im Block über seine Haftzeit in Bautzen wurde von der Öffentlichkeit aber kaum wahrgenommen und nur tausendmal verkauft, was Kempowski sehr bestürzte. Großen Erfolg hatte er dann mit seinem zwei Jahre später erschienenen und autobiographisch geprägten Roman Tadellöser & Wolff über das Schicksal einer Rostocker Reederdynastie in den Jahren zwischen 1938 und 1945, der 1975 als ZDF-Zweiteiler verfilmt wurde.

„Nur eine von Schwachköpfen kanonisierte Meinung“

Kempowski wurde ein von Feuilleton und Literaturbetrieb aus politischen Gründen weitgehend geschnittener Volksschriftsteller, dessen Romanreihe Deutsche Chronik über das Leben seiner Familie in Rostock vom Kaiserreich bis in die Nachkriegszeit hohe Auflagen erlebte.

Die deutsche Teilung blieb für ihn eine offene Wunde, was zu seiner weiteren Isolierung im deutschen Literaturbetrieb führte. Kempowski führte schon seit 1954 Tagebücher, die er allerdings nur auszugsweise veröffentlichte. Wer die Revolution in der DDR nochmals rekapitulieren und nacherleben möchte, der kann dies ganz hervorragend anhand seiner Tagebücher aus den Jahren 1989 und 1990, Alkor und Hamit, machen.

Sie sind ein Spiegel seiner Persönlichkeit, mal lakonisch, durchzogen von einem eigenartigen norddeutschen Humor und auch von ironischer Distanz, dabei immer durch und durch politisch. Jeden Tag leitet Kempowski in den 89er-Tagebüchern mit der damaligen Schlagzeile der Bild-Zeitung und des Neuen Deutschland ein, um dann mit eigenen Betrachtungen zu beginnen.

Je stärker sich die Ereignisse überschlagen, desto stärker wird Kempowski zum Medien-Junkie, der alles mitbekommen und notieren möchte. Beim Einschalten des Fernsehers ärgert er sich aber meistens. Am 21. Juni notiert er: „Man muß es erleben, wie in unseren Talkshows, wie in den Zeitungen nur immer wieder die eine von Schwachköpfen kanonisierte Meinung gilt. Jegliche Differenzierung wird sofort zertrampelt. […] Einen Zusammenhang zwischen 1919 und 1933 darf man nicht einmal andeuten. Der Meinungsterror hat sich derartig verschärft, daß man um seine Existenz fürchten muß. Einziger Ausweg: sich dumm stellen.“

Oder: „Heute kam die Meldung, daß die Kommunisten auf den Philippinen 36 Leute in einer Kirche abgeschlachtet haben. Das wird nicht diskutiert. Den Südafrikanern wirft man die Apartheid vor, aber nicht den zahllosen afrikanischen Staaten die Unterdrückung mißliebiger Stämme. Von der SU und ihrem Klassen-Sadismus ganz zu schweigen! – Es hat keinen Sinn, man muß es aussitzen.“

Ab der Mitte des Jahres 1989 wird ihm klar, dass ein Epochenbruch bevorstehen könnte. Einige Male betont Kempowski, wie froh er sei, das alles noch miterleben zu dürfen. Ein Angebot von Helmut Kohl, an dessen Polenreise teilzunehmen, schlägt er aus, er erlebt die Nacht des Mauerfalls deshalb in Nartum wie gebannt vor dem Fernseher.

Rückkehr nach Rostock

Schon am 29. Oktober 1989 notiert er nicht ohne Genugtuung: „Die Linken hier sind baff, ihre schöne DDR! Ihre bessere Welt! Ihr Arbeiterparadies! Die SPD fordert, daß die Übersiedlung in den Westen per Gesetz erschwert wird (Körting). Denen sind Asylsuchende aus südlichen Ländern willkommener als die Landsleute aus der DDR. Auf einmal wollen die Grünen unterscheiden zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und Politischen: Und das ließen sie doch bei Asylanten nicht gelten.“

Das Rückkehrmotiv durchzieht Walter Kempowskis Tagebuch des Jahres 1990. Er sieht seine Geburtsstadt Rostock wieder, der er in seinen Romanen ein literarisches Denkmal gesetzt hat, und besucht mit dem „Gelben Elend“ in Bautzen auch den Ort seines jahrelangen Leidens. Das Buch kann hier bestellt werden!

Nach dem Mauerfall wird ihm klar, dass er seine Heimatstadt Rostock, in der seine Romane spielen, doch noch einmal wiedersehen wird. Große Freude mischt sich mit Bangigkeit. Ein niederländischer Regisseur will mit ihm außerdem eine Doku in der Haftanstalt in Bautzen drehen.

Am 10. Dezember 1989 notiert er: „Mit den Jahren bin ich einsichtiger geworden, ja milder. Das wird aber nicht dazu führen, daß ich mich bei ihnen für Bautzen bedanke. Aber, mal ehrlich, was wäre aus mir ohne diese grobe Zurechtweisung geworden? Daß man mich ganz klein machte, ermöglichte es mir zu wachsen.“

In den ersten Tagen des Jahres 1990 kommt er dann endlich gemeinsam mit seinem Bruder Robert nach Rostock und übernachtet im Umland bei Lesern. Später wird er viel über Trümmer, Asche und Zerstörung notieren, und er überlegt: „Setzen wir das Wort ,Hamit‛ an die Stelle des abgegriffenen Wortes ,Heimat‛. ,Hamit‛, wie die Erzgebirger sagen. Da fühlt man sich schon ganz anders! Und man hat sie ganz für sich, die theure Heimat, weil alle Welt denkt, man spricht von einem fernen Stern. So fern war sie auch, die Heimat, in den vergangenen vierzig Jahren, fern, aber gegenwärtig. […] Vielleicht geht von einer Berührung ,Heilung‛ aus?“

In den Tagebüchern des Jahres 1990 beginnt nun jeder Eintrag mit Redensarten in den unterschiedlichsten deutschen Dialekten, Plattdeutsch, Jiddisch, Hessisch, Ostpreußisch, Pfälzisch, Schlesisch, etc; auch eine Variation des Heimat-Themas.

Walter Kempowskis Tagebücher aus den Jahren 1989 und 1990 sind erlebte Geschichte und Geschichten, ein einmaliges Kaleidoskop der damaligen Wendezeit und eine Wiederbegegnung mit dem verlorenen Zuhause. Wer die Jahre 1989/90 erlebt hat, kann die Texte nochmals mit seinen eigenen Erinnerungen abgleichen, jüngere Leser können die Stimmung der damaligen Tage nacherleben.

Über den Autor

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21 Kommentare

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    Habe Kempowski einmal bei einer Lesung erlebt, das muss 1990/91 gewesen sein. Er fragte dass Publikum, ob es nur da sei, um einmal einen Schriftsteller zu sehen. Was mich betraf, so hatte er vollkommen Recht. Ich hatte keine Ahnung mit wem ich es zu tun hatte, und viele im Publikum erging es wohl ähnlich. Er wusste das und hat es ausgesprochen. Er war keiner, der sich anbiederte.

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    Sicher ein sehr interessantes Buch. Werde ich mir wohl zulegen, da ich Erlebnisberichte mag. Ansonsten schliesse ich mich LILA an.

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    Heinrich Wilhelm am

    „Die Linken hier sind baff, ihre schöne DDR! Ihre bessere Welt! Ihr Arbeiterparadies!"
    Wenn ich’s nicht selbst vernommen hätte: "War doch ’ne schöne Alternative!"
    Auf die Frage "Warum bist Du nicht dorthin gezogen?" kam als Antwort meist nur
    ein saudämlicher Gesichtsausdruck, seltener eine ehrliche Einsicht in den Schwachsinn,
    den man soeben von sich gegeben hatte.

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      Ich war zweimal "drüben". Beim ersten Mal musste ich feststellen, dass die Zöllner mein funkelnagelneues Opelchen viel besser kannten als ich, da sie mir alle fluchtrelevanten Einbauteile fein säuberlich vor die Füße legten (Kofferraum/Sitzbank etc.) und beim zweiten Mal lachte man mich in einem Lokal aus, weil wir Wessis jeden Tropfen Öl auffangen und entsorgen würden aber sie alles mit dicken Rohren in den Bach laufen liessen. Zum Schluss bekam ich noch ein Fläschchen verdorbenen Orangensaft in der Gaststätte im Bahnhof Leipzig, weil man dachte ich sei ein Berliner. Thats life…

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    Lila Luxemburg am

    "In den Tagebüchern des Jahres 1990 beginnt nun jeder Eintrag mit Redensarten in den unterschiedlichsten deutschen Dialekten, Plattdeutsch, Jiddisch, Hessisch, Ostpreußisch, Pfälzisch, Schlesisch, …"

    ‚Hessisch‘ gibts nicht. Es gibt innerhalb ‚des Verwaltungsgebietes, das hinfort als Staat bezeichnet wird‘ (nach den Bestimmungen der SHAEF-Gesetze) eine sehr große Anzahl (die genaue Zahl kenne ich nicht) regionaler Dialekte, die sich zum Teil sehr stark unterscheiden.

    Das Einigen hier vielleicht (noch) bekannte ‚rure reuwwe robbgeräät‘ (nach einem Lied der Gruppe ‚Feegmähl‘) könnte der Dialektform nach Ouwwerhässisch Platt sein. Aber auch in Oberhessen gibt es jede Menge unterschiedliche Dialektformen…. – vielleicht gibt es ja mal eine Renaissance, die diese – eigentlichen – Sprachformen der Regionen wieder entdeckt und zum Leben erweckt.

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      Lila Luxemburg am

      Teil 2

      Und ‚Jiddisch‘ ist mit Sicherheit kein ‚deutscher Dialekt‘, sondern ein spezielle jüdisches Verständigungsidiom innerhalb ihrer Verbreitungsgebiete in Ost-Mitteleuropa, das starke Anteile deutscher Lehnsprache enthielt … oder auch darauf basierte. Hier scheint wieder das alte und offensichtlich immer währende Problem auf, wenn man um nichts in der Welt (vor-sich-selbst) zugeben kann, daß Juden … Juden sind. Aber eben KEINE Deutschen! Auch keine Franzosen oder Engländer oder sonst was, sondern … Juden. Und das auch bleiben werden.

      Diese ständigen Einebnungsversuche von tatsächlicher Differenz, die sich heute halt – zeitgebunden! – durchgesetzt haben, weil wir (noch!!) in einem Zeitabschnitt leben, in dem die Waage (durch die Jupiter/Saturn-Konjuktion (sog. Große Konjunktion von … ich glaube 1982 oder so…) und ihre Inhalte dominant sein können, werden letztlich zu nichts anderem führen als der Bestätigung alter Sprichworte wie ‚Scheiden tut weh…‘, wenn die notwendige Korrektur von Fehlentwicklungen durch Übertreibungen, die innerhalb dieser Zeitepoche stattgefunden haben, durch die folgende Große Konjunktion von Jupter und Saturn im Steinbock (nächstes Jahr) und noch viel stärker durch die Pluto/Saturn-Konjunktion auch im Steinbock (nächsten Mai glaube ich) sich auszuwirken beginnen wird.

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        Lila Luxemburg am

        Teil 3

        Da werden die hysterischen Gefühlswallungen einer Claudia Roth VOLLKOMMEN aus der Mode kommen … und die ganzen ausländischen Invasoren (eigentlich (inhaltlich gesehen nach UN-Deklaration): Völkermörder) in den verschiedenen Bundestagsparteien werden wohl unter anderem gefragt werden, wie sie eigentlich in den Bundestag/die Landtage kommen … obwohl den Wahlgesetzen nach die Wählbarkeit vom Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit abhängt. Wobei … das wohl noch zu ihren geringsten Problemen zählen dürfte…

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        heidi heidegger am

        Ämm, der Blick in den eigenen Schlüpper wird auch nächstes Jahr erkennen lassen, dass unbeschnittene Waagen und Steinböcke Jacke wie Hose sind und sich nicht (unter)scheiden müssen in/wegen der Petitesse, ob es nun Deutsche jüdischen Glaubens gibt oder volldeutschassimilierte Juden oder mickymaus, hihi.

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        Lila Luxemburg am

        @ HeYdI

        Die Zeit … wirds weisen … ob da wirklich ‚keine (oder kaum) Unterschiede sind‘. Und du bist noch nicht so alt, daß du es nicht mehr würdest erleben müssen.

        Saturn/Pluto-Konjunktion bedeutet in etwa: Maßstäblichkeit/Allgemeinverbindlichkeit (Saturn) von Leitbilder/Prinzipien im Bereich der ‚Bestimmung (= Festlegung) von Erfahrung‘ (Steinbock).

        Projiziere das auf den Bereich einer ‚kollektiven Identität‘ und du solltest relativ leicht die Konsequenz ableiten können: Die Reinigung der Form (der kollektiven Erfahrung) von allem inhaltlich Nichtzugehörigen!

        Das ist das exakte Gegenteil der ‚Weltoffenheit‘ und des ‚Relativismus‘ (eigentlich sind wir doch eh alle gleich …) der Waage. Und was das für all die Inhalte bedeutet, die sich unter der Dominanz des Waageeinflusses nicht nur bei uns, sondern auch in allen möglichen anderen kollektiven Identitäten ‚angesiedelt‘ haben … überlasse ich deiner Phantasie…

        Und bitte: Nicht mir die Schuld geben, wenns dann vieeelen Leuten ziemlich weh tun wird, weil … ’scheiden tut weh‘! Die Konstellation ist auch nicht von bösen Nazis erfunden oder erzwungen worden, sondern die findet nach ihrem eigenen Gesetz statt.

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        Lila Luxemburg am

        Teil 2

        Das ist das exakte Gegenteil der ‚Weltoffenheit‘ und des ‚Relativismus‘ (eigentlich sind wir doch eh alle gleich …) der Waage. Und was das für all die Inhalte bedeutet, die sich unter der Dominanz des Waageeinflusses nicht nur bei uns, sondern auch in allen möglichen anderen kollektiven Identitäten ‚angesiedelt‘ haben … überlasse ich deiner Phantasie…

        Und bitte: Nicht mir die Schuld geben, wenns dann vieeelen Leuten ziemlich weh tun wird, weil … ’scheiden tut weh‘! Die Konstellation ist auch nicht von bösen Nazis erfunden oder erzwungen worden, sondern die findet nach ihrem eigenen Gesetz statt.

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        Lila Luxemburg am

        Ups … den ‚Teil 2‘ bitte vergessen, da schon in ‚Teil 1‘ enthalten. Technischer Fehler – sry.

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    Lila Luxemburg am

    Ach ja … Tadellöser & Wolff … der Vater zu seinem Eheweib immer "Was macht meine Haut?" … oder zu seiner Tochter " XXX (Name erinnere ich grade nicht), mein Mädel, ansage mir frisch…!" In DEN Filmen … hab ich mich sofort zuhause gefühlt. Ach was sag ich … da hab ich überhaupt erst mal das Gefühl von ‚zuhause‘ kennengelernt… – also, was das Fernsehen betrifft.

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    Kein Pöbelartikel….und schwupps nur ein Kommentar…typisch Compact Leser (..und Schreiberlinge)

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      Lila Luxemburg am

      Wir sind halt … Pöbel. Und Pöbel macht halt pöbeln Spaß… – müßte ’n Linker doch eigentlich Verständnis für haben, oder? 😆 😆

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      Lila Luxemburg am

      Ach, und übrigens ‚Hase lauf‘ … WIE fühlt sich das eigentlich so an … wenn man merkt, daß man sozusagen Tag für Tag an Boden verliert … und einfach NIX dagegen machen kann, was diesen Prozeß tatsächlich aufhalten würde…? 😆 😆

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        Jeder hasst die Antifa am

        Den Hasen in seinem Lauf hält nicht mal die eigene Dummheit auf,freue mich auf weitere witzige Kommentare des Hasen,Hase du bleibst hier.haha

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    Leider hat der Mensch nur eine begrenzte Lesezeit.
    In der DDR konnten sich die vielen Heimatvertriebenen nicht einmal offen organisieren. Da ist immer noch sehr viel Unterdrücktes.
    In der BRD hat man schließlich das Schuldgefühl über den wichtigen Trauerprozess gestülpt.
    Noch verhängnisvoller.
    Doch lange nicht abgeschlossen.

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      Heinrich Wilhelm am

      "In der BRD hat man schließlich das Schuldgefühl über den wichtigen
      Trauerprozess gestülpt." Das hast Du schön und richtig formuliert.
      Noch schlimmer ist, dass nicht "man", sondern die hiesige Politkaste die Heimat
      zu den Akten gelegt hat und endgültig mit dem Mantel des Tabu zudecken will.
      Das dürfen wir denen nicht durchgehen lassen.

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        Lila Luxemburg am

        "Noch schlimmer ist, dass nicht "man", sondern die hiesige Politkaste die Heimat
        zu den Akten gelegt hat und endgültig mit dem Mantel des Tabu zudecken will."

        Nein. Es ist nicht einfach ‚die Politkaste‘, sondern es sind … ‚die Mentschen‘ … oder ‚das Volk‘ … was einem besser gefällt. Wenn es anders wäre, wäre das was ist … nicht möglich.

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